Tuesday, 28. June 2016
20.04.2015
 
 

Staatlich regulierte »private« Altersvorsorge: Die Zeitbombe tickt noch lauter

Janne Jörg Kipp

Vor wenigen Tagen wurde durch eine kleine Randnotiz des früheren Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler bekannt, dass das Bundesfinanzministerium die Anlagerichtlinien für Lebensversicherer geändert hat. Die Lebensversicherungen können jetzt »einfacher« in den Energiesektor investieren. Wenn Sie einen der fast 90 Millionen Verträge in Deutschland haben, zahlen Sie jetzt also die Energiewende mit. Die Versicherung hat es Ihnen nicht mitgeteilt. Die Zeitbombe der gesamten Vorsorge tickt indes noch lauter.

 

Die Rente ist sicher, ließ Norbert Blüm vor fast 30 Jahren in Deutschland mitteilen. Der Form halber sei gesagt, dass selbst die Regierung(en) in Europa und Deutschland schon seit vielen Jahren vor diesem Aberglauben warnen. Weltweit ticken die Zeitbomben. Bei uns gelten ungefähr 30 Prozent aller Vollzeitbeschäftigten als gefährdet, im Alter Armut zu erleiden. Die Rechnung endet zum Jahr 2030. In größeren Zeiträumen dürfte dieses Ergebnis noch weitaus schlechter ausfallen. Die nächste Prognose wird allerdings erst im nächsten Jahr fällig. Noch spielt auch die Regierung in Deutschland auf Zeit.

In Österreich tickt die Zeitbombe schon etwas lauter. So sollen mehr als 42 Prozent aller »Pensionen« nicht mehr durch die Beiträge finanziert werden können. 43 Prozent werden steuerfinanziert oder durch Kredite bezahlt. Die Zuschüsse zum Renten- oder Pensionssystem sind doppelt so hoch wie die Regierung bislang einräumte. Das kann allerdings auch in Österreich an sich keine Überraschung darstellen: Seit 2008 sind die Pensionsleistungen gegenüber den Beiträgen um mehr als das Doppelte gestiegen. Die Entwicklung wird kaum umkehrbar sein.

 

In Deutschland fordert der bekannte Ökonom Hans-Werner Sinn schon seit einiger Zeit, dass der Lebensstandard in 20 Jahren nur noch mit 32 Millionen Migranten aufzufangen sei. Eine solche Statistik ist natürlich hanebüchen, weil die ökonomischen Rahmenbedingungen (Einkommen, Wirtschaftsleistung insgesamt, Rentenniveau, Gesundheitskosten und Inflation) sich über 20 Jahre schlicht nicht prognostizieren lassen. Dennoch zeigt die Dimension, wie leer die Kassen tatsächlich sind.

 

Die Rentenbombe tickt auch in den USA

 

Vorbildlich schienen vor Jahren noch die USA. Die US-Haushalte, ließ man die sparunwilligen Deutschen wissen, sind besser auf die Altersvorsorge vorbereitet. Die USA sind statistisch ein Volk von Aktionären, und dementsprechend vermögend müssten die US-Amerikaner später sein. Dies liegt indes an der Struktur der »Vorsorge«.

 

Die Altersvorsorge basiert zu wesentlichen Teilen auf Pensionsfonds, die dann wiederum in Aktien investieren. Die Sparleistung in Aktien unterliegt demnach keiner freiwilligen Entscheidung, sondern liegt im Ermessen der Pensionsfonds.

 

Dementsprechend große Löcher hat die Finanzkrise ab Ende 2007 in den USA gerissen. Viele Pensionäre, die sich auf den vermeintlich wohlverdienten Ruhestand freuten, mussten mit Kleinstjobs ihren Lebensunterhalt sauer verdienen und arbeiten weit über das in Deutschland übliche Alter hinaus.

 

Da gleichzeitig auch die Immobilienblase platzte, die von Bill Clinton und Zentralbankchef Alan Greenspan ausgelöste Kampagne »Immobilien für jedermann« und zu günstigsten Zinsen zu gigantischen privaten Schulden führte, stehen die USA vor einer gigantischen Altersarmut. 66 Prozent aller Amerikaner sehen ihre Pläne zerstört.

 

Die Rentenbombe tickt also weltweit unaufhörlich und immer lauter. Da trifft es sich schlecht, dass die Lebensversicherungen in Deutschland als »Sparkasse« und »Knetmasse« der Politik fungieren. Anlagerichtlinien sollen die Geldanlagen der Kunden schützen.

 

Anlagerichtlinien, die dafür sorgen, dass die Versicherer ihre gigantischen Einlagen, also die Kundengelder, vor allem in Anleihen von Staaten investieren (müssen). Die Niedrigstzinsen haben inzwischen aber auch die Lebensversicherungen an den Rand des wirtschaftlichen Wahnsinns geführt.

 

Der IWF (Internationale Währungsfonds) sieht in Lebensversicherungen eine der bedeutendsten Gefahren für die Stabilität des gesamten europäischen Finanzsystems. Faktisch zahlen Sie als Kunde einer solchen Lebensversicherung inzwischen sogar Strafzinsen für die Einlagen.

 

Lebensversicherer müssen das Geld investieren. Da sie vor allem auf Anleihen fixiert sind, geht das Geld auch in Anleihen, deren Rendite bereits negativ ist. Dies ist beispielsweise in Deutschland für Staatsanleihen verschiedenster Laufzeiten mehrheitlich der Fall.

 

Das hat zur Folge, dass mindestens 50 Prozent aller Lebensversicherer Geld aus anderen Bereichen in die garantierten Leistungen an ihre Versicherungskunden umlenken müssen.

 

Inzwischen sind die Garantiezinsen mit 1,25 Prozent in Deutschland sehr niedrig. Da jedoch auch noch Altverträge bedient werden müssen, zahlen die Versicherer im Durchschnitt etwa 3,2 Prozent Garantiezinsen auf die gesammelten Verträge.

 

Die Randnotiz, auf die Frank Schäffler kürzlich aufmerksam machte, ist daher bedeutend. Die Anlagenot für Lebensversicherungen wird gelindert, indem diese in den »Energiesektor« investieren dürfen. Der Staat lenkt das Geld also genau dorthin, wo es dank eigener Eingriffe in die Wirtschaft – Stichpunkt: Energiewende – aktuell quasi verbrannt wird.

 

Es ist ja privates Geld, das in Gefahr gerät. Unbemerkt übrigens. Zudem dürfte der Widerstand der Stromwirtschaft gegen die Energiewende oder weitere Zumutungen aus diesem Programm geringer werden. Geld steht jetzt wieder in höherem Volumen zur Verfügung.

 

Allerdings zeigt der jüngste Husarenstreich, wie »sicher« die Rente auch in der privaten Altersvorsorge ist. Die Politik greift nach Belieben ein. Langfristige Planung ist so nicht möglich. Angesichts der Euro-Krise, angesichts der drohenden Staatsbankrotte im Süden Europas, vielleicht auch in Frankreich, heißt es für Sie: Sichern Sie Ihr Geld und Vermögen soweit es geht autonom ab.

 

Einen interessanten Ansatz hat Jürgen Müller in seinem Buch Drei-Speichen-Regel vorgestellt. Index-Wertpapiere, aber auch Edel- und Technologiemetalle und Forstimmobilien können nach einem traditionellen Geheimnis den besten Mix darstellen. Sie schneiden »automatisch« besser ab als 90 Prozent aller Börsianer. Und damit auch besser als die Bezieher herkömmlicher Renten.

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (9) zu diesem Artikel

21.04.2015 | 10:52

willy_winzig

@R. Hormann um 9:55
Genau, und wenn Sie diese Summe noch durch freiwillige Beiträge erhöhen, können Sie sich in 80 Jahre sogar einen BMW oder einen Porsche leisten. Versprochen.


21.04.2015 | 10:27

R. Hormann

Pure Verschwörungstheorie! Zu jeder Mark, die ich heute in die staatliche Rentenversicherung einzahle, schenkt mir der Staat mindestens 0,2% dazu. Und das ist Fakt! So kann ich mir auch in 80 Jahren noch alle 3 Jahre einen neuen Passat leisten.


21.04.2015 | 09:56

willy_winzig

@Alois um 20:36 am 20.04.2015Ihr Kommentar ist sehr gut, und sehr richtig!Erlauben Sie mir nur eine Ergänzung zu Ihren Kommentar.Für die Sicherheit der Gesetzlichen Rentenversicherung ist nur das Verhältnis wischen Sozialpflichtig Versicherte Arbeitnehmer und Rentner relevant. Was nutzen also eine Hohe Geburtenrate und Zuwanderer, wenn die Arbeitnehmer immer mehr in Minijobs und unbezahlte Praktika beschäftigt werden? Das ändert nichts an der Misere der Gesetzlichen...

@Alois um 20:36 am 20.04.2015
Ihr Kommentar ist sehr gut, und sehr richtig!
Erlauben Sie mir nur eine Ergänzung zu Ihren Kommentar.
Für die Sicherheit der Gesetzlichen Rentenversicherung ist nur das Verhältnis wischen Sozialpflichtig Versicherte Arbeitnehmer und Rentner relevant. Was nutzen also eine Hohe Geburtenrate und Zuwanderer, wenn die Arbeitnehmer immer mehr in Minijobs und unbezahlte Praktika beschäftigt werden? Das ändert nichts an der Misere der Gesetzlichen Rentenversicherung!
Wie heute im Deutschlandradio berichtet wurde ist der Anteil der Beschäftigten in Deutschland, die in Minijobs und anderen Prekären Beschäftigungen mit einer wöchentlichen Arbeitszeiten von weniger als 20 Std. beschäftigt sind, in den Letzten 20 Jahre von 4,3 Million auf 6,7 Millionen gestiegen. Das ist viel relevanter für die Rentenversicherung als der angebliche Demographie Wandel !


21.04.2015 | 09:55

willy_winzig

Fortsetzung Teil 2h.) Die Rentenkasse wurde außerdem von der Deutschen Politik schon in den 1950igern bis heute dadurch geschädigt, dass sämtliche Renten der angeblich Überlebenden des "Holocaust und der angeblichen Zwangsarbeiter, ausschließlich aus der Gesetzlichen Rentenversicherung bezahlt wurden und noch immer bezahlt werden! Bis heute haben weder die Selbstständigen die Beamten, oder die Politiker jemals einen Pfennig für diese Kriegsfolgelasten bezahlt. Diese Kosten...

Fortsetzung Teil 2
h.) Die Rentenkasse wurde außerdem von der Deutschen Politik schon in den 1950igern bis heute dadurch geschädigt, dass sämtliche Renten der angeblich Überlebenden des "Holocaust und der angeblichen Zwangsarbeiter, ausschließlich aus der Gesetzlichen Rentenversicherung bezahlt wurden und noch immer bezahlt werden! Bis heute haben weder die Selbstständigen die Beamten, oder die Politiker jemals einen Pfennig für diese Kriegsfolgelasten bezahlt. Diese Kosten wurden nur von den Sozialpflichtigen Arbeitnehmer getragen!
i.) Der Gesetzlichen Rentenversicherten, und damit den sozialpflichtig Versicherten Arbeitnehmer wurden von der Politik (Alle etablierten Parteien) die Bezahlung Versicherungsfremde Leistungen aufgezwungen, wie z.B. das Babyjahr und viele andere.
Wenn die Politiker von Zuschüssen zur Gesetzlichen Rentenversicherung sprechen, so ist das eine dreiste Lüge. Diese Zahlungen decken nicht einmal annähernd die Zinsen für die Lasten die in der Vergangenheit aus der Rentenversicherung bezahlt werden.
j.) Die Gesetzliche Rentenversicherung musste in der Vergangenheit immer Herhalten um Defizite im Staatshaushalt zu decken. So wurden in der Amtszeit des Bundesarbeitsministers Herr Norbert Blüm die Reserven der Gesetzlichen Rentenversicherung von ursprünglich 6 Monate auf drei Monate und später auf 1 Monat abgebaut, und dieses Geld für die Deckung von Haushaltsdefizite herangezogen! Heute beträgt diese Rücklage genau noch 1/3 (ein drittel) der monatlichen Auszahlung der Gesetzlichen Rentenversicherung!
Die kommende Altersarmut wurde von der Politik bewußt in Kauf genommen, um Wahlversprechen, Soziale Wohltaten zu bezahlen, und um die Arbeitgeber von den Sozialkosten zu befreien. Außerdem wurden damit öfters Haushaltsdefizite gedeckt. Das ist die Wahrheit! Wenn die Politiker heute von staatlichen Zuschüssen zur Gesetzlichen Rentenversicherung reden, so ist das ein Verdrehung der Tatsachen und eine gemeine Lüge!!!


21.04.2015 | 09:53

willy_winzig

Teil 11. Niemand kann den ex Bundesarbeits- und Sozialminister Herrn Nobert Blüm vorwerfen, dass er 1987 als er dieses (Wahl-) Plakat kleben ließ, gelogen hätte. Die Rente ist und war auch schon 1987 (ge)sicher(t). Jedenfalls was die Rente des Herrn Blüm betraf und betrifft, dessen Rente ist sicher! Dummerweise haben damals 1987, kurz vor der Bundestagswahl, die "dummen" Wähler geglaubt dass Herr Nobert Blüm die Rente der Wähler meinte. Das war natürlich völlig...

Teil 1
1. Niemand kann den ex Bundesarbeits- und Sozialminister Herrn Nobert Blüm vorwerfen, dass er 1987 als er dieses (Wahl-) Plakat kleben ließ, gelogen hätte. Die Rente ist und war auch schon 1987 (ge)sicher(t). Jedenfalls was die Rente des Herrn Blüm betraf und betrifft, dessen Rente ist sicher! Dummerweise haben damals 1987, kurz vor der Bundestagswahl, die "dummen" Wähler geglaubt dass Herr Nobert Blüm die Rente der Wähler meinte. Das war natürlich völlig falsch.
2. Sollte der Kopp-Verlag sich einmal detaillierter mit dem Thema Rente, Rentenbetrug und Altersarmut beschäftigen, und darüber berichten. Dann können die Leser hier das ganze Ausmaß dieses ungeheuren Betrugs an den Beitragszahler der Rentenanstalt ermessen.
3.Ich werde einmal versuchen hier einige Punkte dieses Rentenbetruges aufzuzählen und bitte den Kopp-Verlag diese einmal zu recherchieren und darüber zu berichten, Sie werden sehen es lohnt sich!
4. Die Fakten des Betrugs an den sozialpflichtig versicherten und freiwilligen Beitragszahler zur Gesetzlichen Rechtenversicherung.
a.) Bereits schon in den 1950igern Jahren wurde Ägyptens damaligen Staatspräsident ein Kredit in Höhe von 5 Milliarden D-Mark aus der Kasse der Rechtenversicherung (BfA) für den Bau des Nasser-Staudamms gewährt, der niemals zurückgezahlt wurde. Hätte man damals diese 5 Milliarden als Rücklagen angelegt, so hätte man dieses Geld heute sehr gut zum Ausgleich des Demographie Wandels einsetzen können, und man müsste die Renten heute nicht kürzen.
b.) Am 26.11.1976 wurde im Deutschen Bundestag, mit den Stimmen der Sozial-Liberalen Koalition (SPD,FDP), der Deutsch-Polnische Vertrag beschloßen. Die CDU/CSU Fraktion unter dem damaligen Oppositionsführer Helmut Kohl hatte sich "Heldenhaft" der Stimme enthalten und den Saal aus Protest verlassen! In diesen Vertrag wurde geregelt, dass, Polnische Arbeitnehmer in Deutschland Rente beantragen und beziehen können . dabei wurde festgelegt, dass bei der Berechnung der Rentenansprüche der polnischen Arbeitnehmer so zu behandeln sind, als ob sie ihr Arbeitsleben in Deutschland verbracht hätten!
c.) Diese Regelung führte in den folgenden Jahren, bis 1990-1991 dazu das polnische Arbeitnehmer die in Deutschland Renten beantragt hatten, weitaus höhere Rentenzahlungen erhielten, weil es in Polen keine Arbeitslosigkeit gab und weil, wie man damals sarkastisch bemerkte, es nur Ingenieure in Polen gab. Selbst Arbeitnehmer die eine einfache Schaufel in den Boden stecken konnten galten schon als Ingenieure . Und wenn sie diese Schaufel auch wieder heraus bekamen galten sie als Diplom Ingenieure.
d.) Als am 09.11.1989 die Deutsche Grenze geöffnet wurden, da war der Deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl zum Staatsbesuch in Polen, den er dann unterbrechen mußte, um über die Änderung dieses Deutsch-Polnischen Vertrages vom 26.11 1976 zu verhandeln. Die Bild-Zeitung Titelte damals, in der ihr typischen Art, "Heute bringt der Bundeskanzler einen Güterzug voll Gold nach Polen"
e.) Hans-Dietrich Genscher, der als damaliger Außenminister maßgeblich an der Aushandlung dieses Vertrages beteilig war. Gestand nach seinem Rücktritt 1992 oder 1993, dass diese Regelung der Rentenzahlung so niemals beabsichtig war und auf einen Übersetzungsfehler, während den Verhandlungen, beruhte. Dieser Übersetzungsfehler hat den Deutschen Beitragszahler mehrere Milliarden D-Mark gekostet, die heute fehlen.
f.) Ähnliche Verträge bestehen bis heute mit der Türkei, Italien, den Nachfolgestaaten des damaligen Jugoslawien, Griechenland und viele andere Staaten. Und diese Verträge erstrecken sich auch auf die Krankenversicherung.
g.) So sind Angehörige von in Deutschland Krankenversicherte Arbeitnehmer, die in diesen Ländern leben mitversichert, und dürfen in ihren Ländern sich auf Kosten der Deutschen Krankenversicherer behandeln lassen. Und anders als Deutsche in Deutschland, brauchen diese Angehörigen nichts zu ihren Behandlung- oder Medizinkosten hinzu bezahlen.


21.04.2015 | 07:47

Dietmar Fürste

@Alois......Danke für Ihren ausgezeichneten Kommentar und die überfällige Richtigstellung darin. Wer sich mit dem letzten Bericht über die Verteilung von Armut und Reichtum in der BRD befasst hat, kennt auch die Ursache für die Demontage des Sozialstaates: Die Klientelpolitik der Polit-Darsteller in Berlin hat sich noch nie um diejenigen gekümmert, die tagtäglich für das Bruttosozialprodukt im Hamsterrad ihren Job machen. Im Gegenteil: Die gesetzlich Versicherten sind immer...

@Alois......Danke für Ihren ausgezeichneten Kommentar und die überfällige Richtigstellung darin. Wer sich mit dem letzten Bericht über die Verteilung von Armut und Reichtum in der BRD befasst hat, kennt auch die Ursache für die Demontage des Sozialstaates: Die Klientelpolitik der Polit-Darsteller in Berlin hat sich noch nie um diejenigen gekümmert, die tagtäglich für das Bruttosozialprodukt im Hamsterrad ihren Job machen. Im Gegenteil: Die gesetzlich Versicherten sind immer diejenigen, denen der Staat - Beispiel: Direktversicherung - am rücksichtslosesten in die Tasche greift, um sich Geld für ganz andere Zwecke zu verschaffen. Systematisch, man nennt es zynisch die "Neue soziale Marktwirtschaft"!

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