Thursday, 28. July 2016
06.06.2010
 
 

Kopp Exklusiv: Wirtschaftsprofessor Hankel warnt vor hohen Verlusten bei Lebensversicherungen

Udo Ulfkotte

Nach Auffassung des renommierten Wirtschaftswissenschaftlers Wilhelm Hankel wird die Finanzkrise bald schon in eine zweite – noch schlimmere – Phase eintreten. In der neuen Ausgabe von Kopp Exklusiv haben wir ein Interview mit Professor Hankel, der in den sechziger Jahren einer der engsten Mitarbeiter des damaligen Wirtschaftsministers Karl Schiller (SPD) und später Präsident der Hessischen Landesbank war. Nach Angaben von Professor Hankel, dem Vater der deutschen Bundesschatzbriefe, kommen nun Zeiten auf die Bundesbürger zu, die sich viele wohl noch nicht einmal im Traum vorstellen können: Die von Hankel prognostizierte Kapitalflucht wird für viele Deutsche bislang ungeahnte Auswirkungen haben. Ein Beispiel: Wir werden Investments im Versicherungssektor in einer Größenordnung von 10 bis 15 Prozent abschreiben müssen.

Weil der Rettungsschirm zwar Banken, nicht jedoch Versicherungen umfasse, müssten Kunden, die über Lebensversicherungen verfügten, bei Leistungsfälligkeit mit herben Verlusten ihrer eingezahlten Beiträge rechnen. Die Versicherer garantierten den Kunden zwar Zinsen in einer bestimmten Höhe, könnten diese jedoch bald am Kapitalmarkt nicht mehr erwirtschaften. Die Kunden bekommen demnach schon bald erheblich weniger Geld zurück, als sie einbezahlt haben. Damit bestätigt Professor Hankel die Aussagen des Bestsellerautors Michael Grandt, der ebenfalls vor einem »Crash der Lebensversicherungen« warnt.

 

Wird sich die schwere Wirtschafts- und Finanzkrise weiter verschlimmern, gar zu Staatsbankrotten und zum Zusammenbruch unserer Sozialsysteme führen? Der renommierte Wirtschaftsprofessor Wilhelm Hankel ist fest davon überzeugt. Hankel sagte in einem Gespräch mit Kopp Exklusiv: »Die politischen Führer Europas haben zu wenig Kenntnis von wirtschaftlichen Zusammenhängen.« Denn auch mit den Milliarden-Euro-Rettungsschirmen für Griechenland und den Euro habe man sich »nur Zeit gekauft«. Die absehbaren Staatsbankrotte seien damit »nur aufgeschoben« worden. Die Krise werde nun in ihr zweites Stadium treten, prognostiziert Hankel, der auch an der amerikanischen Harvard-Universität lehrte. Es werde eine »riesige Kapitalflucht aus Europa geben«. Die europäischen Sozialstaaten seien schon bald nicht mehr finanzierbar und würden zertrümmert. Hankel hebt hervor: »Wir werden sehen, dass Europa zerrissen wird. Die Menschen werden aufstehen und sagen, wir sind nicht mehr solidarisch. Wir wollen das alles nicht mehr bezahlen«. Eine europäische Solidarität, die schwächere europäische Sozialstaaten dauerhaft mitfinanziere, werde es auf Dauer nicht geben.

 

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