Sunday, 29. May 2016
25.08.2011
 
 

Warum verkauft George Soros Gold und investiert stattdessen in Ackerland?

Mike Adams

Die Preise für Lebensmittel steigen weltweit rasant, ein Ende ist nicht absehbar. Nach Auskunft der Vereinten Nationen liegt der Anstieg zurzeit bei 30 Prozent pro Jahr. Durch dem rapiden Wertverlust des Dollar erscheinen die Lebensmittelpreise sogar noch höher (anders als bei einer allmählich schwächer werdenden Währung). Da der Wert des Dollar also aufgrund der massiven Gelddruckerei bei der Federal Reserve schwindet, ist zu erwarten, dass sich die Kosten für importierte Lebensmittel in den nächsten Jahren – und möglicherweise in der Folgezeit erneut alle zwei Jahre – verdoppeln.

Vermutlich ist das die Ursache dafür, dass Investoren in aller Welt jetzt landwirtschaftliche Flächen als neue Wachstumsindustrie betrachten. Wie das Bloomberg Magazine berichtet, greifen Investoren angesichts weltweit in die Höhe schnellender Lebensmittelpreise nach Ackerland in den USA, Europa, Lateinamerika und Asien. »Ein vom Hedgefonds-Milliardär George Soros kontrollierter Fonds hält einen Anteil von 23,4 Prozent an der südamerikanischen Ackerland-Beteiligungsgesellschaft Adecoagro SA.«

Auch Jim Rogers wird in dem Artikel mit den Worten zitiert: »Ich sage schon seit geraumer Zeit, dass Ackerland in Zukunft zu den besten Investitionen der Welt zählen wird.«

Denn die Nachfrage nach Lebensmitteln steigt, während radikale Klimaveränderungen, der Rückgang an Wasserquellen und das Scheitern des Anbaus von gentechnisch verändertem Getreide und Feldfrüchten die Ernteerträge weltweit reduzieren. Das Investitionshaus Ceres Partners, das in Ackerland investiert, hat seit seiner Gründung jährlich satte 16 Prozent Gewinn eingefahren. Und das unter Bedingungen einer schrumpfenden Wirtschaft, wo die meisten anderen Branchen Verluste verzeichnen.

 

Warum Anbau und Lagerung eigener Lebensmittel eine wahre Goldmine sein können

Für die nächsten drei Jahre zeichnen sich die drei folgenden Trends ab:

Vorhersage Nr. 1) Die Lebensmittel werden noch knapper.

Vorhersage Nr. 2) Die Lebensmittelpreise werden sich in den nächsten zwei bis drei Jahren verdoppeln, und aller Voraussicht nach noch einmal in den darauffolgenden zwei bis drei Jahren.

Vorhersage Nr. 3) Wenn die Nahrungsmittelpreise das Vierfache der heutigen betragen, lohnt sich der Anbau im eigenen Garten, so dass richtig Geld gespart werden kann.

Mit anderen Worten: Angesichts rapide steigender Lebensmittelpreise lohnt es sich immer mehr, Lebensmittel selbst anzubauen (oder einzulagern, während die Preise noch niedrig sind). Doch in der Zwischenzeit sollten Sie schon einmal darüber nachdenken, im nächsten Frühjahr einen eigenen Garten anzulegen.

Gold kann man nicht anbauen. Auch sein eigenes Geld kann man nicht drucken (es sei denn, man wäre die Fed). Aber man kann etwas anbauen, das mehr wert ist als Gold und Geld: Lebensmittel!

 

 

Lektionen aus Taiwan in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Warum Lebensmittel wertvoller sind als Gold

Ich habe zwei Jahre in Taiwan gelebt und dort Gelegenheit gehabt, mit Menschen zu sprechen, die den Wiederaufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg erlebt haben. Während des Krieges war Taiwan vom japanischen Kaiserreich militärisch besetzt (damals galt das Kriegsrecht).

Nach Kriegsende und dem Rückzug der Japaner brachte Taiwan unter Tschiang Kai-schek[E1] eine eigene Regierung ins Amt. Die ließ umgehend in großen Mengen die alte taiwanesische Währung drucken, die Folge war eine galoppierende Inflation des so genannten »alten Taiwan-Dollars«. Doch schon bald brachte die Regierung eine neue Währung in Umlauf, den Neuen Taiwan-Dollar (NT$). 1949 wurde der alte Taiwan-Dollar mit einem Kurs von 40.000 zu 1 in Neue Taiwan-Dollars umgetauscht. (Oje, da hatte man gerade noch 40.000 Dollar und jetzt sind die nur noch einen Dollar wert …)

Wer in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg eine Wohnung mieten, ein Haus kaufen oder irgendwo leben wollte, für den war Bargeld wertlos, und selbst Gold nützte nicht viel. Das Einzige, das einen echten Wert darstellte, waren Lebensmittel. Wer Lebensmittel besaß, konnte sie gegen alles eintauschen: ein Auto, ein Haus, Werkzeug, Kleidung und sogar Land. Wer keine Lebensmittel besaß, war bankrott, und wenn er noch so viel Bargeld oder Gold hatte.

Ein Huhn, das Eier legen konnte, war mehr wert als eine Unze Gold!

Gold kann man nicht essen, Leute. Silber auch nicht. Jeder muss essen, um am Leben zu bleiben. Das heißt, jeder braucht die ständige Zufuhr von Lebensmitteln, nur um weiter atmen zu können. Deshalb ist die Investition in Lebensmittel so sinnvoll.

 

Mit »Investitionen in Lebensmittel« meine ich:

 

  • Investitionen in Lebensmittel, die man im Regal lagern und für künftige Tauschgeschäfte aufheben kann.
  • Investitionen in die eigenen gärtnerischen Fähigkeiten, um notfalls seine eigenen Lebensmittel anbauen zu können.
  • Investitionen in nicht-hybrides Saatgut, um langfristig Lebensmittel anbauen zu können, weil sich jedes Jahr Samen für eine neue Aussaat aufheben lassen.
  • Investitionen in Ackerland – besonders Ackerland mit Wasser – das fruchtbar und klimatisch für den Anbau von Lebensmitteln geeignet ist.
  • Investitionen in Weiterbildungskurse über die Erzeugung von Lebensmitteln auf unterschiedliche Art, wie Wildgärtnern, Gärtnern allgemein usw.

 

 

Wissen über Lebensmittel wird überlebenswichtig

 

Bleiben Sie auf jeden Fall auf dem Laufenden über den Anbau eigener Lebensmittel. Das macht heute enorm viel Spaß und wird sich in den nächsten Jahren auch finanziell lohnen, da die Lebensmittelpreise weiterhin rasant steigen werden.

 

Und denken Sie daran: Gold kann man nicht essen. Sorgen Sie also dafür, dass auch Produktion und Lagerung von Lebensmitteln Teil Ihrer Vorsorgestrategie werden. Natürlich sind Gold und Silber extrem nützlich, ich empfehle sie ja auch … aber vergessen Sie nicht, dass Sie essen müssen. Sie können in einem Haus aus purem Gold verhungern, wenn Sie vergessen, sich um die Produktion Ihrer Lebensmittel zu kümmern!

 

 

 


 

 

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