Tuesday, 31. May 2016
07.10.2014
 
 

»Das geheime Wissen der Goldanleger«: Bruno Bandulet demaskiert US-Großbank Goldman Sachs

Janne Jörg Kipp

Gestern berichteten wir an dieser Stelle vom erfolgreichen Kongress des KOPP-Verlags unter dem Motto »Das geheime Wissen der Goldanleger«. Fünf prominente Experten beleuchteten den Mythos Gold unter ihrem jeweiligen speziellen Blickwinkel. In einer kleinen Serie stellen wir Ihnen einige Gedanken der Referenten vor, die ihre Zuhörer durch die Bank begeisterten. Den Anfang beim Gold-Kongress übernahm mit Bruno Bandulet ein weithin bekannter Publizist, der physisches Gold und Goldminenaktien unter die Lupe nahm.


Bruno Bandulet, Deutschlands Goldpapst, Verleger und Journalist, ehemals Mitglied der Welt-Chefredaktion und Buchautor, zog als erster Redner das Publikum unmittelbar in seinen Bann. Er war geladen, die Preisentwicklung für physisches Gold und Goldminenaktien zu beurteilen. Wer den Goldpreis verfolgt, weiß, dass das gelbe Edelmetall um mehr als 30 Prozent gefallen ist und inzwischen Richtung 1.000 Dollar/Unze fällt.

 

Bandulet erwies sich ein weiteres Mal als ausgezeichneter Markt-Analytiker (Zitat des Redners: »... oder Analyst, wie es ja heute heißt«), der dem Auditorium eine fundierte Einschätzung zur Preisentwicklung selbst abgab. Dabei ließ er sich gar nicht auf eine Diskussion über einen wie auch immer gearteten »eigentlichen Wert« von Gold ein, sondern zeigte auf, welche Faktoren den Goldpreis beeinflussen.

 

Besonders der Dollar präsentiert sich inzwischen wieder stärker, weshalb der Goldpreis selbst – in Dollar gemessen und zugleich Gegengewicht zur US-amerikanischen Papiergeldwährung −, inzwischen deutlich verlor.

 

Allerdings präsentierte er exklusive charttechnische Analysen, Ausarbeitungen, die Sie im Internet niemals finden werden, und mit deren Hilfe sich ein mittel- und langfristig steigender Goldpreis zumindest erahnen lässt. Zudem gewährte er dem staunenden Publikum fast lapidar, nebenher fallengelassen, einen ungeheuerlichen Einblick in sein Insider-Wissen zu den zurückliegenden Goldpreis-Rücksetzern.

 

So berichtete er süffisant von seinen »Freunden der US-Großbank Goldman Sachs«, die vor geraumer Zeit besonders eifrig einen weiter sinkenden Goldpreis angekündigt hatte. Dem kurzen historischen Rückblick zur Gründungsgeschichte der Bank und zu deren Stellung im Kreis anderer Großbanken folgte die messerscharfe Einordnung: Dies sei allerdings keine Analyse, sondern reine »Propaganda« gewesen.

 

Hintergrund dieser Einschätzung und der Geschäftspraxis sind Short-Termingeschäfte der Großbanken, die mit Termingeschäften auf fallende Kurse setzten. Da die sogenannten Analysen selbst den Marktpreis beeinflussen, erschließt sich selbst dem wohlwollenden Zuhörer das Urteil von Bandulet fast von selbst: Die Banken-PR zum fallenden Goldpreis schafft Gewinne in eigener Sache. Goldman Sachs hatte übrigens schon bei Kursen deutlich jenseits von 1.400, 1.500 und 1.600 Dollar einen Sturz auf 1.050 Dollar/Unze angekündigt und mit hoher Sicherheit bis heute bereits bestens verdient.

 

Da der Goldmarkt zudem von wenigen – größeren – Investoren diktiert wird, da die Käufe privater Investoren keine Rolle spielen, erklärt sich wiederum die Zurückhaltung von Bandulet für die kurzfristige Preisentwicklung. Sowohl mit Blick auf die charttechnische Situation wie auf die Großbankeninteressen konnte der erfahrene Beobachter und Herausgeber des über lange Jahre bedeutendsten Gold-Informationsdienstes also keine kurzfristige Entwarnung geben. Seine Mimik jedoch sprach Bände – es schien ihn auch nicht sonderlich zu beunruhigen.

 

Mittel- und langfristig hält der Grandseigneur Gold für einen (idealen) Vermögensschutz und empfahl zudem auch vereinzelte Minenunternehmen, die dann profitieren könnten. Da Bandulet ein schnelles Goldverbot, das bei Zuhörern und anderen Experten auch im Raume stand, offenbar für unwahrscheinlicher hält, empfahl er schließlich frank und frei physisches Gold, also Barren und Münzen zu kaufen und vielleicht geeignete Minenunternehmen beizumischen. Weitere Hinweise hielt er für die abschließende Podiumsdiskussion parat, die wir an dieser Stelle ebenfalls noch thematisieren werden.

 

 

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Leser-Kommentare (14) zu diesem Artikel

08.10.2014 | 13:22

Werner Häckel

@Herr Schmidt: Bitte lesen Sie : 1. New York Times 07.08.1933 -Rede Untermyer`s (engl./dt.) - 2. Daily Express 24.03.1933 (engl./dt) - 3.Rede Benjamin Freedman "Ein Insider warnt Amerika" Willard Hotel 1961 in ganzer Länge im Original (engl./dt) und [ pdf.-vorrätig ] -4. Balfour-Erklärung -Zeitgeschichtliches Archiv -WDR-Dateien.Es muss wenigstens Ihnen bekannt sein, dass die Archive in Zeitdekaden ihre Körbe freigeben. Damit werden Quellen offen, welche Mut und...

@Herr Schmidt: Bitte lesen Sie : 1. New York Times 07.08.1933 -Rede Untermyer`s (engl./dt.) - 2. Daily Express 24.03.1933 (engl./dt) - 3.Rede Benjamin Freedman "Ein Insider warnt Amerika" Willard Hotel 1961 in ganzer Länge im Original (engl./dt) und [ pdf.-vorrätig ] -4. Balfour-Erklärung -Zeitgeschichtliches Archiv -WDR-Dateien.Es muss wenigstens Ihnen bekannt sein, dass die Archive in Zeitdekaden ihre Körbe freigeben. Damit werden Quellen offen, welche Mut und politische Weitsicht "stimulieren ". Wenn Sie diese Quellen verarbeitet haben, tritt ihre Wortwahl bescheiden zurück. Man kann einem Menschen nichts beibringen,man kann ihn nur dazu helfen,es in sich selbst zu finden. Sie glauben doch nicht ernstlich,dass mich als unbescholtener erfolgreicher Akademiker und ehemaliger Firmenchef, welcher z.B. Generationen von jungen Menschen zu Akademikern etc. mit herangebildet hat, diese hier gebotenen Tiraden beeindrucken ? Ich kann doch nicht fehlendes Breiten -und Tiefenwissen mit Formulierungen unterster Schublade kompensieren wollen. Leider stehen sie da auch nicht abseits. Verteufelung oder Beleidigungen - selbst der Ungebildetste würde sich ob der hier vernehmbaren Geistessplitter schämen .


08.10.2014 | 12:08

m.k.

Ein offensichtlicher Fall von Lobotomie, die diese üble Melange aus psychopathischem Antisemitismus und retardiertem / debilem Haltet-den-Dieb-Geschrei absondern läßt. Heilung ist zwar unmöglich, doch die Klapse, ohne Internet, würde potentiell Anfällige davor schützen, von diesem geHÄCK(s)EL infiziert zu werden.


08.10.2014 | 10:43

Schmidt

Interessante Debatte hier zwischen Herrn Häckel und M.K.. Man sieht anschaulich, was passiert, wenn man die schlicht geäusserte Meinung der Anderen als Angriff auf die eigne Person nimmt. Man kann das sehr schön auch in der Ukraine zwischen West und Ost oder auch in Irak zwischen Sunniten und Schiiten beobachten. Immer gleich Machete, Bombe oder auch Anwalt, Herr Häckel. Und M.K.: Immer gleich Schimpansen. Um das aber mal zu vermitteln: Häckel hat ja in den geschichtlichen...

Interessante Debatte hier zwischen Herrn Häckel und M.K.. Man sieht anschaulich, was passiert, wenn man die schlicht geäusserte Meinung der Anderen als Angriff auf die eigne Person nimmt. Man kann das sehr schön auch in der Ukraine zwischen West und Ost oder auch in Irak zwischen Sunniten und Schiiten beobachten. Immer gleich Machete, Bombe oder auch Anwalt, Herr Häckel. Und M.K.: Immer gleich Schimpansen. Um das aber mal zu vermitteln: Häckel hat ja in den geschichtlichen Punkten ziemlich recht, nur macht er den gleichen Fehler, den schon das Deutsche Volk "damals" zu machen bereit war:" Die Juden" sind schuld. Das, Herr Häckel, ist natürlich grosser Unsinn. Es gibt und gab jüdische Schweine und es gibt und gab nichtjüdische solche, die an den Kriegen gut profitiert haben. Sie vereinfachen unzulässig! Die Juden als Volk haben mit dem Gold in Amerika nichts aber auch garnichts zu tun. Und auf diesen Zug springt jetzt natürlich jemand wie M.K: auf, der solche Äusserungen, zu Recht, abscheulich findet, aber nicht begreifen will, daß natürlich Deutschland rein formal noch immer unter Kriegsrecht steht usw, das ist ja wahr. Und ein guter Antifaschist beschimpft natürlich die vermeintlichen Nazis mit Kraftausdrücken, auch das ist ja altbekannt. Und schon haben wir die gute alte Saalschlacht... Politik könnte so schön sein, wenn mal Egounabhängig debattiert würde...


08.10.2014 | 01:48

Markus Becker

Liebe Menschen hier. Demokratie ist die Kunst, trotz unterschiedlicher Meinungen den anderen zu respektieren und nicht anzugreifen, wer das tut, benimmt sich wie ein Extremist. Wenn die linksextremen schon so sind, Demokraten sollten so auf keinen Fall sein. Bitte lasst uns fair miteinander umgehen, das Recht des Andersdenkenden ist auch mein Recht, gewähre ich es nicht, verwirke ich meines.


08.10.2014 | 01:18

Werner Häckel

@m.k.: Darf ich annehmen, dass m.k. auch zu den Khazaren gehört ? I.d.R. reagiere ich auf derartige Ausgelassenheit grundsätzlich nicht. Aber, m.k. gebe ich mit auf den Weg,dass nur wenige es wert sind, dass man ihnen widerspricht. Nein, sie Bester, Sie gehören nicht dazu. Sie schwer Debiler sind ja nicht einmal in der Lage, das hier Angebotene geistig zu verarbeiten.,geschweige denn weiterzugeben ! UND ...lernen sie bitte bitte Latein ordentlich ; denn die Annahme besteht zu...

@m.k.: Darf ich annehmen, dass m.k. auch zu den Khazaren gehört ? I.d.R. reagiere ich auf derartige Ausgelassenheit grundsätzlich nicht. Aber, m.k. gebe ich mit auf den Weg,dass nur wenige es wert sind, dass man ihnen widerspricht. Nein, sie Bester, Sie gehören nicht dazu. Sie schwer Debiler sind ja nicht einmal in der Lage, das hier Angebotene geistig zu verarbeiten.,geschweige denn weiterzugeben ! UND ...lernen sie bitte bitte Latein ordentlich ; denn die Annahme besteht zu Recht, dass Sie ein Gernegroßer bei niedrigem gesellschaftlichen Stand sind.
Nur noch einen kleinen Rat für Sie Genie: Sollte ich derlei Auswuchs an diesem Ort bei KOPP-Verlag nur noch ein einziges Mal feststellen ,dann setze ich als Rechtskundiger gegen Sie -alias:m.k.- ohne weitere Ankündigung den Rechtsweg durch. Mit dem KOPP-Verlag werde ich mich rein vorsorglich heute in Verbindung setzen.


07.10.2014 | 22:00

m.k.

@ dem tumben HÄCKEL: Dieses zerebrale Schimpansen-Niveau hatten auch die SA- u. SS-"Herren´menschen´". Wer tatsächlich so durchgeknallt ist dieses Geschwurbel mit Historie und auch mit Deutsch in Verbindung zu bringen, braucht sich um seine Kinder keine Gedanken zu machen, sie werden nie etwas oberhalb des o. g. Niveaus raffen - denn der Apfel fällt nicht weit vom Stamm! Ab initio nullum, semper nullum. Da ist keine "Substanz" zum Weitergeben - die...

@ dem tumben HÄCKEL: Dieses zerebrale Schimpansen-Niveau hatten auch die SA- u. SS-"Herren´menschen´". Wer tatsächlich so durchgeknallt ist dieses Geschwurbel mit Historie und auch mit Deutsch in Verbindung zu bringen, braucht sich um seine Kinder keine Gedanken zu machen, sie werden nie etwas oberhalb des o. g. Niveaus raffen - denn der Apfel fällt nicht weit vom Stamm! Ab initio nullum, semper nullum. Da ist keine "Substanz" zum Weitergeben - die "Bedenken" bestehen also zu Recht!

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