Tuesday, 27. September 2016
21.01.2011
 
 

WikiLeaks-Putsch in Tunesien: CIA propagiert Putsch-Tsunami im gesamten Mittelmeerraum.

Webster G. Tarpley

Die US-Intelligence Community ist außer sich vor Freude über den Sturz der tunesischen Regierung von Präsident Ben Ali am vergangenen Wochenende. Über loyale Medien erklären State Department und CIA den Umsturz in Tunesien jetzt zum Prototypen einer neuen Generation von Farben-Revolutionen, postmodernen Coups und US-inspirierter Destabilisierung »durch das Volk« (die berühmte People Power). In Foggy Bottom und Langley, dem Sitz von State Department und CIA, schmiedet man fieberhaft Pläne für einen wahren Tsunami im gesamten Mittelmeerraum, durch den die meisten der heutigen Regierungen in der arabischen Welt, und nicht nur dort, gestürzt werden sollen. Imperialisten, die sie sind, erwarten die Planer jetzt, in Libyen, Ägypten, Syrien, Jordanien, Algerien, dem Jemen und vielleicht noch in einigen anderen Staaten die Regierungen wenn schon nicht stürzen, so zumindest schwächen zu können. Die CIA ist derweil weiterhin emsig bemüht, Italiens Premierminister Berlusconi aus dem Amt zu jagen (wegen dessen Freundschaft mit Putin und seiner Unterstützung für die Southstream-Pipeline). Somit umfasst dieser Destabilisierungs-Rausch nicht nur die arabischen Länder, sondern den gesamten Mittelmeerraum.

Hunger-Aufstand, keine Jasmin-Revolution

Die Planer in Washington meinen, es sei ihnen gelungen, ihr altes Modell der CIA-Farbenrevolutionen oder postmoderner Coups wieder aufzupolieren. Diese Methode, Regierungen abzusetzen, hatte einiges von ihrem Glanz verloren, nachdem der Versuch scheiterte, im Libanon mit sehr viel Geld eine Zedern-Revolution zu inszenieren, und nachdem die verhasste IWF-NATO-Orangene-Revolution in der Ukraine erfolgreich zurückgedrängt wurde, die Twitter-Revolution von 2009 im Iran schmählich gescheitert und die Rosen-Revolution in Georgien durch Kriegsabenteuer und Repression vonseiten des wildgewordenen Faschisten Saakaschwili gründlich diskreditiert worden war. Jetzt ist man sich im imperialistischen Lager darin einig: die Ereignisse in Tunesien seien Anzeichen einer neuen Version eines an die heutige Realität angepassten People-Power-Putsches, insbesondere angesichts der weltweiten wirtschaftlichen Depression, allgemeinen Krise und Desintegration der globalisierten Casinowirtschaft.

In der US-Presse werden die Unruhen in Tunesien als »Jasmin-Revolution« beschrieben, doch kommt man der Sache weit näher, wenn man sie als Variante eines klassischen Hungeraufstands betrachtet. Die treibende Kraft in Tunesien war nicht in erster Linie der Wunsch der Mittelschicht nach freier Meinungsäußerung, freien Wahlen und freier Rede im Internet. Alles begann mit den regelrechten Raubzügen der Wall Street, die sich auf der ganzen Welt auswirkten; in diesem Fall äußerte sich das Ganze in unverschämt hohen Preisen für Lebensmittel und Benzin infolge von Derivatspekulation, in hoher Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und ganz allgemein in schlechten wirtschaftlichen Zukunftsaussichten. Unmittelbarer Auslöser war der tragische Selbstmord eines Gemüseverkäufers in Sidi Bouzid, der von der Polizei schikaniert wurde. Während Ben Ali noch um den Verbleib an der Macht kämpfte, erkannte er, was zu den Unruhen geführt hatte, das belegt seine demonstrative Senkung der Lebensmittelpreise. Auch die Regierung in Jordanien hat die Preise für Lebensmittel um rund fünf Prozent herabgesetzt.

 

Assange und WikiLeaks: Schlüsselinstrumente der CIA, um die Jugend in die Irre zu leiten

Die wirtschaftliche Natur der gegenwärtigen Unruhen stellt die Imperialisten in Washington vor ein echtes Problem, denn im State Department werden Menschenrechte offiziell ausschließlich im politischen und religiösen Sinn, nie jedoch als Frage wirtschaftlicher oder gesellschaftlicher Rechte definiert. Preiskontrollen, Löhne und Gehälter, Arbeitslosenunterstützung, Sozialhilfe, Gesundheitsversorgung, Wohnungsbau, Rechte von Gewerkschaften, Bankenregulierung, Schutzzölle und andere Instrumente nationaler wirtschaftlicher Selbstverteidigung haben in dem in Washington von allen Seiten vorgebrachten Mantra keinen Platz. Was also kann man unter solchen Umständen tun, um die Masse der unter 30-Jährigen, die heute in den meisten arabischen Ländern die Mehrheit der Bevölkerung stellen, in die Irre zu leiten?

In diesem Dilemma leisten Julian Assange und WikiLeaks den Absichten der Imperialisten einen unentbehrlichen Dienst. Assange war im Herbst 2009 von seinen finanziellen Unterstützern eingesetzt worden, um in Island eine Bewegung zu kapern und lahmzulegen, die entschlossen war, das wirtschaftliche Überleben des Landes zu sichern, die ein Schuldenmoratorium durchsetzen wollte, eine Einmischung des Internationalen Währungsfonds ablehnte und einen Neustart der produzierenden Wirtschaft durch ein ehrgeiziges nationales Infrastrukturprogramm und den Export von High-Tech-Investitionsgütern, besonders im Bereich Geothermie, schaffen wollte. Assange gelang es in Island, weite Kreise davon zu überzeugen, dass solche Anliegen auch nicht annähernd radikal genug seien und man besser seine Energien darauf verwenden sollte, sorgfältig ausgewählte Dokumente der US-Regierung und anderer Stellen zu veröffentlichen, die sämtlich Regierungen und Politiker aufs Korn nahmen, die London und Washington bloßstellen und schwächen wollten. Mit anderen Worten: Assange schaffte es, ernsthafte Aktivisten so in die Irre zu leiten, dass sie imperialistischen Finanzkreisen in die Hände arbeiteten. Assanges einziger Programmpunkt ist »Transparenz« – das ist zufällig auch ein ewiger Refrain der britisch-amerikanischen Menschenrechtsmafia, besonders bei dem Versuch, ins Visier genommene Regierungen im Entwicklungssektor zu Fall zu bringen.

 

»Yes we can« oder »Verdammt, die Lebensmittelpreise sind zu hoch!«

Tunesien ist vielleicht der erste Fall, wo Assange und WikiLeaks mit einigem Recht behaupten können, den Putsch ausgelöst zu haben. Die meisten Presseberichte sind sich darin einig, dass einige der Telegramme des State Department, die kürzlich von WikiLeaks an die Öffentlichkeit gebracht wurden, und in denen schwelgerische Exzesse und der freigebige Lebensstil des Ben-Ali-Clans enthüllt wurden, maßgeblich dazu beigetragen haben, dass die tunesische Kleinbürgerschicht auf die Straße gegangen ist. Zum Teil dank Assange konnten die Fernsehsender im Westen Bilder aus Tunesien zeigen, in denen aufgebrachte Massen Schilder hochhielten, auf denen »Yes we can« zu lesen war und nicht der weit realistischere und volksnahe Satz »Verdammt, die Lebensmittelpreise sind zu hoch!«

Ben Ali hatte in Tunesien seit 23 Jahren regiert. In Ägypten herrscht Präsident Mubarak seit fast 30 Jahren. Auch der Assad-Clan in Syrien ist seit rund 30 Jahren an der Macht und in Libyen bringt es Oberst Gaddafi schon auf fast 40 Jahre. Als Hafez Assad vor zehn Jahren starb, hatte er zuvor seinen Sohn im Stil einer Monarchie zum Thronfolger erkoren; heute unternehmen Mubarak und Gaddafi in ihren Ländern ähnliche Manöver. Da die USA aber keine solchen Dynastien wünschen, besteht die Taktik der CIA offensichtlich darin, Instrumente wie Twitter, Google, Facebook, WikiLeaks usw. einzusetzen, durch die ein Teil der Jugend in einen schwärmerischen Mob verwandelt wird, der solche Gerontokratien zu Fall bringt.

 

CIA will aggressive neue Marionetten gegen Iran, China und Russland einsetzen

Natürlich sind ernsthafte politische und wirtschaftliche Reformen in allen diesen Ländern dringend nötig, doch was die CIA mit der gegenwärtigen Welle von Destabilisierungen betreibt, hat mit positiver Veränderung in den betreffenden Ländern nichts zu tun. Wer das bezweifelt, der möge sich die wirtschaftlichen und politischen Untaten der Marionetten in Erinnerung rufen, die in jüngster Zeit durch Farbenrevolutionen ins Amt gekommen sind – wie beispielsweise die IWF-NATO-Kleptokraten Juschtschenko und Timoschenko in der Ukraine oder der Kriegstreiber und Diktator Saakaschwili in Georgien, der sich nicht gerade durch psychische Stabilität auszeichnet. Politische Kräfte, die so dumm sind, sich die Vorstellungen des State Departments von Hoffnung und Veränderung zu eigen zu machen, werden sich schon bald unter dem Joch von Tyrannen wie den oben genannten wiederfinden. Diese Gefahr ist in Tunesien sehr groß, denn die Kräfte, die Ben Ali verjagt haben, verfügen weder über eine erkennbare Führungspersönlichkeit noch eine erkennbare politische Massenorganisation, die ihnen dabei helfen könnte, eine Einmischung von außen abzuwehren, wie es der Hisbollah, die den Zedern-Putsch im Libanon in Schach halten konnte, gelungen ist. In Tunis hat die CIA freie Bahn, einen Kandidaten nach eigenem Gusto einzusetzen, vorzugsweise unter dem Deckmantel von »Wahlen«. Nach 23 Jahren Ben Ali sind die Lager in Tunesien leider weitgehend zersplittert.

Warum ist das offizielle Washington so besessen von der Idee, diese Regierungen zu stürzen? Die Antwort lautet: wegen Iran, China und Russland. Hinsichtlich des Iran besteht die Politik des State Department bekanntlich darin, eine Einheitsfront der etablierten arabischen und sunnitischen Regimes zu bilden, die gegen den schiitisch geprägten Iran und dessen Verbündete in der gesamten Region eingesetzt werden kann. Das hatte bislang nicht besonders gut funktioniert, wie man daran erkennt, dass die USA nicht in der Lage waren, im Irak ihre Marionette Allawi an die Macht zu bringen, vielmehr scheint der dem Iran freundlich gesonnene Maliki in absehbarer Zukunft nicht aus dem Amt zu drängen zu sein. Die USA wünschen sich verzweifelt eine neue Generation instabiler »demokratischer« Demagogen, die eher bereit sind, ihre Länder gegen den Iran zu führen, als die gegenwärtigen unbeweglichen Regimes es in der Vergangenheit gewesen sind. Und natürlich ist da auch das wirtschaftliche Vordrängen Chinas. Man kann darauf warten, dass jede neue Führung, die von den USA eingesetzt wird, den Abbruch der Wirtschaftsbeziehungen zu China in ihr Programm aufnehmen wird, insbesondere die sofortige Einstellung der Öl- und Rohstofflieferungen. So etwas hatte verlässlichen Berichten zufolge der Twitter-Revolutionsheld Mir-Hossein Mousavi für den Fall vorbereitet, dass er im Sommer 2009 an der Spitze seines »Tod für Russland, Tod für China« skandierenden Miet-Mobs die Macht im Iran übernommen hätte. Darüber hinaus hält die Feindseligkeit der USA Russland gegenüber unvermindert an, trotz der kosmetischen Wirkung der kürzlich erfolgten Ratifizierung des START-II-Abkommens. Würde es beispielsweise in Syrien zu einer Farbenrevolution kommen, so kann man sicher sein, dass die Gegenwart der russischen Flotte im Hafen Tartus, die den NATO-Planern ein Dorn im Auge ist, schon sehr bald Geschichte wäre. Wenn die neuen Regimes eine feindselige Haltung gegenüber dem Iran, China und Russland einnehmen, dann würde die internationale Besorgnis über die Wahrung von Menschenrechten bald von der Agenda der USA verschwinden.

 

Schlüsselleute für Destabilisierungsoperationen im Obama-Regime

Für alle, die die Entwicklung protokollieren, mag es nützlich sein, einige der Schlüsselleute für Destabilisierungsoperationen zu benennen, die heute zum US-Regime gehören. Zunächst ist ja offensichtlich, dass die gegenwärtige Subversionswelle gegen arabische Länder von der Rede ausgegangen ist, die Außenministerin Hillary Clinton vergangene Woche in Doha, Qatar, gehalten hat, bei der sie die versammelten Vertreter der arabischen Führung ermahnte, die Wirtschaft ihrer Länder zu reformieren (natürlich nach den Regeln des IWF) und die Korruption auszurotten – oder selbst gestürzt zu werden.

Angesichts der kritischen Rolle, die Assange und WikiLeaks derzeit spielen, muss auch der Regulierungs-»Zar« im Weißen Haus, Cass Sunstein, zu den Top-Putschisten gerechnet werden. Es sei daran erinnert, dass Sunstein am 24. Februar 2007 in der Washington Post einen Artikel zum Thema »Eine schöne neue Wikiwelt« veröffentlicht hat, in dem er triumphierend berichtete, »WikiLeaks.org, das von Dissidenten in China und anderen Ländern gegründet wurde, beabsichtigt, geheime Regierungsdokumente ins Internet zu stellen und sie mit verschlüsselter Software vor einer Zensur zu schützen«. Das bedeutete tatsächlich den großen Durchbruch für Assange und das Debut für WikiLeaks in der amerikanischen Mainstreampresse – dank Sunstein, der derzeit im Weißen Haus arbeitet. Könnte man nicht den Eindruck gewinnen, Sunstein sei der Kontaktmann des Weißen Hauses und Kontrolleur für die gesamte WikiLeaks -Operation?

 

Jeder Baum im arabischen Wald könnte fallen

Weiterhin sollte Robert Malley erwähnt werden, ein bekannter US-Agent, der sich als Linker gibt und derzeit als Chef des Nahost- und Nordafrika-Programms bei der International Crisis Group (ICG) fungiert, einer Organisation, die in dem Ruf steht, mit Geld von George Soros und der Taktik von Zbigniew Brzezinski zu operieren. Malley war im Präsidentschaftswahlkampf 2008 wegen der angeblich anti-israelischen Haltung umstritten, die er einnimmt, um die arabischen Führer, die er ins Visier genommen hat, besser an der Nase herumführen zu können. Malley erklärte am 16. Januar 2011 in der Washington Post, möglicherweise werde nun bald jeder Baum im arabischen Wald fallen: »Wir könnten die Liste der arabischen Führer durchgehen, die gerade jetzt in den Spiegel schauen, und nur sehr wenige stünden nicht auf dieser Liste.« Arabische Regierungen wären gut beraten, die ICG-Vertreter in ihrem Lande im Auge zu behalten.

»Zar« Cass Sunstein ist verheiratet mit Samantha Power, die zurzeit im Nationalen Sicherheitsrat des Weißen Hauses als Special Assistant des Präsidenten tätig ist und als Senior Director (Chef) des Büros für Multilaterale Angelegenheiten und Menschenrechte – der eigentlichen bürokratischen Zentrale von Destabilisierungsoperationen wie in Tunesien. Genauso wie Malley steht auch Power seit Langem in Diensten der »Menschenrechts«-Abteilung der US-Intelligence Community, die es meisterhaft versteht, legitime Beschwerden über Repression dazu zu nutzen, alte US-Klienten durch neue Marionetten zu ersetzen – ein schier endloser Subversionsprozess. Sowohl Malley als auch Power waren während Obamas Präsidentschaftswahlkampf 2008 gezwungen, pro forma ihren Rücktritt einzureichen – Malley wegen seiner Gespräche mit der Hamas und Power wegen einer üblen Verbalattacke auf Hillary Clinton, ihre heutige Rivalin in der Bürokratie.

 

Ratschlag an arabische Regierungen, politische Kräfte und Gewerkschaften

Die arabische Welt sollte ein paar grundlegende Lektionen darüber lernen, wie die CIA-Farbenrevolutionen funktionieren, wenn sie nicht die tragische Erfahrung von Georgien, der Ukraine und so vielen anderen Ländern teilen wollen. In der heutigen, von der wirtschaftlichen Depression schwer gezeichneten Welt ist das Wichtigste ein Reformprogramm, das ein Land in die Lage versetzt, die nationalen Interessen gegen die Kräfte der finanziellen Globalisierung zu verteidigen.

Dementsprechend wären arabische Regierungen gut beraten, umgehend sämtliche Vertreter des Internationalen Währungsfonds, der Weltbank und deren Ableger internationaler Institutionen aus dem Land zu werfen. Arabische Länder, die zurzeit unter den Bedingungen des IWF zu leiden haben (im arabischen Raum sind das besonders Ägypten und Jordanien, unter den muslimischen Ländern besonders Pakistan), sollten dieses Joch umgehend abschütteln und ihre nationale Souveränität zurückerobern. Jedes arabische Land könnte sofort einseitig ein Schuldenmoratorium erklären und nach dem Beispiel Argentiniens die Zahlung von Zinsen und Tilgung für internationale Schulden einstellen, angefangen mit den Schulden an IWF und Weltbank. Die Vermögenswerte ausländischer multinationaler Monopolfirmen, besonders der Ölgesellschaften, sollten, wenn es die Lage erfordert, beschlagnahmt werden. Für Grundnahrungsmittel und Benzin könnten Preiskontrollen eingeführt und jede Form von Spekulation, einschließlich in Form von Derivaten, streng bestraft werden. Dirigistische Maßnahmen wie Schutzzölle und Nahrungsmittelsubventionen können unverzüglich eingeführt werden. Die Nahrungsmittelproduktion sollte durch Produktions- und Importprämien sowie internationalen direkten Warenaustausch gefördert werden. Schnellstmöglich müssen in allen Ländern Getreidereserven angelegt werden. Voraussichtlich werden Kapital- und Devisenkontrollen unumgänglich sein, damit spekulative Angriffe auf Landeswährungen verhindert werden, die ausländische Hedgefonds mit dem Ziel lancieren, ganze Landesregierungen zu stürzen. Die vordringliche Aufgabe besteht darin, die Zentralbanken zu verstaatlichen und sie wieder auf eine Nullzinspolitik für die heimische Infrastruktur, Landwirtschaft, Wohnungsbau und die Produktion physischer Güter zu verpflichten, wobei dem Export besondere Förderung zukommen sollte. Sobald diese Reformen erst in Gang gekommen, kann man über die Integration der arabischen Welt als gemeinsamen Raum wirtschaftlichen Wachstums nachdenken, bei dem die Deviseneinnahmen der ölproduzierenden Länder zum allseitigen Nutzen für Infrastruktur und Kapitalinvestitionen in der gesamten arabischen Welt verwendet werden könnten.

Die Alternative wäre eine endlose, vom Ausland gesteuerte Destabilisierung und höchstwahrscheinlich dauerhaftes Chaos.

 

 


 

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