Sunday, 28. August 2016
11.10.2015
 
 

Kommt die globale finanzielle Kernschmelze?

Michael Snyder

Derivate seien »finanzielle Massenvernichtungswaffen«, erklärte Warren Buffett einst. Es sei unvermeidbar, dass sie früher oder später anfangen würden, unser Finanzsystem zu verwüsten. Momentan mag es so aussehen, als herrsche an der Wall Street halbwegs Ruhe. Aber in Wahrheit brodelt es ganz kräftig unter der Oberfläche. Da kocht gewaltiger Ärger hoch.

 

Wie ich Ihnen zeigen werde, ist Mitte September etwas geschehen – dieses etwas machte es nötig, dass das amerikanische Finanzministerium in einer beispiellosen Aktion 405 Mrd. Dollar in den Repo-Markt pumpen musste.

 

Ich weiß, das klingt ziemlich kompliziert, deshalb will ich versuchen, es möglichst einfach zu erklären. Offenbar sind einige sehr große Finanzhäuser in ziemliche Schwierigkeiten geraten, weil sie sich mit all ihren unbesonnenen Wetten verhoben haben. Wieder und wieder habe ich gewarnt, dass so etwas passieren könnte.

So oft habe ich darüber geschrieben, dass meine regelmäßigen Leser es vermutlich nicht mehr hören können. Aber es ändert nichts daran, dass es Derivate sein werden, die unser Finanzsystem auf die Knie zwingen.

 

Viele regen sich immer auf, wenn ich den Derivatehandel mit Glücksspiel gleichsetze. Vielleicht wäre es zutreffender, die meisten Derivate als eine Form von Versicherung zu beschreiben.

 

Die großen Finanzinstitute beteuern, den Großteil der Risiken, die diese Kontrakte mit sich bringen, an Dritte weitergereicht zu haben. Es bestehe überhaupt kein Grund, sich Sorgen zu machen, beteuern sie.

 

Also ich für meinen Teil glaube kein Wort davon und ich weiß, dass es vielen anderen ähnlich geht. Auf einer sehr allgemeinen, simplen Ebene ist der Derivatehandel durchaus ein Glücksspiel. Jeff Nielson hat das sehr schön verdeutlicht in einem kürzlich veröffentlichten Artikel:

»Niemand begreift Derivate. Wie oft haben die Leser diesen Satz schon gehört (bitte runden Sie auf den nächsten Tausender auf/ab)? Aber warum versteht sie niemand? Bei vielen lautet die Antwort: Weil sie viel zu angestrengt darüber nachgedacht haben. Bei anderen lautet die Antwort, dass sie überhaupt nicht denken.

Derivate sind Wetten. Das ist keine Metapher, keine Analogie, keine Verallgemeinerung. Derivate sind Wetten, Punkt, aus. Das waren sie immer und nichts anderes werden sie je sein können.«

Zu den sehr großen Finanzhäusern, die durch diese finanziellen Massenvernichtungswaffen in große Not geraten sind, zählt offenbar Glencore. In seiner Glanzzeit galt Glencore als zehntgrößtes Unternehmen weltweit, aber inzwischen scheint der Konzern auseinanderzubrechen, was wiederum wohl sehr viel mit Derivaten zu tun hat. Das hier hat Zero Hedge dazu zu sagen:

»Als besonders beunruhigend bezeichneten sie, dass Glencore Finanzinstrumente wie Derivate dazu nutzte, um seinen Handel mit physischen Waren gegen Preisschwankungen abzusichern. Stand Juni 2015 hatte das Unternehmen 9,8 Mrd. Dollar an Brutto-Derivaten, nachdem es Ende 2014 noch 19 Mrd. Dollar gewesen waren. Investoren befragten das Unternehmen daraufhin nach dem Wandel.

Dass dieser Wert so drastisch zurückgegangen sei, habe mit einer in diesem Jahr veränderten Marktvolatilität zu tun, sagte Glencore den Investoren, wie einige Personen angaben, mit denen Glencore gesprochen hatte. Wenn Preise stark schwanken, kann das den Wert von Hedging-Positionen erhöhen.

Vergangenes Jahr hatte es, vor allem auf dem Rohölmarkt, extreme Preisschwankungen gegeben. Hatte ein Barrel Rohöl im Juni noch etwa 114 Dollar gekostet, war der Preis bis Ende Dezember auf unter 60 Dollar gesackt.

Die Antwort sei nicht zufriedenstellend gewesen, erklärte Michael Leithead, bei EFG Asset Management als Portfoliomanager für Anleihefonds tätig. Das Unternehmen verwaltet ein Vermögen von zwölf Mrd. Dollar (Stand: Ende März) und hat in Schulden von Glencore investiert.

Wie die Bank of America angibt, haben Finanzinstitute aus aller Welt mit ungefähr 100 Mrd. Dollar bei Glencore investiert. Sollte Glencore pleitegehen, würde das entsprechend große Wellen schlagen. Aktuell ist Glencore der wahrscheinlich aussichtsreichste Kandidat, zum nächsten Lehman Brothers zu werden.

 

Und es ist ja nicht so, als ob nur Glencore Schlagseite hätte. Auch andere Finanzriesen wie Trafigura stecken bis zum Hals in Problemen. Alles zusammengerechnet haben die globalen Finanzunternehmen mit fast 500 Mrd. Dollar in diese Firmen investiert:

»Möglicherweise sieht es in Wahrheit sogar noch schlimmer aus, denn die Banken haben nicht nur Glencore Geld geliehen, sondern wahrscheinlich auch allen anderen Rohstoffhändlern. Wenn man das zusammenrechnet, kommen da atemberaubende Zahlen zusammen.

Glencore dürfte für die Banken nicht der einzige Außenstand sein, den sie in der Branche der Rohstoffhändler haben. Wir gehen davon aus, dass andere Einheiten wie Trafigura, Vitol und Gunvor ebenfalls bei den Banken in der Kreide stehen. 100 Mrd. Dollar mal vier?

Gehen wir großzügig von 500 Mrd. Dollar aus, die allein im hoch verschuldeten Rohstoffmarkt zusammenkommen – einer Vermögensklasse, die im vergangenen Jahr massiv Prügel bezogen hat.«

Noch ist in den Mainstreammedien nicht viel zu diesem Thema zu finden, was vielleicht auch ganz gut so ist. Aber hinter den Kulissen sind bereits beispiellose Veränderungen im Gange.

 

Die nachfolgende Information hat mich glatt umgehauen. Sie stammt von Investment Research Dynamics und zeigt ganz klar, dass keineswegs »alles dufte« ist in der Finanzwelt:

»Im Bankensystem hat sich im September etwas ereignet, das eine massive Reverse-Repo-Operation erfordert. Das (amerikanische) Finanzministerium musste in noch nie da gewesener Höhe Kapital in den Repo-Markt einschießen. Normalerweise greift die Fed zu Reverse-Repos, um die Fed Rate zu managen. Wie man an der folgenden Grafik ablesen kann, kam es bei der Höhe der Reverse Repos immer wieder mal zu starken Ausschlägen und meist hängen sie mit einer Krise zusammen. Das offensichtlichste Beispiel ist natürlich der De-facto-Kollaps des Finanzsystems im Jahr 2008.«


 

Was in aller Welt könnte einen Ausschlag in dieser Größenordnung auslösen? In dem Artikel, aus dem ich gerade zitiert habe, wird eine Verbindung hergestellt zwischen den Problemen bei Glencore und dieser einzigartigen Intervention:

»Sogar noch interessanter ist der Umstand, dass der Ausschlag bei den Reverse Repos zum selben Zeitpunkt stattfand, nämlich am 16. September, an dem der Aktienmarkt zu einem achttägigen Sturzflug ansetzte. Während dieser Zeit verlor der S&P 500 sechs Prozent an Wert. Und wie man sieht, ist es in etwa auch der Zeitpunkt, an dem die Glencore-Aktien und -Anleihen abstürzten. Analysten haben spekuliert, dass es gleichbedeutend mit dem »Lehman-Moment« wäre, der 2008 den Zusammenbruch der Märkte auslöste, wenn Glencores Kreditderivate den Schuldendienst einstellten oder Kreditinstitute, die gegen einen Zahlungsausfall von Glencore gewettet haben, pleitegingen.

Dass der Aktienmarkt insgesamt abgestürzt ist, wird der Unfähigkeit der Fed zugerechnet, die Zinsen zu erhöhen. Aber das scheint nur eine clevere Ablenkung für etwas viel, viel Verheerenderes zu sein, das sich fernab der Öffentlichkeit in den Liquiditätsfunktionen des globalen Bankenwesens zutrug.

Auch 2008 war es nicht so, dass Lehman Brothers den einen Tag noch »alles tipptopp« meldete und am nächsten Tag schlagartig tot umfiel. Auch damals köchelten unterhalb der Oberfläche die Probleme vor sich hin.

 

Tja, genau dasselbe geschieht gerade bei Bankenriesen wie der Deutschen Bank und Rohstoffhändlern wie Glencore, Trafigura und der Noble Group. Und natürlich fangen auch viele deutlich kleinere Fische an, kieloben zu treiben. Diese Geschichte habe ich gerade auf Business Insider gefunden:

»Am 11. September verschickte der kleine Hedgefonds Spruce Alpha, Teil einer größeren Investmentgruppe, einen kurzen Bericht an seine Anleger.

Der 80 Mio. Dollar schwere Fonds habe innerhalb eines Monats 48 Prozent an Wert verloren, heißt es in dem Leistungsbericht, den Business Insider einsehen konnte.

In dem Schreiben wurde keine Erklärung genannt, kein Kommentar abgegeben. Nur die nackten, kalten Zahlen.«

Wow! Wie schafft man das, binnen einen Monats 48 Prozent an Wert zu verlieren? Das wäre ja schon schwer, wenn man es absichtlich darauf anlegen würde. Leider wird das kein Einzelfall bleiben, während wir immer tiefer und tiefer in die Krise rutschen.

 

Unterdessen machen uns unsere »Anführer« weis, dass es keinerlei Anlass zur Beunruhigung gibt. Man sehe sich nur an, was der ehemalige Fed-Chef Ben Bernanke sagt:

»Der ehemalige Federal-Reserve-Vorsitzende Ben Bernanke kann auf den globalen Märkten nicht erkennen, dass sich derzeit irgendwo Blasen bilden.

Aber er sagt, man solle nicht blind seiner Einschätzung vertrauen.

Und selbst wenn man das doch tut, sei das ohnehin die falsche Frage.

Bei einer Veranstaltung des Wall Street Journal erklärte Bernanke am Mittwochmorgen: Ich kann keine offensichtlichen Fehlbewertungen erkennen. Nicht, was beispielsweise wie die Immobilienblase vor der Krise aussieht. Aber mir sollten Sie nicht vertrauen.«

Diesen letzten Satz kann ich guten Gewissens unterschreiben. Es war Bernanke, der uns 2008 erklärte, dass es keine Rezession geben werde – obwohl sie bereits in vollem Gange war. Er hatte damals keine Ahnung und hat auch heute keine Ahnung.

 

Die meisten unserer sogenannten »Anführer« kapieren nicht, was gerade geschieht, oder sie sind nicht bereit, es uns zu erklären. Das bedeutet, dass wir selbst versuchen müssen, uns so gut wie möglich schlau zu machen. Und das sieht so aus, dass es um uns herum haufenweise Indizien dafür gibt, dass eine weitere Krise wie die von 2008 begonnen hat.

 

Ich für meinen Teil kann nur hoffen, dass es noch deutlich mehr Tage wie die letzten geben wird, Tage, an denen die Märkte vergleichsweise ruhig waren und es nicht allzu viele bahnbrechende Entwicklungen auf globaler Ebene gab. Leider werden diese vergleichsweise friedlichen und ruhigen Tage jedoch ein abruptes Ende finden. Schon bald.

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (5) zu diesem Artikel

12.10.2015 | 21:42

Markus

Das Bretton Woods Abkommen wurde am 27.07.1944 in der Stadt Bretton Woods in den USA abgeschlossen. So wurde das Bretton Woods System als Ordnung der Nachrkiegswährungen der westlichen Welt unter Führung der USA mit dem US Dollar begründet. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/bretton-woods-system.html Forum für ein neues Paradigma, siehe auch internationales Finanzsystem und BRICS Staaten http://newparadigm.schillerinstitute.com/ AIIB und BRICS-Entwicklungsbank:...

Das Bretton Woods Abkommen wurde am 27.07.1944 in der Stadt Bretton Woods in den USA abgeschlossen. So wurde das Bretton Woods System als Ordnung der Nachrkiegswährungen der westlichen Welt unter Führung der USA mit dem US Dollar begründet. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/bretton-woods-system.html Forum für ein neues Paradigma, siehe auch internationales Finanzsystem und BRICS Staaten http://newparadigm.schillerinstitute.com/ AIIB und BRICS-Entwicklungsbank: ein neues Paradigma für Entwicklung http://www.bueso.de/node/7967 Im 18. und 19. Jahrhundert gab es im rheinischen Raum das System der katholischen Gemeinde Sparkassen in Selbstverwaltung der Kommunen bzw. Gemeinden die zinsfrei bzw. auf Basis zinsfreier Kredite arbeiteten. Ähnlich wie in Russland. Der sogenannte "rheinische Kapitalismus" der katholischen Soziallehre. Die auch Ludwig Erhard als Vorbild für die "soziale Marktwirtschaft" der 50er und 60er Jahre diente! Als die Spekulation noch beschränkt und begrenzt war und hoch besteuert wurde! Siehe auch Trennbanksystem und Glass Steagall Gesetz! Die Unternehmenssteuern waren niedrig, die Steuern auf Spekulation aber waren hoch und gezielt! Im 18. und 19. Jahrhundert wurden zinsfreie Kredite vor allem an mittelständische Unternehmer und Betriebe (wo auch heute noch im Mittelstand neben Handwerk und Bauindustrie die meisten Leute arbeiten bzw. die meisten Arbeitsplätze generiert werden) und Handwerker im rheinischen Raum vergeben. Finanziert wurden die Gemeinde Sparkassen mit den starken Kommunen im dezentralen Föderalismus des rheinischen Gebietes über Gewinnbeteiligungen an real erwirtschafteten Unternehmensgewinnen. Es wurde auch produktive Kredit Schöpfung ohne exponentielle Zins-Belastung bzw. ohne mehrfacher Rückforderung des geschöpften Geldes zwecks Investition etwa in reale Infrastruktur und öffentliche Aufträge vorgenommen! Auch heute noch scheitert es bei verschuldeten Betrieben, welche einen Kredit aufnehmen mußten, häufig an den Zinsen bzw. Zinszahlungen und Zinsforderungen der Banken. Exponentielles Geldmengenwachstum ist ohnehin auf die Dauer unmöglich, bei der Kredit Ausgabe bzw. Kredit Schöpfung durch Privat Banken hinter den Zentral Banken wie der Federal Reserve Bank FED der USA und der BIZ in Basel mit sogenanntem FIAT Geld bzw. FIAT Währungen wird eben immer mehr Geld zurückgefordert als tatsächlich in Umlauf gebracht wurde und tatsächlich real zur Verfügung steht! Ich empfehle auch den BüSo Kandidaten Cheminade in Frankreich (LaRouche Bewegung) und in Deutschland Prof. Eberhard Hamer vom Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover als Begründer der Mittelstandsökonomie (er plädiert für eine Quantitätswährung) und die Bücher und Artikel des verstorbenen Prof. Wilhelm Hankel. Siehe auch das Zeit-Fragen Magazin aus der Schweiz http://www.zeit-fragen.ch siehe auch ältere Artikel zur Ökonomie und Währungen und EU und Euro und Dollar und Banken und EFTA und Griechenland und Sparpolitik und Freihandel usw.


12.10.2015 | 10:07

willy_winzig

In diesem Bericht fehlen aber noch die Krisen der Fraking-Industrie und der Autobauer, sowie die der Bildungskredite in den USA. In der Industrie zum Abbau der Ölsandvorkommen und Schieferölverkommen wurden in den USA Milliarden von US-Dollar investiert, die von den Banken und über Anleihen finanziert wurden. Auch diese sind bereits größtenteils Notleidend, weil diese Investitionen sich erst ab einen Ölpreis von 60- 80 US Dollar rechnen. Unterhalb dieses Ölpreises machen diese...

In diesem Bericht fehlen aber noch die Krisen der Fraking-Industrie und der Autobauer, sowie die der Bildungskredite in den USA. In der Industrie zum Abbau der Ölsandvorkommen und Schieferölverkommen wurden in den USA Milliarden von US-Dollar investiert, die von den Banken und über Anleihen finanziert wurden. Auch diese sind bereits größtenteils Notleidend, weil diese Investitionen sich erst ab einen Ölpreis von 60- 80 US Dollar rechnen. Unterhalb dieses Ölpreises machen diese Firmen Verlust. Die ersten dieser Firmen, die zu Beginn dieses Booms gegründet wurden, sind bereits schon insolvent oder stehen kurz davor. Und langfristig sieht es auch nicht besser aus. Schon ist das erste Elektroauto von Google und das erste Auto von Toyota, das mit Wasserstoff betrieben wird, auf dem Markt. Natürlich sind das noch keine Autos für die Masse der Käufer, aber der Trend ist gesetzt. Gerade hier haben die deutsche Autobauer –und zwar alle den Trend verschlafen-. In 10 bis 15 Jahren werden die Autos mit Otto und Dieselmotor vom Markt verschwunden sein und mit ihnen die großen Ölfirmen. Damit bricht eine Branche in Deutschland weg, die Deutsche Autobauer und deren Zulieferer Firmen. In dieser Situation stopfen wir dann noch unser Land mit in der Mehrzahl bildungsfernen Flüchtlingen voll und vertreiben unsere gutausgebildeten Facharbeiter aus Deutschland. Deutschlands wirtschaftliche Zukunft sieht alles andere als Rosig aus. Wir erleben gerade den Umbau des Technologiestandort Deutschland in ein Billiglohnland, während China den umgekehrten Weg geht, weg von den Billigprodukten, hin zu technologisch anspruchsvollerer Produktion mit einer höheren Wertschöpfung.


11.10.2015 | 20:04

Punisher

So ein dummes Geschwätz hier. Lauter leeres Gerede wie von unseren Politikern. Aber egal... Wir haben in einigen Tagen nahezu perfekt vorgesorgt. Von mir aus kann demnächst alles den Bach runter gehn...


11.10.2015 | 15:03

Das sind nur "andere" Wetten:

Also bei diesen sogenannten "Derivaten" sieht es ja folgendermaßen aus: Es wird "Geld" (aus Nix) geschaffen, gegen Zins verliehen und als Schuld der anderen bezeichnet. Dann sichern sich diese "Schuldner" mit wiederum geliehenen = gekauften Geld (wo das herkommt s.o.) bei den Geldherstellern doppelt ab, diese verkaufen wiederum diese Absicherung ihrer Schuldner als Wert!!! bei den ohnehin schon längst Verschuldeten an diese selbst wieder und...

Also bei diesen sogenannten "Derivaten" sieht es ja folgendermaßen aus: Es wird "Geld" (aus Nix) geschaffen, gegen Zins verliehen und als Schuld der anderen bezeichnet. Dann sichern sich diese "Schuldner" mit wiederum geliehenen = gekauften Geld (wo das herkommt s.o.) bei den Geldherstellern doppelt ab, diese verkaufen wiederum diese Absicherung ihrer Schuldner als Wert!!! bei den ohnehin schon längst Verschuldeten an diese selbst wieder und kassieren nochmal. Zum Schluß wird das einstmals hergestellte "Geld" einfach ungültig erklärt (Währungsreform machen deren Angestellte die allgemein als Politiker/Staat bezeichnet werden) und das Ganze geht von vorn los. Wetten, daß die so IMMER gewinnen müssen? Übrigens kommt es auf die nominalen Werte -also Nullen- bei diesem Spielchen nicht an.


11.10.2015 | 14:15

W.Buerge

@Sind die Aktionäre auch schon aufgewacht? Ihre verbotene diletantische Werbung ist hier schlicht fehl am Platz. - Machen Sie also selber Platz und investieren Sie doch einfach mal selber in Ihr Gemauschel, am besten mit Kreditfinanzierung, gelle. Vielleicht kommen Sie ja dann auch mal in den Schlagzeilen. ..

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