Saturday, 25. October 2014
16.03.2012
 
 

»KONY 2012« – Staatspropaganda für die junge Generation

Vigilant Citizen

Die Internetkampagne KONY 2012, die sich seit der vergangenen Woche rasant im Internet verbreitet [allein mehr als 500.000 Menschen unterstützen die Internetseite über Facebook, und das Video wurde bis zum vergangenen Dienstag bereits mehr als 76 Millionen Mal angeklickt], hat den Kriegsverbrecher Joseph Kony in den Mittelpunkt des Interesses der Weltöffentlichkeit gerückt. Das ist sicherlich ein verdienstvolles Anliegen, aber hinter dieser internationalen Kampagne verbirgt sich eine ausgeklügelte und perfide Agenda, die in dem Video auf sehr manipulative Art und Weise vermittelt wird.


Wir wollen uns im Folgenden mit dieser Agenda hinter KONY 2012 auseinandersetzen und darlegen, wie das Video die Technik der »Reverse Psychology« oder »umgekehrten Psychologie« einsetzt, um nicht nur ein militärisches Eingreifen in Afrika zu rechtfertigen, sondern suggestiv darauf hinzuarbeiten, die Unterstützer der Kampagne dazu zu bringen, selbst die Forderung nach einem solchen Eingreifen zu erheben.

 

Die Internetkampagne KONY 2012 hat sich unter Benutzung sozialer Netzwerke und Medien innerhalb von 48 Stunden über die ganze Erde verbreitet. Man spricht in solchen Fällen auch von einer »viralen Kampagne«, weil die Informationen wie bei einem Virus von Mensch zu Mensch »übertragen« werden. Im Zentrum stehen dabei der afrikanische Rebellenführer Joseph Kony und dessen Kriegsverbrechen, aber auch die sorgfältig und professionell strukturierte »Bewegung«, die ihn aufhalten beziehungsweise seiner gerechten Strafe zuführen will. Zahlreiche prominente

Persönlichkeiten haben die Bewegung bereits unterstützt, die Medien und Nachrichtensendungen berichten darüber und die sozialen Netzwerke befassen sich intensiv mit diesem Thema. Afrika wird seit Jahrzehnten von Guerillakriegen und dem Problem der Kindersoldaten geplagt, und diese Probleme wurden auch schon in zahlreichen Dokumentationen behandelt, aber diesem 29-minütigen Video ist es gelungen, weltweite Aufmerksamkeit zu erregen und Unterstützung zu gewinnen.

 

Bei KONY 2012 handelt es sich weniger um eine Dokumentation als um eine sorgfältig inszenierte und sehr wirkungsvolle als Informationssendung getarnte Werbesendung, ein so genanntes »Infomercial«, das perfekt auf die Zielgruppe der Facebook-Generation zugeschnitten ist und sich modernster Marketingtechniken bedient, um seine Botschaft rüberzubringen. Jugendliche und junge Erwachsene stehen »Untergrundbewegungen« oft positiv gegenüber und wollen das Gefühl haben, die Welt zu verändern. KONY 2012 spricht dieses Bedürfnis an, um etwas zu erreichen, was überhaupt nicht »hip« oder »underground« ist: ein militärisches Eingreifen in Uganda. Aber dabei bleibt KONY 2012 nicht stehen, die Kampagne drängt ihre Unterstützer, Artikel zu bestellen, Armbänder zu tragen, die ihre Verbundenheit mit einem Internetprofil ausdrücken und ihre Aktionen in den sozialen Netzwerken zu dokumentieren. Damit wird KONY 2012 zur ersten künstlich geschaffenen Bewegung, deren aktueller Stand von ihren Organisatoren jederzeit nachvollziehbar ist und überwacht und quantitativ bewertet werden kann. Was sich auf den ersten Blick als eine von breiten Teilen der Gesellschaft getragene Bewegung gibt, erweist sich bei genauerer Betrachtung als eine neue Methode der Elite, ihre Ziele zu verwirklichen.

 

 

Ein Propagandaexperiment


In der Einleitungssequenz des besagten Videos fällt die interessante Bemerkung: »Die folgenden 27 Minuten sind ein Experiment. Damit es gelingt, müssen Sie uns Ihre Aufmerksamkeit schenken.« Mit diesem Experiment wird eine neue bahnbrechende Methode getestet, sich eine bestimmte Politik oder Absicht sozusagen per Akklamation durch die Facebook-Generation absegnen zu lassen. Wenn eine Regierung in der Vergangenheit die Invasion eines Landes rechtfertigen musste, trat der Präsident vor die Kameras und erläuterte der Öffentlichkeit, warum ein militärisches Eingreifen in der betreffenden Weltregion notwendig sei. Im Falle von KONY 2012 tarnt sich die militärische Agenda als Basisbewegung, wobei der Einmarsch amerikanischer Soldaten in Uganda als »Sieg des Volkes« wahrgenommen würde – damit verkehrte sich das herkömmliche Kommunikationsmodell gewissermaßen in sein Gegenteil.

 

 

Am Ende des Videos wird eine Grafik gezeigt, in der anhand eines Pyramidenmodells dargestellt wird, wie Entscheidungen (und Botschaften oder Informationen) von der Spitze der Pyramide (der Elite) getroffen beziehungsweise ausgegeben und über die Massenmedien und andere Wege an die Bevölkerung weitergeleitet werden.

 

Aufgrund des Aufstiegs und der rasanten Entwicklung und Ausbreitung der sozialen Netzwerke verliert dieses Schema massiv an Wirksamkeit, wenn es um die Verbreitung von Informationen an die jüngere Generation geht. CNN-Berichte und die Stellungnahmen des Präsidenten erreichen die Menschen nicht mehr im ausreichenden Maße. Heute geben der »Gefällt mir«-Button bei Facebook oder die sich kaskadenartig im Internet verbreitenden Videos den Ausschlag. Deshalb wird jetzt auch dieser Weg zur Verbreitung von Botschaften und Informationen eingeschlagen. KONY 2012 ist ständig dabei, die wirksamsten Möglichkeiten zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung zu ermitteln, zu analysieren und entsprechend anzuwenden. Damit wird KONY 2012 offenbar zum Testlauf, um die Wirksamkeit einer »viralen« Propagandakampagne unter Beweis zu stellen. Mit dieser »Bewegung«, die praktisch aus dem Nichts geschaffen wurde und junge Menschen dazu bringen soll, ein Eingreifen der amerikanischen Regierung in Afrika zu FORDERN, könnte es den Drahtziehern hinter dieser Kampagne tatsächlich gelingen, das scheinbar Unmögliche Wirklichkeit werden zu lassen: Sie stellen das herkömmliche Propagandamodell auf den Kopf, um den Eindruck zu erwecken, die Bevölkerung erhebe selbst die [von der Elite gewollten Forderungen]. Auf diese Weise würde das Programm der Elite nicht nur von den Massen akzeptiert, sondern seine Durchsetzung würde auch noch als Sieg des Volkes verstanden.

 

So gesehen leben wir tatsächlich »in einer neuen Welt«. Das Logo von KONY 2012 versinnbildlicht zutreffend, wie ein »virales Video« und soziale Netzwerke das herkömmliche Propagandamodell auf den Kopf stellen können. Aber lassen Sie sich nicht täuschen – die Macht liegt noch lange nicht in den Händen derjenigen, die das Fundament der Pyramide bilden – im Gegenteil. Es geht hier nur um den Schein, und der trügt bekanntlich.

 

Als dem Irak der Krieg erklärt wurde, lehnte ein Großteil der jungen Generation in den USA dies ab. Wie kommt es, dass sie jetzt die Regierung praktisch darum bitten, Soldaten nach Afrika zu entsenden? Ein einfaches Video, das besonders auf die Facebook-Generation zugeschnitten ist,  ermöglichte das Wunder. Und wie so oft in den Kampagnen, mit denen ein Krieg gerechtfertigt werden soll, bestand der erste Schritt darin, einen wirklich üblen und bösartigen Menschen – ein Feindbild – zu präsentieren.

 

 

Auftritt: der Bösewicht

Indem Kony auf diesem Bild mit Bin Laden und Hitler in Verbindung gebracht wird, fördert KONY 2012 Krieg.

 

Mir liegt es fern, Joseph Kony in irgendeiner Weise zu verteidigen oder zu behaupten, er habe die ihm zur Last gelegten Verbrechen nicht begangen. Wie viele andere Guerillagruppen in Afrika hat er schreckliche Gräueltaten zu verantworten. Aber das Problem der Kindersoldaten existiert seit einigen Jahrzehnten, und auf dem afrikanischen Kontinent agieren einige hundert Konys. In einigen Fällen werden diese Armeen sogar von westlichen Staaten finanziert. Wenn wir uns wirklich mit den Wurzeln dieses Problems auseinandersetzten, würden wir erkennen, dass Afrika seit der »Aufgabe der Kolonien« durch den Westen und der Aufteilung des Landes nach Maßgabe westlicher Interessen von Konflikten sich gegenseitig bekämpfender Fraktionen und Rebellengruppen heimgesucht wird. Statt die Grenzen der afrikanischen Länder entsprechend der geografischen Verteilung der dort lebenden ethnischen Gruppen und Stämme zu ziehen, wurden Länder entsprechend der wirtschaftlichen Bedürfnisse der Kolonialmächte wie Großbritannien, Frankreich und anderer geschaffen. Als Folge dieses Schritts entstanden künstliche staatliche Einheiten, in denen verschiedenste Stämme, ethnische Gruppen, Sprachen und Religionen nebeneinander existieren. Übernimmt eine Gruppe die Macht, werden die anderen unterdrückt, was zu einem schier endlosen Kreislauf von Gewalt und Aufstand führt. Wenn zu dieser angespannten Lage noch extreme Armut hinzukommt, die durch die Ausbeutung der Ressourcen der afrikanischen Länder durch den Westen hervorgerufen wird, hat man den idealen Nährboden für  unbarmherzige Kriegsherren. Solange diese Probleme nicht gelöst sind, werden immer wieder Menschen wie Joseph Kony in Afrika Zulauf gewinnen.

 

Aber davon ist in dem Video nichts zu hören oder zu sehen. Hier wird nur behauptet, eine Festnahme Konys werde »die Welt zu einem besseren Ort machen«. KONY 2012 geht es nur darum, einen bösartigen Menschen zu präsentieren, ihn weltweit bekannt zu machen und die Menschen dazu zu bringen, seine Eliminierung durch amerikanische Soldaten zu fordern. Die Ursachen der wirklichen Probleme der Dritten Welt zu beseitigen, war niemals beabsichtigt. Stattdessen geht es immer wieder darum, einen Verbrecher und üblen Bösewicht herauszupicken, um ein militärisches Eingreifen zu rechtfertigen. Auch im Zusammenhang mit dem Sturz Saddam Husseins wurden »Tatsachen« (die sich später als haltlose Behauptungen erwiesen) angeführt, um den Einmarsch in den Irak zu rechtfertigen. Die von KONY 2012 benutzte Methode geht andere Wege und setzt auf Marketingtechniken.

 

Jeder Marketingfachmann wird Ihnen klarmachen: was zählt, sind nicht Fakten, sondern Gefühle. Im ersten Teil des Videos wird ausschließlich die Gefühlsebene angesprochen. Man präsentiert den Filmemacher in einem Licht, das ihn sympathisch erscheinen lässt, zeigt herzzerreißende Bilder von afrikanischen Kindern, die Leid, Elend und Verzweiflung erleben. Dann kommt die Wende: Joseph  Kony wird als die alleinige Ursache aller dieser Schrecklichkeiten präsentiert. Nicht die jahrhundertelange Ausbeutung und Verheerung durch westliche Staaten sind für diesen Zustand von Chaos, verbreiteter Gesetzlosigkeit und Armut verantwortlich – nein,  Kony ist der Schuldige. Dieser Mistkerl. George Clooney ist wirklich sauer auf ihn, wie er sogar schon auf Twitter klar gemacht hat.

 

Eine weitere Marketingstrategie zielt darauf ab, den niedrigsten gemeinsamen Nenner anzusprechen. Um eine Botschaft wirksam zu verbreiten, muss man mit anderen Worten sein Publikum so behandeln, als handele es sich um Kinder. KONY 2012 schlägt genau diesen Weg ein und erklärt die Probleme extrem vereinfachend einem im Film vorkommenden Kind, das sozusagen den Zuschauer personifiziert. Dies verwundert nicht, da die Bevölkerung in ihrer Masse von den Herrschenden ohnehin als »kindlich« im Sinne von unreif und ungebildet betrachtet wird. Damit suggeriert man dem Zuschauer: »Sieh‘ mal, du Blödmann, selbst dieses Kind begreift das. Jetzt gib dir mal Mühe.«

Und wenn dann die Zuschauer emotional entsprechend aufgewühlt sind, wie Kinder behandelt wurden und ihnen die komplexe Problematik auf Kindergartenniveau dargelegt wurde, kann man nun dazu übergehen, sich den eigentlichen Absichten des Videos zu widmen: Was ist jetzt zu tun?

 

 

Das Programm: Was ist jetzt zu tun?


Bei KONY 2012 handelt es sich um eine Bewegung, die von einigen der einflussreichsten Einrichtungen weltweit unterstützt wird und die genaue Ziele verfolgt. Wie es schon in der Einleitung des Videos heißt, geht es hier um ein Experiment. Es geht um die Möglichkeit, eine Bewegung zu schaffen, deren aktueller Status und deren Vorgehen über die sozialen Netzwerke ständig nachvollziehbar, quantifizierbar und steuerbar sind, und an deren Höhepunkt letztlich die Forderung nach einem amerikanischen militärischen Eingreifen in Uganda stehen wird. Sollte es tatsächlich zu diesem militärischen Eingreifen kommen, würde das nicht nur als Sieg gewertet, sondern auch das Vertrauen der jungen Generation in die Demokratie stärken. Aber den Mitgliedern dieser Bewegung bleibt möglicherweise verborgen, dass sie damit die Agenda der Elite, die auf die Errichtung einer Neuen Weltordnung abzielt, verwirklichen helfen. Politische Parteien verlieren enorm an Bedeutung, da alle im Sinne der gleichen Agenda tätig sind.

Im zweiten Teil des Films wird den Zuschauern nun auf dieser Grundlage der hervorgerufenen Emotionen dargelegt, was die Elite jetzt von ihnen erwartet. Zwar befinden sich amerikanische Soldaten bereits in Uganda, aber wie der Film behauptet habe Kony seine Taktik geändert. Verflucht, Kony, du und deine Hinterlist. Offensichtlich reicht der Einsatz von modernster Satellitentechnik, von Drohnen und allen möglichen Radaranlagen nicht aus, um dieses Menschen habhaft zu werden. Nein, um ihn zu fangen ist ein komplizierter Plan erforderlich, zu dem der Erwerb eines »Aktionspakets« und die Registrierung eines persönlichen Armbands auf einer Internetseite gehören. Das leuchtet ein.

 

Alle, die Kony »stoppen« wollen, sind aufgerufen, ein Armband mit einem individuellen Kode zu tragen (siehe Abbildung), das auf einer Internetseite registriert werden muss – natürlich ist dazu die Preisgabe persönlicher Informationen notwendig.

Ist diese Registrierung des Armbands vollzogen, können die Mitglieder es mit ihrem Facebook-Konto verbinden, so dass alle Aktionen im Zusammenhang mit KONY erfasst werden können. Letztlich bedeutet das: Jedes Mitglied von KONY 2012 ist persönlich bekannt und seine Aktivitäten lassen sich einfach nachverfolgen – wobei die Informationen ständig auf den neuesten Stand gebracht werden. Diese Daten werden von den Verantwortlichen natürlich gesammelt, analysiert und gespeichert.

 

Darüber hinaus werden die Mitglieder aufgefordert, »monatlich einige Dollar« an TRI zu spenden. Diese Organisation setzt sich für ein amerikanisches militärisches Eingreifen in Uganda ein.

Das TRI-Logo zeigt ein auf den Kopf gestelltes »Peace«-Zeichen. Ein auf den Kopf gestelltes Symbol bedeutet in der Regel, dass es das Gegenteil der eigentlichen Bedeutung des ursprünglichen Symbols ausdrückt – mit anderen Worten steht TRI für Krieg. Unter Frieden versteht man nicht die »Ausrüstung« und »Ausbildung« von Streitkräften der Regierung für den Kampf gegen Rebellengruppen. In dem bekannten Roman 1984 heißt es schon: »Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei« und »Unwissenheit ist Stärke«.

 

Um die gerechte Sache zu unterstützen und ihr Popularität zu verleihen, haben sich zahlreiche von der Elite unterstützte Künstler und Politiker wie etwa Lady Gaga, Jay-Z, Rihanna, Oprah Winfrey, George Clooney und Bono hinter die Kampagne gestellt. Aber lassen Sie sich nicht hinters Licht führen, alle diese Prominenten tun das nicht, weil es ihnen um das Schicksal der Kindersoldaten in Afrika ginge. Sie sind Handlanger der Elite und werden dazu benutzt, deren Agenda durchzusetzen. Im Wesentlichen sollen sie die Neue Weltordnung durchsetzen helfen.

Zählt tatsächlich der Kriegstreiber George W. Bush zu den Unterstützern dieser Kampagne? Jener Präsident, der das ganze Land belog, um den Irak wegen dessen Erdölvorkommen und anderer Gründe angreifen zu können? – Das ist bizarr.

 

Nach dem Auftritt der Prominenten und den ganzen aufwühlenden Gefühlen erweist sich letztlich der simple realpolitische Hintergrund dieser Kampagne: Nach dem Untergang der konkurrierenden Supermacht Sowjetunion gingen die westlichen Mächte daran, gegen die regionalen Mächte weltweit, aber vorrangig in der Dritten Welt, vorzugehen und sie unter ihre Kontrolle zu bringen. Uganda ist ein Teil dieses Programms. In der gleichen Weise, wie das Phantom Bin Laden als Vorwand genommen wurde, in Afghanistan einzumarschieren, bedient man sich nun Konys, um in Uganda zu intervenieren.

Das Video ist, was die Ziele dieser »Bewegung« angeht, eindeutig: Amerikanische Soldaten übernehmen die Kontrolle der ugandischen Armee, wie sie es in den vergangenen Jahren bereits mit den Streitkräften im Irak, in Libyen und anderen Ländern getan haben.

 

 

 

Schlussfolgerung


Bei KONY 2012 handelt es sich um eine sorgsam ausgeklügelte, manipulierte Kampagne, die genau auf die heutige junge Generation, die zukünftigen Bürgerinnen und Bürger der Welt, zugeschnitten ist. Sie bedient sich modernster Techniken der Beeinflussung und neuester Technologie und versucht erstmalig »umgekehrte Propaganda« einzusetzen, bei der der Eindruck entsteht, die Agenda werde von der Bevölkerung gefordert und vertreten. Unter gezieltem Einsatz von Emotionen, irrationaler Gedanken und oberflächlicher Begründungen versucht KONY 2012 wohlmeinende Menschen, die sich eine positive Veränderung in der Welt wünschen und bereit sind, sich dafür zu engagieren, zur Unterstützung einer gigantischen Kriegsmaschinerie zu gewinnen, die von der weltweiten Elite kontrolliert wird.

 

Will KONY 2012 nun Kindersoldaten abschaffen oder ist sie dabei, eine ganz neue Art von Kindersoldaten hervorzubringen?

 

 


 

 

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