Bauen und sanieren für den Staat
Edgar Gärtner
Mit Sanierungsarbeiten an Immobilien sanieren die Bauherren vor allem den Staat. Das belegen aktuelle Zahlen.

Wenn der Staat mithilfe von Krediten der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder direkten Zuschüssen für Bausparverträge den Bau oder die Sanierung von Eigenheimen fördert,
handelt er keineswegs uneigennützig. Ein in diesem Zusammenhang unverdächtiges Institut hat berechnet, dass von jedem in den Hausbau investierten Euro 51 Cent in Form von Steuern und Sozialabgaben in den Kassen des Staates und staatlicher Versicherungen landen. Nach den Berechnungen gehen von den Kosten eines neu gebauten Einfamilienhauses in Höhe von angenommenen 200.000 Euro fast 47.000 Euro in Form der Mehrwertsteuer und der von den Handwerkern bezahlten Lohnsteuern plus Soli-Zuschlag direkt an den Staat. Lesen Sie alle Fakten – und wie der Staat abkassiert.
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