Sunday, 26. June 2016

Brexit: Kursstürze an den Börsen, Angst-Kampagne in Politik und Industrie

Markus Gärtner

Die Weltbörsen sind am Freitag nach Bekanntwerden des Brexit-Votums drastisch eingebrochen. Die Verluste überstiegen zwischen Shanghai, Tokio, London und Frankfurt vielerorts die Kursabschläge, die zum Auftakt der Finanzkrise 2008 registriert worden waren. Führende Akteure des großen Geldes bis hin zu George Soros hatten in den Wochen vor dem Votum der Briten schrille Warnungen über negative Folgen eines EU-Ausstiegs verbreitet.

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Nach dem Paukenschlag von London – die EU zerfällt

Michael Brückner

Die Sensation ist perfekt: Trotz aller Einschüchterungsversuche und anderslautender Hochrechnungen hat eine Mehrheit der Briten für den Austritt aus der EU gestimmt. Dieser 24. Juni hat in der Tat historische Bedeutung. Die EU in ihrer bisherigen Form gibt es nicht mehr. Die Bürger eines der wichtigsten europäischen Länder haben Brüssel mehrheitlich die rote Karte gezeigt. Das dürfte andere Staaten ermutigen. Die EU zerbröselt.

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Kraftprotz oder Komapatient? – Der linke Mainstream schreibt die US-Wirtschaft schön

Markus Gärtner

Wenn die Leitmedien den Vorwurf »Lügenpresse« vernehmen, reagieren sie entsetzt und weisen jegliche Schuld weit von sich. Dabei bekommt das Publikum fast täglich neue Beweise geliefert, dass es die sogenannten »Qualitätsmedien« mit der Wahrhaftigkeit zu oft nicht genau genug nehmen. Und das trotz horrender Einbrüche bei Abos und Kiosk-Verkäufen. Das neueste Beispiel liefert das Leib- und Magenblatt des großen Geldes in New York.

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Wie werden Sie mit einem niedrigeren Lebensstandard zurechtkommen?

Tom Chatham

Es zeichnen sich tiefgreifende Entwicklungen ab, die die meisten Amerikaner irgendwann völlig überraschend treffen und ihren Lebensstandard massiv absenken werden. Die amerikanische Bevölkerung kennt bisher nur die Phase eines relativen Wohlstands, die nach dem Zweiten Weltkrieg einsetzte, und ist weder mental noch physisch darauf vorbereitet, unter den Bedingungen einer Depression zu leben. Die Möglichkeit, leicht Kredite zu bekommen und damit seine Wünsche umgehend befriedigen zu können, hat in den USA eine weinerliche, selbstbezogene und einem Anspruchsdenken verhaftete Bevölkerung ohne moralische oder mentale Stärke hervorgebracht.

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Schon wieder Milliarden: Deutsche zahlen auch noch für Griechenland-Kredite des IWF

Michael Brückner

Auf die deutschen Steuerzahler kommen neue Belastungen in Milliardenhöhe zu. Bundesfinanzminister Schäuble hat einen genialen Weg gefunden, um die Bürger finanziell bis nach der Bundestagswahl über die wahre Lage zu belügen.

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Anleihemärkte spielen verrückt: Was wird aus den Lebensversicherungen?

Michael Brückner

Absurder geht es nicht mehr. Wer dem Staat Geld leiht, muss noch Strafzinsen zahlen. In dieser Woche sanken die Renditen für zehnjährige Bundesanleihen unter null. Schlechte Nachrichten für alle, die eine Lebensversicherung abgeschlossen haben, und angehende Betriebsrentner. Die private Altersversorgung erodiert weiter.

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Wegen der Sanktionen: Russland ist jetzt weltgrößter Getreideexporteur

F. William Engdahl

Russlands Volkswirtschaft sei viel zu stark von Energieexporten abhängig, heißt es bei westlichen Mainstream-Ökonomen immer wieder. Wenn es um andere Dinge als die simple Ausfuhr von Rohstoffen gehe, sei Russland schlicht nicht konkurrenzfähig. Aber während Öl- und Gasexporte weiterhin eine wichtige Einnahmequelle für den Staat darstellen, sind es beileibe nicht die einzigen. Nachdem die USA und die EU die Energiewirtschaft Russlands im Jahr 2014 mit Sanktionen belegten, ging der Kreml im August 2014 zum Gegenangriff über.

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Immobilienschulden: Immer mehr tanzen auf dem Vulkan

Michael Brückner

Rasant steigende Immobilienpreise stürzen immer mehr Haushalte in zahlreichen Ländern in eine existenzbedrohende Verschuldung. Stolze Immobilieneigentümer werden so unversehens zu verzweifelten Schuldensklaven. Die extrem niedrigen Zinsen zögern den Crash noch eine Weile hinaus. Dafür wird er umso heftiger ausfallen. Vermögensverwalter empfehlen ihrer wohlhabenden Klientel, eher an den Verkauf als an den Kauf von Immobilien zu denken. Die Zeitbombe tickt.

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