Sunday, 24. July 2016
04.09.2015
 
 

Russland nabelt sich per Gesetz vom US-Dollar ab

Michael Snyder

Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Entwurf für ein Gesetz vorgelegt, das dem US-Dollar einen schweren Schlag versetzen würde. Setzt sich Putin durch, womit sehr stark zu rechnen ist, dann wird der Dollar aus dem Handel zwischen Nationen gestrichen, die der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) angehören.

 

Natürlich sprechen wir hier nicht über den »Tod des Dollars«, aber es wäre ein sehr wichtiger Schritt auf dem Weg dahin, die Dominanz des Dollars zu brechen. Vielen Menschen ist das gar nicht bewusst, aber es sind tatsächlich mehr Dollar außerhalb der USA in Gebrauch als im Land selbst.

 

Wenn der Rest des Planeten aufhört, Dollar anzuhäufen, um Handel mit den Nachbarn zu betreiben und das Geld uns dann zu ultraniedrigen Zinsen wieder zu leihen, wird es sehr, sehr schmerzhaft für uns werden. Leider ist es bis dahin nur eine Frage der Zeit.

 

Als ich das hier kürzlich in einem RT-Artikel las, war ich doch sehr verblüfft:

Russlands Präsident Wladimir Putin hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der das Ziel hat, den US-Dollar und den Euro aus dem Handel zwischen den GUS-Staaten zu streichen.

Das bedeutet die Schaffung eines Binnenfinanzmarkts zwischen Russland, Armenien, Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan, Weißrussland und anderen ehemaligen Mitgliedern der Sowjetunion.

»Diese Maßnahme würde zu einer stärkeren Verwendung von Landeswährungen in Außenhandelstransaktionen und Finanzdienstleistungen beitragen und damit Voraussetzungen für mehr Liquidität der inländischen Währungsmärkte schaffen«, hieß es in einer Pressemitteilung des Kremls.

Schon seit einer ganzen Weile nehmen die Spannungen zwischen den USA und Russland zu, was mit Themen wie Syrien und der Ukraine, dem Ölpreis und einer ganzen Palette weiterer Dinge zu tun hat.

 

Dass die Krise jetzt schon ein derartiges Ausmaß erreicht, hätte ich allerdings nicht gedacht. Man rechnet damit, dass Putins neuer Entwurf als Gesetz angenommen wird. Und das ist nur ein Baustein eines deutlich größeren Trends, der sich da gerade abzeichnet.

 

Es ist nämlich so, dass Russland und China seit Monaten ihre Dollar-Vermögen abstoßen. Hier ein Auszug aus einem aktuelleren Stück von Mac Slavo:

Vergangenes Jahr begann Russland damit, seine Dollar-Reserven in großen Mengen abzustoßen. Allein im Dezember 2014 verkaufte Putin rund 20 Prozent der amerikanischen Schatzbriefe, die Russland hielt. Damit verschärfte sich die Situation weiter, und das in einer Lage, die sich nur als Wirtschaftskrieg zwischen Ost und West beschreiben lässt.

Dann wurde diesen Sommer bekannt, dass China zu einer ähnlichen Strategie gegriffen hatte und in Dollar denominiertes Vermögen im Wert von 500 Mrd. Dollar abgeladen hatte. Fast so, als sei es Teil einer abgestimmten Aktion.

Aber das ist erst der Anfang vom Ende für den US-Dollar. Als der chinesische Aktienmarkt in großem Stil einbrach, verkaufte die Volksrepublik vergangene Woche Vermögenswerte für zig Milliarden Dollar. Berichten zufolge sollte so der Zusammenbruch der Finanzmärkte aufgehalten werden.

Jetzt, wo Russlands Volkswirtschaft unter dem Gewicht der Sanktionen von Amerikanern und Europäern zusammenbricht – im Zusammenspiel mit dem, was viele für eine umfassende abwärts gerichtete Manipulation der Ölpreise halten –, sendet Wladimir Putin eine eindeutige Botschaft an die Zentralbank der globalen Leitwährung.

 

Chinas Volkswirtschaft ist die zweitgrößte der Welt, Russland liegt auf Rang zehn. In den vergangenen Jahren ist die Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Supermächten deutlich enger geworden. Nehmen Sie als Beispiel nur diese Überschrift von Sputnik News, über die ich gerade gestolpert bin: »Lähmende Außenpolitik der USA lässt Russland und China enger zusammenrücken«.

 

Und ist es Ihnen aufgefallen? Die Beziehungen zwischen den USA und China haben sich zuletzt sehr stark eingetrübt. Man überzieht sich gegenseitig mit Spionagevorwürfen und beschuldigt sich, gegen Handelsabkommen verstoßen zu haben. Erst diese Woche wurden fünf chinesische Kriegsschiffe vor der Küste Alaskas gesichtet. Gehen Sie davon aus, dass unser Verhältnis zu China in den kommenden Monaten noch schlechter wird.

 

Sollten China und Russland irgendwann beschließen, den US-Dollar völlig abzulehnen, könnten weite Teile der Welt diesem Vorbild folgen. Warum das so wichtig ist?

 

Aktuell nutzen die meisten Nationen der Welt den amerikanischen Dollar, um untereinander zu handeln. Das sorgt für eine gewaltige künstliche Nachfrage nach der Währung. Anders gesagt: Der US-Dollar ist deutlich höher bewertet, als er es ansonsten wäre, und zwar allein aus dem Grund, dass er de facto die globale Leitwährung ist.

 

Das hat zur Folge, dass wir gewaltige Mengen an Produkten ultragünstig importieren können. Wenn wir zu Wal-Mart oder einem Dollar-Store gehen, können wir uns den Einkaufswagen mit Unmengen an lachhaft billigem Zeug vollladen. Unser Lebensstandard ist deshalb deutlich höher, als er es eigentlich sein sollte.

 

Und weil der US-Dollar im Welthandel so verbreitet ist, haben große Exportnationen gigantische Dollar-Berge angehäuft. Dieses Geld leihen sie uns zu ultraniedrigen Preisen. Auf diese Weise konnte unser obszön aufgeblähter Regierungsapparat am Laufen gehalten werden, auch wenn dabei die Schulden auf 18 000 Mrd. Dollar angeschwollen sind.

 

Wenn der Rest der Welt nicht mehr mitspielt und unsere Dollar nicht mehr nutzt, dann haben wir richtig Ärger am Hals. Die Kosten für alle Importgüter würden explodieren, unser Lebensstandard würde in den Keller rauschen. Außerdem würde die Zentralregierung (genauso wie die einzelnen Staaten und Kommunen) deutlich mehr Zinsen berappen müssen, um sich Geld zu leihen. Eine gigantische Schuldenkrise wäre die Folge.

 

Russland weiß also, wo man uns so richtig wehtun kann. Von der »Macht«, die Amerika derzeit rund um den Globus zum Tragen bringen kann, basiert sehr viel auf dem Umstand, dass die Amerikaner die globale Leitwährung besitzen.

 

Nimmt man uns diese Finanzmacht weg, wären wir auf der Weltbühne ein viel, viel kleineres Licht. Denn leider ist es ja so, dass das US-Militär rasch schrumpft und zudem von der Regierung Obama um große Teile seiner Schlagkraft gebracht wurde.

 

Viele Menschen, die diesen Artikel lesen, werden es nicht nachvollziehen können, aber es ist wirklich sehr, sehr wichtig, ein Auge darauf zu haben, wie sich dieses junge Bündnis zwischen Russland und China entwickelt. Ich glaube, es wird in den kommenden Jahren in der Weltpolitik eine entscheidende Rolle spielen.

 

 

 

 

 


 

 

 

 

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Leser-Kommentare (41) zu diesem Artikel

14.09.2015 | 15:32

Jurgen Pagel

Also ich sage es nocheinmal fuer jeden zum mitschreiben auch fuer die jenigen wo bei beim Kopp Verlag arbeiten . Bitte hoeren Sie alle da draussen genau zu und lesen Sie genau was ich hier schreibe . ES GIBT KEINEN - US DOLLAR - . Wo steht denn auf irgendeinem gedrucktem Papier United States Dollar oder das Symbol $$ . Nirgends und das hat Gruende . Die US sind NICHT , nocheinmal , sind NICHT die Besitzer dieses Papieres . Nein , es gehoert der Private Juedischen Federal Reserve...

Also ich sage es nocheinmal fuer jeden zum mitschreiben auch fuer die jenigen wo bei beim Kopp Verlag arbeiten . Bitte hoeren Sie alle da draussen genau zu und lesen Sie genau was ich hier schreibe . ES GIBT KEINEN - US DOLLAR - . Wo steht denn auf irgendeinem gedrucktem Papier United States Dollar oder das Symbol $$ . Nirgends und das hat Gruende . Die US sind NICHT , nocheinmal , sind NICHT die Besitzer dieses Papieres . Nein , es gehoert der Private Juedischen Federal Reserve Bank . Was ist der Unterschied eines "" Bills "" und einer "" Note "" ??? Ganz einfach , ein Bill ( Schein ) wird von dem Staat gedruckt und durch sein Bankensystem an die Buerger verteilt . Eine Note wird von einer Private Bank gedruckt und wird durch IHR EIGENES BANKENSYSTEM an die Buerger verteilt . Deswegen hate die Private Juedische Federal Reserve Bank auch 12 Banken in den USA . Hauptquartier ist in New York City und die anderen befinden sich wie zb : in Seattle , San Francisco , LA , Phoenix , Denver , Kansas City , Atlanta , Miami usw... . Die Private Juedische Federal Reserve Bank ist so kunstruiert das es auch Aktien verkauft ABER nicht an den Markt sondern nur an 12 previligierte Banken und diese sind : Rotschild Frankfurt / Hamburg / Paris / London / Rom , Solomon Brothers Rom , Mellon Bank USA , City Bank USA , Goldman Sachs USA usw .. . Leitende Figuren sind IMMER JUEDISCHER ABSTAMMUNG ( das ist fact ) und es werden keine von aussen eindringende sachen gedulded . Der alte Senator aus dem US Bundesstaat Kentucky , Herr Ron Paul schickte vor Jahren ein Dokument an die Private Juedische Federal Reserve Bank er wollte sich doch mal vom Gold in der FED ueberzeugen . Als Antwort bekam er den Finger . 6 Monate spaeter wurde nocheinmal ein Dokument verschickt und diesesmal nach Israel , er wollte wissen wo die Betraege in Milliarden Hoehe als Auslandshilfe fuer Israel hin fliessen , wieder kam die Antwort mit dem Finger . Es gab auf dieser Welt nur 2 Menschen wo gegen diese kurrupte Bande angekaempft hat und das war Napoleon der diese Juden aus Frankreich hinaus warf ( das ist fact ) und Hitler . Die EZB ( Europaeische Zentral Bank ) unter Draghi und die IMF ( International Monetary Fond ) unter LaGarde sind der Private Juedischen Federal Reserve Bank unterstellt . 3 Banken unter den Rotschild haben die Welt an den Eiern und rasieren jeden Tag ihre Zinsen und werden von Tag zu Tag REICHER fuers nix tun . Das ist die Wahrheit .


10.09.2015 | 14:05

Heidi Huber-von Aesch

Bravo, bravo, bravo ich mag Wladimir Putin wirklich. Er ist das, was ich mir unter einem Regierenden vorstelle. Wären die in Deutschland auch so, hätten wir nicht ein solch unverschämtes Chaos hier im Westen. Aber eben, Dummheit ist alternativlos meinte die, die es ja am besten wissen muss. Und das Pack von Deutschen bleibt ihr dennoch treu, da frage ich mich manchmal ob sie wohl Recht behält? Das sich Putin vom Westen abnabelt finde ich absolut gut, denn was aus dem Westen...

Bravo, bravo, bravo ich mag Wladimir Putin wirklich. Er ist das, was ich mir unter einem Regierenden vorstelle. Wären die in Deutschland auch so, hätten wir nicht ein solch unverschämtes Chaos hier im Westen. Aber eben, Dummheit ist alternativlos meinte die, die es ja am besten wissen muss. Und das Pack von Deutschen bleibt ihr dennoch treu, da frage ich mich manchmal ob sie wohl Recht behält? Das sich Putin vom Westen abnabelt finde ich absolut gut, denn was aus dem Westen sprich USA und Merkel und Co. kommt ist wirklich alles Andere als ....!!!!! Hier noch etwas so zum Ueberlegen: http://www.info-direkt.at/4-000-is-terroristen-als-fluchtlinge-in-europa/


07.09.2015 | 14:59

Hinterfrager

Putin kontert immer wieder auf seine Art, und das mit scheinbar kluger Weitsicht, auf die Wirtschaftssanktionen (nach Weisung der USA) der westlichen Welt. Der Wahnsinn, der hinter den Sanktionen gegen Russland steckt, kommt wie ein Bomerang vor allem auf die Wirtschaft der europäischen Staaten zurück und wird diese selber weiter treffen/schwächen. Da fragt man sich schon, ob es nicht auch mit einkalkuliert ist, dass die eigene Schwächung dabei in Kauf genommen werden muß und...

Putin kontert immer wieder auf seine Art, und das mit scheinbar kluger Weitsicht, auf die Wirtschaftssanktionen (nach Weisung der USA) der westlichen Welt. Der Wahnsinn, der hinter den Sanktionen gegen Russland steckt, kommt wie ein Bomerang vor allem auf die Wirtschaft der europäischen Staaten zurück und wird diese selber weiter treffen/schwächen. Da fragt man sich schon, ob es nicht auch mit einkalkuliert ist, dass die eigene Schwächung dabei in Kauf genommen werden muß und dadurch gleichzeitig die amerikanische Wirtschft gestützt werden soll. Soll hier getestet werden wer den längeren Atem hat?


07.09.2015 | 13:54

willy_winzig

Ist dch sehr interesandt, dass meine Kommentare hier immer wieder gelöscht werden! Wohl weil ich die Rosenholz-Dateien erwähne!!!


07.09.2015 | 13:53

willy_winzig

Ich finde es sehr schade, dass Deutschland sich vor den amerikanischen Karren spannen lässt und bei dieser völlig verblödeten Sanktionspolitik mitmacht! Die Amerikaner haben es allerdings der Türkei erlaubt bei dieser Sanktionspolitik nicht mit zu machen, obwohl die Türkei doch auch ein Noto-Staat ist! Daraus kann man sehr wohl den Schluß ziehen, dass das eigentliche Ziel dieser Sanktionen, die verhinderung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland bzw. der EU und Russland ist....

Ich finde es sehr schade, dass Deutschland sich vor den amerikanischen Karren spannen lässt und bei dieser völlig verblödeten Sanktionspolitik mitmacht! Die Amerikaner haben es allerdings der Türkei erlaubt bei dieser Sanktionspolitik nicht mit zu machen, obwohl die Türkei doch auch ein Noto-Staat ist! Daraus kann man sehr wohl den Schluß ziehen, dass das eigentliche Ziel dieser Sanktionen, die verhinderung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland bzw. der EU und Russland ist. Leider sind unsere Politiker so feige sich dagegen nicht zur Wehr zu setzen. Ein möglicher Grund dafür sind die Rosenholz-Dateien!!!


07.09.2015 | 01:39

Alexej Masanow

Ähnliches ließt man schon seit fast zehn Jahren: "China und Russland wenden sich vom Petrodollar ab", "China und Russland führen Goldstandard ein", bla bla bla... Wäre schön, ich sehe leider zu wenig bis gar keine konkreten Schritte in diese Richtung. Bis auf Hinweise wie die Aufstockung der Goldreserven beider Länder und das Abstoßen von Dollar-Devisenreserven durch Russland, die selbst einem Pessimisten wie mir noch einen kleinen Hoffnungsschimmer lassen...

Ähnliches ließt man schon seit fast zehn Jahren: "China und Russland wenden sich vom Petrodollar ab", "China und Russland führen Goldstandard ein", bla bla bla... Wäre schön, ich sehe leider zu wenig bis gar keine konkreten Schritte in diese Richtung. Bis auf Hinweise wie die Aufstockung der Goldreserven beider Länder und das Abstoßen von Dollar-Devisenreserven durch Russland, die selbst einem Pessimisten wie mir noch einen kleinen Hoffnungsschimmer lassen und nicht unerwähnt bleiben dürfen. Die Realität sieht leider so aus: Putin hatte beim Amtsantritt 2000 die Gelegenheit, die russische Verfassung nach seinen Vorstellungen zu ändern. Er lehnte ab, da es "Werte gibt, die allgemein gelten sollten" (Quelle: ARD-Doku "Ich, Putin"). Allerdings ist die russische Zentralbank laut eben dieser Verfassung zu Schandtaten verpflichtet wie z. B.: Weisungen des IWF einhalten, Rubel an Dollar koppeln, US-Wertpapiere aufzukaufen, usw. Dadurch, dass die Verfassung die Unabhängigkeit der Notenbank von der Regierung vorschreibt, hat Putin formell weitaus weniger Einfluss auf ihre Finanzpolitik, als auf seine Duma-Abgeordneten vom "Geeinten Russland", die seit Jahren traditionell die absolute Mehrheit stellen. Putin kann das Parlament laut Verfassung auflösen, wenn´s nicht spurt. Im Notfall kann er als Hommage an seinen leicht angetrunkenen Vorgänger die Bande ein wenig aus Panzern beschießen lassen, um seinen Forderungen den nötigen Nachdruck zu verleihen. Da Putin im Vergleich zu Jelzin in Russland allerhöchste Autorität genießt, hat er sowas kaum nötig. Wenn´s um Verlängerung von Amtszeiten und Legislaturperioden geht, ändern die trotz "allgemein geltender Werte" die Verfassung wie se grad´ Bock ham, die wirklich lebenswichtigen Gesetzesentwürfe Putins werden zwar anfangs medial aufgebauscht aber später selten bis nie vom Parlament abgesegnet. Damit die Russen danach wieder sagen können: "Der arme Putin tut und macht, aber ihm sind die Hände gebunden". Ich fürchte, dass diesem Gesetz das gleiche Schicksal droht, dessen einziger Zweck Putins Machterhalt und der Wert dieses bedruckten Papieres noch geringer ist als der des FIAT-Geldes, das es angeblich bekämpft. Ich bin mir bewusst, dass meine Aussagen bei vielen Besuchern dieser Seite auslöst und kann ihre Sympathie für Wladimir Putin durchaus nachvollziehen. Dennoch bin ich der Meinung, dass man grundsätzlich JEDER Regierung misstrauen MUSS. Und es scheint leider so, dass Putin immer die VOLLE Souveränität Russlands herstellen konnte, wenn er wollte, es aber nie tat und es bis heute nicht tut. Leider Gottes sind sogar die meisten scheinbar begrüßenswerten Projekte Putins wie z. B. die Eurasische Union, dass Gesetz gegen Schwulenpropaganda vor Kindern, ja sogar die Krim-Heimkehr bei näherer Betrachtung mehr Schein als Sein. Tatsächlich ist die EaU keine erhoffte russische Wiedervereinigung, im besten Fall eher ein höchst fragiles und substanzloses politisches Konstrukt. Fakt ist benfalls, dass Russland mit vielen großen Probleme zu kämpfen hat, und Schwule sind KEINES davon! Gleichzeitig ist das größte Problem für Schwule in Russland eben Russland selbst. Wir brauchen hier solche Gesetze, Russland braucht sie NICHT! Ein Dutzend Rentnerinnen knüppeln dort jede Schwulendemo nieder, da können die Cops in Ruhe ´n Bierchen trinken. Dort nützt dieses Gesetz nur Putins Umfragewerten. Und, so schön die Krim-Heimkehr auch war und wie unterschiedlich man das Völkerrecht in dieser Frage auslegen kann, Fakt ist: Ein bewaffneter Mann ohne Hoheitsabzeichen, der sich fremden Besitz aneignet, handelt wie ein Verbrecher, so höflich er auch sein mag. Ist leider so. Und das sage ich als Russe, für den die Krim ohne Zweifel zu Russland gehört, wie auch die Ukraine und der restliche postsowjetische Raum. Ob ich Putin Unrecht tue, wird der Goldrubel zeigen. Ansonsten kann uns nur noch Jesus helfen. Die Tatsache, dass ein freier Mensch jede Regierung kritisch betrachten muss und sich nie für Propaganda instrumentalisieren lassen darf, steht für mich außer Frage.

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