Monday, 25. May 2015

Löcken wider den Stachel – ein Nachruf auf Hans Richard Klecatsky

Rainer Liesing

Die Nachrufe auf Hans Richard Klecatsky (1920 – 2015), den unlängst verstorbenen Rechtswissenschaftler und einstigen österreichischen Justizminister, kamen in den seltensten Fällen über ein paar dürre Sätze hinaus. Man ist daher versucht, dieser Kargheit amtlicher wie medial reproduzierter Verlautbarungen nachzuspüren. Die Beschäftigung mit der Vita dieses glänzenden, in maßgeblichen Sphären des öffentlichen Lebens in Erscheinung getretenen Juristen führt alsbald zu Gründen motivierten Quasi-Beschweigens.

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»9/11«: Bemerkenswerte Allianzen

Marc Moschettini

Im Jahr 2016 jähren sich die Anschläge vom 11. September zum 15. Mal. Trotz dieser langen Zeitspanne sind noch längst nicht alle wesentlichen Aspekte des Geschehens ans Licht der Öffentlichkeit gelangt. Zu viele Fragen sind offen, auch wenn die offizielle Untersuchung mit der Exekution Osama bin Ladens ihren Abschluss gefunden hat. Was hat es z.B. mit den rund 120 falschen israelischen Kunststudenten im nahen Umfeld von 9/11 für eine Bewandtnis? Welche Rolle spielen der saudische Geheimdienst und der Mossad? Enthüllungsjournalist Wayne Madsen begab sich auf Spurensuche.

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Diese Linse muss geputzt werden: Vergewaltigungen am Ende des Zweiten Weltkriegs

Janne Jörg Kipp

Es passiert im Kongo, es passiert im Irak und im Südsudan. Es passierte auf dem Balkan und im Zweiten Weltkrieg. Die massenhafte Vergewaltigung von Frauen gehört seit jeher zur finsteren Realität von Kriegen. Doch meistens wird dieser Teil der Barbarei verschwiegen. Und manchmal – so wie am Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland − wird nur ein Teil davon erzählt, wenn überhaupt.

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Hunger als Waffe: Englands Rolle bei der Blockade Griechenlands

Michael Brückner

Deutschland ist – natürlich – an allem schuld. Selbstverständlich auch an der großen Hungersnot in Griechenland im Zweiten Weltkrieg. Eine britische Historikerin widerspricht: Die deutschen Besatzungstruppen hätten die Nahrungskrise keinesfalls absichtlich gefördert. Der Hauptgrund für diese Tragödie, die Hunderttausende von Menschenleben forderte, war wohl eher die Seeblockade der Alliierten.

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Argentinien: Rückzugsversteck der Nazis gefunden

Redaktion

Es handelt sich sicher nicht um eine Großanlage wie Hitlers berüchtigte Wolfsschanze in der Nähe des ostpreußischen Dorfes Görlitz, aber Forscher der Universität von Buenos Aires und Archäologen des Museums Andrés Guacuraí waren doch entsprechend aufgeregt, als sie in einem unzugänglichen Bereich des Naturparks Teyú Cuaré im Nordosten der Provinz Misiones nahe der Grenze zu Paraguay auf Überreste eines offensichtlichen Nazi-Verstecks stießen. Nach Ansicht der Wissenschaftler waren diese Gebäude wohl errichtet worden, um hochrangigen Nazis im Falle einer Niederlage im Zweiten Weltkrieg eine Zuflucht zu bieten.

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Haft für Nothelfer – oder: Justitia in Italia

Rainer Liesing

Was soll man davon halten, dass eine gute Tat zur gerichtlichen Verurteilung führt? Wer dabei an unlautere Machenschaften denkt und also die blinde Justitia ohne Augenbinde vor sich sieht, hat die Kluft zwischen Recht und Gerechtigkeit zurecht im Blick: es geht um einen bizarren Fall von »Rechtsprechung« in Bozen.

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Staatlicher Terror ist ein globales Phänomen

Redaktion

Es gibt zahlreiche dokumentierte Fälle von Terroranschlägen, die eine Regierung als verdeckte Operation durchführt und dann aus politischen Gründen ihren Gegnern in die Schuhe schiebt. Hier sind 54 Fälle, in denen Vertreter einer Regierung, die einen derartigen Angriff beging (oder sehr ernsthaft erwog), ihre Taten gestanden, entweder mündlich oder schriftlich.

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»Bewusstes Wegschauen« − Trägt Deutschland Mitschuld am Armenozid?

Markus Gärtner

Am 24. April jährt sich zum 100. Mal »das größte Verbrechen des Ersten Weltkriegs«. Es war der Völkermord an den Armeniern. Mit einer Razzia startete der unfassbare Leidensweg der wohl ältesten christlichen Nation. Nach Einschätzung moderner Historiker fielen dem »Armenozid« bis zu 1,5 Millionen Menschen zum Opfer. Den Armeniern wurde unterstellt, sie hätten sich gegen das Osmanische Reich verschworen. Die Jungtürken nutzten diesen Vorwand, um mit ungeheurer Grausamkeit ihre »Vision« eines rein muslimischen Staates in die Tat umzusetzen.

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