Friday, 1. July 2016
31.01.2014
 
 

China kauft den Goldmarkt leer

Redaktion

Neue Zeitungsberichte aus China zeigen, dass das Reich der Mitte jetzt ganz massiv auf das gelbe Edelmetall setzt. Die sicherste Währung der Welt – statt des US-Dollars, der bislang immer auf den Konten von Chinesen landete. Dies ist ein Zeichen. Auch für uns.

China kauft Gold. Diese Meldung haben wir bereits vor Jahren publiziert, als die offiziellen Statistiken diesem Befund noch stark hinterher lahmten. Jetzt aber lässt sich die chinesische Nachfrage nicht mehr verbergen. Fast 40 Prozent der Goldnachfrage stammen inzwischen aus

China.

 

China kauft den Goldmarkt (fast) leer

 

China kauft und kauft. Das Land hatte bereits vor Jahren damit begonnen, vor Ort Goldshops zu öffnen. Damit sollte der zunehmend im Alter verarmenden Bevölkerung bei steigender Wohlfahrt der Zugang zur Altersvorsorge ermöglicht werden. Lebensversicherungen nach deutschem Muster lassen sich – sofern überhaupt gewünscht – nicht so schnell aufbauen.

 

Deshalb setzt China auf Gold und animiert seine Bevölkerung, Gold zu kaufen. Aber auch die Zentralbank von China soll inzwischen wieder vermehrt Gold kaufen. Der Commerzbank-Händler Weinberg, auf diesem Gebiet seit Jahren ausgesprochener Experte, vermutet jedenfalls auch das große Zentralbankhaus hinter den Käufen.

»Angesichts der hohen Leistungs- und Handelsbilanzüberschüsse und Reserven von 2,7 Billionen Dollar hat die Zentralbank einen großen Bedarf, das Geld anzulegen«, wird er in der Welt zitiert. Dies wird den Goldpreis nicht in Kürze nach oben treiben, denn es gibt massive Gegenkräfte. So sollen die großen US-Investmentbanken noch Goldlieferungen vereinbart haben, für die sie einen festen Preis erhalten.

 

Das heißt, wenn die Banken den Goldpreis drücken, wird der Gewinn größer, da das Gold erst kurz vor den großen Lieferungen gekauft würde. Diese Goldpreismanipulationen lassen sich in der Regel nicht nachweisen, sind allerdings durch Indiskretionen immer wieder an das Licht der Öffentlichkeit gelangt.

 

Doch auch eine andere Kraft aus Asien drückt langfristig den Goldpreis nach oben. So leihen sich viele Hedgefonds und sonstige Devisenspekulanten inzwischen Geld in Japan. Dort sind die Zinsen noch einmal niedriger als in anderen westlichen Ländern, um die Deflation zu bekämpfen. Diese Spekulanten setzen darauf, dass der Yen gegenüber dem Dollar abwertet und die Kredite beim Abbezahlen daher noch einmal günstiger werden, wenn für den Yen-Betrag weniger Dollar aufzuwenden sind.

 

Dieses Geschäft ist angesichts der Geldpolitik der japanischen Notenbank derzeit so verlockend, dass die Geldmenge – die dadurch entsteht – massiv ansteigt. Das Geld wird unter anderem in Gold fließen.

 

Schützen Sie sich gegen die gigantischen Geldmengen. Gold ist und bleibt trotz des tiefen Preises die Anlagealternative für private Haushalte. Derzeit notiert das Metall wieder nahe bei 1300 Dollar/Unze und hat sich schon wieder etwas erholt. Hier lesen Sie, wie Sie vorgehen können.

 

 

 


 

 

 

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