Seit etwa drei Jahren, seitdem Europa tief in der Schuldenkrise steckt, schlagen polnische Staatsanleihen die deutschen Bundesanleihen (Bunds) und amerikanische Staatsanleihen (Treasuries) bei risikobezogenen Erträgen. Die Lage der verschuldeten Staaten ist mehr als ernst, dagegen hält sich Polen überraschend robust. Ein aktuelles Ranking zeigt, dass die Erträge aus polnischen Staatsanleihen im Vergleich zu 25 anderen Ländern mit 8,3 Prozent am stärksten stiegen, verglichen mit vier Prozent für deutsche Bunds und drei Prozent für amerikanische Staatsanleihen. Der ehemalige Thyssen-Aufsichtsrats-Vorsitzende Dieter Spethmann hat sich auch zu diesem Thema mahnend zu Wort gemeldet. In einem Brief an die Abgeordneten des Bundestages weist er auf einen Artikel hin, der gerade beim Finanzdienst Bloomberg erschienen ist. Danach tätigten ausländische Investoren im vergangenen Jahr Rekordkäufe, angelockt durch eine mehr als doppelt so hohe Rendite: Polen war als einziges Land der EU von der Rezession 2009 kaum betroffen.
Lesen Sie hier den Brief Spethmanns, der Bloomberg-Artikel findet sich, zusammenfassend übersetzt, darunter.
Wer seine Ersparnisse dem Staat anvertraut, der ist keineswegs auf der sicheren Seite. Die Bundesregierung bereitet jedenfalls gerade Kontosperrungen vor. Und erstaunlicherweise schweigen die Medien dazu.
Um es gleich vorwegzusagen: Dieser Kongress war ein Riesenerfolg. Fast tausend Menschen waren dem Aufruf des KOPP-Verlags am vergangenen Samstag gefolgt, pünktlich um neun Uhr morgens strömten die Gäste in die Filderhalle im schwäbischen Leinfelden-Echterdingen. Sie alle wollten sich aus erster Hand darüber informieren, wie es derzeit um Deutschland, um Europa und vor allem um den Euro steht und wie sie ihr Vermögen jetzt schützen können. Die paar zähneklappernden Linksextremisten, die zuvor im Internet lautstark zu einer »antifaschistischen Kundgebung« aufgerufen hatten, und dort in der Morgenkälte nun von einem Fuß auf den anderen hüpften, wurden von den Kongressteilnehmern kaum beachtet und hatten schon kurz darauf genug vom Demonstrieren: Mit blaugefrorenen Gesichtern zogen sie unverrichteter Dinge wieder ab. Derweil ging es in der Halle mit dem ersten Vortrag des renommierten Staatsrechtslehrers Karl Albrecht Schachtschneider bereits richtig zur Sache.
Gold war in der Geschichte in finanziell turbulenten und harten Zeiten immer ein »sicherer Hafen«, dies ist auch heute nicht anders. Manche ziehen es vor, Goldmünzen als Anlage zu kaufen, um sie dann aus Sicherheitsgründen in einem Safe zu verstauen oder zu vergraben. Es gibt aber eine andere Möglichkeit, Gold zu besitzen und es gegebenenfalls leicht verkaufen zu können – in Form von Schmuck.
Das Finanzamt bittet jetzt deutsche Rentner zur Kasse, die ins Ausland gezogen sind. Eine Zentralstelle liefert dazu eine Vorlage, von der viele keine Kenntnis haben.
In nicht ganz einem Monat, am 20. Februar 2012, will die deutsche Bundesregierung unter Angela Merkel den zeitlich nicht befristeten Euro-»Rettungsschirm« ESM gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung und gegen jegliche Vernunft durchsetzen. Der frühere Vorstandsvorsitzende der Thyssen AG, Dieter Spethmann, warnt seit Jahren vor den Folgen der unkontrollierten Euroisierung. Erst vor wenigen Tagen forderte der Wirtschaftsboss in einem Interview, Deutschland müsse die Euro-Zone unverzüglich verlassen. Ohne Aufwertung der eigenen Währung verschenke die Bundesrepublik große Teile ihres Wohlstands: »Auch wenn es Barroso, Merkel & Co. noch nicht wahrhaben wollen: Das Euro-Experiment ist gescheitert!« Spethmann führte vor Kurzem bereits in nachfolgendem Bericht die dramatischen Gefahren des ESM für Deutschland und ganz Europa aus und stellt fest, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, wann Deutschland endgültig in die Knie geht – auch politisch: »Dann wäre nach der Weimarer Republik (1933) auch der Versuch der zweiten deutschen Republik gescheitert – gescheitert an der politischen Intransigenz gewisser politischer Freunde«.
Während die Chinesen emsig die Goldvorräte der Welt aufkaufen, werden in der Europäischen Schuldschein-Union bei den Eigentümern von Edelmetallen nun in einem ersten Land die Daumenschrauben bei jenen angezogen, die für den Crash vorgesorgt haben. Wer mehr als 100 Gramm edelmetallhaltigen Schmuck hat, der bekommt keine staatlichen Unterstützungsleistungen mehr.