Friday, 29. July 2016
25.02.2013
 
 

Menschliche Intelligenz nimmt ab, erklärt Genetiker der Universität Stanford

Redaktion

Drängt sich Ihnen nicht auch immer wieder der Eindruck auf, Sie seien nur von Idioten umgeben? Ein führender Genetiker der Universität Stanford glaubt nun, die Antwort auf diese Frage gefunden zu haben, und die schlechte Nachricht dabei lautet: Die Lage wird sich wahrscheinlich nicht zum Besseren wenden.

Dr. Gerald Crabtree hat nun eine Studie veröffentlicht, mit der er der Entwicklung der Intelligenz des modernen Menschen auf die Spur kommen wollte. Wie sich zeigte, führten ihn seine Forschungsergebnisse zu der Schlussfolgerung, dass sich die kollektive Intelligenz der

Menschheit seit bereits einiger Zeit in einem stetigen Niedergang befindet.

 

Aufgrund seiner Forschungen, die in zwei Bänden veröffentlicht wurden, von denen der erste unter dem Titel Unser empfindlicher Verstand, Teil 1 in englischer Sprache erschien, geht Dr. Crabtree davon aus, dass unvermeidliche Veränderungen unseres genetischen Aufbaus in Kombination mit dem modernen technischen Fortschritt die Menschen, sprechen wir es offen aus, verdummen lassen.

 

Vor Kurzem veröffentlichte er eine Anschlussanalyse, aus der hervorgeht, dass in den annähernd 5.000 Genen, die nach seiner Ansicht die Grundlage der menschlichen Intelligenz bilden, zahlreiche Mutationen im Laufe der Jahre dazu geführt haben, dass der Mensch in geistiger Hinsicht im Vergleich mit seinen Vorfahren heute deutlich schlechter abschneidet. »Neue Erkenntnisse im Bereich der Genetik, der Anthropologie und der Neurobiologie besagen, dass ein erheblicher Teil unserer Gene unsere geistigen und emotionalen Fähigkeiten prägt und diese Fähigkeiten daher in genetischer Hinsicht sehr anfällig sind«, schreibt er an einer Stelle. »Die Untersuchung der menschlichen Mutationsrate und die Anzahl der Gene, die der menschlichen Intelligenz und der emotionalen Tauglichkeit zugrunde liegen, deuten darauf hin, dass wir dabei sind, diese Fähigkeiten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu verlieren«, heißt es in seinem jüngsten Bericht.

 

Von dieser Beobachtung ausgehend erläutert der Wissenschaftler dann, dass die Menschheit aufgrund allgemeiner Mutationen im Verlauf der letzten mehreren Tausend Jahre kaum noch in der Lage sei, bestimmte Situationen zu bewältigen, an die unsere Vorfahren möglicherweise sehr viel besser angepasst waren. »Sollte plötzlich ein Durchschnittsbürger oder eine Durchschnittsbürgerin Athens aus dem ersten vorchristlichen Jahrhundert unter uns auftauchen, so würde ich wetten, dass er oder sie, ausgestattet mit einem guten Gedächtnis, einem breiten Spektrum von Ideen und der Fähigkeit, wichtige Probleme klar zu erkennen, heute zu den klügsten und geistig lebendigsten unserer Mitmenschen zählte.

 

Darüber hinaus dürfte er oder sie sich meiner Vermutung nach im Vergleich mit unseren Freunden und Kollegen durch eine sehr viel höhere emotionale Stabilität auszeichnen. Das gleiche gilt ebenso für die antiken Bewohner Afrikas, Asiens, Indiens und des amerikanischen Kontinents aus der Zeit von vielleicht vor 2.000 bis 6.000 Jahren. Meine Wette gründet sich auf neue Erkenntnisse der Genetik, der Anthropologie und der Neurobiologie, die deutlich erkennen lassen, dass unsere geistigen und emotionalen Fähigkeiten in genetischer Hinsicht überraschend anfällig sind.«

 

Nach Ansicht Crabtrees verfügten die Menschen jeweils dann über die höchste Intelligenz, wenn »sich jeder einzelne täglich mit den rauen, natürlichen Selektionsmechanismen auseinandersetzen musste«. Unter solchen Bedingungen ging es bei der Anpassungsfähigkeit um mehr als nur die Entscheidung »kämpfen oder fliehen«. Man könnte eher, so der Wissenschaftler, davon sprechen, dass viele aufeinanderfolgende Generationen von einer Situation geprägt waren, in der es um die Alternativen »Schwimmen lernen oder untergehen« ging. »Als Gattung sind wir geistig erstaunlich anfällig. Möglicherweise haben wir einen Höhepunkt unserer Entwicklung schon vor 2.000 bis 6.000 Jahren erreicht«, schreibt er weiter. »Wenn der Selektionsdruck nur geringfügig nachlässt, müsse man dennoch schlussfolgern, dass praktisch alle heutigen Menschen verglichen mit unseren antiken Vorfahren vor 3.000 bis 6.000 Jahren beeinträchtigt sind.«

 

Das bedeutet aber nicht, dass es jetzt deshalb nur noch bergab gehen muss. Die menschlichen Genome seien zwar anfällig, so Dr. Crabtree weiter, aber »unsere Gesellschaft gewinnt ihre Stabilität fast ausschließlich durch Bildung und Erziehung, die eine rasche Verteilung von Belastbarkeit und Fähigkeiten an alle Mitglieder ermöglicht… Wir haben noch viel Zeit, dieses Problem zu lösen. Vor 300 Jahren hatten Menschen keinerlei Vorstellung davon, wo wir heute in wissenschaftlicher Hinsicht stehen würden. Wir werden in der Lage sein, dieses Problem mit einem breiten Spektrum menschlicher und ethischer Lösungen anzugehen.«

 

 

 


 

 

 

 

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