Monday, 29. August 2016
04.01.2016
 
 

Kursrutsch in China sorgt für Fehlstart der Aktien ins neue Jahr

Markus Gärtner

Schroffer Fehlstart für die Börsen ins Jahr 2016. Der Dax schmiert am ersten Handelstag des Jahres um 3,5 Prozent ab. Die Steilvorlage dazu kommt aus China. Dort hielten die Börsenaufseher den Aktienhandel zwei Stunden vor dem Ende der regulären Sitzung an, weil der CSI-Index mit den 300 wichtigsten Werten ein Minus von sieben Prozent erreicht hatte.

 

Eine neue Regelung sieht ab diesem Jahr vor, dass in diesem Fall die Reißleine gezogen wird. Dass dies gleich am ersten Tag passiert, lässt die Börsen rund um den Globus um Fassung ringen.

 

Der Dax rutscht in Richtung der Marke von 10 000 Zählern ab. Der Goldpreis schießt zehn Dollar je Feinunze nach oben. Die DOW-Futures sind mit 260 Punkten dick im Minus.

 

Der Hintergrund dieses Schockers: Die Industrieproduktion in China schrumpfte, wie wir zum Wochenauftakt erfahren, im Dezember den zehnten Monat in Folge. In der zweitgrößten Volkswirtschaft lässt das Wachstum stärker und hartnäckiger nach als bisher angenommen.

 

In Deutschland, dem größten Handelspartner der Chinesen in Europa, wird diese Nachricht besonders schlecht aufgefasst. Sie lässt für den Rest des Jahres nichts Gutes ahnen.

 

Nicht nur die eskalierenden Spannungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran lasten auf dem Gemüt der Börsianer zwischen Shanghai, New York und Frankfurt. Auch die Warnung von IWF-Chefin Christine Lagarde klingt noch vielen in den Ohren. Lagarde hat am 30. Dezember vorhergesagt, das Wachstum der Weltwirtschaft werde 2016 »enttäuschen«.

 

Die globale Wirtschaft solle sich auf die Nebenwirkungen steigender US-Zinsen in einer unsicheren Welt einstellen.

 

Dass wir mit den Terrorwarnungen in München, dem Ende der diplomatischen Beziehungen zwischen Iran und den Saudis sowie mit dem Paukenschlag in China gleich zu Beginn des Jahres eine donnernde Bestätigung für die beunruhigenden Prognosen bekommen, das hatte niemand erwartet.

 

 

 

.

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Wird China von Fantasien umgarnt, um vom Westen »akzeptiert« zu werden?

F. William Engdahl

Auf dem Gebiet der Finanzierung und Schaffung neuer Finanzinstitutionen haben viele Nationen große Hoffnung auf China gesetzt. Im vergangenen Jahr hat China eine entscheidende Hilfeleistung erbracht, um eine neue BRICS-Infrastruktur-Entwicklungsbank zur Finanzierung von Infrastrukturprojekten in ausgewählten Schwellenländern zu gründen. Kurz  mehr …

Wirtschaftliche Veränderung durch die Eurasische Seidenstraße

F. William Engdahl

In den letzten Monaten habe ich öfters über die Möglichkeiten geschrieben, die sich aus Chinas strategischem Infrastrukturgroßprojekt »Ein Gürtel, Eine Straße« in Eurasien und Asien für die positive Transformation der Weltwirtschaft und für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum ergeben. Es wird von Tag zu Tag deutlicher, dass die strategischen  mehr …

China wird 2016 die wirtschaftlichen Pläne der USA durchkreuzen

Thomas Trepnau

Vor wenigen Tagen kletterte der Dollar auf ein Viereinhalb-Jahres-Hoch von 6,4665  chinesischen Yuan. Die Abwertung des Yuan wird als Beleg für die schwächelnde Konjunktur der Volksrepublik gesehen. Nach jahrelangem Turbowachstum steuert das Reich der Mitte 2015 auf den schwächsten Zuwachs in einem Vierteljahrhundert zu. Die Regierung peilt ein  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Saudi-Arabien bricht diplomatische Beziehungen zum Iran ab

Tyler Durden

Als am Sonntag die iranische Polizei vergeblich eingriff, um eine Menschenmenge zu zerstreuen, die sich vor dem Konsulat Saudi-Arabiens in Maschhad versammelt hatte, berichtete ZeroHedge über die Hintergründe der sich rasch zuspitzenden Lage dort: »… Riad und Teheran stehen sich nicht nur in Syrien (wo der Iran [mit Soldaten] präsent ist und  mehr …

Blick in die Zukunft 2016: Warum der große Ansturm an Asylbewerbern erst noch kommt

Udo Ulfkotte

In den nächsten Monaten sind Landtagswahlen in Deutschland. Und deshalb streuen Politik und Medien den Bürgern noch schnell ganz viel Sand in die Augen. Mit Lügen sollen die Bürger so dazu gebracht werden, abermals jene Blockparteien zu wählen, die den Staat und die Ersparnisse der Bürger nur als Beute für eigenes Wohlergehen betrachten. »Alles  mehr …

China wird 2016 die wirtschaftlichen Pläne der USA durchkreuzen

Thomas Trepnau

Vor wenigen Tagen kletterte der Dollar auf ein Viereinhalb-Jahres-Hoch von 6,4665  chinesischen Yuan. Die Abwertung des Yuan wird als Beleg für die schwächelnde Konjunktur der Volksrepublik gesehen. Nach jahrelangem Turbowachstum steuert das Reich der Mitte 2015 auf den schwächsten Zuwachs in einem Vierteljahrhundert zu. Die Regierung peilt ein  mehr …

Wird China von Fantasien umgarnt, um vom Westen »akzeptiert« zu werden?

F. William Engdahl

Auf dem Gebiet der Finanzierung und Schaffung neuer Finanzinstitutionen haben viele Nationen große Hoffnung auf China gesetzt. Im vergangenen Jahr hat China eine entscheidende Hilfeleistung erbracht, um eine neue BRICS-Infrastruktur-Entwicklungsbank zur Finanzierung von Infrastrukturprojekten in ausgewählten Schwellenländern zu gründen. Kurz  mehr …

Erich von Däniken – Die große Vortrags-Tournee

Werbung

Die geheime Migrationsagenda

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

Was Oma und Opa noch wussten

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Spendenaktion

Erinnerung ans Recht

Deutschland zeichnet sich nicht mehr als Rechtsstaat aus.

Die freiheitlich-demokratische Grundordnung beruht auf den in der Aufklärung entwickelten Gedanken der Freiheit und der Souveränität der Bürger. Diese Ordnung wurde für Deutschland im Grundgesetz niedergelegt und ist das rechtliche Fundament jeder Republik. Sie ist ein wesentliches Kennzeichen des europäischen Erfolgs und Selbstverständnisses. Während die Eliten in Berlin und Brüssel vordergründig an etablierten Werten der Demokratie festhalten, zerstören sie vorsätzlich und systematisch die Eckpfeiler unserer Rechtsordnung.

mehr ...

Werbung