Wednesday, 25. May 2016
29.01.2014
 
 

Clinton-Minister rät: Schafft das Bargeld ab – die neue Enteignung

Redaktion

Die Finanzkrise wird sich in den nächsten Monaten und Jahren weiter verschärfen. Larry Summers, der unter US-Präsident Bill Clinton schon Finanzminister war, brachte dazu einen neuen oder alten Vorschlag auf, der einige Probleme lösen würde. Schafft das Bargeld ab, so sein Credo.

Wenn es nach Larry Summers geht, dem ehemaligen US-Finanzminister in der Regierung von Bill Clinton, dann haben wir alle bald überhaupt kein Bargeld mehr. Dies geht aus einem Beitrag hervor, den der Ökonom kürzlich beim Internationalen Währungsfonds hielt – auf einer »Forschungskonferenz«. Wir greifen den Vorschlag auf, da dies die wahrscheinlichste

»Krisenlösung« sein dürfte.

 

Clinton-Minister warnt vor Bargeld

 

Bargeld ist für den Staat aus mehrfachen Gründen schlecht. Aus Bargeld lässt sich kein neues Geld schöpfen, denn neues Geld entsteht aus Buchkrediten. Dabei kann eine Bank beispielsweise 90 Prozent eines Guthabens als Kredit ausreichen, woraufhin dem Kreditnehmer diese 90 Prozent als Zahlungsmittel auf dem Konto zur Verfügung stehen. Im Endeffekt befinden sich dann mehr Zahlungsmittel auf der Welt.

 

Bargeld hingegen können Sie nur weiterreichen, noch dazu unkontrolliert. Dies hat der Staat nicht gerne. Schon deshalb war die Einführung von Schecks und später Kreditkarten auch aus Staatssicht unbedingt erforderlich. Der große Bargeldfeind hat aber einen anderen Grund, um Bargeld abzuschaffen.

 

So zeigt sich bei Studien, dass der Konsum mit virtuellem Geld wie Kreditkarten in die Höhe schnellt. Konsumenten müssen nichts Sichtbares aus der Hand geben. Dies treibt auch die Steuereinnahmen des Staates und darüber hinaus seine Datensammlung voran. Auf Bargeld und seine Verwendung hat der Staat faktisch keinen Zugriff mehr.

Noch müssen Händler in Deutschland, anders als in Schweden, Bargeld annehmen. Wie aber könnte ein Staat diesen heißen Wunsch nach Abschaffung des Bargelds am einfachsten durchsetzen? Indem die Bargeldnutzung erschwert wird.

 

Dies sehen Sie dieser Tage beispielsweise bei der Umstellung auf die SEPA-Überweisungstechnik. Die Umstellung klappt in vielen Fällen nicht so, wie die Industrie dies versprochen hatte. Banken und Softwareproduzenten hinken hinterher. Dies sehen Sie auch bei den Bestellmöglichkeiten im Internet. Bargeldlose Bestellungen sind inzwischen die – geforderte – Regel.

 

Und schließlich werden die Niedrigzinsen zum Einfallstor für die Bargeldabschaffung. Noch verhindert Bargeld, dass die Zinsen auf Bankkonten tatsächlich negativ sind – Sie könnten das Geld ja einfach abheben und zu Hause halten. Wenn es aber gelingt, Bargeld nach und nach aus dem Verkehr zu ziehen und schließlich abzuschaffen, dann wird es auf Bankkonten auch zu negativen Zinsen kommen. Dann hätten Sie nur noch zwei Alternativen: Sie geben das Geld schnell aus – oder schichten es auf ein anderes Konto um, um festzustellen, dass es auch dort negativ verzinst wird.

 

Bargeldabschaffung ist daher der wirksamste Weg, um uns alle vom Sparen abzubringen – und dadurch a) Konsum und Steuern zu erhöhen und b) Geld endlich unter Kontrolle zu bringen. Das könnte die favorisierte »Lösung« der Krise(n) sein.

 

Vorsicht vor den Bargeldabschaffern. Schaffen Sie sich Reserven, beispielsweise in Gold.

 

 

 


 

 

 

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