Dienstag, 6. Dezember 2016
25.06.2011
 
 

Aus dem manipulierten »arabischen Frühling« der CIA wird ein langer, heißer Kriegssommer

Webster G. Tarpley

Mit den bislang geheim gehaltenen Luftangriffen der USA gegen den Jemen, die jetzt öffentlich bekannt geworden sind, führt die Regierung Obama illegale Kriege gegen mindestens fünf Länder – Afghanistan, Irak, Pakistan, Libyen und Jemen. Angesichts der von Obama vertretenen absurden Orwell’schen Theorie, wonach kriegerische Angriffe aus der Luft keine Feindseligkeiten gemäß dem »War Powers Act« darstellen, ist nicht ausgeschlossen, dass diese Liste unvollständig ist, vielleicht sind auch anderswo heimliche Angriffe der USA im Gang. Während der Frühling an den Ufern des Potomac allmählich in den Sommer übergeht, spricht vieles dafür, dass Obamas nächster Schritt eine Dreifach-Attacke wird – denn ein Angriff auf Syrien würde die USA auch in einen Krieg mit dem Iran und den Streitkräften der Hisbollah im Libanon verwickeln. Oder sein Wüten richtet sich gegen Pakistan. Der »arabische Frühling« von Farbenrevolutionen, Militärputschen und Destabilisierungsaktionen bewegt sich unaufhaltsam in Richtung auf einen möglichen weltweiten Flächenbrand, dessen Umrisse sich bereits abzeichnen.

Nach Angaben militärischer Quellen, die am 15. Juni im Alex-Jones-Radioprogramm zu Wort kamen, sind Einheiten der US Special Forces, die im texanischen Fort Hood stationiert sind,

angewiesen worden, sich für einen Einsatz in Libyen spätestens im Juli vorzubereiten. Ebenfalls in Alarmbereitschaft sind, angeblich für September oder Oktober, die derzeit in Irak und Afghanistan stationierten Einheiten der Ersten Kavallerie-Division und andere Einheiten des III. US-Korps, die auf verschiedene US-Stützpunkten verteilt sind. Beobachter weisen darauf hin, dass sich US Special Forces bereits spätestens seit Februar in Libyen befinden, außerdem schiene Libyen zwar als tatsächlicher Einsatzort plausibel, dennoch könnten sich einige dieser Einheiten auf dem Weg nach Jemen, Syrien, Iran oder andere Länder wiederfinden. Gleichzeitig verurteilte das russische Außenministerium die Anwesenheit des amerikanischen Lenkwaffenkreuzers Monterrey im Schwarzen Meer. Das amphibische Angriffsschiff Bataan befindet sich zurzeit vor der Küste Syriens. Eine sehr plausible Erklärung für diese Einsätze könnte sein, dass ein amerikanischer Angriff auf Syrien – unter dem Vorwand, Zivilisten zu schützen – unmittelbar bevorsteht.

Am 19. Juni meldete CNN (1) eine groß angelegte Übung von US Navy, Air Force und Marine-Corps – die größte dieser Art in der Geschichte – mit dem Codenamen Exercise Mailed Fist, die vom 19. bis 24. Juni entlang einem großen Abschnitt der Atlantikküste stattfindet. »Mit der Übung soll die Einsatzfähigkeit aller vom Marine-Corps genutzten Flugzeugtypen, darunter die MV-22 Ospreys und F/A 18 Hornets, sowie einiger Schiffe der Navy und Flugzeuge der Air Force getestet werden«, berichtete CNN. Diese Übung scheint so angelegt, dass Landungsoperationen an der Mittelmeerküste, beispielsweise in Libyen oder Syrien, trainiert werden.

 

Wendepunkt Juni/Juli, wie im Jahr 1848

Die Welle von britisch-amerikanischen Putschen von 2011 erinnert an ein historisches Modell: die Aufstände von 1848 in Europa. Sie begannen mit einer Revolte in Sizilien (nicht weit von Tunesien), sie führten zum Sturz des französischen Königs Louis Philippe im Februar und des mächtigen österreichischen Kanzlers Prinz Metternich im März. In diesen Aufständen entluden sich die Spannungen, die sich unter dem System der Heiligen Allianz von 1815 über Jahrzehnte hinweg aufgebaut hatten. Ausgelöst wurden sie jedoch von den Netzwerken des italienischen ultra-nationalistischen Aufwieglers Giuseppe Mazzini, einem Agenten der britischen Admiralität. Die Unruhen erfassten ganz Zentraleuropa.

Der Wendepunkt lag im Juni/Juli 1848, es begann mit einem Aufstand tschechischer Nationalisten in Prag, der nach dem 12. Juni von der österreichischen Armee unter General Windischgrätz blutig niedergeschlagen wurde. Ein Putschversuch radikaler Arbeiter und Einwohner von Paris, die in Louis Blancs Nationalwerkstätten organisiert waren, wurde in den sogenannten Junitagen, der Zeit vom 24. bis 26 Juni 1848, von dem reaktionären General Cavaignac erstickt. In Norditalien wurde die Armee des italienischen Königreichs Sardinien – das Wien den Krieg (2) erklärt hatte, um eine Rebellion in Mailand zu unterstützen, und darauf hoffte, diesen Aufstand dazu nutzen zu können, die Österreicher aus Italien zu vertreiben und einen geeinten Staat zu errichten – am 25. Juli bei Custozza von Marshall Radetzky geschlagen. Im September und Oktober begannen ungarische Nationalisten unter dem Mazzini-Schüler Kossuth einen Bürgerkrieg gegen die Kroaten, was soziales Chaos und (wie R. R. Palmer sagt) »den Krieg jeder gegen jeden« zur Folge hatte. Etwas später wurden russische Truppen aufgerufen, den Aufstand in Ungarn niederzuschlagen. Die Unruhen flammten im Frühjahr 1849 erneut auf, insbesondere mit der Schaffung von Mazzinis Römischer Republik, bevor die Aufstände am Ende des Sommers 1849 abflauten und eine Phase von Unterdrückung, Zynismus und Reaktion begann. Es könnte nützlich sein, bei der Einschätzung der heutigen Ereignisse diesen Zeitrahmen als groben Anhalt im Hinterkopf zu behalten, auch wenn man sich natürlich darüber im Klaren sein muss, dass es keine mechanische oder zyklische Wiederholung geben wird.

 

Ahmadineschad an Obama: Die USA haben nur die Maske gewechselt, Hände weg von Syrien

Am 8. Juni warnte der iranische Präsident USA und NATO vor einem Angriff auf Syrien: »Syrien ist ein Pionier des Widerstands. Staat und Regierung können ihre Probleme selbst lösen, für eine Einmischung von außen gibt es keine Veranlassung.« Er ermahnte bestimmte US-geführte Länder in der Region, »sich nicht weiter in die inneren Angelegenheiten Syriens einzumischen« und setzte warnend hinzu, Washington werde sich umgehend gegen diese Länder wenden, sobald die Ziele in Syrien erreicht seien. (3) Diese Warnung war wohl an Jordanien, die Kurden im Irak oder die Türkei gerichtet, über deren Hoheitsgebiete die Netzwerke von CIA und MI6 möglicherweise Waffen und Kommandos nach Syrien geschmuggelt haben, um den Aufbau der bewaffneten Banden der Moslembruderschaft zu unterstützen, denen bisher 400 syrische Soldaten und Sicherheitskräfte zum Opfer gefallen sind. »Die Amerikaner wollen sich bei den Ländern der Region mit der Durchsetzung dieses Plans beliebt machen und sich als Hüter des Völkerrechts präsentieren«, fuhr Ahmadineschad fort. Zwar habe im Jahre 2009 in den USA eine neue Regierung das Amt angetreten, doch der Charakter des herrschenden Regimes sei unverändert: »Nur die Masken sind ausgetauscht worden. Der Feldzug gegen den Terrorismus war die Maske der vorigen US-Regierung, die Maske der jetzigen ist die Unterstützung der Menschenrechte.« (4) In jüngster Zeit haben das iranische Außenministerium und führende iranische Generäle eindringlich vor jeglicher Aggression gegen Syrien gewarnt, die sie offensichtlich als Casus Belli betrachten würden. Zunehmende Angriffe schiitischer Milizen auf die US-Streitkräfte im Irak könnten ein Anzeichen dafür sein, dass Teheran über den Verlust seines wichtigsten Alliierten alarmiert ist.

 

Ist »Das schwule Mädchen in Damaskus« ein amerikanischer Schwindel – wie so viele Berichte über Syrien und Libyen?

Am 14. Juni richtete US-Außenministerin Hillary Clinton eine ungewöhnlich scharfe Verurteilung an die Adresse Damaskus’ wie auch Teherans, wobei sie erneut das Argument vorbrachte, der Iran unterstütze die Niederschlagung der Proteste in Syrien: »Der Iran unterstützt heute die gewaltsamen Angriffe des Assad-Regimes auf friedliche Demonstranten und militärische Aktionen gegen die eigenen Städte.« Doch in der realen Welt wuchs der Verdacht, viele der Medienberichte über die Ereignisse in Syrien seien reine Fiktion, so wie seinerzeit die Brutkasten-Babies in Kuwait und Jessica Lynch. Der Blog des »schwulen Mädchens in Damaskus«, der von den Mainstream-Nachrichtenmedien in der gesamten westlichen Welt als Informationsquelle über Syrien zitiert worden war, entpuppte sich als völliger Schwindel. Er war das Werk von Tom McMaster, einem 40-jährigen Amerikaner, und seiner Ehefrau Britta Froelicher, einer Aktivistin des American Friends Services Committee, einer Organisation, die seit der Zeit des Kalten Krieges enge Verbindungen zur US-Intelligence Community unterhält. Wie viele der Filme, Fotos und Interviews über angebliche Kriegsverbrechen in Syrien, Libyen und anderen Ländern, die im Fernsehen gezeigt oder ins Internet gestellt wurden, waren ebenso freie Erfindungen dieser CIA-Desinformations- und Propaganda-Kleinunternehmer? Wie viel von dem Rummel um die Social Media im »arabischen Frühling« stammt von den merkwürdigen Gestalten beim US Cyber Command?

 

Die Asterisk-Revolution in Ägypten: Betrieben von Samantha Power und Michael McFaul aus dem Weißen Haus

Die Schaunummer von dem »schwulen Mädchen in Damaskus« wirkt in der Rückschau wie ein Mikrokosmos des gesamten »arabischen Frühlings«: eine zynische Manipulation idealistischer (oder nihilistischer) junger Leute unter der Schirmherrschaft US-geplanter Farbenrevolutionen und »People Power«-Putsche, die diese wohlhabenden Computer-affinen jungen Leute gegen die Strukturen des modernen Staats dirigierte, die unter den Bedingungen einer Weltwirtschaftsdepression brüchig werden. Dennoch waren die Aktivitäten der goldenen Jugend auf den öffentlichen Plätzen vorwiegend reines Medienspektakel, Ablenkung, Vernebelungsaktion. Straßendemonstrationen bedeuten keinen Kampf um die Macht. Der Sturz von Regierungen wurde hinter den Kulissen von Generälen und Beamten betrieben, die bestochen, erpresst oder anderweitig für von CIA, MI-6 und DGSE gesponserte Putsche gewonnen wurden. In Tunesien hatte es gut funktioniert, Ben Ali floh außer Landes, als der Generalstab unmissverständlich zu erkennen gab, dass er sich gegen ihn wendete. In Ägypten führte der Prozess letztendlich zum Sturz Mubaraks, doch mit weit größeren Schwierigkeiten. US-Agenten wie Tantawi und Enan erwiesen sich als unfähig, den Rais zu vertreiben, bis das Weiße Haus unter Obama mit direktem Eingreifen der USA drohte. Wie genau dies ausgesehen hätte, ist bislang nicht bekannt, doch aller Wahrscheinlichkeit wurde mit Aktionen der USA gegen den Suezkanal gedroht.

Der US-ägyptische Agent Saad Eddin Ibrahim erklärte gegenüber Lally Weymoth von der Washington Post: »Auf Befehl des Weißen Hauses erhöhte der ägyptische Generalstabschef [Tantawi] den Druck. Präsident Obamas Berater – Samatha Power und Michael McFaul –, die gut befreundet sind, baten mich, [nach Washington] zu kommen. Sie brauchten mich als Quelle … Nach Mubaraks zweiter Rede war Obama überzeugt [, dass Mubarak gehen musste].« (5) Nationalistische Offiziere in der ägyptischen Armee interessiert es vielleicht, dass ihr oberster Befehlshaber, jetzt praktisch der Diktator Ägyptens, auf Befehl von Leuten wie McFaul oder Power agierte, die auch die »demokratische« Opposition unter ihrer Kontrolle haben.

In Libyen hat die Farbenrevolution weit weniger gut funktioniert, denn bewaffnete al-Qaida-Banden waren nicht in der Lage, die loyale Festung Tripolis einzunehmen, und haben auch Schwierigkeiten, die Loyalisten in dem Korridor Bengasi-Darna-Tobruk zu unterwerfen. In Syrien war dem Modell der Farbenrevolution überhaupt kein Erfolg beschieden, da die Mittelschicht kein Interesse hat an einem Blutbad nach irakischem Vorbild oder an einem Terrorregime der Moslembruderschaft wegen einiger abgestandener Slogans über Demokratie. In Algerien, wo sich die Bevölkerung noch allzu gut an den Alptraum der Morde durch die Groupe Islamique Armé (GIA) vor einigen Jahren erinnert, war keine Lust auf neue Abenteuer zu verspüren. Al Jazeera orientiert sich jetzt um in Richtung auf eine Destabilisierung Marokkos, wir werden sehen, wie es ausgeht. Die Destabilisierung in Jordanien hat zu keinem Ergebnis geführt.

Ein Angriff auf Syrien könnte schon bald erfolgen. »Inzwischen kann man keinen Unterschied zwischen dem Vorgehen Gaddafis und Assads mehr erkennen«, kommentierte der Republikanische Senator Lindsey Graham aus South Carolina, ein bekannter Kriegstreiber, die Situation. Er setzte noch hinzu: »Alle Optionen müssen auf den Tisch, auch das Modell, das wir in Libyen verfolgen.« (6) Das bedeutet einen größeren Krieg.

 

Jemen: Die Regierung des verletzten Präsidenten Saleh bröckelt, die USA starten Drohnenangriffe

Der jemenitische Präsident Saleh wurde am 3. Juni ernsthaft verwundet, als Raketen, die angeblich von aufständischen Stammesvertretern abgefeuert wurden, seinen Palast trafen. Saleh wurde am nächsten Tag zur Behandlung nach Saudi-Arabien ausgeflogen. Während Salehs Verwandte und Alliierte versuchten, die Macht zu halten, nutzte das Pentagon das entstandene Machtvakuum zu ausgedehnten Angriffen mit Predator-Drohnen auf das Land. Wie bekannt wurde, operierten das US Joint Special Operations Command (JSOC) und die CIA aus dem einen Hauptquartier in Saana; die CIA werde schon bald ein Programm zu gezielten Attentaten mit Predator-Drohnen beginnen, das keinen militärischen Einsatzregeln unterliege. Weitere Berichte besagten, die USA bauten einen großen Stützpunkt für Predator-Drohnen für den Einsatz im Jemen auf. Derweil eroberten islamische Kämpfer der Gruppe Ansar al-Sharia, die von den US-Medien mit »al-Qaida« gleichgesetzt werden, Teile einer Provinzhauptstadt im Südjemen. Man sollte nicht vergessen, dass die beiden führenden Sprecher der »al-Qaida auf der arabischen Halbinsel (AQAP)« die US-Bürger Anwar Awlaki und der ehemalige Guantanamo-Häftling al-Shiri sind – beide offenkundig US-Agenten. Der Zweck der gesamten Destabilisierung des Jemen liegt darin, einen Weg für einen Angriff auf Saudi-Arabien, den unmittelbaren Nachbarn des Jemen, zu ebnen.

 

Bei US-Schlag gegen Pakistan: Atomraketen oberste Priorität

Am 17. Juni richteten NATO-Flugzeuge nach pakistanischen Angaben einen Angriff auf einen militärischen Stützpunkt im Nordwesten des Landes, nahe der Grenze zu Afghanistan. Die ernste Besorgnis über diesen Zwischenfall sei der US-Botschaft in Islamabad übermittelt worden. Wie das pakistanische Außenministerium meldete, seien die NATO-Kampfflugzeuge bei dem Angriff rund 2,5 Kilometer tief in den pakistanischen Luftraum vorgedrungen. (7) Zu solchen Vorstößen der NATO-Angreifer an der pakistanischen Grenze kommt es jetzt häufiger, es droht die Gefahr eines offenen Krieges – umso mehr, als jeder dieser Angriffe der Versuch der USA sein könnte, die pakistanischen Atomstreitkräfte durch einen Erstschlag unterhalb der Atomschwelle zu schwächen. Afghanistans Präsident Karzai hat offiziell bekannt gegeben, dass unter Beteiligung des US State Departments Friedensgespräche mit Mullah Omar und anderen Führern der afghanischen Taliban im Gang sind. Diese Gespräche haben mit Frieden nichts zu tun, sie stellen vielmehr den Versuch der USA dar, afghanische und andere Taliban sowie Paschtunen als Kamikaze-Marionetten zu rekrutieren, die bei militärischen Aktionen gegen Pakistan eingesetzt werden können.

Bestimmte US-Medien – besonders die, die sich an die politische Elite richten – betreiben seit geraumer Zeit eine Kampagne zur Verteufelung Pakistans. Es folgen einige Beispiele von Schlagzeilen der Washington Post:

28. Mai: »Eindringlinge bereiten pakistanischem Militär Sorge: ›Wir werden angegriffen‹; USA nicht sicher über den Willen der Armee, die Armee zu säubern«.

30. Mai: »Haqqani-Gruppe, der ›unverwüstliche‹ Gegner im Afghanistan-Krieg; Operationen in Pakistan; Netzwerk gilt als die am wenigsten versöhnliche Gruppe von Aufständischen«.

11. Juni: »Durchkreuzte Überfälle erhöhen Spannungen mit Pakistan; US haben Geheimdiensterkenntnisse geteilt; Bombenwerkstätten später leer vorgefunden«.

16. Juni: »Beziehungen zu Pakistan auf neuem Tiefpunkt; Sicherheitsbeziehungen geschwächt; zunehmend antiamerikanische Stimmung in der pakistanischen Armee«.

Sehr ernst nahm Irans Präsident Ahmadineschad auch die Flut von Medienberichten über einen bevorstehenden amerikanischen Angriff auf die pakistanischen Atomstreitkräfte. »Wir haben sehr genaue Informationen, wonach Amerika die Sabotage der pakistanischen Atomanlagen plant, um die Kontrolle über Pakistan zu übernehmen und Regierung und Volk zu schwächen«, sagte er am 6. Juni. Außerdem versuchten die USA, den »UN-Sicherheitsrat und einige andere internationale Organisationen als Hebel zu benutzen, um sich den Weg für eine erhöhte Präsenz in Pakistan zu ebnen, mit dem Ziel, die nationale Souveränität Pakistans zu untergraben.« (8) Die pakistanische Regierung hat den Iran gebeten, ihr die genauen geheimdienstlichen Erkenntnisse mitzuteilen, auf denen dieser Bericht beruht.

Das Szenario der pakistanischen Atomraketen war zentraler Bestandteil einer viel beachteten Studie mit dem Titel Terror-Taktiken in Pakistan bedrohen die Atomwaffen-Sicherheit des britischen Professors Shaun Gregory; sie wurde am 1. Juni im CTC Sentinel, dem Hausorgan des Combating Terrorism Center der US-Militärakademie in West Point, NY, veröffentlicht. Gregory vertritt die These, dass Pakistan, das heute über mehr als 100 Atomwaffen verfügt, nicht in der Lage sein wird, diese alle gegen einen entschlossenen terroristischen Anschlag zu verteidigen. Seiner Schätzung nach arbeiten heute etwa 70.000 Personen beim Atomprogramm des Landes, es sei deshalb unvermeidlich, dass Terroristen in der Lage seien, einige Beschäftigte für sich zu gewinnen, darunter auch abtrünnige Kommandeure der taktischen Atomwaffen, die Pakistan zurzeit stationiert, um sich vor einem indischen Angriff zu schützen. Gregory geht davon aus, dass es ausreichen würde, wenn Terroristen spaltbares Material in die Hand bekämen, mit dem eine schmutzige Bombe hergestellt werden könnte. Selbst ein gescheiterter Angriff auf einen Atomwaffenstützpunk würde Hysterie auslösen: »Das erfolgreiche Lokalisieren und Eindringen von Terroristen in eine solche Anlage würde selbst in dem Fall, dass es ihnen letztendlich nicht gelänge, Atomwaffen in die Hand zu bekommen, die amerikanisch-pakistanischen Beziehungen in der Frage von Nuklearwaffen ebenso grundlegend verändern wie es die internationale Besorgnis über die Sicherheit der pakistanischen Atomwaffen schüren würde«, schreibt Gregory. (9)

Reuters kommentierte: »Es ist ein Albtraum-Szenario: al-Qaida-Kämpfer erhalten die Kontrolle über eine pakistanische Atombombe, sei es durch einen Angriff auf einen Stützpunkt, Diebstahl oder die Kooperation eines skrupellosen Kommandeurs, möglicherweise im Fall von Kampfhandlungen mit dem atomar bewaffneten Nachbarland Indien.« (10) Pakistan zeigte sich in voller Alarmbereitschaft: »Wir wissen, dass es das oberste Ziel der USA ist, hier nicht ein Stück Land zu erobern, sondern gegen unsere Atomanlage vorzugehen …« Mit diesen Worten zitierte Ansar Abssasi am 9. Juni in News International eine pakistanische Quelle.

Der Chef der US Joint Chiefs of Staff, Admiral Mike Mullen, bestätigte, dass dies tatsächlich die Absicht des Pentagon ist, als er über Pakistan sagte: »Es ist ein Land mit schrecklich vielen Terroristen an dieser Grenze … Für die Zukunft befürchte ich eine Weiterverbreitung dieser [Nuklear-]Technologie; Gelegenheit und Möglichkeit bestehen, dass sie Terroristen in die Hände fallen könnte, von denen sich viele in der Region tummeln, die genau dies erreichen wollen.«

Als solle ein passender Vorwand für einen solchen Angriff geliefert werden, haben die Medien in den USA mit großer Fanfare die Wahl des berüchtigten MI6-Agenten Ayman al-Zawahiri zu bin Ladens Nachfolger als oberstem Führer von »al-Qaida« kommentiert. Angeblich habe Zawahiri geschworen, den Tod bin Ladens zu rächen – das Tor zu weiteren Angriffen unter falscher Flagge steht also weit offen. Diese Berichterstattung war begleitet von der Versicherung, Zawahiris Heimatbasis befinde sich ausgerechnet in Pakistan. Mullen verkündete umgehend, Zawahiri werde bald dasselbe Schicksal erleiden wie sein Vorgänger, was so viel bedeutet, dass die USA zu weiteren einseitigen Angriffen auf pakistanischem Hoheitsgebiet entschlossen sind, obwohl diese mit einiger Sicherheit auf pakistanische Gegenwehr stoßen würden. Pakistans Innenminister Rehman Malik »hat gesagt, an den Terrorakten in Pakistan ist eine ausländische Hand beteiligt«, er rief zur nationalen Einheit gegen den Terror im »Kampf für unser Überleben« auf. (11)

Das andere wichtige Ziel der USA besteht darin, die Schaffung eines pakistanischen Energiekorridors, das berühmte Pipelinestan, zu verhindern. Zu diesen Projekten zählen Öl- und Gaspipelines von Iran bis nach China und Indien, die allesamt über pakistanisches Gebiet verlaufen. Die USA und England sind entschlossen, die Entwicklung dieser friedlichen Infrastruktur, die allen beteiligten Ländern ein gemeinsames wirtschaftliches Interesse verschaffen würde, zu verhindern. Ein entscheidender Abschnitt des pakistanischen Energiekorridors ist bereits in Schwierigkeiten; im Juni meldete IANS: »… die geplante pakistanisch-iranische Gaspipeline gerät ins Stocken, da Islamabad die nötigen Gelder nicht auftreiben konnte … Wie die Urdu-sprachige Tagezeitung Jang meldete, haben pakistanische Vertreter ihre iranischen Gesprächspartner davon in Kenntnis gesetzt, dass die Pipeline voraussichtlich nicht wie geplant bis Dezember 2014 fertiggestellt sein wird. Nach Angaben zuverlässiger Quellen ist es Pakistan weder gelungen, die benötigten 1,24 Milliarden Dollar aufzutreiben, noch die Planung für die Pipeline-Route über das eigene Staatsgebiet abzuschließen.« (12)

 

Ein antiamerikanischer Coup d’Etat durch nationalistische Offiziere in Islamabad?

Am 15. Juni brachten sowohl die New York Times als auch die Washington Post auf der ersten Seite Artikel über die zunehmend anti-amerikanische Stimmung im pakistanischen Offizierscorps. Wie die New York Times schrieb, fühlten sich viele Offiziere von Armeechef Kaynis Unterwürfigkeit gegenüber Washington dermaßen abgestoßen, dass »ein Putsch der Offiziere zwar nicht wahrscheinlich, aber auch nicht völlig ausgeschlossen sei«, das hätten eine »gut informierte pakistanische Quelle, die den General in den vergangenen Wochen getroffen hat, und auch ein amerikanischer Militärangehöriger, der sich jahrelang mit Pakistan beschäftigt hat« berichtet. (13)

Die Zeitschrift National Review, die neokonservative Ansichten vertritt, zeigte sich ehrlich beunruhigt über eine neue Generation modern orientierter Offiziere in der großen Tradition des ägyptischen Oberst Nasser, sie zeichnete einige düstere Szenarien und fragte: »Wäre das Ergebnis eines Bruchs zwischen Amerika und Pakistan ein Krieg – entweder ein Krieg niederer Intensität oder ein voller Krieg?« (14) In Wirklichkeit würde ein Regime progressiver Offiziere ein besseres Ergebnis darstellen als eine Regierung islamischer Fundamentalisten, und das nicht nur für Pakistan, sondern auch für Ägypten.

 

Panettas neues Pearl Harbor von Cyber-Attacken unter virtueller Flagge

Islamabad genießt auch weiter die Unterstützung Chinas, das bereits vor einem Monat zu verstehen gegeben hatte, jeder Angriff auf Pakistan werde als Angriff auf das Reich der Mitte selbst betrachtet. China verfügt über militärische Optionen zu einem Vergeltungsschlag, von ICBM bis zu sensitiven Gebieten wie der Straße von Taiwan, doch diese sind weniger wahrscheinlich. China könnte seine Unzufriedenheit auch dadurch zum Ausdruck bringen, dass es einige US-Staatsanleihen abstößt. Wahrscheinlicher wären aber Aktionen im Cyber-Bereich. US-Quellen gehen davon aus, dass Cyber-Angriffe gegen Lockheed Martin, die CIA und andere Websites im Gang sind, einige Kommentatoren haben versucht, China dafür verantwortlich zu machen. CIA-Direktor Panetta, der jetzt ins Pentagon wechselt, erklärte vor einem Senatsausschuss: »Es ist möglich, dass das nächste Pearl Harbor ein Cyber-Angriff sein wird, der unser Energiesystem, unser Netz, unsere Sicherheits- oder Finanzsystem und unser Regierungssystem lahmlegt.« (15) Da bisher noch kein bekannter Cyber-Angriff zu solch verheerenden Auswirkungen führen konnte, ist davon auszugehen, dass Panetta den Weg für einen Terrorismus unter virtueller Flagge ebnet, bei dem die US-Regierung einfach davon ausgehen würde, dass ein Katastrophenereignis von einem Land, gegen das sie vorgehen will, in Gang gesetzt worden wäre. Möglicherweise im Zusammenhang mit dieser Entwicklung hat der deutsche Rechtsanwalt Thorsten van Geest eine Einstweilige Verfügung gegen die Merkel-Regierung beantragt, sämtliche Anti-Terrorübungen für den 26. Juni, an dem das Eröffnungsspiel der Frauen-Fußballweltmeisterschaft in Berlin stattfinden, abzusagen, da die Gefahr bestehe, dass aus einer Übung sehr schnell der Ernstfall werden könnte.

 

Saudi-Arabien signalisiert Loslösung von Washington

Es ist bekannt, dass Saudi-Arabien die Zusammenarbeit mit Pakistan und anderen Länder sucht, um sich aus dem kollabierenden US-Imperium zu befreien. Prinz Turki al-Faisal, ein führendes Mitglied der Königsfamilie, signalisierte die Verstimmung Riads gegenüber Washington mit einem Leitartikel vom 7. Juni, in dem er Obama warnte, dass ein Veto der USA gegen die Anerkennung eines Palästinenserstaats durch die UN ernsthafte Folgen für die amerikanisch-saudi-arabischen Beziehungen haben werde. Turki schloss mit einer Drohung: »Wir Araber sagten früher Nein zum Frieden und wir haben 1967 [mit einer vernichtenden Niederlage] unsere wohlverdiente Strafe dafür erhalten … Jetzt sind die Israelis die Neinsager. Ich möchte nicht dabei sein, wenn sie ihre wohlverdiente Strafe erhalten. (16) Diese offenen Worte, die eine feindselige Haltung Saudi-Arabiens gegenüber Obama erkennen lassen, die weit über die Frage von Pakistan hinausgeht und den gesamten Bereich der nationalen Strategie umfasst, hat hinter den Kulissen im offiziellen Washington einen Schock verursacht.

Der Pakistan-Besuch Prinz Bandars im März wird allgemein als Besiegelung eines Verteidigungsbündnisses zwischen beiden Staaten betrachtet, die (zusammen mit Ägypten) als regionale Säulen des US-Imperiums gelten können. Beide wollen sich aus diesem Imperium befreien. Es wird angenommen, dass Pakistan angeboten hat, Saudi-Arabien unter den atomaren Schutzschirm zu nehmen sowie eine oder mehrere Divisionen zu entsenden, um jegliche Farbenrevolution oder sonstige von der CIA betriebene Destabilisierung niederzuschlagen. Ein mögliches Zeichen für die Verärgerung der USA über diese Kooperation gab es am 16. Mai, als »in der pakistanischen Stadt Islamabad Attentäter von Motorrädern aus einen saudi-arabischen Diplomaten niederschossen, vier Tage nachdem es einen Bombenanschlag auf das dortige saudi-arabische Konsulat gegeben hatte« (17).

 

Der NATO droht in Libyen logistische Überdehnung

Oberst Gaddafis Widerstand gegen die angreifenden Streitkräfte von USA und NATO macht die erhebliche logistische und politische Schwäche der vermeintlich allmächtigen westlichen Allianz offenkundig. Eine Quelle aus dem US-Militär berichtete im Alex-Jones-Programm, die US-Lagerbestände von Waffen mit abgereichertem Uran (DU) seien derzeit sehr gering. Das könnte hinter der Beschwerde des scheidenden Verteidigungsministers stecken, der vergangene Woche erklärt hatte, der NATO gingen in Libyen die Bomben aus, oder auch hinter ähnlichen Bemerkungen des französischen NATO-Generals Stephane Abrial in Belgrad. Die USA verfügen noch über einige Reserven, aber wie lange würden die gegen Syrien, die Hisbollah und Iran reichen?

 

Obama droht ein Amtsenthebungsverfahren wegen des Verstoßes gegen den »War Powers Act«

Bei einer Debatte zwischen Präsidentschaftskandidaten der US-Republikaner wiesen die Kandidaten Bachman, Gingrich und Cain vor einigen Tagen darauf hin, dass sich unter den Rebellen in Libyen auch al-Qaida-Terroristen befinden. Die arrogant-zynische Art, mit der Obama den Angriff auf Libyen handhabt, könnte dazu führen, dass ihm der Kongress die Gelder für den Krieg verweigert. Die Republikanischen Fanatiker der Tea Party wollen die US-Regierung dazu zwingen, sich bei den US-Staatspapieren für zahlungsunfähig zu erklären, um die Social Security, die Gesundheitsversicherungen Medicare und Medicaid sowie Arbeitslosengelder und andere wirtschaftliche Rechte, die den Amerikanern mit dem New Deal verbinden, zu kappen. Es ist jedoch möglich, dass die Zombie-Banker und Hedgefonds-Hyänen der Wall Street, die die Republikanische Partei finanzieren und deshalb in der Tasche haben, zu Drohung und Bestechung greifen, um diese Tea-Party-Extremisten zum Nachgeben und zur Erhöhung der Schuldenobergrenze im Laufe des Monats zu zwingen. Die Fanatiker der Tea Party brauchen also dringend ein Thema, das sie gegen Obama wenden können, um ihre extremistischen Unterstützer zu besänftigen, und dieses Thema könnte der Angriff auf Libyen sein, der höchst unpopulär geworden ist, obwohl Obama versucht hat, ihn zu verschweigen.

 

Libyen: ein Krieg zu viel, selbst für die US-Republikaner

Das US-Repräsentantenhaus hat dafür gestimmt, Obama aufzufordern, die Zustimmung des Kongresses zu seinem geheimen Krieg gegen Libyen einzuholen. Demokraten wie Dennis Kucinich haben Obama bei Gericht angezeigt, um ihn auf diese Weise zu zwingen, sich einer solchen Zustimmung zu versichern. Der Speaker des Repräsentantenhauses, John Boehner, hat Obama gewarnt, er verstoße gegen den »War Powers Act«, wenn er nicht bis zum 20. Juni die Zustimmung des Kongresses einhole. Senatoren wie Lugar, Corker und Webb haben Obama ebenfalls aufgefordert, sich einer Kongressresolution zur Verfolgung von Feindseligkeiten zu versichern. Bekannt wurde auch, dass Juristen des Justizministeriums und des Pentagon Obama bestätigt haben, für den Krieg gegen Libyen gelte in der Tat der »War Powers Act«. Obama habe sich jedoch für die Auslegung der Juristen im Weißen Haus und im State Department entschieden, wonach eine Genehmigung des Kongresses nicht erforderlich sei. Natürlich könnte Obamas offener Verstoß gegen den »War Powers Act« ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn nach sich ziehen, und dies wäre umso wahrscheinlicher, je mehr sich die wirtschaftliche Lage der USA verschlechtert. Der Kongress könnte auch die Gelder für den Angriff auf Libyen sperren. Normalerweise würde ein solcher Schritt mit dem Argument abgeblockt, dies bedeute eine Gefährdung der US-Soldaten. Doch in diesem Fall sind, wie Obama selbst versichert, offiziell keine US-Bodentruppen beteiligt (obwohl sie trotzdem vor Ort sind). Da Obama versichert, es würden nur Angriffe aus der Luft und von Schiffen aus geführt, könnte es leichter sein, die Gelder zu sperren und die ungesetzlichen Angriffe auf Libyen zu beenden.

Der chinesische Politikwissenschaftler Kiyul Chung erklärte am 16. Juni gegenüber RT, die Welt stehe an einem historischen Scheideweg, es werde sich zeigen, ob militärische Aktionen von USA und NATO nach dem libyschen Modell die gesamte Welt unterwerfen könnten oder ob Russland, China oder andere Mitgliedsländer der Shanghai Cooperation Organization in der Lage seien, eine weltweite Bewegung als Gegengewicht gegen die »einseitigen, aggressiven und kolonialen« Methoden des NATO-Blocks zu formieren.

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(1) http://www.cnn.com/2011/US/06/17/marine.corps.exercise/index.html?&hpt=hp_c2

(2) König Carlo Alberto von Sardinien erklärte Österreich am 23. März 1848 den Krieg. Ihm zur Seite stand ein Bündnis, dem unter anderem das Großherzogtum Toskana, der Kirchenstaat unter Papst Pius IX. und das Königreich Beider Sizilien angehörte. Zum ersten Mal wurde aus den national begrenzten Aufständen von 1848 ein grenzübergreifender Krieg. Zwischen diesen Ereignissen und dem Beginn des NATO-Bombardements gegen Libyen am 19. März 2011 gibt es beängstigende Gemeinsamkeiten.

(3) »Iran censures US interference in Syria«, Press TV, 8. Juni 2011, unter http://www.presstv.ir/detail/183696.html

(4) http://www.tehrantimes.com/index_View.asp?code=242059

(5) http://www.washingtonpost.com/opinions/in-egypt-a-revolution-with-an-asterisk/2011/05/20/AF0W3M9G_print.html, Hervorhebung durch den Autor.

(6) http://thehill.com/blogs/blog-briefing-room/news/165943-graham-military-intervention-in-syria-should-be-on-the-table

(7) http://news.yahoo.com/s/nm/20110617/wl_nm/us_pakistan_nato/print

(8) http://www.tehrantimes.com/index_View.asp?code=242059

(9) Shaun Gregory, »Terrorist Tactics in Pakistan Threaten Nuclear Weapons Safety«, West Point CTC Sentinel, 1. Juni 2011, unter http://www.ctc.usma.edu/posts/terrorist-tactics-in-pakistan-threaten-nuclear-weapons-safety; siehe auch http://www.globalsecuritynewswire.org/gsn/nw_20110614_5737.php; Professor Shaun Gregory ist Direktor der Abteilung für Pakistanische Sicherheitsforschung an der University of Bradford in England.

(10) Reuters, 1. Juni 2011, unter http://www.dawn.com/2011/06/01/how-pakistans-nuclear-weapons-could-be-jeopardised.html

(11) http://pakobserver.net/detailnews.asp?id=98524

(12) http://in.finance.yahoo.com/news/Pakistan-Iran-gas-pipeline-ians-490610859.html?x=0

(13) http://www.nytimes.com/2011/06/16/world/asia/16pakistan.html?_r=1

(14) Stanley Kurtz, »Anti-American Coup in Pakistan?«, National Review, 16. Juni 2011, http://www.nationalreview.com/corner/269822/anti-american-coup-pakistan-stanley-kurtz

(15) http://www.huffingtonpost.com/2011/06/13/panetta-cyberattack-next-pearl-harbor_n_875889.html

(16) http://www.washingtonpost.com/opinions/palestinian-rights-wont-be-denied-by-the-united-states-and-israel/2011/06/07/AGmnK2OH_story_1.html

(17) http://www.guardian.co.uk/world/2011/may/16/saudi-diplomat-killed-pakistan

 

 


 

 

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  • Kapitalsicherung: Verdreifacht sich der Goldpreis?
  • Ärztemangel: Die neue medizinische Weltordnung

 

 

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Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Berichte über Truppenbewegungen der US-Streitkräfte in Richtung Nordafrika und Nahost, während Destabilisierung Syriens eskaliert

Webster G. Tarpley

Einheiten der US Special Forces, die im texanischen Fort Hood stationiert sind, haben die Weisung erhalten, sich auf einen Einsatz in Libyen spätestens im Juli vorzubereiten – das berichtet eine Quelle im US-Militär. Auf diese Special Forces würden dann im September oder Oktober Einheiten der Ersten Kavallerie-Division folgen, die zurzeit in Irak  mehr …

CIA-Rebellen in Libyen: Dieselben Terroristen, die im Irak NATO- und US-Soldaten ermordet haben

Webster G. Tarpley

West-Point Studie von 2007 ergab: Die Region Benghasi-Darnah-Tobruk ist weltweit führend im Rekrutieren von Al-Kaida-Selbstmordattentätern.  mehr …

Mubarak von der CIA gestürzt, weil er sich amerikanischen Plänen für einen Krieg gegen den Iran widersetzte? (Teil 2)

Webster G. Tarpley

Die USA erwägen die Beschlagnahme des Suezkanals. Wurde Mubarak mit dieser Drohung zum Rücktritt gezwungen?  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

26. Juni 2011: Anschlag auf die Frauenfußball-WM? Die möglichen Motive

Gerhard Wisnewski

Über okkulte Zeichen und Hinweise auf einen Mega-Anschlag auf die Frauenfußball-WM wurde ja schon jede Menge gesprochen. Über die möglichen Motive dagegen kaum: Warum sollte jemand einen False-Flag-Anschlag auf die Fußballerinnen durchführen? Von irgendwelchen Zahlenspielen abgesehen, bündeln sich hier tatsächlich zahlreiche Motivlinien.  mehr …

Mysteriöse Entwicklung beim iranischen Atomprogramm

Udo Ulfkotte

Mehrere russische Nuklearwissenschaftler, die im Iran gearbeitet haben, sind zeitgleich ums Leben gekommen. Und der iranische Staatspräsident Ahmadinedschad erklärt, Teheran habe jetzt keine Angst mehr davor, Atomwaffen zu entwickeln. Was passiert da eigentlich?  mehr …

Zwischen Tank, Trog und Teller: Industrieabfälle in der Nahrung

Edgar Gärtner

Unsere Nutztiere werden heute mit Industrieabfällen gefüttert, die beispielsweise bei der Herstellung von Biodiesel anfallen. Die Tiere brauchen anschließend Antibiotika, damit sie davon nicht zusammenbrechen.  mehr …

Nuklearer Terroranschlag am 26. Juni in Berlin?

Andreas von Rétyi

Nun sind es nur noch wenige Tage bis zur Fußball-WM der Frauen in Berlin. Am kommenden Sonntag findet das Eröffnungsspiel statt. Doch seit einiger Zeit scheint diese Veranstaltung von mehr als düsteren Vorzeichen überschattet. Im Internet kursieren bereits seit Wochen zahlreiche Informationen zu einem angeblich bevorstehenden Großanschlag auf das  mehr …

Ärztemangel: die neue medizinische Weltordnung

Niki Vogt

Nach dem Prinzip von Billig-Kaufhäusern werden immer mehr Arztpraxen durch Franchise-Praxen ersetzt. Das hat ungeahnte Folgen. Nun müsste eigentlich die Staatsanwaltschaft in Deutschland ermitteln, doch der sind die Zusammenhänge offenkundig zu kompliziert.  mehr …
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