Tuesday, 30. August 2016
09.12.2014
 
 

Stehen wir heute vor einer ähnlichen Katastrophe wie in den 1930er Jahren?

Neil Howe

Am Ende des letzten G20-Gipfels warnte der britische Premierminister David Cameron, wir stünden am Abgrund einer weiteren globalen Rezession, und begründete dies u.a. mit der sich abzeichnenden Deflation, fallenden Preisen und einem zunehmenden Protektionismus. Diese Aufzählung ruft eine Art Déjà-vu hervor – nicht das Déjà-vu einer Großen Rezession, sondern das einer Großen Depression.

 

Damals war es das letzte Mal, dass man über Inflationsabbau ernsthaft besorgt war, und diese Besorgnis galt gleichermaßen praktisch jedem Aspekt der Wirtschaftsleistung, die auch heute wieder die Alarmglocken klingeln lassen: niedrige Zinsen, kaum Investitionen, geringes Produktivitätswachstum sowie eine chronische Arbeitslosigkeit.

 

Es ist klar, dieser Vergleich ist nicht leicht zu schlucken


Die Große Depression ist sozusagen die Messlatte für Wirtschaftskatastrophen schlechthin, mit der jeder wirtschaftliche Einbruch oder Rückgang verglichen wird. Aber mit den Jahren und der Erfahrung, dass die Vorhersagen eines allgemeinen Wirtschaftsaufschwungs sich immer mehr als verblassende Fata Morgana erweisen, ist die Große Depression es wert, genauer betrachtet zu werden.

 

Lässt sich die Große Depression der 1930er Jahre tatsächlich mit der Großen Rezession der 2010er Jahre vergleichen? Werfen wir einmal einen Blick auf die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts der USA, Großbritanniens und Kontinentalwesteuropas einmal von 1920 an und einmal von 2007 an, wobei das Basisjahr als Index dient.

 

Einige Unterschiede lassen sich erkennen

 

Zunächst einmal führte die Große Depression in den USA zu tieferen Einbrüchen beim BIP und den Beschäftigtenzahlen als in allen anderen größeren europäischen Ländern. Der Abstand zwischen dem Konjunkturhoch- und -tiefpunkt betrug in den USA zwischen 1929 und 1933 überraschende 23 Prozentpunkte des BIP gegenüber elf Prozentpunkten in Europa und sogar nur sechs Prozentpunkten in Großbritannien.

 

Bei den Beschäftigtenzahlen verhielt es sich ähnlich. Zum zweiten fiel der Wirtschaftsrückgang sowohl in Europa als auch insbesondere in den USA im Rahmen der Großen Depression sehr viel massiver aus als während der Großen Rezession; lediglich in Großbritannien bewegte sich der Rückgang des BIP etwa in der gleichen Größenordnung.

 

Aber diese Zahlen bedeuten keineswegs, dass die Depression tatsächlich schlimmer war. Auch wenn ihre Folgen massiver ausfielen, so war sie zugleich aber auch kürzer als die Große Rezession in Großbritannien und Europa – und vermutlich wird sie auch kürzer als die Große Rezession in den USA sein. Der Wirtschaftsaufschwung in den 1930er Jahren setzte sehr viel schneller als in den letzten Jahren heute ein. In Großbritannien erreichte das BIP bereits 1934 – also nur fünf Jahre nach Beginn der Rezession – bereits wieder das Niveau von 1929.

 

Europa erreichte diese Marke ein Jahr später, also 1935, und damit sechs Jahre nach Beginn der Wirtschaftsrezession auf dem Kontinent. Heute erlebt Europa bereits das siebte Jahr der Rezession und hat immer noch nicht wieder das Niveau des BIP aus dem Jahre 2007 erreicht. Die Lage in den USA sieht etwas besser aus (verglichen mit der Zeit vor dem Crash) als während der Großen Depression, aber das hängt vor allem mit der Heftigkeit und Stärke des Wirtschaftseinbruchs in den 1930er Jahren zusammen.

 

Nach 1933 wuchs das amerikanische BIP in den kommenden acht Jahren durchschnittlich um erstaunliche acht Prozent pro Jahr; und dies, obwohl es noch 1938 zu einer weiteren Rezession gekommen war. Um 1941, also zwölf Jahre nach Beginn der großen Depression, lag das amerikanische BIP um 41 Prozent höher als in der Zeit vor dem Abschwung. Eine ähnliche Steigerungsrate – verglichen mit 1932 damals und 2007 heute – dürften die USA heute wohl erst 2019 erreichen.

 

Ich will mit diesen Vergleichen keineswegs das Ausmaß und die Schwere der Großen Depression herunterspielen oder verniedlichen. Vor allem in den ersten Jahren und in der Zeit der sozialen Unruhe und der politischen Radikalisierung, die die Depression auslöste, waren die Verhältnisse sicherlich bedrückend. Aber wir dürfen bei alledem nicht vergessen, dass sie nicht so lange andauerte, wie man vielleicht im Kopf hat: Die schweren Krisenzeiten verändern die Denkhaltung und das Temperament der heute in der Welt heranwachsenden jungen Generation, so wie es sicherlich auch während der Großen Depression der 1930er Jahre der Fall war.

 

Vielleicht kommt es bereits zu einer neuen »Umwertung der Werte«. Anstatt die gegenwärtige Wirtschaftskrise als die »Große Rezession« zu bezeichnen, sollten wir sie vielleicht eher die »lange Depression« nennen. Der Ökonom Paul Krugman, der schon oft darauf hingewiesen hat, wie viel schlechter es Europa heute verglichen mit den 1930er Jahren gehe, prägte für die Wirtschaftsentwicklung nach 2007 den Begriff »Kleinere Depression«. Brad DeLong, ein Geistesverwandter Krugmans an der Universität Berkeley, übernahm diesen Begriff, bis ihm dann noch schlagkräftigere Bezeichnungen wie »Zweite Große Depression« oder »Größere Depression« einfielen.

 

Krugman und DeLong verfolgen mit derartigen unheilvollen Bezeichnungen (zumindest teilweise) ein besonderes Ziel: Sie wollen die Wähler und Führungskräfte so schockieren, dass sie die Art massiver staatlicher Investitionsprogramme unterstützen, die sie selbst seit Langem befürworten. Aber man muss keineswegs ein fanatischer Neokeynesianer sein, um die Zahlen so zu sehen, wie sie sind – und anzuerkennen, dass die Welt seit 2008 in eine Zeit schwerer Wirtschaftskrisen eingetreten ist, deren soziale und politische Folgen noch gar nicht absehbar sind.

 

Schätzt man die beiden »Depressionen« in historischer Hinsicht und in Bezug auf die Generationen als vergleichbar ein, ist es einfacher, noch andere Ähnlichkeiten zwischen den 1930er Jahren und den 2010er Jahren zu erkennen. Manche Ähnlichkeiten sind wirtschaftlicher Natur, wie wir schon gesehen haben. Andere beziehen sich auf demografische Faktoren wie sinkende Geburtenzahlen, Migration und Mobilität.

 

Wieder andere beziehen sich auf gesellschaftliche Aspekte: Borniertheit, Einkommensungleichheit und Misstrauen gegenüber Eliten, stärkerer Familienzusammenhalt und ein Abnehmen der Bereitschaft, persönliche Risiken einzugehen. Weitere Aspekte verweisen eher unheilverkündend auf geopolitische Faktoren: steigender Isolationismus, Nationalismus und Autoritarismus, aber auch ein Niedergang der Bestrebungen nach einem »Eine-Welt«-Konsens.

 

Das gleichzeitige Auftreten dieser Trends ist kein Zufall

 

Im Allgemeinen entwickelt sich jeder dieser Trends, weil die meisten anderen Trends zur gleichen Zeit ebenfalls aktiv sind. Jede Zeit besitzt ihre eigene innere Logik, die es den einzelnen sie ausmachenden Faktoren unmöglich macht, sich zu drastisch zu verändern; es sei denn, das ganze System verändert sich grundlegend, so dass man von einem »neuen Zeitalter« sprechen kann. In meinen Arbeiten zu Generationen und Geschichte bezeichne ich diese Aufeinanderfolge von Zeitaltern als »Jahreszeiten« oder »Wendezeiten«. Gegenwärtig befinden sich Amerika und der größte Teil der restlichen Welt im »Winter« oder der »Vierten Wendezeit«.

 

Diese Parallelen zwischen Epochen sind so zahlreich und markant, dass man sie schwerlich übersehen kann, wenn man sich einmal tiefergehend mit dem Gang der Ereignisse auseinandersetzt. Vor diesem Hintergrund ergibt es einen Sinn, die wirtschaftlichen Herausforderungen der 1930er Jahre mit denen der 2010er Jahre zu vergleichen und sie in gewisser Hinsicht als durchaus vergleichbar zu betrachten.

 

Wenn wir uns als Teil des geschichtlichen Prozesses sehen, können wir besser verstehen, was sonst noch in den 2010er Jahren geschieht, zutreffender vorhersagen, was vermutlich als Nächstes geschehen wird, um dann – falls erforderlich – herauszufinden, wie wir verhindern können, dass eine Entwicklung, die wir als besonders gefährlich einstufen, verhindert werden kann.

 

 

 

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Leser-Kommentare (10) zu diesem Artikel

12.12.2014 | 12:06

Holger Jahndel

Zeit-Fragen > 2014 > Nr. 25, 7.10.2014 >(...Urheberrecht, bitte Link folgen) http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1928


12.12.2014 | 12:03

LarsLonte

Unsere heutige Scheinblüte gleicht vielfach der zwischen 1923 und 1929 von Prof. Dr. Eberhard Hamer http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1925 TTIP: Knickt die Politik vor den Konzernen ein? von Prof. Dr. Eberhard Hamer http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1962


12.12.2014 | 12:02

WolfgangThomsen

Streßtest der EZB schützt Spekulanten, zerstört KREDIT für die Realwirtschaft 28. Oktober 2014 • 11:55 Uhr Der sogenannte Streßtest der Europäischen Zentralbank (EZB) mit der Bewertung der „Qualität“ der Bankenaktiva erweist sich erwartungsgemäß als ein gewaltiges Täuschungsmanöver mit dem Ziel, die Spekulationsblase nicht anzutasten. Bewertet wurde die Kapitalreserve der Banken im Verhältnis zu „risikogewichteten Aktiva“ (RWA), das sind Kredite, während reine Finanzgeschäfte...

Streßtest der EZB schützt Spekulanten, zerstört KREDIT für die Realwirtschaft 28. Oktober 2014 • 11:55 Uhr Der sogenannte Streßtest der Europäischen Zentralbank (EZB) mit der Bewertung der „Qualität“ der Bankenaktiva erweist sich erwartungsgemäß als ein gewaltiges Täuschungsmanöver mit dem Ziel, die Spekulationsblase nicht anzutasten. Bewertet wurde die Kapitalreserve der Banken im Verhältnis zu „risikogewichteten Aktiva“ (RWA), das sind Kredite, während reine Finanzgeschäfte nicht risikogewichtet sind. Infolgedessen schnitten Banken mit einer sehr großen Bilanz aus Zockergeschäften viel besser ab als Banken mit einem höheren Anteil an RWA in ihren Bilanzen. Um ein konkretes Beispiel des Vorgehens bei diesem sog. Stresstest zu geben: Die Deutsche Bank hat eine doppelt so hohe Bilanz wie Unicredit oder Banca Intesa, aber weniger RWA. Von ihrer Bilanz in Höhe von 1,5 Bio.€ gelten nur 20% als RWA. 1,2 Bio.€ an Finanzgeschäften - Anleihen, Derivate usw. - werden nicht berücksichtigt. Auf diese Weise erfüllt die Deutsche Bank die Anforderung der EZB mit nur 47 Mrd.$ Eigenkapital und besteht den Streßtest. Wie der deutsche Ökonom Martin Hellwig aufgedeckt hat, beträgt das Eigenkapital der Deutschen Bank, wenn man die nicht risikogewichteten Aktiva berücksichtigt, in Wahrheit kaum 3%. Dagegen standen acht italienische Sparkassen und Kreditinstitute auf der Liste der Banken mit unzureichender Kapitaldeckung. Davon haben sieben schon das Kapital aufgestockt und eine, Cassa di Risparmio di Genova (Carige), muß es jetzt tun. Eine neunte italienische Bank, Monte dei Paschi di Siena, ist so bankrott, daß es nicht zu vermeiden war, sie auf die Liste zu stellen, und Gerüchten zufolge wird sie wahrscheinlich mit einem anderen Institut fusionieren. Außerdem benutzte die EZB zur Bewertung der Risiken die eigenen Rechenmodelle der jeweiligen Banken, obwohl bekannt ist, daß verschiedene Banken das gleiche Risiko unterschiedlich bewerten. Ein umsichtiger Bankier wird ein Papier als hochriskant bewerten, das eine andere Bank als wenig riskant einstuft. So ziehen vorsichtigere Banken den kürzeren und die Spekulanten gewinnen. Anders gesagt, Zockerbanken wurden belohnt, während Aktivitäten, die im weitesten Sinne mit der Realwirtschaft zu tun haben, abgestraft werden, was genau der herrschenden Ideologie des Monetarismus und der Finanzglobalisierung enstpricht, die die reale Substanz der Volkswirtschaften zerstört. Von 130 überprüften Banken der Eurozone hatten laut EZB Ende 2013 nur 25 keine ausreichende Kapitaldecke. Davon haben angeblich 12 ihre Kapitallücke bis zur Veröffentlichung des Berichts geschlossen, d.h. es blieben nur 13 Banken, die nicht über genug Kapital verfügen, um eine Finanzkrise zu überstehen. Den absurden Resultaten der EZB zufolge braucht das europäische Bankensystem nur 9,5 Mrd.€, um vor Systemerschütterungen sicher zu sein! Doch in dem Paradefall der Deutschen Bank würde das nicht einmal ausreichen, um 1% Verlust in ihrem Finanzgeschäft auszugleichen. Zudem wurden bei dem Test weder die Deflation noch die Folgen der Rußland-Sanktionen berücksichtigt. Die einzige Möglichkeit, den vollständigen unkontrollierten Kollaps des völlig bankrotten transatlantischen Finanzsystems und die vorgesehenen "bail-in"- Enteignungen der Bankkunden zu verhindern, ist, jetzt die Mobilisierung für das Glass-Steagall-Trennbanken-System zu unterstützen, aus dem Euro-System auszusteigen und sich den neuen Kreditmechanismen der BRICS-Nationen für die Finanzierung realwirtschaftlichen Aufbaus anzuschließen!


10.12.2014 | 17:21

RolfWeichert

Das ist die Cannabismethode der EZB. Ohne diesen Geldfluter wäre der Spuk in 4 Jahre vorbei gewesen. So könnte das unter Umstände Jahr Zehnte dauern.


09.12.2014 | 22:26

pedrobergerac

Nein, wir stehen nicht vor einer großen Rezession, wir stehen vor einer Zeitenwende. Der Zusammenbruch des Weltfinanzsystems wird künstlich ausgelöst, um ihn einigermaßen steuern zu können. Aber wer weiß, ob das Gelingen wird. Die Banken sind weltweit vernetzt Dank EDV unmittelbar. Die Derivatebombe hat eine Größe erreicht, die bei ca. 3 Billiarden Dollar liegt. Fällt hier der erste Dominostein, z. B. wenn Griechenland nicht gerettet wird, dann verdampft innerhalb von Stunden das...

Nein, wir stehen nicht vor einer großen Rezession, wir stehen vor einer Zeitenwende. Der Zusammenbruch des Weltfinanzsystems wird künstlich ausgelöst, um ihn einigermaßen steuern zu können. Aber wer weiß, ob das Gelingen wird. Die Banken sind weltweit vernetzt Dank EDV unmittelbar. Die Derivatebombe hat eine Größe erreicht, die bei ca. 3 Billiarden Dollar liegt. Fällt hier der erste Dominostein, z. B. wenn Griechenland nicht gerettet wird, dann verdampft innerhalb von Stunden das Weltfinanzsystem. Keine, Banken, keine Bankomaten, kein Bargeld, keine Supermarktkassen. Was dann kommt, ist besser bekannt als "MAD MAX Szenario". Darum wird Europa geradezu mit Fremden überschwemmt. Diese dienen als Puffer zwischen dem hungernden MOB und den Politikern. Wir leben in interessanten Zeiten. http://www.krisen-info-netzwerk.com/downloads/Was_erwartet_uns-Eine_Reise_durch_die_Zeit.pdf


09.12.2014 | 21:32

yepp

Es sieht wohl so aus als ob Gesellschaftliche Fehlentwicklungen nach dem immer selben Muster sich entwickeln können, durch Kriege "berichtigt" werden um den bereits vorgegebenen Weg stramm in die nächste geplante Katastrophe zu maschieren. ............................................Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, daß aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen...

Es sieht wohl so aus als ob Gesellschaftliche Fehlentwicklungen nach dem immer selben Muster sich entwickeln können, durch Kriege "berichtigt" werden um den bereits vorgegebenen Weg stramm in die nächste geplante Katastrophe zu maschieren. ............................................Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, daß aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das System ihnen feindlich ist.” Gebrüder Rothschild 1863........................................Genau an dieser Stelle steht die Menschheit wieder einmal

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