Wednesday, 31. August 2016
13.04.2015
 
 

Banken-Beben in Deutschland? − Brisante Warnung eines Aufsehers

Markus Gärtner

Wie viele explosive Warnungen und Prognosen fliegen eigentlich noch unter dem Radarschirm der Mainstream-Medien durch, bevor uns die nächste Finanzkrise mitsamt unseren Ersparnissen plattwalzt?

 

Der oberste Bankenaufseher der Bundesbank – Andreas Dombret – warnte am Freitag in einem Interview mit Bloomberg in Johannesburg, die deutschen Banken müssten damit rechnen, mindestens die Hälfte ihrer Anlagen in Anleihen der österreichischen Heta Asset Resolution – der finanziellen Müllkippe der Hypo Alpe Adria − zu verlieren. Dafür sollte schon jetzt die nötige Vorsorge getroffen werden.

»Diese Situation muss von den deutschen Banken ernst genommen werden«, fordert Dombret. Zumindest die »Qualitätsmedien« scheinen das Thema jedoch nicht sonderlich wichtig zu nehmen.

 

Denn diese Warnung verhallt anscheinend fast völlig – bis wir eines Tages überall lesen, dass ganz »überraschend« wieder eine Finanzkrise ausgebrochen ist, die selbst »Experten« nicht vorhersehen konnten.

 

Dabei sollten wir alle die Warnung von Dombret äußerst ernst nehmen. Denn deutsche Banken und Versicherer sind als Gruppe der größte Gläubiger gegenüber der Heta. Dort stehen für sie laut Bloomberg rund 7,1 Milliarden Euro im Feuer.

 

Das ist zwar kein Betrag, der die Republik erschüttern kann. Aber es ist dafür nur einer von sehr vielen Brandherden, die sich seit der Finanzkrise vor sechs Jahren erneut aufbauen. Die Heta wurde Anfang März überraschend von den österreichischen Marktaufsehern übernommen. Bei der Heta klaffte ein Loch von bis zu 7,6 Milliarden Euro. Der Ministerrat entschied umgehend, kein weiteres Geld einzuschießen.

 

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) verhängte sofort ein »Schuldenmoratorium«. Das bedeutet: Bis zum Juni 2016 gibt es keine Zahlungen mehr auf die ausgegebenen Anleihen. Das gilt auch für fällige Zinsen und die vom Bundesland Kärnten garantierten Schuldpapiere.

 

Erst im August 2014 hat die Zerschlagung der vor über fünf Jahren verstaatlichten Krisenbank begonnen. Daraus ging die Heta für faule Kredite und Immobilien hervor. Das Milliardenloch, das Anfang März plötzlich »entdeckt« wurde, erschütterte nicht nur Österreich. Vor allem in Deutschland löste die Nachricht im März Schockwellen aus.

 

Die Bayerische Landesbank, der ehemalige Besitzer der Hypo Alpe, hat die größten Forderungen unter den deutschen Banken, weil Kredite für etwa 2,4 Milliarden Euro noch nicht zurückgezahlt wurden.

 

Das Debakel droht sogar, den Haushalt im Freistaat Bayern zu belasten. Aber auch die Commerzbank, die Deutsche Pfandbriefbank, die NordLB und eine deutsche Gesellschaft der Dexia halten Anleihen der Heta. Die BayernLB hat angekündigt, Vorsorge für einen möglichen Ausfall von etwa der Hälfte ihrer Forderungen gegenüber der Heta zu treffen.

 

Aber das, was Dombret jetzt empfohlen hat, geht auf jeden Fall deutlich weiter als die Maßnahmen, die andere Banken gegen die drohenden Ausfälle angekündigt haben. Die Deutsche Pfandbriefbank hat sich laut Bloomberg für etwa 30 Prozent des zu erwartenden Schadens abgesichert.

 

Die HSH Nordbank, die 2009 in der Finanzkrise gerettet wurde – und sich auf Garantien von Hamburg und Schleswig-Holstein für mögliche Verluste stützt – will demnach ihre Rückstellungen auf Heta-Anleihen über die aktuellen 40 Prozent hinaus ausbauen.

 

Das bislang größte bekannte Opfer des erneuten Heta-Skandals ist die Düsseldorfer Hypothekenbank. Sie wurde Mitte März – weil das angeblich reiche Deutschland keine Bankenpleite haben will – von den Privatbanken mit deren Einlagensicherungsfonds übernommen, um eine Insolvenz zu verhindern.

 

Der Bundesverband deutscher Banken wollte damit ein Übergreifen des Milliarden-Debakels auf den Pfandbriefmarkt verhindern. Dieser umfasst in Deutschland 500 Milliarden Euro. Das Brisante daran: An diesem Markt sind vor allem große Pensionskassen und Versicherer investiert. Sie legen dort die Ersparnisse kommender Rentner-Generationen in Pfandbriefen an.

 

Großer Schaden dürfte auch auf den Freistaat Bayern zukommen. Der ehemalige Hypo-Eigentümer dürfte jene Milliarden verlieren, die noch in der Hypo stecken. Um diese streiten sich Österreich und Bayern vor Gericht. Auslöser für die neuerliche Finanz-Bombe bei der Bank war eine Neubewertung der Vermögenswerte in der Heta. Sie ergab eine Unterdeckung von vier bis 7,6 Milliarden Euro.

 

Der wichtigste Grund: Die Hypo hat auch Kredite in Franken vergeben. Dank der scharfen Aufwertung des Franken seit dem Ende der Bindung an den Euro wackeln viele dieser Kredite. Ihre Rückzahlung ist aufgrund der Franken-Aufwertung für einige Schuldner zu teuer geworden.

 

Laut der Zeitung Die Presse »stehen hinter einem Viertel bis fast der Hälfte aller früheren Hypo-Werte, die mit knapp 18 Milliarden Euro in den Büchern der Bad Bank gelandet sind, faule Kredite, die abgeschrieben werden müssen«.

 

Demnach hatten der Finanzminister und das Management der Heta bislang keine konkreten Angaben über die Altlasten der Bad Bank gemacht. Sie hatten schon »deutlich niedrigere Schätzungen als ›reinste Spekulation‹ bezeichnet«.

 

Es ist kaum auszumalen, was passiert, wenn das nächste größere Beben die Finanzmärkte erschüttert, zum Beispiel, wenn sich herausstellt, dass der drohende »Grexit« für die europäischen Kapitalmärkte größere Auswirkungen hat, als Behörden und die Propaganda der Wall Street bislang einräumen.

 

Niemand weiß, wie lange die Sicherungen, die Steuerzahler vor weiteren Bailouts schützen sollen, diesmal halten werden.

 

Wenn die Ausfälle an Forderungen groß genug werden, reichen die Federn, die Anteilseigner und Anleihehalter lassen müssen – sowie die Garantiefonds von Verbänden – ganz schnell nicht mehr aus.

 

Dann ist wieder der Steuerzahler dran, obwohl uns seit sechs Jahren zugesichert wird, dass dies nicht mehr vorkommen soll.

 

 

 

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Leser-Kommentare (20) zu diesem Artikel

16.04.2015 | 15:49

Aktivist der ersten Stunde

Dann wird eben wieder schwarz gehandelt, haben unsere Eltern doch auch gemacht. Zu DDR Zeiten, klare Ansage. Aus unseren Betrieben ist noch mehr raus zu holen.


15.04.2015 | 10:37

Razfaz

Island ist bislang das einzige Land, das verstanden hat das die ganzen Banken und Hochfinanz ein Betrugsmodell ist. Die einzige Angst der Banken ist nur, das der ganze Schwindel nicht mehr funktioniert und die Menschen es verstehen was eigentlich auf dieser Welt geschieht! Die Bargeld Abschaffung dient nur den einen Zweck, das Menschen Ihr Geld nicht mehr abheben können, und so ein Banken -Run und totaler Niedergang vermieden werden kann. Würden nur 10% der Deutschen ihr Geld von...

Island ist bislang das einzige Land, das verstanden hat das die ganzen Banken und Hochfinanz ein Betrugsmodell ist. Die einzige Angst der Banken ist nur, das der ganze Schwindel nicht mehr funktioniert und die Menschen es verstehen was eigentlich auf dieser Welt geschieht! Die Bargeld Abschaffung dient nur den einen Zweck, das Menschen Ihr Geld nicht mehr abheben können, und so ein Banken -Run und totaler Niedergang vermieden werden kann. Würden nur 10% der Deutschen ihr Geld von den Banken holen, wären sie bereits pleite!


15.04.2015 | 01:51

willy_winzig

Die Zahlungsausfälle bei den Kredit der Heta "Bank" und die zu erwartende Pleite Griechenlands werden sich wie Kindergeburtstag anfühlen, wenn erst einmal der Derivateschwindel mit den Autokrediten und den Studentenkrediten in den USA bekannt wird. Dann werden Zuerst die Banken weltweit zusammenbrechen, und die Aktien-, Anleihe, und Immobilienmärkte werden folgen. So viel und so schnell können die Notenbanken der Welt dann gar nicht Geld nachdrucken wie dann zur Rettung...

Die Zahlungsausfälle bei den Kredit der Heta "Bank" und die zu erwartende Pleite Griechenlands werden sich wie Kindergeburtstag anfühlen, wenn erst einmal der Derivateschwindel mit den Autokrediten und den Studentenkrediten in den USA bekannt wird. Dann werden Zuerst die Banken weltweit zusammenbrechen, und die Aktien-, Anleihe, und Immobilienmärkte werden folgen. So viel und so schnell können die Notenbanken der Welt dann gar nicht Geld nachdrucken wie dann zur Rettung dieser Märkte benötigt wird. Was jetzt in den USA mit diesen Auto und Studentenkrediten getrieben wird ist mit der Bezeichnung Kriminell höchst unzureichend beschreiben.


14.04.2015 | 23:05

kimdee

bei kopp-verlag liebt man ja offnesichtlich alles was die moslems in den dreck zieht, selbst solch eine news nicht als lüge zu durchleuchten - da der 911 eine reine false flag war, ist und bleiben wird.... mies à la Bild!


14.04.2015 | 18:12

LarsLonte

Ist die Europäische Union gescheitert?http://www.europaeische-union-eu.de/Ist die Europäische Union gescheitert? Wer kann angesichts der täglichen Horrormeldungen noch schweigen oder ruhig bleiben. Geben wir es doch endlich zu: Die Europäische Union ist gescheitert - und zwar auf der ganzen Linie!Die visionäre Solidargemeinschaft, die uns noch mehr Frieden und noch mehr Wohlstand bringen sollte, ist zur unberechenbaren Transferunion verkommen. Unser Kontinent brodelt. In vielen...

Ist die Europäische Union gescheitert?

http://www.europaeische-union-eu.de/

Ist die Europäische Union gescheitert?



Wer kann angesichts der täglichen Horrormeldungen noch schweigen oder ruhig bleiben. Geben wir es doch endlich zu: Die Europäische Union ist gescheitert - und zwar auf der ganzen Linie!

Die visionäre Solidargemeinschaft, die uns noch mehr Frieden und noch mehr Wohlstand bringen sollte, ist zur unberechenbaren Transferunion verkommen. Unser Kontinent brodelt. In vielen Ländern und Städten treibt es bereits die Massen auf die Straßen, weil die "wohlstandsfördernde" EU ihre Lebensverhältnisse ständig verschlechtert.

Die EU-Bürokraten wälzen natürlich alle Schuld von sich: Nicht die EU mit ihren zigtausenden von Vorschriften und Umverteilungsplänen trage die Verantwortung, sondern die unfähigen nationalen Regierungen, die noch weiter unter Kuratel gestellt werden müssten.

Die EU zeigt endlich ihr wahres Gesicht: hinter der aufgesetzten Fratze der steten Wohlfahrt und des guten Willens tritt immer deutlicher der wahre Charakter des angebeteten Götzenbildes zutage:
Die EU erweist sich für die einst souveränen Staaten zunehmend als kompetenzlose Besatzungsmacht, die mit ihrer unzähmbaren Paragrafensucht die Volkswirtschaften zumüllt und erstickt.

Kein Normalbürger wäre noch imstande, die verflochtenen Befehls- und Machtstrukturen zu durchschauen, insofern kann man auch die Demokratie als weitgehend abgeschafft betrachten.

Es gibt kaum noch Möglichkeiten und es fehlen die Helden, den sprichwörtlichen gordischen Knoten zu zerschlagen.

Die Wirtschaft mancher Länder kollabiert derweil unter der Last der Brüsseler Förder- und Bevormundungspolitik. Besser gestellte Länder wie Deutschland, deren Bürger bereits seit 30 Jahren Reallohnverluste erdulden müssen, werden noch mehr in die Pflicht genommen, um die angehenden Pleitestaaten zu erretten.

Umverteilung bis zum Untergang ist dann auch der wahre Konstruktionshintergrund der Multi-Kulti-EU. Das Solidarprinzip wurde pervertiert, ebenso wie die Bürokratisierung, die Bevormundung und der Friedensgedanke, derweil unsere Soldaten im Rahmen der EU-Friedensmission in fremden Erdteilen verbluten.

Mit schamlosen Lügen, Schwüren und Verheißungen "Deutschland ist der größte Profiteur der EU", "ohne Euro könnte Deutschland nicht überleben", "Die EU sichert uns endlich den Frieden" soll der Wähler weiter verunsichert und getäuscht werden.



So kann und darf es nicht weitergehen. Es muss gehandelt werden. Wie, das erfahren Sie in dem unten aufgeführten Buch.



Home (Eingangsseite www.europaeische-union-eu.de)


14.04.2015 | 18:01

Holger Jahndel

@Udo:Ich bin Mitglied im Deutschen Freiwirtschaftsbund nach Silvio Gesell und Hermann Benjes und Michael Musil!http://www.freiwirte.de BLOGProf. Bernd Senf aus Berlin, VWL und psychosoziale Hintergründehttp://www.berndsenf.deIWF bereichert sich an griechischer Notlage14. April 2015 • 10:52 UhrWährend die Griechen in den letzten Jahren unter unsäglichen Härten leiden mußten, machte der Weltwährungsfonds (IWF) seit 2010 mit den „Rettungspaketen“ für Griechenland 2,5 Mrd. Euro...

@Udo:

Ich bin Mitglied im Deutschen Freiwirtschaftsbund nach Silvio Gesell und Hermann Benjes und Michael Musil!

http://www.freiwirte.de BLOG

Prof. Bernd Senf aus Berlin, VWL und psychosoziale Hintergründe

http://www.berndsenf.de

IWF bereichert sich an griechischer Notlage

14. April 2015 • 10:52 Uhr


Während die Griechen in den letzten Jahren unter unsäglichen Härten leiden mußten, machte der Weltwährungsfonds (IWF) seit 2010 mit den „Rettungspaketen“ für Griechenland 2,5 Mrd. Euro Gewinn, wie die britische Nichtregierungsorganisation Jubilee Debt Campaign berichtet. Wenn Griechenland die Kredite vollständig zurückzahlt, betrüge der Profit für den IWF bis 2024 etwa 4,3 Mrd. Euro.

Die NGO merkt an, daß der IWF auf die Kredite 3,6% effektiven Jahreszins nimmt, obwohl die Kosten für den IWF selbst derzeit nur etwa 0,9% betragen. Wenn Griechenland seit 2010 nur 0,9% Zinsen gezahlt hätte, dann „hätte es 2,5 Mrd.€ weniger für Schuldendienst gezahlt“. Ein Viertel des gesamten Gewinns des IWF seit 2010 komme aus Griechenland.
Der Ökonom Tim Jones von Jubilee Debt Campaign schreibt, mit den IWF-Krediten an Griechenland „wurden nicht nur Banken gerettet, die von vornherein verantwortungslos Geld verliehen, es wurde sogar noch mehr Geld aus dem Land geholt. Die Wucherzinsen kommen zu den ungerechten Schulden, die den Griechen aufgezwungen wurden, hinzu.“

Wenn die parlamentarische Untersuchungskommission über die griechischen Schulden in Athen, die am 4. und 5. April erstmals tagte, ihre Ergebnisse vorlegt, könnte ein Ende dieser unhaltbaren Situation eingeleitet werden. Die Kommission soll klären, welche Teile der griechischen Schulden illegal, illegitim, unmoralisch oder untragbar sind, und sie soll im Juni ihren ersten Bericht vorlegen. Daß die Regierung geschlossen hinter dieser Initiative steht, zeigte die erste Sitzung, in der Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos sprach und zehn Minister einschließlich Ministerpräsident Tsipras und Verteidigungsminister Panos Kammenos anwesend waren.

Mitglieder der Kommission sind die Syriza-Europaabgeordnete Sofia Sakorafa, der belgische Ökonom Eric Toussaint, der UN-Schulden- und Menschenrechtsexperte Cephas Lumina, die Menschenrechtlerin Margot Salomon aus London und Maria Lucia Fattorelli, die schon in einer vergleichbaren Schuldenkommission in Ecuador mitgearbeitet hat.

http://www.bueso.de/node/7981

EIR NEWS

http://www.bueso.de siehe auch Archiv zu Griechenland und Ukraine und Sparpolitik - EIR Nachrichtenarchiv...

Täglicher Peak Oil Blog nach Michael C. Ruppert (R.I.P.)

http://www.fromthewilderness.com

Franz Groll - Online Texte des Querdenkers "Wie das Kapital die Wirtschaft ruiniert - Wege zu einer ökologisch-sozialen Gesellschaft" - siehe auch Programm für einen ökologisch-sozialen Wirtschaftsumbau

http://www.franzgroll.de/

"Die Politik hat die verfassungsrechtliche Anstößigkeit von CETA und TTIP bisher ausgeblendet"

Prof. Axel Flessner über die Freihandelsabkommen, die Möglichkeiten des Bundesverfassungsgerichts und das Versagen der Politik

Rolf-Henning Hintze

http://www.heise.de/tp/artikel/44/44595/1.html

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