Tuesday, 30. August 2016
13.12.2014
 
 

Österreich nähert sich nun doch der Goldheimholung

Peter Boehringer

Das in jüngster Zeit voll angelaufene Rennen von immer mehr Staaten um Auslieferung und Heimholung der jeweils bei Fed, Bank of England, Banque de France oder Bank of Canada gelagerten Nationalgold-Bestände ist in einer neuen Runde. Heute lesen wir erstmals Auszüge aus einem neuen (und offiziell noch unveröffentlichten) Bericht des Österreichischen Bundesrechnungshofs (ÖBRH) zum Goldthema.

 

Und obwohl die Deutschen Wirtschafts Nachrichten den ÖBHR-Einfluss hier wohl etwas überinterpretieren (Überschrift der DWN im Indikativ: »Österreich will Gold von London nach Wien verlagern«), wäre das doch immerhin eine erhebliche Verschärfung des bisher bekannten Standpunkts des ÖBRH. Auch meine eigenen Quellen bestätigen, dass die angeblich bereits im Mai 2014 »ohne negativen Befund« abgeschlossene Prüfung des ÖBHR zum Staatsgold sehr wohl noch weiterläuft oder gar wieder neu aufgenommen wurde – dazu gibt es hoffentlich am morgigen Sonntag mehr Infos (siehe weiter unten):

»Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB ) soll ihre in London gelagerten Goldreserven nach Österreich zurückholen. Bei der Bank of England bestehe ein hohes Konzentrations-Risiko. Das geht aus dem jüngsten OeNB-Prüfungsbericht des Rechnungshofs hervor. Die Prüfer raten zur ›raschen Evaluierung aller Möglichkeiten einer besseren Streuung der Lagerorte‹. Die Lagerorte sollen gestreut werden, indem eine Diversifizierung der Vertragspartner vorgenommen wird, heißt es in dem Bericht.«

Hört, hört. Wenn dieses offiziell noch unbestätigte Zitat aus der ÖBRH-Empfehlung also korrekt ist, dann stellen wir eine eindeutig erklärungsbedürftige Änderung der ÖBRH-Haltung gegenüber etwa Mai 2014 fest! Etwa um 180 Grad... Rückblende zu meinem Artikel von damals, als ich die so genannte Vor-Ort-Inventur von OeNB und ÖBRH bei der Bank of England als Farce bezeichnen musste:

 

 

»Es gibt nun eine Verlautbarung zu einem Besuch von wie immer namenlosen Experten der OeNB und von ›Vertretern‹ des Österreichischen Rechnungshofs bei der BoE – von dem etwa das Wirtschaftsblatt heute berichtet: ›Vergangene Woche haben Experten der Notenbank und Vertreter des Rechnungshofs die Goldreserven überprüft, vor dem Wochenende auch in London. Das Gold sei dabei gewogen und in seiner Konsistenz geprüft worden. [Den] Informationen nach kam der Rechnungshof zum Schluss, dass alles in Ordnung ist.‹
Hier wurde also wieder einmal NICHT öffentlich nachvollziehbar geprüft, gezählt, gewogen – schon gar nicht anhand öffentlich nachprüfbarer Barrennummernlisten. Es gibt keine Fotos, keine Videos des Prüfvorgangs. Und kein namentlich benennbarer, haftungsfähiger, vereidigter Wirtschaftsprüfer hat einen Stempel unter einen veröffentlichten und beglaubigten Prüfbericht gesetzt. Und erst recht nicht wurden mögliche Entleihungen / Doppeleigentümerschaften der angeblich in Augenschein genommenen Barren geprüft, was nur durch Offenlegung der Barrennummern und deren Abgleich mit anderen Beständen (von ETF-Anbietern, Goldkontenanbietern, weiteren Zentralbanken, sonstigen) möglich wäre.
Der gesamte angebliche Prüfvorgang bei der BoE ist bzgl. Prozessablauf und bzgl. der ›von NN‹ angeblich festgestellten Ergebnisse intransparent, ungenügend, unglaubhaft und gemessen an Grundsätzen ordnungsgemäßer kaufmännischer Inventur ein schlechter Scherz. Es ist genau dasselbe wie seit vielen Jahren auch beim deutschen Bundesbank-Gold!«

OeNB-Chef Nowotny sprach damals trotzdem und angesichts dieser komplett lächerlichen Beweislage absurderweise davon, dass nun endlich »unsinnige Gerüchte aus der Welt geschafft« wurden...

Ich schrieb damals im Mai, dass diese so genannte »Prüfung« des österreichischen Goldes in London ähnlich wie vergleichbare Meldungen in Deutschland eine reine Show für einen sehr dummen Teil der Öffentlichkeit sei.

 

Damals war die offizielle Sprachregelung von ÖBRH und OeNB, dass natürlich in London alles in Ordnung sei, nun angeblich bewiesen durch einen angeblich umfassenden Audit. Klappe zu, Thema tot. Warum also nun plötzlich heute eine völlig andere Empfehlung des ÖBRH pro Heimholung?

 

Nun, eine offizielle Erklärung für die Volte gibt es noch nicht. Also nehmen wir die nächstliegende: Auch der ÖBRH hat inzwischen mitbekommen, dass immer mehr Nationen ihr Gold von Fed, BoE usw. heimholen wollen oder es bereits tun. Unausgesprochen, aber ganz eindeutig steht dabei die Sorge im Raum, dass die westlichen Goldlagerungs-»Partner-Banken« in New York, London usw. nicht ausreichend unverliehenes Material für eine vollständige und schnelle Auslieferung des dort angeblich seit Jahrzehnten »treuhänderisch-passiv-unangetastet« lagernden Goldes an die jeweiligen Nationen haben. Die Sorge davor, dass den letzten Heimholer die Hunde beißen, weil vom »fractionally stored gold« am Ende nichts mehr da ist, steht inzwischen wie der berühmte Elefant im Raum, den ostentativ-offiziell keiner sehen will – und den doch alle im Hinterkopf haben.

 

Die offenen Fragen aus den uns vorliegenden Indizien und auch aus den vielen fehlenden Angaben zur Goldlagerung von Fed und BoE sind inzwischen derart schreiend, dass der ÖBRH diesmal offenbar etwas schärfer eingreift. Ob es wie schon im Mai auch diesmal nur Show ist, wird sich zeigen: Genau wie in Deutschland wäre jedenfalls auch in Österreich ohne die Bürgerinitiative »Rettet unser Österreichisches Gold« niemals Bewegung in diese Sache gekommen.

 

Genau wie in Deutschland nimmt sich nun der Rechnungshof der nationalen Goldsache Österreichs an. Leider hat der damals 2011/12 in Deutschland nach jahrzehntelanger Untätigkeit überhaupt erst durch öffentlichen Druck tätig gewordene Deutsche Bundesrechnungshof nach einiger Kritik an der Inventurpraxis der Deutschen Bundesbank in seinem Prüfwillen extrem schnell wieder nachgelassen. Schon sein Abschlussbericht wurde erst durch unseren öffentlichen Kampagnen-Druck unter wichtiger Mithilfe der MdBs Gauweiler und Schäffler überhaupt veröffentlicht.

 

Seitdem hört man aber praktisch nichts mehr vom BRH – und genau dasselbe droht auch den österreichischen Bürgern! Auch die Österreicher muss man darum wie die Deutschen unbedingt dazu aufrufen, die Heimholung des Goldes selbst zu fordern! Wir sind der Souverän. Wir können uns leider nicht auf unzureichend tätige Volksvertretungen und sonstige systemtragende Institutionen verlassen. Und bei unserem Gold schon gar nicht auf die Treuhänder desselben – hier also die OeNB und die Bank of England!


Mein aktueller Appell auch an die relevanten österreichischen Journalisten: Am morgigen Sonntag findet (lange geplant und eher zufällig) die ORF-TV-Thek-Pressestunde just mit dem ÖBRH statt! Nutzen Sie diese Gelegenheit bitte trotz des eigentlich anderen Sendungsthemas unbedingt dazu, beim ÖBRH hart zu hinterfragen,


a) welcher Art die Inventur von Mai unter angeblicher Beteiligung des ÖBRH genau war,


b) warum damals behauptet wurde »alles in bester Ordnung«, …


c) … warum nun plötzlich der ÖBRH offensichtlich doch weiterprüft …


d) … und angeblich doch die komplette Goldrückholung empfiehlt (obwohl doch im Mai in London »alles in Ordnung« war)?


e) Warum es zunächst sogar widersprüchliche Meldungen*) darum gab, wie viel österreichisches Gold denn nun eigentlich genau in London lagert.

 

Und falls die DWN den ÖBRH falsch interpretieren sollten (also keine oder nur eine geringe Goldheimholung durch Österreich geplant sein sollte) – wie sich das mit der Aussage von Gouverneur Nowotny verträgt: »[Wir wollen] da auch noch Erfahrungen der Deutschen Bundesbank abwarten


Diese Erfahrungen der Deutschen Bundesbank sind ernüchternd. In elend langen acht Jahren bekommt die Bundesbank lächerliche 700 Tonnen ihres Goldes – wirklich nachgewiesen sind bislang davon nur 12,5 Kilogramm (...) .

 

Unterdessen läuft der immer länger werdende Heimholungszug auf vollen Touren. Heimholungsaktionen sind in Vorbereitung oder bereits voll abgeschlossen in Polen, Frankreich, Belgien, den Niederlanden.

 

Vergebliche Forderungen nach mehr Transparenz speziell der angelsächsischen Hauptlagerstätten gibt es ohnehin fast überall. Das Thema ist fast ganz oben im Augenmerk der internationalen Wirtschaftsmedien. Alleine in der abgelaufenen Woche haben wir gleich vier große Presseinterviews zum Thema geben müssen. Herr Nowotny sollte also besser nichts mehr »abwarten«. Und selbstredend die Herren Weidmann und Thiele von der Deutschen Bundesbank ebenso wenig!

 

Sie wären sonst total »behind the curve« [Notenbank-Jargon für »zu spät dran«]. Kollege Koos Jansen (Goldanalyst aus den Niederlanden) kommentiert ebenfalls in diese Richtung: »Bear in mind The Netherlands not even talked about repatriating openly while preparing it. Who knows how many countries are preparing or discussing repatriating behind closed doors at this moment.« (»Man bedenke, dass die Niederlande nicht einmal offen über die Heimholung gesprochen haben, während sie sie vorbereiteten.

 

Wer weiß, wie viele Länder in diesem Augenblick hinter verschlossenen Türen die Heimholung vorbereiten oder besprechen.«) Jede zu langsame Heimholung kann angesichts der drohenden Gefahr im Verzug inzwischen zu einem persönlichen Haftungsfall in hoher Milliardenhöhe werden! Das Jahr 2021 für den Vollzug von nur 50 Prozent Gold-Heimholung etwa nach Deutschland ist angesichts der neuen Lage mehr als nur grob fahrlässig.


Fußnote:

 

*) »Österreich lässt Goldbestände bei der Bank of England prüfen« Goldreporter, 26. Mai 2014


»Der Rechnungshof Österreichs sendet eine Abordnung zur Bank of England. Sie soll Existenz und Zustand von geschätzten 150 Tonnen [ca. 54 Prozent, einen Tag später sind es dann plötzlich 80 Prozent... Anm. PB] an österreichischem Währungsgold prüfen. Die bei der Bank of England gelagerten Goldreserven Österreichs sollen einer Inventur unterzogen werden. Laut Wirtschaftsmagazin Trend plant der österreichische Rechnungshof, eine Delegation nach London zu schicken, um die Goldbarren vor Ort zu inspizieren… Die Entscheidung zu einer Prüfung der österreichischen Goldreserven ist letztlich die Folge des steigenden öffentlichen Drucks. Nachdem die Bundesbank im vergangenen Jahr mit ihrem Rückführungsprogramm aktiv wurde, bemühten sich auch politische Kräfte in Österreich um mehr Transparenz und einen Beweis, dass die Goldbarren im Ausland tatsächlich vorhanden sind. Unter anderem die Initiative ›Rettet unser österreichisches Gold‹.«

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (13) zu diesem Artikel

22.01.2015 | 21:29

Jurgen Pagel

Diese Private Juedische Federal Reserve Bank und der rest der Ami Eliten haben doch Europa und ueberhaupt Deutschland vor Jahrzehnten belogen und betrogen . Alles war nur ein Spiel das hies / heisst : Abzocken !! Aber das schoenste ist ja das keiner in Deutschland drauf kommt das es noch so ein Spiel gibt und das heisst : Ab ins schuldenloch . Man kann doch sehen das die Laender in Europa , ueberhaupt Deutschland automatisch und kalkuliert in den Ruin getrieben werden . Zuerst...

Diese Private Juedische Federal Reserve Bank und der rest der Ami Eliten haben doch Europa und ueberhaupt Deutschland vor Jahrzehnten belogen und betrogen . Alles war nur ein Spiel das hies / heisst : Abzocken !! Aber das schoenste ist ja das keiner in Deutschland drauf kommt das es noch so ein Spiel gibt und das heisst : Ab ins schuldenloch . Man kann doch sehen das die Laender in Europa , ueberhaupt Deutschland automatisch und kalkuliert in den Ruin getrieben werden . Zuerst stiften die Amis ueberall den Mist an , dann muessen millionen von menschen fliehen und irgendwo leben die dann nach Europa , Deutschland kommen . Deutschland wird systematisch vollgepumpt von immigranten die Hilfe benoetigen . Immer mehr schulden werden aufgenommen um diesen wahnsinn zu finanzieren . Zuerst wuerde ich die Amis raus schmeissen , dann die Juden mit den Moslems und wuerde SOFORT aus der EU austreten und weg mit dem Euro . Grenzen hoch und die alte DM wieder her . Bumm und Zack .


26.12.2014 | 11:39

Thomas Buschmann

An M.Manie: Gold hat keinen Wert an sich ... Auf welchem Planeten leben Sie denn? Gold ist selten, unverderblich, liquide, ein ideales Wertaufbewahrungsmittel. Jahrtausende hatte Gold diese herausragende Eigenschaft und dann kommen Sie und wissen es besser. Ihre Einschätzung sollten Sie auf fiat Geld übertragen, dann stimmt es.


17.12.2014 | 19:25

M. Manie

Die können´s wohl nicht lassen? Immer wieder dieser Goldaberglaube... Derlei Zeug - sofern nicht als notwendiger Werkstoff nützlich - hat keinen eigenen Wert. An den Wert von Gold usw. muss man genau so glauben wie an den aufgedruckten Wert einer Banknote. Der Goldpreis der Börsen ist ohnehin nur reine Luftnummer. Alles reine Glaubenssache! Von Kindesbeinen an sind wir darauf getrimmt "Gold ist wertvoll". Wenn man aber nüchtern überlegt, ist das Ergebnis: Alles...

Die können´s wohl nicht lassen? Immer wieder dieser Goldaberglaube... Derlei Zeug - sofern nicht als notwendiger Werkstoff nützlich - hat keinen eigenen Wert. An den Wert von Gold usw. muss man genau so glauben wie an den aufgedruckten Wert einer Banknote. Der Goldpreis der Börsen ist ohnehin nur reine Luftnummer. Alles reine Glaubenssache! Von Kindesbeinen an sind wir darauf getrimmt "Gold ist wertvoll". Wenn man aber nüchtern überlegt, ist das Ergebnis: Alles kindischer Märchenkram! Gold, Silber usw. wurde noch nie irgendwo und zu irgendeiner Zeit als Ersatzwährung genutzt. Völlig unbrauchbar, weil das Zeug niemand essen kann und als nötiger Rohstoff nur in sehr geringen Mengen nachgefragt. Schmuck zählt nicht, da ebenfalls bei ´Nägeln mit Köpfen´ nutzloser Plunder.


15.12.2014 | 11:19

Elisa

Österreich erhält so wenig sein Gold wie die anderen europäischen Staaten.Der Goldpreis wird so niedrig gehalten, weil die USA immer weniger davon haben bzw. weil ihnen immer weniger von dem, was sie davon noch haben auch gehört. Würde der Preis steigen, erhielten China, Russland und Indien wie auch noch andere asiatische und eurasische Staaten im Nu massiv mehr Macht, weil sie ihre Währungen immer besser mit Gold hinterlegt haben, während die USA mit seinen verspekulierten...

Österreich erhält so wenig sein Gold wie die anderen europäischen Staaten.

Der Goldpreis wird so niedrig gehalten, weil die USA immer weniger davon haben bzw. weil ihnen immer weniger von dem, was sie davon noch haben auch gehört. Würde der Preis steigen, erhielten China, Russland und Indien wie auch noch andere asiatische und eurasische Staaten im Nu massiv mehr Macht, weil sie ihre Währungen immer besser mit Gold hinterlegt haben, während die USA mit seinen verspekulierten Goldreserven in die Röhre schauen könnte. Die Gold-Manipulationen sind somit reine Überlebensakrobatik der USA, die sie auf die Länge nicht durchhalten können. Die Russen und Chinesen müssen nur zuschauen und weiter Gold einkaufen, was sie ja auch machen. Die Zeit arbeitet für sie, den Rest erledigt die nahe Zukunft.

Michael Pento: Warum Wall Street und Regierungen Gold hassen
http://www.goldseiten.de/artikel/227999--Michael-Pento~-Warum-Wall-Street-und-Regierungen-Gold-hassen.html?seite=1

USA: Gold statt Dollar
http://proaurum.ch/home/aktuellwichtig/quer-gedacht/USA-gold-statt-dollar


14.12.2014 | 20:59

Holger Jahndel

Geldpolitische Schizophrenie http://www.geolitico.de/2014/12/10/geldpolitische-schizophrenie/ Paralleljustiz verdrängt das Recht Veröffentlicht am 28. November 2014 von Wolfgang Prabel in Gesellschaft und Kultur // 22 Kommentare http://www.geolitico.de/2014/11/28/paralleljustiz-verdraengt-das-recht/ Nachrichtenagentur EIR - für ein Trennbanksystem und ein neues Glass Steagall Gesetz! http://www.bueso.de


14.12.2014 | 09:36

Elisa

Das Gold der anderen Staaten, das bei den Amerikanern noch gelagert sein soll, ist Rohstoffausbeute, die die Amerikaner als ihren Besitz anschauen. Diesen haben sie schon x-mal zerlegt, neu gebündelt und weiter verliehen, anders ausgedrückt, verspekuliert. Hinter der Kulisse lachen sich die Yankees krumm über die dummen Europäer und flunkern vorne herum über diese Goldbestände, die es gar nicht mehr gibt. Wenn die USA diese Goldbestände redlich gelagert und beaufsichtigt hätten,...

Das Gold der anderen Staaten, das bei den Amerikanern noch gelagert sein soll, ist Rohstoffausbeute, die die Amerikaner als ihren Besitz anschauen. Diesen haben sie schon x-mal zerlegt, neu gebündelt und weiter verliehen, anders ausgedrückt, verspekuliert. Hinter der Kulisse lachen sich die Yankees krumm über die dummen Europäer und flunkern vorne herum über diese Goldbestände, die es gar nicht mehr gibt.

Wenn die USA diese Goldbestände redlich gelagert und beaufsichtigt hätten, könnten sie diese auch ohne Mühe einfach zurückschicken und Aufwandkosten verrechnen, wenn sie dies nicht eh schon jährlich machen. Statt dessen schauen wir hier in Europa einer verdammt üblen US-Satire zu, zu der gelogen wird, dass sich die Balken biegen.

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