Ron Paul gegen Ben Bernanke: Ist Gold Geld?
Redaktion
Der Vorsitzende der amerikanischen Notenbank Federal Reserve erklärte am Mittwoch, die Fed sei bereit, bei Anzeichen einer Schwäche der amerikanischen Wirtschaft und Deflationsgefahr mit einer weiteren Runde der »Quantitativen Lockerung« (QE) zu reagieren. Er machte deutlich, dass er bereit ist, so lange und so viel Geld zu drucken, bis der Dollar wertlos ist.
Der texanische Kongressabgeordnete Ron Paul befragte Bernanke im Rahmen einer Anhörung des Finanzausschusses, kurz nachdem bekannt geworden war, dass sich die Federal Reserve auf eine dritte Runde der »Quantitativen Lockerung« vorbereite.

Paul fragte Bernanke, ob er die Entwicklung des Goldpreises verfolge und ob er der Ansicht sei, dass Gold Geld sei. Bernanke räumte zwar ein, dass er die Entwicklung des Goldpreises verfolge, antwortete aber dann, Gold sei kein Geld
(Zahlungsmittel), sondern nur ein Vermögenswert. Er führte aus, die Zentralbanken lagerten Gold lediglich aus »Tradition«. In Wahrheit wurde Geld in allen Zivilisationen über viele tausend Jahre hinweg als Zahlungsmittel akzeptiert. Bernanke will verhindern, dass die Bürger aufwachen und erkennen, dass sie aus dem kriminellen Federal Reserve System aussteigen können, wenn sie ihre US-Dollar abstoßen und ihre Vermögen in Gold und Silber anlegen. Das Video über den Wortwechsel zwischen Ron Paul und Ben Bernanke finden Sie hier:
http://info.kopp-verlag.de/video.html?videoid=506
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