Monday, 30. May 2016
22.01.2014
 
 

Bank wird zum Schnüffler über ihre Religionszugehörigkeit

Redaktion

Sind Sie Sparer bei einer Bank? Dann müssen Sie damit rechnen, dass die Bank demnächst Ihre Religionszugehörigkeit ausspioniert. Legal, durch eine Anfrage beim Bundeszentralamt für Steuern. Der Staat macht es möglich.

Der Staat spannt jetzt schon Unternehmen ein, um seine Mehrwertsteuer einzutreiben und um seine Einkommensteuer einzuziehen. Banken müssen die Steuern auf Kapitalerträge berechnen – und werden jetzt zum Handlanger in Sachen Kirchensteuer. Dafür fragt Ihre Bank »vor Ort« jetzt

bei den Behörden nach.

 

Nichts wird verschwiegen: Banken erfahren alles über Ihren Glauben

 

Sie können »glauben« oder nicht – die Bank wird es erfahren. Die Banken werden künftig Kirchensteuern zusammen mit der Abgeltungssteuer automatisch von Ihren Zinsen, Dividenden oder sonstigen Kapitalerträgen einbehalten.

 

Das führt dazu, dass die Bank wissen muss, welcher Religion Sie angehören. Damit wird eine Lücke geschlossen, die bislang aus Sicht des Staates wohl darin bestand, dass die Banken Abgeltungssteuern abführten – aber die Kirchensteuer auf privaten Angaben dazu beruhte. Nun wird die Bank zum Kompletthandlanger.

 

In der Praxis werden die Institute sich bei den Behörden über Ihre Religionszugehörigkeit informieren und erhalten Auskunft. Ganz ohne Ihr Zutun. Sind Sie nicht kirchensteuerpflichtig, also aus der Kirche ausgetreten, ist dies auch eine Information – Ihr Glaube liegt ganz offen.

Das erhöht zum einen in vielen Fällen die Steuerbelastung, da die Kirchensteuer bis dato in der Regel nicht durch freiwillige Angaben bei der Bank vorab eingezogen wurde (und damit ein Steuerstundungseffekt eintrat), zum anderen aber die Transparenz.

 

4,6 Milliarden Euro Kirchensteuer für die evangelische Kirche und 5,2 Milliarden für die katholische reichen aber offenbar nicht aus. Jetzt wird schneller eingetrieben – und die Banken können das Profil ihrer Kunden schärfen.

 

Dies lässt sich kaum verhindern – beziehungsweise nur mit einem einzigen Trick: Beantragen Sie einen »Sperrvermerk«, der sich auch »Null-Vermerk« nennen kann. Den Sperrvermerk müssen Sie beim »Bundeszentralamt für Steuern« beantragen, »Dienstsitz Berlin, Arbeitsbereich Kirchensteuerabzug, 11055 Berlin«. Grundlage ist § 51a Einkommensteuergesetz (EStG). Damit verhindern Sie den automatisierten Datenabruf – allerdings soll diese Möglichkeit nur noch bis zum 30. Juni bestehen.

 

Dass die Banken die Kirchensteuer auf diesem Wege direkt abführen können und müssen, ist nicht nur eine praktische Änderung. Immerhin haben die Institute damit auch Zugriff auf Daten, die bislang nicht ohne Weiteres zur Verfügung standen. Dies zeigt, dass die Datenschnüffelei durch Behörden und Unternehmen immer undurchsichtiger wird.

 

Wie der Staat sonst noch Ihr Geld »abgreifen« wird, wie die so genannte »financial repression« tatsächlich aussieht, können Sie in diesem Fachbuch lesen.

 

Denn: Der Datenkrake Staat will nicht für Gerechtigkeit sorgen, sondern langfristig an Ihr Geld. Schützen Sie Ihre Ersparnis.

 

 

 

 


 

 

 

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