Tuesday, 31. May 2016
18.04.2015
 
 

Die Zocker-»Elite« – 278.000 Milliarden im Feuer

Michael Snyder

Gerade haben sie noch die jüngste Wirtschaftskrise ausgelöst, jetzt haben exakt diese Leute eine 278 000 Milliarden Dollar schwere Derivatebombe erschaffen, die uns jederzeit um die Ohren fliegen könnte. Wir sprechen hier über eine Blase von absolut unvorstellbarem Ausmaß und wenn die platzt, werden die Vereinigten Staaten die brutalste Wirtschaftskrise ihrer Geschichte erleben.

 

Bei der vorigen Finanzkrise versprachen uns die Politiker, dafür zu sorgen, dass Banken, die man wegen ihrer Größe und Bedeutung nicht scheitern lassen kann (die so genannten »Too big to fail«-Banken), keine Probleme mehr bereiten würden. Wie Sie jedoch gleich sehen werden, sind diese Banken seitdem noch viel größer geworden. Jetzt können wir uns tatsächlich nicht mehr erlauben, diese Banken untergehen zu lassen.

 

Die Rede ist von sechs Banken: JPMorgan Chase, Citibank, Goldman Sachs, Bank of America, Morgan Stanley und Wells Fargo. Rechnet man zusammen, mit wie viel Geld diese Banken im Derivategeschäft stecken, kommt man auf eine Summe von mehr als 278 000 Milliarden Dollar. Addiert man andererseits jedoch das Vermögen dieser sechs Banken, kommt man auf gerade einmal 9800 Milliarden Dollar.

 

Anders gesagt: Diese »Too big to fail«-Banken haben mehr als das 28-Fache ihres Gesamtvermögens ins Derivategeschäft investiert. Das ist absolut verrückt, scheint aber nur wenige Leute zu alarmieren. Momentan scheffeln diese Banken noch ordentlich Gewinne und finanzieren den Wahlkampf unserer wichtigsten Politiker. Da es aktuell keinen Anreiz für die Kreditinstitute gibt, ihr unglaublich riskantes Spiel aufzugeben, machen sie einfach so weiter.

 

Was genau sind »Derivate« eigentlich? Dabei handelt es sich um Finanzinstrumente, die schrecklich kompliziert ausfallen können. Ich mag es jedoch gerne einfach, deshalb will ich es so erklären: Ganz schlicht gesagt sind Derivate keine Investition. Kaufen Sie eine Aktie, erwerben Sie einen Anteil an einem Unternehmen. Kaufen Sie eine Anleihe, erwerben Sie die Schulden eines Unternehmens.

 

Anders sehen die Dinge bei einem Derivat aus. Ein Derivat ist im Grunde nichts anderes als eine Wette darauf, dass etwas geschehen oder nicht geschehen wird. Die Großbanken haben die Wall Street in das größte Kasino in der Geschichte des Planeten verwandelt. Gehen die Dinge ihren normalen Gang, verdienen die Banken auf diese Weise normalerweise sehr viel Geld. Aber das System hat einen Haken, und zwar einen grundlegenden. Ich habe ihn schon einmal in einem früheren Artikel beschrieben:

Die großen Banken arbeiten mit sehr ausgeklügelten Algorithmen, die ihnen dabei helfen sollen, den Großteil der Zeit bei diesen Wetten auf der Siegerseite zu stehen, aber diese Algorithmen sind nicht perfekt. Das liegt daran, dass sie auf Annahmen basieren und dass diese Annahmen von Menschen erstellt werden. Es mögen extrem kluge Köpfe sein, aber sie sind trotzdem nur Menschen.

Heute sind die »Too big to fail«-Banken sogar noch unbesonnener, als sie es kurz vor dem Finanzcrash von 2008 waren. Solange sie Gewinn machen, sind alle fein raus, aber wenn die Zeit gekommen ist, wo ihnen ihre Wetten um die Ohren fliegen, wird es ein Albtraum, der uns alle betrifft. Unser gesamtes Wirtschaftssystem hängt voll und ganz davon ab, dass die Kredite fließen. Und im Mittelpunkt dieses Systems stehen eben diese Banken.

 

Etwa 42 Prozent aller in den USA vergebenen Kredite entfallen auf fünf der größten Banken und die großen sechs halten etwa 67 Prozent aller Vermögenswerte in unserem Finanzsystem. Das ist auch der Grund, weshalb sie als »too big to fail« gelten: Wir können es uns schlichtweg nicht erlauben, dass bei diesen Banken die Lichter ausgehen.

 

Wie oben bereits erwähnt, hatten uns unsere Politiker versprochen, etwas zu unternehmen. Und was ist passiert? Nicht nur nichts, die vier führenden Banken sind seit dem letzten Mal auch nahezu 40 Prozent größer geworden. Die folgenden Zahlen stammen aus einem Artikel in der Los Angeles Times:

Kurz vor Ausbruch der Finanzkrise verfügte Wells Fargo über eine Bilanzsumme von 609 Mrd. Dollar. Jetzt sind es 1400 Mrd. Dollar. Bei der Bank of America sind aus 1700 Mrd. Dollar 2100 Mrd. Dollar geworden.

Und die Bilanzsumme von JPMorgan Chase, der größten Bank des Landes, ist von 1800 Mrd. auf 2400 Mrd. Dollar angeschwollen.

Im selben Zeitraum sind 1400 kleinere Banken komplett von der Bildfläche verschwunden. Das bedeutet, unser gesamtes Wirtschaftssystem ist heute mehr denn je abhängig von den »Too big to fail«-Banken.

 

Um zu verdeutlichen, wie unbesonnen die »Too big to fail«-Banken geworden sind, will ich Ihnen einige brandaktuelle Zahlen vorlegen. Sie stammen eins zu eins aus dem jüngsten Quartalsbericht des OCC, einem Amt des Finanzministeriums:

JPMorgan Chase

Bilanzsumme: 2 573 126 000 000 Dollar (etwa 2600 Mrd. Dollar).

In Derivate investiert: 63 600 246 000 000 Dollar (über 63 000 Mrd. Dollar).

Citibank

Bilanzsumme: 1 842 530 000 000 Dollar (über 1800 Mrd. Dollar).

In Derivate investiert: 59 951 603 000 000 Dollar (über 59 000 Mrd. Dollar).

Goldman Sachs

Bilanzsumme: 856 301 000 000 Dollar (weniger als 1000 Mrd. Dollar).

In Derivate investiert: 57 312 558 000 000 Dollar (über 57 000 Mrd. Dollar).

Bank of America

Bilanzsumme: 2 106 796 000 000 Dollar (knapp über 2100 Mrd. Dollar).

In Derivate investiert: 54 224 084 000 000 Dollar (über 54 000 Mrd. Dollar).

Morgan Stanley

Bilanzsumme: 801 382 000 000 Dollar (keine 1000 Mrd. Dollar).

In Derivate investiert: 38 546 879 000 000 Dollar (über 38 000 Mrd. Dollar).

Wells Fargo

Bilanzsumme: 1 687 155 000 000 Dollar (keine 1700 Mrd. Dollar).

In Derivate investiert: 5 302 422 000 000 Dollar (mehr als 5000 Mrd. Dollar).

Im Vergleich zu den anderen wirkt Wells Fargo geradezu vorsichtig und vernünftig. Aber die Wahrheit sieht natürlich ganz anders aus: Wells Fargo ist sehr unbesonnen, aber die anderen Banken sind dermaßen extrem unbesonnen, dass jeder andere im Vergleich dazu schon normal erscheint.

 

Und diese Banken sind nicht gerade bestens gewappnet für die rasch aufziehende nächste Finanzkrise. Hier ein Auszug aus einem aktuellen Artikel des Business Insider:

Die New York Times ist nicht sehr überzeugt von den Ergebnissen der jüngsten Stresstests, die die Federal Reserve durchgeführt hat.

In einem am Wochenende veröffentlichten Kommentar verweist die Times auf Daten von Thomas Hoenig, dem Vize-Vorsitzenden des Einlagensicherungsfonds FDIC. Hoenig kam zu anderen Zahlen als die Federal Reserve. Laut FDIC betrug die Kernkapitalquote der acht größten US-Banken Ende 2014 durchschnittlich 4,97 Prozent. Das ist deutlich weniger als die 12,9 Prozent, die die Fed bei ihrem Stresstest errechnet hat.

Klingt nicht gut, finde ich. Woher dieser große Unterschied bei den Zahlen? Das erklärt die New York Times:

Die Diskrepanz ist vor allem auf die unterschiedliche Bewertung der Risiken zurückzuführen, die die enormen Mengen an Derivaten darstellen, die die Banken halten und mit denen sie spekulieren und sich absichern. In Einklang mit den in Amerika geltenden Bilanzierungsregeln und den Übereinkünften der Zentralbanken geht die Fed davon aus, dass sich Gewinne und Verluste aus dem Derivategeschäft grundsätzlich gegenseitig aufheben. Insofern tauchen die meisten Derivate nicht als Aktiva in den Bilanzen der Banken auf. Diese Methode hat zur Folge, dass die Kernkapitalquote steigt.

Hoenig setzt bei der Bewertung der Derivate die strengeren internationalen Bilanzierungsregeln an. Bei diesen Regeln geht man nicht davon aus, dass sich Verluste und Gewinne verlässlich gegenseitig aufheben. Das hat zur Folge, dass großer Derivatebesitz in der Bilanz als Aktiva auftaucht. Das reduziert die Kernkapitalquote und führt zu den niedrigen Werten in der Analyse von Hoenig.

Sehr interessant, das Ganze. Und wissen Sie was? Die Leute, die die großen Banken steuern, können absehen, was auf uns zukommt.

 

Sehen Sie sich nur an, was Jamie Dimon, Chef von JPMorgan Chase, vor nicht allzu langer Zeit seinen Aktionären schrieb:

Einige Dinge ändern sich nie – die nächste Krise kommt und ihre Folgen werden auf den Finanzmärkten zu spüren sein.

Der Auslöser der nächsten Krise wird ein anderer sein als der Auslöser der vorigen Krise – aber eine Krise wird es geben. Die Gründe könnten geopolitischer Art sein (Nahostkrise 1973), eine Rezession, bei der die Fed die Zinsen rasch anhebt (Rezession 1980-82), ein Einbruch bei den Rohstoffpreisen (Öl Ende der 1980er Jahre), eine Immobilienkrise (Anfang der 1990er Jahre), die Asienkrise (1997), die so genannten »Blasen« (Internetblase von 2000 und Hypotheken-/Immobilienblase von 2008) und so weiter. Frühere Krisen hatten unterschiedliche Auslöser (und man könnte lang und breit darüber diskutieren, inwieweit geopolitische, wirtschaftliche oder rein finanzielle Faktoren die eine oder die andere Krise ausgelöst haben), aber gemein war ihnen allen, dass sie sich stark auf die Finanzmärkte auswirkten.

Im selben Schreiben spricht Dimon von »Derivaten, die von gewaltigen Akteuren und raschen computergesteuertem Handel umgeschlagen werden«, als Grund dafür, weshalb unser System so anfällig für eine weitere Krise sei. Wenn er glaubt, was er da sagt, warum agiert sein Unternehmen dann so unglaublich unbesonnen? Vielleicht sollte man ihn das mal fragen.

 

Interessanterweise hatte Dimon auch etwas zu sagen zu der Möglichkeit, dass Griechenland aus der Euro-Zone ausschert:

»Wir müssen uns auf einen möglichen Ausstieg vorbereiten«, schrieb JPMorgan-Chef Jamie Dimon in seinem Jahresschreiben an die Aktionäre. »Wir führen ständige Stresstests mit Blick darauf durch, welche Folgen ein derartiges Ereignis zeitigen könnte.«

Davor warne ich bereits seit Langem. Dimon ist natürlich nicht der einzige ranghohe Banker, der davor warnt, dass vor uns große Probleme liegen. Auch bei der Deutschen Bank läuten die Alarmglocken:

Für die erste Jahreshälfte wird in den USA eine Gewinnrezession erwartet und die Aktionäre werden vermutlich nicht bereit sein, höhere Preise für Aktien zu bezahlen. Aus diesen Gründen steige das Risiko, dass der Aktienmarkt um fünf bis zehn Prozent nachgibt, glaubt die Deutsche Bank.

Eine entsprechende Warnung schickte der Marktstratege David Bianco von der Deutschen Bank heute vor Handelsbeginn an der Wall Street an seine Kunden.

Bianco geht davon aus, dass die Gewinne der im Standard & Poor’s 500 notierten Firmen in der ersten Jahreshälfte schrumpfen werden. Zuletzt geschah dies 2009 während der Finanzkrise. Auf der einen Seite schwindende Gewinne, auf der anderen Seite Biancos Einschätzung, dass Anleger in einem Marktumfeld mit bereits überdurchschnittlich hohen Bewertungen keine Spitzensummen zu zahlen bereit sind. Die Kombination spricht für einen kurzfristigen Einbruch der Wall Street.

Wir stecken mitten in einer Aktienblase von historischem Ausmaß und wir beobachten an den Finanzmärkten all die Verhaltensmuster, die auch 2008 zu beobachten waren – nämlich kurz bevor im Herbst des Jahres der Finanzmarkt crashte.

 

Die Zeit wird knapp, das ist ganz klar, wenn schon einige der bekanntesten Banker von einigen der größten Banken des Planeten anfangen, ominöse Warnungen in die Welt zu setzen. Wir haben eine Phase hinter uns, in der es relativ stabil zuging. Das war schön und vielleicht hält diese Phase ja auch noch ein klein wenig an. Aber irgendwann ist damit Schluss. Dann beginnt der Schmerz.

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (8) zu diesem Artikel

20.04.2015 | 09:54

willy_winzig

Die wahre Blase ist auf den Anleihemarkt zu bewundern. Die Deutschen Versicherer und Pensionsfonds lehnen es z.B. ab ihre alten Anleihen der Bundesrepublik mit 3-4% Verzinsung in neue Anleihen, mit einer Verzinsung von real -1 bis -2 Prozent zu tauschen wegen des negativen Realzinses.Diese Versicherer haben schon jetzt ihren Anteil an Aktien ausgeweitet. Und sie werden diesen Anteil weiter ausweiten. Ab nächsten Jahr werden sie sich dann an der Co Finanzierung der Infrastruktur...

Die wahre Blase ist auf den Anleihemarkt zu bewundern. Die Deutschen Versicherer und Pensionsfonds lehnen es z.B. ab ihre alten Anleihen der Bundesrepublik mit 3-4% Verzinsung in neue Anleihen, mit einer Verzinsung von real -1 bis -2 Prozent zu tauschen wegen des negativen Realzinses.
Diese Versicherer haben schon jetzt ihren Anteil an Aktien ausgeweitet. Und sie werden diesen Anteil weiter ausweiten. Ab nächsten Jahr werden sie sich dann an der Co Finanzierung der Infrastruktur massiv beteiligen. Damit fallen dann die Versicherer als größte Käufer auf den Anleihenmarkt größtenteils aus. Zudem sind die Lebensversicherer nicht nur durch die Negativ Verzinsung in Schwierigkeit, sondern auch weil immer weniger Neuabschlüsse in der Lebensversicherung zustande komme und immer mehr Altverträge auslaufen. Dadurch wird sich die Nachfrage nach Anleihen vermindern, was bei gleicher Staatsverschuldung die Zinsen anheben wird. Dieses führt aber zu Verlusten bei den heutigen Anleihen. Wenn die Blase an den Anleihenmärkten platzt dann wird kein Staat genug Geld haben um die Folgen abzumildern. Das Ergebnis wird eine Rezession sein, Dann werden die Länder ihre Wirtschaft durch protektionistische Regelung schützen, und dann folgt ein Krieg. Das sind die Folgen die wir in den nächsten Jahren erleben werden.


19.04.2015 | 13:38

Beowolf

Zum Tema ein Gedicht dass man Tucholski zuschreibt. Wenn die Börsenkurse fallen, regt sich Kummer fast bei allen, aber manche blühen auf: Ihr Rezept heißt Leerverkauf. Keck verhökern diese Knaben Dinge, die sie gar nicht haben, treten selbst den Absturz los, den sie brauchen – echt famos Wenn in Folge Banken krachen, haben Sparer nichts zu lachen, und die Hypothek aufs Haus heißt, Bewohner müssen raus. Trifft’s hingegen große Banken, kommt die ganze Welt ins Wanken...

Zum Tema ein Gedicht dass man Tucholski zuschreibt. Wenn die Börsenkurse fallen, regt sich Kummer fast bei allen, aber manche blühen auf: Ihr Rezept heißt Leerverkauf. Keck verhökern diese Knaben Dinge, die sie gar nicht haben, treten selbst den Absturz los, den sie brauchen – echt famos Wenn in Folge Banken krachen, haben Sparer nichts zu lachen, und die Hypothek aufs Haus heißt, Bewohner müssen raus. Trifft’s hingegen große Banken, kommt die ganze Welt ins Wanken - auch die Spekulantenbrut zittert jetzt um Hab und Gut! Soll man das System gefährden? Da muss eingeschritten werden: Der Gewinn, der bleibt privat, die Verluste kauft der Staat. Dazu braucht der Staat Kredite, und das bringt erneut Profite, hat man doch in jenem Land die Regierung in der Hand. Für die Zechen dieser Frechen hat der Kleine Mann zu blechen und – das ist das Feine ja - nicht nur in Amerika! Und wenn Kurse wieder steigen, fängt von vorne an der Reigen - ist halt Umverteilung pur, stets in eine Richtung nur. Aber sollten sich die Massen das mal nimmer bieten lassen, ist der Ausweg längst bedacht: Dann wird bisschen Krieg gemacht. ODER DIE MASSEN DURCH MASSENEINWANDERUNG ELIMINIERT:


19.04.2015 | 11:51

Der Mirabellenbaum des Nachbarn blüht

Die FED geht tatsächlich davon aus, dass sich Gewinne und Verluste aus Derivategeschäften bei den Banken "grundsätzlich" aufheben. Das es einen Ausgleich gibt, ist logisch. Die Gewinne landen jedoch bei den Banken - Verlust trägt der nimmersatte Anleger. Dieses System wird nicht mehr lange Bestand haben können. Die Menschen wachen langsam auf. Hoffentlich nicht zu langsam.


19.04.2015 | 08:45

Hans Kolpak

Guten Tag Doro, Arno Gruen las ich stets gerne. Jetzt verstehe ich den Grund. Ich war autoritätshörig bis zum Anschlag. Fremdbestimmtes Leben war meine Normalität. Die begrenzten Autoritäten stellte ich erst in Frage, nachdem meine Leidensfähigkeit überschritten war. Ich wollte leben. Also suchte ich seit 1987 nach Auswegen aus der Matrix. Vor einigen Tagen schrieb ich in anderem Zusammenhang folgendes: Welches sind die 6 kleinsten Wahrheiten, die mich aus der Matrix lösen? 1....

Guten Tag Doro, Arno Gruen las ich stets gerne. Jetzt verstehe ich den Grund. Ich war autoritätshörig bis zum Anschlag. Fremdbestimmtes Leben war meine Normalität. Die begrenzten Autoritäten stellte ich erst in Frage, nachdem meine Leidensfähigkeit überschritten war. Ich wollte leben. Also suchte ich seit 1987 nach Auswegen aus der Matrix. Vor einigen Tagen schrieb ich in anderem Zusammenhang folgendes: Welches sind die 6 kleinsten Wahrheiten, die mich aus der Matrix lösen? 1. Ich lebe im Hier und Jetzt. 2. Ich folge meiner inneren Stimme. 3. Ich achte mein menschliches und natürliches Umfeld. 4. Ich schaffe mir ein kreatives Arbeitsfeld. 5. Ich schaffe mir eine Lebenssituation, die mich zu Muskelarbeit zwingt. 6. Ich schaffe mir täglich Freiraum zum Nichtstun. Hans Kolpak Goldige Zeiten


18.04.2015 | 11:18

www.gold-dna.de

Immer wenn Robustheit angestrebt wird, stellt sich irgendwann heraus, dass Robustheit nur eine andere Form von Fragilität ist und keineswegs mit Antifragilität gleichgesetzt werden kann. Dass zeigte sich auch kürzlich am Euro: ( http://www.gold-dna.de/updatejan15.html#nw55 ). Doch diese Scheinheiligkeiten gibt es nicht nur in der Wirtschaft, auch unser Gesundheitssystem verwechselt Robustheit mit Gesundheit.


18.04.2015 | 10:31

Martin

Ja die nächste Kriese kommt ... bald! Zum Glück wird es die letzte sein, denn dann sind alle Ecken ausgekehrt und alles verbrannt, was eben brennt. Gut so, denn ich habe keine Lust mehr diesen Unsinn mit anzusehen!

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