Friday, 27. May 2016
09.09.2011
 
 

11. September 2001: Offene Fragen, neue Beweise

Webster G. Tarpley

Zehn Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ist es an der Zeit, einmal zu betrachten, was genau über die damaligen Ereignisse bekannt ist. Wie Leopold von Ranke einst betonte, ist es die Aufgabe der Geschichtswissenschaft, das Vergangene so zu begreifen, »wie es eigentlich gewesen ist«. Nach diesem Standard müssen wir uns fragen: Was wissen wir denn wirklich über den 11. September?

Ein ernsthafter Historiker beginnt seine Nachforschungen nicht in der Absicht, Verschwörungen aufzudecken. Er folgt vielmehr der Spur, auf den ihn die Beweise lenken, was allerdings bedeuten kann, dass er auf Verschwörungen stößt. Zugegebenermaßen gibt es solche Verschwörungen immer seltener angesichts der möglichen Extreme des Gemeinwesens, nämlich einer totalitären Tyrannei einerseits oder rein spontaner Massen andererseits. Doch zwischen diesen beiden Extremen liegen breit gefächerte Formen gesellschaftlicher Ordnung, die man als mehr oder weniger oligarchisch und als mehr oder weniger plutokratisch charakterisieren kann, wobei sich beide durch Verschwörertum auszeichnen. Das gilt insbesondere für das anglo-amerikanische System, das zu einer polyzentrischen Oligarchie von Bankern und Finanziers geworden ist. Hier sind Komplotte und Verschwörungen alles andere als selten.

 

 

Fatale Fehler in der offiziellen Darstellung der US-Regierung

 

Schon in den ersten Wochen nach dem 11. September hatte die US-Regierung, genauer gesagt Außenminister Colin Powell, einen offiziellen Untersuchungsbericht – ein so genanntes »White Paper« – versprochen, der jedoch nie erstellt wurde. Die britische Regierung unter Tony Blair gab ein Dokument heraus, das jedoch allgemein als wenig oder gar nicht überzeugend bezeichnet wurde. Auf Druck der Öffentlichkeit musste die Bush-Regierung ihren anfänglichen Widerstand gegen die Bildung eines breit angelegten Untersuchungsausschusses schließlich aufgeben. Zunächst wurde noch versucht, Henry Kissinger die Verantwortung für die Untersuchung zu übertragen, doch diese Nominierung rief allgemeine Entrüstung hervor. Stattdessen bescherte man uns die Kean-Hamilton-9/11-Commission, die dann im Mai 2004 ihren Bericht vorstellte. Diese Kommission war von Anfang an mit erheblichen Interessenkonflikten belastet. So hatte Philip Zelikow, der geschäftsführende Leiter, gemeinsam mit der Direktorin des Nationalen Sicherheitsrats

Condoleezza Rice ein Buch verfasst, musste also als deren Geschäftspartner betrachtet werden. Ein weiterer schwerer Schlag war der Rücktritt von Ex-Senator Max Cleland aus Georgia, der als Zeichen des Protests gegen »eine versuchte Vertuschung durch das Weiße Haus« aus der Kommission ausschied.

 

 

Der Bericht der Kean-Hamilton-Kommission enthielt eine höchst unwahrscheinliche Saga von Osama bin Laden, al-Qaida und 19 arabischen Entführern, die unter Aufsicht von Chalid Scheich Mohammed (KSM) die spektakulären Attacken ausgeführt hätten. Die offizielle Version der US-Regierung ist in den vergangenen zehn Jahren bei der Öffentlichkeit auf erhebliche Skepsis gestoßen. Ein Grund dafür ist wohl das Eingeständnis von Kean und Hamilton selbst, die in ihrem 2006 erschienenen Buch Without Precedent (Beispiellos) zugegeben hatten, dass sich hochrangige Generäle der US Air Force, des North American Air Defense Command (NORAD) und andere hohe Regierungsvertreter vor der Kommission des Meineids schuldig gemacht hatten, und zwar in kritischen Fragen der genauen zeitlichen Abläufe und der Frage, wer im bürokratischen Sicherheitsapparat der USA wann was getan und gewusst hatte. Ein Meineid vor einer Untersuchungskommission stellt eine strafbare Handlung dar, dennoch geschah nichts – was dem Misstrauen über Schönfärberei und Vertuschung natürlich weiteren Auftrieb gab.

 

2007 ergab eine Umfrage des amerikanischen Informationsdienstes Scripps Howard: 62 Prozent der Amerikaner hielten es für möglich bis sehr wahrscheinlich, dass die US-Regierung vorab über die Anschläge Bescheid gewusst, die entsprechenden Warnungen jedoch ignoriert hatte.

 

Es gereicht der deutschen Öffentlichkeit zur Ehre, dass sie eine skeptische Haltung bezieht und sich als weit weniger leichtgläubig erweist als Engländer, Franzosen, Italiener oder Russen. Diese Skepsis zeigt sich auch in einer Reihe wichtiger Bücher deutscher Autoren über den 11. September. Im Sommer 2008 kam die Universität Maryland zu dem Schluss, dass 23 Prozent der Deutschen die US-Regierung für die Anschläge verantwortlich machten, nur neun Prozent hatten in dieser Frage keine Meinung. Im Januar 2011 ergab eine vom Wissensmagazin Welt der Wunder in Auftrag gegebene Emnid-Umfrage, dass 90 Prozent der Deutschen davon überzeugt waren, die Regierung der Vereinigten Staaten sage über die Anschläge vom 11. September nicht die volle Wahrheit. In acht der 17 Länder auf allen Kontinenten, in denen die Universität Maryland Erhebungen durchführte, glaubte eine Mehrheit der Befragten nicht, dass al-Qaida hinter den Anschlägen steckte.

 

 

Die Früchte des 11. September: Endlose Kriege und Beschneidung politischer Freiheiten

 

Trotz der öffentlich geäußerten Skepsis hat weder die Regierung Bush-Cheney noch die jetzige Regierung Obama gezögert, ihre unbewiesenen Behauptungen über den 11. September zur Rechtfertigung für die Kriege in Afghanistan und dem Irak heranzuziehen. Tatsächlich hatte sich Obama im Wahlkampf sogar verpflichtet, bin Laden auszuschalten – das heißt, erfolgreich zu vollenden, was Bush nicht gelungen war. Ohne den immer noch aufrechterhaltenen Mythos vom 11. September hätte Obama im Dezember 2009 bei seiner Rede an der US-Militärakademie West Point niemals die Ausweitung des Afghanistan-Kriegs auf Pakistan verkünden können. Jetzt versucht er, sich mit der angeblichen Tötung Osama bin Ladens als Präsident zu präsentieren, der durchgreift – obwohl alles darauf hindeutet, dass der psychotische Scheich schon seit fast zehn Jahren tot ist.

 

Der 11. September und die nachfolgende Hysterie bilden die Grundlage für die immer noch andauernde Beschneidung persönlicher und bürgerlicher Freiheiten. Weil im Dezember 2001 ein krudes Gerät in den Schuh des geistig zurückgebliebenen Herumtreibers Richard Reid eingebaut wurde, müssen Flugreisende bis heute bei der Kontrolle ihre Schuhe ausziehen. Wegen einer fantastischen Geschichte, wonach auf einer Flugzeugtoilette Flüssigkeiten zu einem Sprengstoff-Cocktail zusammengemischt werden sollten, sind sämtliche Flaschen, von Alkohol bis Parfüm, seit August 2006 an Bord von Flugzeugen verboten. Weil das US State Department trotz einer Warnung des Vaters des Nigerianers Mutallab an die CIA entschieden hatte, dessen Einreisevisum für den 25. Dezember 2009 nicht zu widerrufen, sind auf Flughäfen der USA und zahlreicher anderer Länder Körperscanner installiert worden, die die Privatsphäre verletzen und zudem gefährlich sind. Jetzt beansprucht Obama das Recht, im Ausland lebende US-Bürger ohne ordnungsgemäßes Gerichtsverfahren umbringen lassen zu dürfen.

 

Neben den erklärten Unterstützern der Kean-Hamilton-9/11-Commission gibt es noch eine zweite Denkschule, die die offizielle Version als Diskussionsgrundlage akzeptiert, jedoch auf unbeantwortete Fragen hinweist. Natürlich fragt man sich nun, zehn Jahre danach, ob diese offenen Fragen überhaupt oder falls ja, wann jemals geklärt werden. Nach der Blowback-Doktrin, die von (von Stiftungen finanzierten) Linksliberalen und dem linken Flügel der US Intelligence Community unterstützt wird, war der 11. September die verdiente Vergeltung für die Verbrechen des US-Imperialismus, insbesondere gegen Araber und Muslime. Die Doktrin des Blowback (Rückschlags) bestreitet die Fakten der offiziellen Version nicht, verkehrt jedoch die moralischen Aspekte ins Gegenteil, sie betrachtet die Ereignisse nicht als negativ, sondern vielmehr als positiv. Noam Chomsky, Gore Vidal und Obama selbst noch im Jahr 2001 sind typische Vertreter des Blowback. LIHOP ist die Abkürzung für »Let It Happen on Purpose« (absichtlich [passiv] geschehen lassen) – was so viel bedeutet, als das Bush, Cheney und die Neokonservativen zugelassen haben, dass ein authentischer Terroranschlag gegen eine geschwächte Abwehr der USA Erfolg hatte. All diese Annahmen haben eines gemeinsam: Sie gehen davon aus, dass tatsächlich eine unabhängige Gruppe von Terroristen existiert, die bereit und fähig ist, die Vereinigten Staaten und andere Länder anzugreifen, wenn sie die Gelegenheit dazu erhält. Und genau das ist falsch, denn die so genannte al-Qaida ist seit ihrer Gründung die eigene Arabische Legion der CIA, in der sich Psychotiker und Fanatiker sammeln, die vielleicht einen Bus oder einen Supermarkt in die Luft sprengen oder heute als bunt zusammengewürfelte NATO-Infanterie in Libyen gegen Oberst Gaddafi kämpfen kann, der aber schlicht die physisch-technischen Fähigkeiten fehlen, Anschläge von der Größenordnung des 11. September durchzuführen.

 

Meine eigene Arbeit ist ein Beispiel für die MIHOP-Schule, wobei MIHOP für »Made It Happen on Purpose« (absichtlich [aktiv] geschehen lassen) steht. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ein Schurken-Netzwerk oder eine unsichtbare Regierung, die in die US-Institutionen eingebettet ist, für den 11. September verantwortlich ist. Und zwar mit dem Ziel, Samuel Huntingtons Clash of Civilizations (Zusammenprall der Zivilisationen, deutscher Buchtitel: Kampf der Kulturen) in Gang zu setzen, eine Dauer-Konfrontation mit der arabischen und muslimischen Welt, wie wir sie seither tatsächlich erleben. Dieses Schurken-Netzwerk besteht in seiner jetzigen Form bereits seit ungefähr 1895 und ganz besonders seit dem spanisch-amerikanischen Krieg und dem Mord an US-Präsident McKinley. Diese Art Terrorismus gab es also schon lange vor Bush und Cheney und es soll sie nach dem Willen ihrer Betreiber auch noch lange nach ihnen geben.

 

 

Terrorismus unter falscher Flagge des Schurken-Netzwerks: Sündenböcke, Maulwürfe, Techniker und Übungen

 

Der 11. September ist die bislang spektakulärste staatlich unterstützte Kriegs-Provokation unter falscher Flagge, die von einer Fraktion durchgeführt wurde, die letztendlich unter der Kontrolle der Wall Street und der Londoner City steht. Hinter dieser Kriegs-Provokation stand ein ausgedehnter Apparat. Da sind zunächst die Sündenböcke wie Mohammed Atta, die von FBI und Massenmedien identifiziert und verteufelt wurden. Einige dieser Sündenböcke mögen durchaus gedacht haben, sie nähmen an Übungen zur Luftverteidigung teil. Die Maulwürfe des Schurken-Netzwerks wurden in staatliche Institutionen eingeschleust, um zu gewährleisten, dass alles nach Plan lief. Die Techniker produzierten tatsächlich die tragischen Ereignisse, und sie sind im Verborgenen geblieben.

 

Die wichtigsten Elemente des 11. September wurden durch legal genehmigte Übungen und Kriegsspiele geschleust, die von kleinen loyalen Einheiten des Schurken-Netzwerks umgewandelt, umorientiert und in die Wirklichkeit umgesetzt wurden. Möglicherweise befand sich das Kommandozentrum in einer komplett eingerichteten Einsatzzentrale einer privaten Militärfirma. Der gesamte Ablauf war abhängig von einer allgegenwärtigen Manipulation durch die Medien und einer Massengehirnwäsche der Öffentlichkeit. Der 11. September war ein Putsch einer Fraktion, die Krieg wollte – und bekam. Sie wollte einen geopolitischen Krieg, einen Krieg um Einflusssphären, die Welt sollte über den globalen Krieg gegen den Terror neu geordnet werden.

 

Der 11. September liefert uns eine höhere Dichte von Militär- und Sicherheitsübungen, Planspielen, Operationen und Aktivitäten als irgendein anderer Tag in der bisherigen Geschichte der USA. Nach meiner Zählung gibt es insgesamt 46 Übungen und Manöver, die für den 11. September relevant sind – rund die Hälfte davon in den zwei oder drei Jahren vor den Ereignissen, und etwa die Hälfte am 11. September selbst, wobei mindestens eine relevante Übung erst für später geplant, die Vorbereitungen jedoch schon weit fortgeschritten waren. Diese Übungen decken praktisch alle Aspekte der Story vom 11. September ab.

 


Das letzte Geheimnis des 11. September: Aus Übungen wurde Wirklichkeit

 

Ein wichtiges Forschungsprinzip zum Verständnis des Terrorismus unter falscher Flagge ist das folgende Konzept: Sofern das Szenario einer Übung einem tatsächlichen Anschlag, mit dem es zeitlich und/oder räumlich zusammentrifft, sehr ähnlich sieht, so drängt sich der Verdacht auf, dass dieser Terroranschlag unter dem Deckmantel der Übung durchgeführt wurde oder dass aus der Übung Wirklichkeit wurde. Eine Übung allein mag noch kein schlüssiger Hinweis sein, aber Dutzende von Übungen, bei denen das tatsächliche Terror-Ereignis durchgespielt wird, führen unweigerlich zu dem Schluss, dass der Terrorismus durch die Übungen dirigiert wurde.

 

Beispiele gibt es zuhauf. Ungefähr zu der Zeit, als 1981 auf Präsident Reagan geschossen wurde, lief die Übung Nine Lives über die Amtsnachfolge des Präsidenten. Am 7. Juli 2005 wurden im Rahmen einer Übung in Londoner U-Bahn-Stationen Bombenexplosionen simuliert – bevor dann tatsächlich Bomben hochgingen. Jetzt berichtet die norwegische Presse, dass die Sprengsätze in der Osloer Innenstadt, die den Beginn der Breivik-Mordserie markierten, nur knapp eine halbe Stunde nach Beendigung einer Massen-Übung der Sicherheitskräfte explodierten. Frankreich und Großbritannien einigten sich am 2. November 2010 unter dem Codenamen South Mistral auf eine Übung über die Bombardierung eines nordafrikanischen Landes, aus dieser Übung wurde mit den Luftangriffen auf Libyen Wirklichkeit.

 


Vorsicht: Übungen

 

Das Verständnis von Übungen als Vehikel für zukünftigen Terrorismus gehört zu den wertvollsten Lektionen, die man aus dem gesamten Komplex des 11. September ziehen kann. Und dieses Verständnis zieht langsam Kreise: im Juni beantragte der Essener Rechtsanwalt Torsten van Geest eine einstweilige gerichtliche Verfügung gegen Anti-Terror-Übungen in Berlin, die von der Regierung Merkel zum Zeitpunkt der Eröffnung der Frauen-Fußballweltmeisterschaft angesetzt worden waren. Ohne diesen besonderen Fall im Einzelnen beurteilen zu wollen – sicher ist, dass diese Art präventiven Vorgehens gegen den Terror den Schlüssel bildet zur Abschreckung weiterer Anschläge durch das Schurken-Netzwerk, das auch in Europa auf Ressourcen des NATO-Geheimdienstapparats zurückgreifen kann. Nur durch wachsame Bürger lassen sich zukünftige Wiederholungen des 11. September verhindern. Ansonsten bleibt die Bedrohung neuer Anschläge unter falscher Flagge so lange bestehen, wie das Schurken-Netzwerk unangetastet bleibt.

 

Vor 50 Jahren hat General de Gaulle dieses Problem erkannt und zum Teil gelöst, indem er Frankreich aus der NATO löste und die NATO aus Frankreich verbannte. Die Zeit ist reif dafür, dass mehr führende Politiker in Europa verstehen, wie bedeutsam de Gaulles damalige Maßnahmen gewesen sind.

 

 

Die 46 Übungen, Unternehmen, Planspiele und Aktivitäten des 11. September

 

VORBEREITUNGEN VOR DEM 11. SEPTEMBER

 

Übung

Zeitpunkt

Szenario

1

NORAD

Zwischen 1991 und 2001

Entführtes ausländisches Flugzeug stürzt auf bekanntes Gebäude in den USA

2

Weißes Haus, Richard Clarke

1998

Terroristen beladen Learjet mit Sprengstoff, greifen Washington an

3

NORAD

1999-2001

Entführte Flugzeuge treffen mehrere Ziele, darunter TWC, MASCAL

4

Able Danger: DIA, US-SOCOM, LIWA

Dez. 1999-2001

Manipulation al-Qaida, Datengewinnung

5

Stratus Ivy: DIA

Dez. 1999-2001 (?)

Beeinflussung von Sündenböcken »aus dem Käfig« (Kontrolle der Sündenböcke)

6

Door Hop Galley: DIA (?)

Dez.1999-2001 (?)

Noch geheim (Kontrolle der Sündenböcke?)

7

Operations Group (P2OG)

Unbekannt

»Reaktionen« von Terroristen »simulieren« (Kontrolle der Sündenböcke)

8

NORAD (NEADS) Exercises: UNHQ, NYC

16. Oktober 2000

Terrorist steuert Federal-Express-Flugzeug in die UNO-Zentrale in New York City

9

NORAD (NEADS) Exercises: UN HQ, NYC

23. Oktober 2000

Terrorist steuert FedEx-Flugzeug mit Massenvernichtungswaffen in die UNO-Zentrale in NYC

10

Pentagon-MASCAL-Übung

24.-28. Oktober 2000

Verkehrsflugzeug trifft das Pentagon, MASCAL

11

FAA-Übung

Dezember 2000

Charterflugzeug aus Ohio, dessen Transponder ausgeschaltet sind

12

Positive Force ′01: NORAD und Dutzende von Abteilungen weltweit

17.-26. April 2001

Kontinuität der Regierung; Angriffe auf Transporteinheiten; ein Szenario: Terroristen entführen Verkehrsflugzeug und steuern es ins Pentagon

13

Unified Vision ′01: US JFCOM; US CENTCOM: 40 Abteilungen

7.-24. Mai 2001

Invasion nach Afghanistan und Pakistan (Vorbereitung von Operation Enduring Freedom, Oktober 2001)

14

Red Ex (Recognition, Evaluation and Decision-Making Exercise); NYC OEM; FDNY; NYPD; FEMA; FBI

11. Mai 2001

Flugzeug stürzt auf Gebäude in New York City,anschließender Einsturz (Angriff auf WTC, Einsturz)

15

Amalgam Virgo ′01: US-Kanada-Übung mit vielen Abteilungen; NORAD, SEADS, Coast Guard, Army, Navy

1.-2. Juni 2001

UAV-Drohne, von Frachter im Golf von Mexiko oder Cruise-Missile-Schiff auf dem Atlantik abgeschossen; Test der mobilen Radar-Kommandozentrale des Joint Based Expeditionary Connectivity Center (Angriff auf das Pentagon)

16

Mall Strike 2001, Westmoreland County, Pennsylvania (nahe Shanksville); 600 Ersthelfer vor Ort und Notfall-Manager

16. Juni 2001

Giftige Chemikalien und die simulierte Freisetzung von Strahlung und Strahlenkontaminierung (Indoktrination der Ersthelfer)

17

FAA-Drill: FBI Miami field office, Miami-Dade County Police Department

Sommer 2001

Boeing 767 der Varig Airlines über Florida entführt

18

Ft. Belvoir, Davison Army Airfield Helikopter-Stützpunkt MASCAL

29. Juni 2001

Szenario auf der Grundlage: Flugzeug trifft das Pentagon (Indoktrination der Ersthelfer)

19

US Department of Transportation Hijacking Exercise

31. August 2001

Krisenmanagement-Zentrum des US-Transportministeriums übt Flugzeugentführungen, simulierte Angriffe über Handys

20

NORAD, NEADS (Vigilant Guardian)

6. September 2001

Flug von Anchorage nach Tokio durch »Mum Hykro« nach Vancouver und San Francisco entführt

21

NORAD, NEADS (Vigilant Guardian)

6. September 2001

Flug von Seoul nach Anchorage durch »Lin Po« nach Seattle entführt

22

NORAD, NEADS (Vigilant Guardian)

9. September 2001

Flug von England nach NY entführt und gesprengt

23

NORAD SEADS NEADS (Vigilant Guardian)

10. September 2001

Iljushin IL-62 aus Kuba von Asylsuchenden entführt, landet auf der Dobbins Air Force Base in Georgia






 

AM 11. SEPTEMBER

Übung

Zeitpunkt

Szenario

24

FBI-Übung in Monterey, Kalifornien für FBI/CIA Anti-Terrorist Task Force

Bis zum 11.09.

Führende Anti-Terror-Spezialisten von FBI und CIA sowie wichtiges Gerät von Boston, NY und Washington D.C. abgezogen

25

NORAD jährliche Bereitschaftsübung, Cheyenne Mountain, Colorado (Vigilant Guardian)

11.09.

Gesamte »Einsatz-Stabs«-Ebene zum Test der gesamten Organisation

26

Vigilant Guardian: NORAD, NEADS, US-Canada

11.09.

Live-Flugzeug-Entführung und Luftverteidigung; mehrfache Entführung, Umleitung und allgemeines Durcheinander

27

NORAD/JCS Vigilant Warrior

Bis zum 11.09.

Berichtet von Richard Clarke

28

Operation Southern Watch

Bis zum 11.09.

Lenkt 174th Fighter Wing, New York Air National Guard, zur Sultan Air Base in Saudi-Arabien, zur Durchsetzung der Flugverbotszone über dem Südirak

29

Operation Northern Watch

Bis zum 11.09.

Lenkt 6 Kampfflugzeuge von Langley AFB zur türkischen AFB Incirlik, zur Durchsetzung der Flugverbotszone über dem Nordirak

30

Operation Northern Vigilance

Bis zum 11.09.

Lenkt Kampfflugzeuge und 350 Mann nach Alaska und Nord-Kanada als Reaktion auf ein russisches Luftwaffen-Manöver

31

Operation Northern Guardian, Keflavik AFB, Island

Bis zum 11.09.

Lenkt Kampfflugzeuge von Langley Air Force Base (Virginia) zur isländischen Keflavik AFB als Reaktion auf ein russisches Luftwaffen-Manöver

32

Red Flag, Nellis-AFB, Nevada, 100 Piloten

11.09.

Lenkt den Großteil der F-15 der 71st Fighter Squadron von der Langley AFB in Virginia weg; auch die DC ANG 121st Fighter Squadron der Andrews Air Force Base praktisch verwaist

33

Andrews AFB, lokale Übung

11.09.

Lenkt drei F-16 nach North Carolina

34

Übung des National Reconnaissance Office, Chantilly, Virginia

11.09.

Simulierter Flugzeugabsturz in staatliches Hochhausgebäude; Satelliten-Darstellung (Angriff auf WTC)

35

Tripod II, New York City

11.09.

Reaktion auf Angriff mit Bio-/Chemiewaffen; geleitet von der Backup-Kommandozentrale auf Pier 92, Hudson River

36

Fort Meyer, VA, Education Center, Übung für lokale Feuerwehrleute

11.09.

Sammlung und Indoktrination der Ersthelfer

37

Timely Alert II, Fort Monmouth, New Jersey

11.09.

Indoktrination der WTC-Ersthelfer

38

World Trade Center Emergency Drill, Fiduciary Trust Co., 97. Stockwerk, Südturm

11.09.

Treffen einberufen, um nicht zuverlässige Dritt-Dienstleister ruhigzustellen?

39

Global Guardian, STRATCOM: Offutt AFB, Nebraska; Barksdale AFB, Louisiana; Minot AFB, North Dakota; Whiteman AFB, Missouri

11.09.

Atomkrieg; Armageddon. (Abschreckung von Russland und China während der Invasion nach Afghanistan und Pakistan)

40

Amalgam Warrior

11.09.

Umfangreiche Übung zu Luftabwehr und Abfangen, Verfolgen und Überwachen, Abwehr gegen ausländischen Angriff

41

Crown Vigilance, Air Combat Command

11.09.

Keine Einzelheiten bekannt

42

Apollo Guardian, US Space Command

11.09.

Keine Einzelheiten bekannt

43

AWACS-Übung, angeordnet von NORAD-Kommandeur Gen. Larry Arnold

11.09.

Zwei AWACS-Flugzeuge von der Tinker AFB in Oklahoma über Washington und Florida; Überwachung der Hauptstadt und des Präsidenten während des Coups

44

Global Guardian Computer Network Attack

11.09.

Feindliche Streitkräfte »wählten (wie im Krieg)« Telefon und Fax von STRATCOM, »schlechter Insider« hat Zugang zum C3 -System (Raketenabschusssystem)

45

STRATCOM Strategic Advisory Committee, Offutt AFB, Nebraska; Andrews AFB, Maryland; Wright-Patterson AFB, Dayton, Ohio

11.09.

Drei Flugzeuge des E-4B National Airborne Operations Center (Doomsday oder Looking Glass) in der Luft; zu den Passagieren zählen Brent Scowcroft, Warren Buffet in Offutt (Option Committee of Public Safety?)

 

NACH DEM 11. SEPTEMBER

Übung

Zeitpunkt

Szenario

46

Amalgam Virgo ′02

Geplant für Juni 2002

Übung für Luftverteidigung, Abfangen, Überwachen und Verfolgen; Delta 757 mit realen Delta-Piloten und Schauspielern als Passagieren – entführt von Salt Lake City nach Hawaii; kanadische Polizei soll nahe Vancouver BC eine DC-9 entführen.

 

 

 


 

 

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