Saturday, 30. July 2016
20.01.2015
 
 

Systemmedien: China wächst langsamer – Realität: China wird Innovations-Powerhaus

Markus Gärtner

Der Bezahldienst von Chinas neuem Internet-Star Alibaba startet einen Online-Goldfonds, der durch innovative Distribution gefällt. Der neue Smartphone-Star Xiaomi bringt mit dem »Mi Note« derweil ein Mobilgerät heraus, das die Ikonen seiner Klasse – das iPhone 6 Plus und das Samsung Galaxy Note – mit technischer Raffinesse und Billigstpreisen herausfordert.

 

Damit wird eine im Westen noch wenig beachtete Zeitenwende immer deutlicher: Die Chinesen kommen jetzt auch als neue Innovationsmacht. Apple-Designer Jonathan Ive warf den Chinesen unlängst noch »Diebstahl« vor . Bei der Präsentation des neuen »Mi Note«, machen die Xiaomi-Techniker jedoch gleich von sich aus auf die Unterschiede zu dem Apple-Produkt aufmerksam, um mit ihrem eigenen Design anzugeben.

Und noch so eine Meldung aus dem aktuellen Nachrichten-Strom: Chinas Kühlschrank-Primus Haier ist das Pionier-Unternehmen, das eine BASF-Entwicklung nutzt, um den weltweit ersten gebrauchsfähigen Kühlschrank auf der Basis des längst bekannten, aber bisher nicht nutzbaren magnetokalorischen Prinzips vorzustellen . Das Gerät braucht ein Drittel weniger Strom als die bisher verkauften Geräte.

 

China steigt von der Fabrik der Welt zum neuen Innovationszentrum auf. Geklaut wird im Westen immer noch. Aber es werden mit einer rasch wachsenden Zahl chinesische Designs, Entwicklungen und Patente vorgestellt, die im Westen für Aufsehen sorgen. Die Boston Consulting Group (BCG) macht in ihrer neuen Studie »Die Mobile Revolution« darauf aufmerksam, dass China nicht nur zum größten Smartphone-Markt aufgestiegen ist, sondern inzwischen auch so viele Erfinder in der mobilen Technologie beschäftigt, dass es nur noch von Südkorea und den USA übertroffen wird.

 

Doch in dem schier explodierenden Markt für Apps haben die Chinesen schon alle anderen um Längen abgehängt. Hier arbeiten in China bereits eine Million Menschen. Das sind mehr als zwei Mal so viele wie in den USA.

 

Im Klartext: Der rasant expandierende chinesische Sektor für Mobilkommunikation, der von der größten Internet-Gemeinde der Welt und von der am schnellsten wachsenden Mittelschicht getragen wird, ist zu einem Quell für Innovationen geworden. »China gewinnt Marktanteile in höherwertigen Produktsegmenten«, lautet die Schlussfolgerung in dem BCG-Bericht.

 

Auch Vorstandschef Michael McLaren bei MRM/McCann, eine der größten Agenturen für PR-Kampagnen, Marken und soziale Medien, gesteht den Chinesen zu: »Die digitale Landschaft dort ist schier unglaublich«, die Innovationen »wahrlich Weltklasse«.

 

McLaren macht dafür vor allem technikbegeisterte Kunden verantwortlich. Doch die wachsende Kaufkraft, die zunehmende Erfahrung der fernöstlichen Konsumenten mit westlichen Produkten sowie gestiegene Löhne und eine stärkere Währung zwingen die Firmen im Reich der Mitte, Innovationen jetzt an die Spitze der Prioritätenliste zu setzen.

 

Einfach schnell kopieren und billiger machen, das reicht nicht mehr. Selbst entwickeln und mehr damit verdienen, ist das neue Motto

 

China ist dank seiner schnell reagierenden, technologie-vernarrten und flexiblen Firmen auch schon Weltmarktführer im »M2M«-Bereich (machine to machine). Das sind Geräte und Maschinen, die durch das Internet miteinander vernetzt werden.

 

Laut dem globalen Verband der Mobilfunk-Betreiber bestritt China 2013 mit 50 Millionen Geräte-Verbindungen über das Internet ein Viertel des globalen M2M-Marktes. »Eine aktive Regierung hat Chinas Mobilfunk-Betreibern sehr geholfen, während in vielen Märkten der Welt regulatorische Unsicherheit die Entwicklung von M2M-Lösungen behindert«, heißt es in einem neuen Forschungsbericht der Organisation.

 

Auch in der Autobranche machen die Chinesen unübersehbar Fortschritte mit dem Design und der Entwicklung eigener Produkte. Die Zahl der auffälligen Kopien westlicher Fahrzeuge hat sichtbar abgenommen, sagen Experten.

 

Im April 2014 erfuhren wir vom Center of Automotive Management, dass Chinas Geely sich im Jahr zuvor in der Branchenstatistik mit 2.718 veröffentlichten Patenten an Daimler vorbeigeschoben hatte. Westliche PS-Experten waren perplex, dass in einer bekannten Hitparade 18 global operierender Hersteller ein chinesischer Emporkömmling den Schwaben die Patentshow gestohlen hatte.

 

Das heißt natürlich nicht, dass Geely gegenüber Mercedes-Benz nun einen technischen Vorsprung herausgefahren hat. Da gibt es noch enorm viel aufzuholen. Doch der Vergleich belegt, wie schnell die Chinesen im globalen Technikduell Boden gutmachen.

 

Doch der Management-Berater Booz & Company bezeichnet China als »eine aufsteigende Innovationsmacht«. Das Land, das Schießpulver, Seide, Papier und Porzellan erfunden habe, erobere seine historische Position in der Welt zurück. Im Magazin Wirtschaft der IHK Stuttgart lobte im Dezember 2013 Präsident Georg Fichtner, »das Land ist auf dem Weg, zur innovativsten Region der Welt zu werden«.


In einer Studie beschreiben Booz-Manager am Beispiel der Pharmabranche, wie die Schwellenländer inzwischen ganze Industrien vor sich hertreiben und auf den Kopf stellen. Man schaue sich nur den im Westen völlig unbekannten Klimaanlagen-Hersteller Gree Electric Appliances aus Guangdong an.

 

Das Unternehmen ist seit 2005 Weltmarktführer bei Klimaanlagen für Wohnhäuser, mit einem Anteil von knapp 20 Prozent. Bis 2017 soll der Absatz verdoppelt werden. Stärkster Treiber für den Erfolg sind der rasch wachsende Heimatmarkt und ein großes Budget für Forschung.

 

Gree hat eine solargetriebene Klimaanlage für Wohnhäuser entwickelt. Steckdosen braucht das Gerät nicht mehr. Für Firmenkunden hat das Unternehmen mit Hilfe des Internets eine Klimaanlage entwickelt, die ferngesteuert überwacht wird. Kundendienst ist damit überflüssig. Wenn das Gerät Probleme hat, greift der Hersteller ganz automatisch online ein und repariert, oft bevor der Kunde merkt, dass etwas nicht stimmt.

 

Wenn man europäische oder amerikanische Manager bislang fragte, wie sie dem Ansturm von China & Co. begegnen werden, war die Antwort stets: Wir halten uns die Konkurrenz aus Fernost mit technischem Vorsprung vom Leib. Diese Verteidigungsstrategie wird jetzt massiv durchlöchert.

 

Stärkster Treiber für diese Aufholjagd der Chinesen ist der Staat, der F&E-Ziele strategisch formuliert, Forschung und Entwicklung subventioniert und ausländischen Firmen nur lokale Joint Ventures genehmigt, wenn sie dafür einen Teil ihrer Blaupausen aushändigen.

 

Der ehemalige Staatspräsident Hu Jintao machte deutlich, dass »die Fähigkeit zu unabhängiger Innovation der Kern unserer nationalen Entwicklungsstrategie ist«. China weiß, dass es hier aufholen muss.

 

Wenn ein iPhone die Fabriken von Foxconn im südchinesischen Guangdong verlässt und auf dem Weltmarkt über 40 Prozent Gewinn pro Stück erzielt, dann hat China daran nur einen Anteil von unter fünf Prozent. Den Rest der Teile, die bei Foxconn nur zusammengesetzt werden, haben japanische, koreanische, amerikanische und deutsche Lieferanten hergestellt.

 

Chinas Unternehmen haben den Ruf ihrer Regierung vernommen. Sie wissen, sie können nur begrenzt von westlichen Partnern Technologie abzapfen. Den Rest müssen sie zukaufen oder selbst entwickeln. Doch zukaufen ist teuer.

 

Chinas Führung hat der Wirtschaft des Landes im Zuge des jüngsten Reformschubs ab 2013 eine kräftige Frischzellenkur verpasst. Die Registrierung von Firmen wurde erleichtert, Kapitalanforderungen gesenkt und Fabrikkontrollen gelockert. Jetzt kommen jedes Jahr 2,5 Millionen neue Firmen hinzu. Doch der Aufmarsch in Sachen Innovation beginnt gerade erst.

 

Welch ein Kontrast zu dem erheblichen Verlust an Dynamik in den USA. Im August 2014 schrieb der Chef der Wirtschaftsberatung Ennsyte, Ian Hathaway, in der Harvard Business Review über »die Vergreisung der amerikanischen Firmenlandschaft«.

 

Das Fazit seiner Analyse: »Amerikas Business-Sektor scheint weniger dynamisch zu sein als je zuvor.« Begründung: Der Anteil von Firmen, die seit mindestens 16 Jahren am Markt sind, nahm von 23 Prozent im Jahr 1992 auf 34 Prozent im Jahr 2011 zu.

 

Die Rate, mit der neue Firmen gegründet werden, fiel dagegen seit den 80er-Jahren um die Hälfte. Der Anteil der Firmen, die im ersten Jahr scheiterten, nahm in dem genannten Zeitraum drastisch von 16 Prozent auf 27 Prozent zu. Das Fazit ist klar und vernichtend: »Ein Rückgang der unternehmerischen Dynamik in Amerika.«

 

 

 

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Leser-Kommentare (11) zu diesem Artikel

22.01.2015 | 08:34

Paschasius

Hallo Tom Das Problem der Innungen sind die Aufgaben, die Ihnen von einem unfähigen Staat aufgedrückt werden. Gerade bei Neugründungen waren die Innungen federführend. ZB. konnte man in 3 Monaten die Meisterprüfung im Internat mit allen Kosten für 1000 DM machen. Ist schon lange her, doch in der Zeit wurde vom Staat das Bafög geschaffen. Damit schnellten durch Auflagen die Kosten auf 10000 DM. Zu der Zeit haben sich alle Rechtsanwaltsfrauen umschulen lassen. Bis zu 5000DM pro...

Hallo Tom Das Problem der Innungen sind die Aufgaben, die Ihnen von einem unfähigen Staat aufgedrückt werden. Gerade bei Neugründungen waren die Innungen federführend. ZB. konnte man in 3 Monaten die Meisterprüfung im Internat mit allen Kosten für 1000 DM machen. Ist schon lange her, doch in der Zeit wurde vom Staat das Bafög geschaffen. Damit schnellten durch Auflagen die Kosten auf 10000 DM. Zu der Zeit haben sich alle Rechtsanwaltsfrauen umschulen lassen. Bis zu 5000DM pro Monat bekamen diese vom Arbeitsamt. Genauso ist das mit dem Ordnungsamt Gesundheitsamt und den leidigen Dokumentationen die von der EU eingeführt wurden. Bei Nichterfüllung droht Bussgeld bis 50000€ . Außerdem verliert der Betrieb seinen Versicherungsschutz. Günstig sind allerdings Neugründungen mit Migranten-Hintergrund. Da braucht man die Herkunft des Gründungs-Kapitals nicht nachzuweisen, wer kann schon Türkisch oder arabisch lesen. Außerdem besteht auch viel leichter nach 2 jahren einem Verwandten den Betrieb zu übergeben. Bevor die größeren Steuern kommen. All das ließ die Kosten auch der Innung explodieren. Auch wurden die Rechtsfälle immer komplizierter. Im Anfang war nur eine Schiedsstelle notwendig. Doch Heute wird eine juristische Abteilung notwendig. Das ließe sich alles unendlich weiterführen.


20.01.2015 | 14:51

Karl

"Wenn das Gerät Probleme hat, greift der Hersteller ganz automatisch online ein und repariert, oft bevor der Kunde merkt, dass etwas nicht stimmt." Davor kann ich als ein seit zwanzig Jahren in der Gebäudetechnik Tätiger nur dringenst abraten. Es ist ja wohl kein Kunststück eine derartige Störung zu simulieren wenn die Auftragslage für die Servicefirma gerade einmal wieder mau ist. So kann man dann schnell mal den Umsatz in die Höhe treiben. Diese Fernüberwachung gibt...

"Wenn das Gerät Probleme hat, greift der Hersteller ganz automatisch online ein und repariert, oft bevor der Kunde merkt, dass etwas nicht stimmt." Davor kann ich als ein seit zwanzig Jahren in der Gebäudetechnik Tätiger nur dringenst abraten. Es ist ja wohl kein Kunststück eine derartige Störung zu simulieren wenn die Auftragslage für die Servicefirma gerade einmal wieder mau ist. So kann man dann schnell mal den Umsatz in die Höhe treiben. Diese Fernüberwachung gibt es übrigens auch schon seit mehr als dreißig Jahren. Aufzugsstörungen und Alarme werden auch automatisch an die Servicefirma weitergeleitet die dann z.B. steckengebliebene Personen befreit. Also auch da wieder letztendlich nur kopiert durch die Chinesen. Aber technische Laien finden so etwas "ganz toll". Auch kenne ich kein Produkt was rein chinesisch ist und eine gute Qualität hat. Mal im ernst Leute, wer würde ein chinesisches Auto kaufen? Na also.


20.01.2015 | 13:21

Basil Geoffrey

Lutz - ganz sicher: aus dem Kommentar der Erstausgabe einer Zeitung, die es gerade einmal ein Jahr gab kann man eindeutig verbindliche Erklärungen zur Weltpolitik nehmen. Warum sollte man sich auch die Mühe machen, ein wenig weiter zu suchen? Und Deutschland hat gegenwärtig die Vormachtstellung in Europa - schauen Sie sich dazu einfach mal die Exportzahlen und andere wirtschaftlichen Daten an.


20.01.2015 | 11:01

Lutz

wir sind ein besetztes Land, das sowieo nicht erfolgreich werden kann und darf. Alle Gesetze und Regeln werden woanders aufgestellt. Es gilt teile und herrsche. Beschäftige das Wahlvolk und bringe es nicht zum Nachdenken. Das stammt vom Sundy Correspondentds, am 16. September 1989 " Wir sind 1939 nicht in den Krieg eingetreten, um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor Auschwitz zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, das...

wir sind ein besetztes Land, das sowieo nicht erfolgreich werden kann und darf. Alle Gesetze und Regeln werden woanders aufgestellt. Es gilt teile und herrsche. Beschäftige das Wahlvolk und bringe es nicht zum Nachdenken. Das stammt vom Sundy Correspondentds, am 16. September 1989 " Wir sind 1939 nicht in den Krieg eingetreten, um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor Auschwitz zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, das wir die deutsche Vormachtstellung in Europa nicht akzeptieren können." Das sagt doch wohl alles.


20.01.2015 | 10:29

Peter

Der Abstieg der USA bewirkt auch, dass in manchen chinesischen Großstädten Apple-Shops von den Chinesen bereits als "Dritte-Welt-Läden" betrachtet werden ...


20.01.2015 | 10:24

MB

Mit einer solchen "Regierung", besser gesagt, einem solchen Regime an der Spitze ist Hopfen und Malz verloren! Eine Kanzlerin, für die das Internet "Neuland" ist und die lauter unfähige Minister hat, die von Beruf Politiker sind und beliebig zwischen den Ressorts hin- und her wechseln, da ist keinerlei Innovation der Wirtschaftspolitik zu erwarten, ja noch nicht einmal das Erkennen derselben. ich könnt hier viel aus dem Nähkästchen plaudern, war selber...

Mit einer solchen "Regierung", besser gesagt, einem solchen Regime an der Spitze ist Hopfen und Malz verloren! Eine Kanzlerin, für die das Internet "Neuland" ist und die lauter unfähige Minister hat, die von Beruf Politiker sind und beliebig zwischen den Ressorts hin- und her wechseln, da ist keinerlei Innovation der Wirtschaftspolitik zu erwarten, ja noch nicht einmal das Erkennen derselben. ich könnt hier viel aus dem Nähkästchen plaudern, war selber Geschäftsführer einer innovativen Firma, bis wir (von Anfang an) auf unfähige Banker, Bürokraten, kranke Steuerbeamte und gierige Steuerberater getroffen sind. Ein Unternehmensgründer in Deutschland zu sein, ist eine Mischung aus Himmelfahrtskommando und Strafgefangenem. Die ganze Lüge, junge Unternehmen würden vom Staat gefördert durch die KFW usw. ist die Lachnummer schlechthin. Geld gibt es nur über die zwischengeschaltete Hausbank und dann gute Nacht. Kleindenker par Excellance. Dann sofort (selbst beim kleinsten) Gewerbe Zwangsbeiträge für IHK oder Handwerkskammer, obwohl man die nicht braucht, sie sind völlig überflüssig. Eine Art GEZ für Unternehmer. Dann rückt einem gleich die Berufsgenossenschaft auf die Pelle, die wollen auch gleich zugreifen. Es gibt in Deutschland keinerlei Anreize, weder Steuerbefreiung in den ersten Jahren, noch sonstwas. Statt dessen Vorschriften über Vorschriften. Als Geschäftsführer steht man, ob man will oder nicht, ohenhin immer mit einem Bein im Knast, weil man irgendwas immer übersehen kann. Interessant wird es, wenn man als Kleinunternehmen Angestellte hat, dann geht es richtig los. Gesetze und Vorschriften massenweise. Wozu man eigentlich da ist und wozu man aber zum Teil gar nicht mehr kommt, zum Arbeiten! China sägt uns auf allen Ebenen ab, die haben soviel innovative Konstrukteure und Erfinder, wie wir Einwohner. Wer in Deutschland ist denn noch wirklich innovativ?

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