Tuesday, 26. July 2016
16.11.2014
 
 

Die Welt als Blasebalg – Wie Notenbanken das Finanz-Universum zerstören

Redaktion

Für die US-Notenbank (Fed) ist der Rest der Welt wie ein Ballon, den man bei Bedarf mit lockerer Geldpolitik aufblasen kann, um später – wenn es den USA in den Kram passt − wieder die (heiße) Luft herauszulassen.

 

Lockere Geldpolitik hat in den 90er-Jahren die Tigerstaaten in Südostasien mit Liquidität und Krediten aufgeschwemmt, bevor sie in der asiatischen Finanzkrise regelrecht platzten. Seit der Finanzkrise von 2008 wird wieder geflutet. Die Fed hat ihre Bilanz im Zuge der aggressiven Geldvermehrung auf vier Billionen Dollar ausgedehnt. Das ist mehr als eine jährliche Wirtschaftsleistung Deutschlands.

Seit 2008 wurden die Börsenkurse wie von einer Überdosis Botox aufgebläht. Die Immobilienpreise von London über Vancouver bis nach Sydney schossen in astronomische Höhen. Geld, das aus dem Rest der Welt nach Vancouver in den völlig überteuerten Immobilienmarkt strömte – vor allem aus Asien – hat jetzt mehr Einfluss auf die dortigen Preise als der lokale Arbeitsmarkt und die Hypotheken-Zinsen der Banken.

 

Und in London müssen Feuerwehrleute, Polizisten oder junge Familien weit außerhalb der Stadt wohnen und teilweise über eine Stunde lang an den Dienstort fahren, weil sie sich das Wohnen in der teuren Innenstadt nicht mehr leisten können. Im Großraum San Francisco, wo die Zahl der Häuser über eine Million Dollar rasant zunimmt, sieht man den Blasebalg-Effekt der Fed ungewohnt gut. Die Region steht kurz davor, ihr altes Beschäftigungs-Hoch von der Dotcom-Blase Anfang des vergangenen Jahrzehnts wieder zu erreichen.

 

Dabei geholfen hat die US-Notenbank, die mit billigen Krediten sowie einem Liquiditäts-Tsunami und in den Börsenhimmel geschraubten Aktienkursen den IT-Boom mächtig mit angetrieben hat.

 

Das Silicon Valley zahlt von dieser Erfolgswelle getrieben jetzt so gute Gehälter, dass Geringverdiener die Firmen-Busse von Google blockieren, weil gut verdienende Softwareleute und IT-Ingenieure Mieten und Immobilienpreise – und damit alles andere – in die Höhe treiben und das Leben in der Region immer weniger erschwinglich machen.

 

Jetzt gibt es in der »Bay Area«, wie die Gegend heißt, 3,57 Millionen feste Arbeitsplätze. Das sind nur noch 40.000 weniger als am früheren Allzeit-Hoch. Vor dem Hintergrund der ultra-lockeren Geldpolitik ist das ein schreiendes Warnsignal. Aber wen kümmert das schon im darwinistischen Amerika? Dort freut man sich darüber, dass der Anteil der Häuser, die für mehr als eine Million Dollar verkauft werden, einen Rekordwert erreicht.

 

Ein ganz besonderer Treiber in diesem Boom, der zunehmend das Land sozial spaltet, sind die ungezählten Startup-Firmen, die sich dank der aggressiven Geldpolitik der Fed superbilliges Geld besorgen können und dabei Investitionen wagen, die sie unter normalen Zins-Umständen nie in Erwägung gezogen hätten.

 

Mehr noch: Sie zahlen Mond-Löhne, die jeder Logik widersprechen. Auf einem US-Finanzblog war dieser Tage das Beispiel eines College-Abgängers zu lesen, der als Verkäufer mit 60.000 Dollar Jahresgehalt bei einem Startup-Unternehmen begann und nach eineinhalb Jahren in der jungen Firma noch keinen einzigen Verkauf nachzuweisen hat.

 

Aber aus Angst, den Mann an die Konkurrenz zu verlieren, hat das neue Unternehmen ihm ohne Aufforderung einfach das Gehalt auf 80.000 Dollar aufgestockt. Die Fed hat – im Konzert mit der Bank of Japan, der britischen Notenbank und der EZB − die Welt mit Geld geflutet.

 

Das Ergebnis sind schlimme Übertreibungen, die sich ohne eine katastrophale Rezession nicht korrigieren lassen. Also werden die verheerenden Mini-Zinsen einfach nicht angehoben. – Die Folge werden noch schlimmere Übertreibungen und ein galaktischer Crash sein.

 

 

 

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Leser-Kommentare (9) zu diesem Artikel

17.11.2014 | 18:02

Holger Jahndel

@Livia:Gustav Ruhland, National Ökonom, eine Geschichte des Handels-Kapitals, Historie und VWLhttp://www.vergessene-buecher.deIch bin Mitglied im deutschen Freiwirtschaftsbund nach Silvio Gesell und Hermann Benjes und Michael Musil!http://www.freiwirte.de BLOGGegen die deflatorische Austeritätspolitik bzw. Sparpolitik a la Brüninghttp://www.zeit.de/wirtschaft/2013-04/rogoff-reinhart-sparpolitik-kritikHarvard-Ökonomen geben Fehler bei folgenreicher Staatsschulden-Studie zuAuf...

@Livia:

Gustav Ruhland, National Ökonom, eine Geschichte des Handels-Kapitals, Historie und VWL

http://www.vergessene-buecher.de

Ich bin Mitglied im deutschen Freiwirtschaftsbund nach Silvio Gesell und Hermann Benjes und Michael Musil!

http://www.freiwirte.de BLOG

Gegen die deflatorische Austeritätspolitik bzw. Sparpolitik a la Brüning

http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-04/rogoff-reinhart-sparpolitik-kritik

Harvard-Ökonomen geben Fehler bei folgenreicher Staatsschulden-Studie zu
Auf mehr als 90 Prozent Staatsschuldenquote folgen Stagnation und Krise, hatten Reinhart und Rogoff 2010 in einem Paper konstatiert und wurden damit zu den wissenschaftlichen Bannerträgern der öffentlichen Austerität

http://www.heise.de/tp/blogs/8/154129

Austerität bringt Menschen um: Neue Studie vergleicht 30er Jahre und heute
30. April 2013 * 18:06 Uhr

http://www.bueso.de/node/6432

Nachdenkseiten nach Albrecht Müller

http://www.nachdenkseiten.de

Manfred Julius Müller für eine Lohnkostenreform nach dem Vorbild Dänemark, das skandinavische Modell!

http://www.neo-liberalismus.de

http://www.anti-globalisierung.de

Peak Oil und 9.11. - Michael C. Rupperts täglicher Peak Oil Blog, siehe auch die Vidoe Dokumentation "Collapse" im Netz gratis Online!

http://www.fromthewilderness.com


17.11.2014 | 17:42

WolfThom

Für eine Neoorganisation des bankrotten und korrupten internationalen Finanzsystems mittels eines neuen Trennbankensystems und Glass Steagall Gesetzes!

EIR Nachrichten

http://www.bueso.de

Bürgerbewegung Solidarität für ein Europa der Republiken, siehe auch Nachrichtenagentur EIR, Parteizeitung "Neue Solidarität", Zeitschriften FUSION und IBYKUS und das Schiller Institut sowie das Forum for a New Paradigm!


17.11.2014 | 09:28

Livia

@relo Tiberius hatte seinerzeit auch bemängelt, daß den Germanen unter Anderem schlecht beizukommen war, weil bei ihnen jeder jede Fertigkeit beherrschte - außer der Metallgewinnung und -Verarbeitung. Aus diesen Spezialisten enstanden in der Bronzezeit wahrscheinlich die Fürsten. Tatsächlich hat man aber schon damals über weite Strecken gehandelt (Hellweg, Bernsteinstraße, Seidenstraße) - und auch nicht zu knapp gerade Lebensmittel, schon deswegen weil nicht alles überall wächst....

@relo Tiberius hatte seinerzeit auch bemängelt, daß den Germanen unter Anderem schlecht beizukommen war, weil bei ihnen jeder jede Fertigkeit beherrschte - außer der Metallgewinnung und -Verarbeitung. Aus diesen Spezialisten enstanden in der Bronzezeit wahrscheinlich die Fürsten. Tatsächlich hat man aber schon damals über weite Strecken gehandelt (Hellweg, Bernsteinstraße, Seidenstraße) - und auch nicht zu knapp gerade Lebensmittel, schon deswegen weil nicht alles überall wächst. Nur jede Übertreibung ist schlecht! Krabben zum pulen nach Marokko zu schicken, weil das da billiger ist und die einheimischen Konsumenten zu faul oder zu fein dazu. (Das ist ja Hausfrauenarbeit, die schickt sich nicht für eine emanzipierte Frau! Nicht kochen können ist da auch so ein Kapitel.) Oder noch schlimmer: Bei der Textilfertigung jeden Arbeitsschritt auf einem anderen Erdteil machen lassen - die Halbzeuge sind ständig um den Globus unterwegs! Ich nähe meine Sachen weitestgehend selbst und trage sie vor allem auch auf! Das ist wahrscheinlich sinnvoller als der Versuch meine Zitronen auf der Fensterbank zu ziehen. Der Hauptunterschied zu den Wirtschaften der Bronzezeit, des Altertums und des Mittelalters ist doch der, daß damals eine Ware komplett am Ort fertiggestellt wurde. Manches konzentrierte sich dahin, wo die nötige Energie war (Wasserkraft, Windkraft, Holz, Kohle), anderes auf bestimmte Rohstofflager. Heute wird irgendein ökologischer Blödsinn von dubiosen Finaziers im Voraus bezahlt, die dann sagen wo es langgeht und ordentlich mitkassieren. Diese Leute leben recht gut davon sich immer neue Tricks mit Geld auszudenken ohne irgendwo anfassen zu müssen. Die, die produzieren, bezahlen diese Leute letztenendes mit. Geld gepumpt wurde sich in den alten Zeiten nur von Herrschern, um einen Krieg oder Umsturz zu finanzieren, oder sich in Ämter zu kaufen. Wenn das nicht klappte war der eine meist tot, der Geldgeber und / oder der Staat pleite. Arbeitsteilung derart zu übertreiben daß niemand mehr in der Lage ist ein komplettes Teil vor Ort herzustellen macht die Menschen auch abhängig und damit unfrei! - Tiberius hatte das schon erkannt.


17.11.2014 | 09:22

Tommy Rasmussen

29.09.2000 - Steward Swerdlow: "Da bleibt nur noch die USA als Problem einer globalen Weltregierung, und die Lösung haben sie schon.... ein finanzieller Kolaps! USA wird in Distrikte aufgeteilt werden. New York City - das Heim der UNO - wird eine Internationale Zone." - Kein Link mehr, aber DAS WIRD HIER BESTÄTIGT: http://online.wsj.com/news/articles/SB123051100709638419 - Der IWF hält alle 5 Jahre eine Konferenz zu den SDR. Ein US-Dollar ist heute 0,64 SDR wert. Nach...

29.09.2000 - Steward Swerdlow: "Da bleibt nur noch die USA als Problem einer globalen Weltregierung, und die Lösung haben sie schon.... ein finanzieller Kolaps! USA wird in Distrikte aufgeteilt werden. New York City - das Heim der UNO - wird eine Internationale Zone." - Kein Link mehr, aber DAS WIRD HIER BESTÄTIGT: http://online.wsj.com/news/articles/SB123051100709638419 - Der IWF hält alle 5 Jahre eine Konferenz zu den SDR. Ein US-Dollar ist heute 0,64 SDR wert. Nach Einbindung des Yuan (RMB) in den SDR-Korb wird der Dollar in den Pennybereich abstürzen. http://www.alt-market.com/articles/2126-false-eastwest-paradigm-hides-the-rise-of-global-currency - 12 Aug 2014 - The SDR will next be reviewed in 2015, and RMB inclusion is sure to be high on the agenda. - http://www.centralbanking.com/category/central-banks/financial-market-infrastructure


16.11.2014 | 19:54

relo

@ Livia , ich freue mich immer wenn überhaupt noch jemand die Anfänge der arbeitsteiligen Wirtschaft im Blick hat. Denn da liegt die Lösung zur Umgehung der Folgen der Krisen , die immer schlimmere Ausmaße annnehmen werden . Amerika ist uns auch da ein Stück voraus , man sehe sich die Zeltstädte an . Doch vor dem arbeitsteiligen Wirtschaften war auch schon was , das selbst Herstellen des eigenen Bedarfes. Für viele unvorstellbar , jedoch ist gerade in dem Bereich was wir am...

@ Livia , ich freue mich immer wenn überhaupt noch jemand die Anfänge der arbeitsteiligen Wirtschaft im Blick hat. Denn da liegt die Lösung zur Umgehung der Folgen der Krisen , die immer schlimmere Ausmaße annnehmen werden . Amerika ist uns auch da ein Stück voraus , man sehe sich die Zeltstädte an . Doch vor dem arbeitsteiligen Wirtschaften war auch schon was , das selbst Herstellen des eigenen Bedarfes. Für viele unvorstellbar , jedoch ist gerade in dem Bereich was wir am wichtgsten brauchen ein weites Feld von Möglichkeiten damit zu beginnen . Beim Essen. Da jedoch schon fast alles Wissen darum wie man das macht mit den früheren Generationen ins Grab gegangen ist , sollte man beizeiten damit anfangen die Voraussetzungen dafür zu schaffen. Die Stadt oder Großstadt ist dazu nicht geeignet, ist man von da in der Zeltstadt angekommen ist alles zu spät .


16.11.2014 | 16:35

Livia

Die älteste Basis des Handelns und Lebens ist der direkte Warentausch. Immer wenn das Vertrauen in die Geldsysteme / Staaten / Regierungen / Obrigkeiten verloren ging, kehrte der Mensch dahin zurück. Es war zwischen dem Untergang Roms und dr Herrschaft Karls für fast 400 Jahre so und fast 4 Jahre nach dem 2.WK bis zur Währungsreform. Auch in der DDR, wo man mit Geld nicht alles bekam, wurde getauscht. Tauschwirtschaft ist dann weder zu kontrollieren noch zu besteuern. Das wird...

Die älteste Basis des Handelns und Lebens ist der direkte Warentausch. Immer wenn das Vertrauen in die Geldsysteme / Staaten / Regierungen / Obrigkeiten verloren ging, kehrte der Mensch dahin zurück. Es war zwischen dem Untergang Roms und dr Herrschaft Karls für fast 400 Jahre so und fast 4 Jahre nach dem 2.WK bis zur Währungsreform. Auch in der DDR, wo man mit Geld nicht alles bekam, wurde getauscht. Tauschwirtschaft ist dann weder zu kontrollieren noch zu besteuern. Das wird auch in Zukunft passieren, vor allem wenn man einen allgemeinen bargeldlosen Zahlungsverkehr einführen würde. Paralellwirtschaften tun sich überall dort auf, wo die ofizielle "fertig hat".

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