Montag, 26. Juni 2017
27.08.2011
 
 

US-Geheimdienste und der Euro: Fakten, die Sie kennen sollten

Udo Ulfkotte

Selbst der renommierten amerikanischen Zeitung New York Times fällt in diesen Tagen auf, dass die EU-Elite uns Bürgern die Macht versagt und uns betrügt und belügt. Die EU hört nicht auf den Willen ihrer Bürger und zieht sie ins Verderben. Warum nur?

An die Stelle von Demokratie ist in der EU inzwischen ein Zwangssystem getreten, das nun auch noch ohne Volksabstimmung in ein gewaltiges Umverteilungsprogramm der letzten finanziellen Reserven mündet. Und danach kommen unweigerlich Crash und Untergang. Dahinter stehen einige leicht beeinflussbare Personen wie Angela Merkel und Herman van Rompuy. Wir erinnern im

nachfolgenden Bericht an die in der Öffentlichkeit wenig bekannte Gründungsgeschichte der EU und die Schaffung des Euro durch amerikanische Geheimdienste und wie die Marionetten aus dem Hintergrund gesteuert wurden.

Seit mehr als einem Jahrzehnt ist in Kreisen von Wissenschaftlern bekannt, dass die Europäische Union ihre Entstehung amerikanischen Geheimdiensten verdankt. Joshua Paul von der Georgetown University hat schon im Jahre 2000 jene amerikanischen Geheimdienstdokumente veröffentlicht, die belegen, dass die CIA in den 1950er- und 1960er-Jahren die Bewegung der Europa-Befürworter gründete, finanzierte und tatkräftig unterstützte. General William Donovan und CIA-Chef Allen Dulles saßen etwa gemeinsam im American Committee for a United Europe (Amerikanisches Komitee für ein Vereintes Europa – ACUE), das 1948 gegründet wurde und die europäischen Staaten künftig zu einem einzigen und von den USA leicht zu beeinflussenden Staatenverbund vereinen sollte. Der Europäer Robert Schuman, Gründervater der EU, nach dem heute der große Platz vor dem EU-Komplex in Brüssel benannt ist, war eine der wichtigsten Marionetten dieser amerikanischen Geheimdienstarbeit. Die Londoner Zeitung Daily Telegraph schrieb über Schuman im Jahre 2000, er sei von der CIA wie ein »bezahlter Angestellter« behandelt worden. Inzwischen sind bei vielen der amerikanischen Geheimdienstdokumente aus jener Zeit die Geheimhaltungsstufen aufgehoben worden. Historiker konnten sie auswerten. Und so wissen wir auch, wer die Vereinigung Europa finanziert hat: die Stiftungen Ford und Rockefeller. Ende der 1950er-Jahre wurde der Präsident der Ford-Stiftung, der frühere OSS-Offizier Paul Hoffman, stellvertretender Vorsitzender des Amerikanischen Komitees für ein Vereintes Europa.

Rockefeller und Ford finanzierten also die geheimdienstliche Vorarbeit für die Vereinigung Europas. Und in enger Abstimmung mit Rockefeller bereitete das amerikanische Außenministerium schon in den 1960er-Jahren (!) eine künftige europäische Währung vor: Ein Memorandum der Europa-Abteilung des US-Außenministeriums vom 11. Juni 1965 wies den damaligen EWG-Vizepräsidenten Robert Marjolin an, die Verwirklichung einer europäischen Währungsunion anzustreben – aber auf heimliche Weise. Das Dokument beinhaltet die Weisung, so vorzugehen, dass die Debatte zu diesem Thema so lange in der Öffentlichkeit erstickt werde, bis der Punkt erreicht sei, wo »die Annahme dieser Vorschläge praktisch unausweichlich wird«. Europa sollte unter diskreter amerikanischer Regie so aufgebaut werden, dass es in wirtschaftlich guten Zeiten ein Absatzmarkt und US-Handelspartner war – aber in schlechten Zeiten jederzeit sofort wieder zerschlagen werden konnte. Gäbe es die vorgenannten und inzwischen veröffentlichten Dokumente zur europäischen Währung nicht, man könnte das alles für eine üble Verschwörungstheorie halten.

Rückblickend ist es interessant, dass das Gold der europäischen Zentralbanken bei allen diesen langfristigen Planungen für den Euro in den 1960er-Jahren in den USA bleiben sollte (wo es noch heute liegt). Angeblich erleichterte die Lagerung in Manhattan den Börsenhandel. Alles andere ist reine Spekulation.

Aber offenkundig haben die für Rockefeller und die US-Geheimdienste arbeitenden EU-Marionetten gute Arbeit geleistet. Der Aus-Notschalter für die europäische Währung wird funktionieren. Der frühere US-Notenbankchef Alan Greenspan erwartet jetzt den Zusammenbruch des Euro. Und in Europa kommt die finanzielle Kernschmelze. Das nutzt den Amerikanern, die trotz ihres verlorenen AAA-Ratings weniger Zinsen für Bonds zahlen müssen als vergleichbare europäische Staaten.

 

 


 

 

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