Monday, 27. June 2016
24.08.2010
 
 

Adolf Hitler im Ersten Weltkrieg (II) – Tapfer oder feige?

Michael Grandt

Noch immer ranken sich viele Legenden um Adolf Hitler. Das in Deutschland oft einseitig verzerrte, aber politisch korrekte Bild lässt – anders als im angelsächsischen Raum – jedoch häufig seriöses Quellenstudium missen. Doch 65 Jahre nach Hitlers Tod sollte man auch hierzulande objektiv über ihn berichten können – das sind wir unseren Großeltern, aber auch unseren Kindern schuldig.

In dieser Folge: Hitlers Fronteinsätze als Meldegänger und seine Verwundungen.

Vorbemerkung

Wir sind immer noch massiven Geschichtsverfälschungen ausgesetzt. Das gilt besonders für die Zeit zwischen 1914 und 1945 und speziell für das Dritte Reich. Überaus eifrig damit beschäftigt, uns die »Wahrheit« näherzubringen, ist dabei der mit vielen Aufzeichnungen und Preisen geehrte Prof. Dr. Guido Knopp, der zwischenzeitlich fast alle Dokumentationen über die Zeit des Nationalsozialismus, die im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgestrahlt werden, betreut. Aber auch seine Bücher sind überaus erfolgreich, obwohl sie für einen Historiker der wahre Albtraum sind: häufig keine Fußnoten oder Quellenangaben, und Zitate, die einfach so im Raum stehen. Nicht umsonst bemängeln Kritiker, dass die Knoppsche Geschichtsdarstellung zu oberflächlich sei und die Zusammenhänge stark vereinfacht werden. Doch wie kaum ein anderer Historiker beeinflusst Knopp mit seinen Dokumentationen und Büchern die Meinung der Menschen. Zeit also, ihm und seinen Mainstream-Kollegen auf die Finger zu schauen und ihre Behauptungen unter die Lupe zu nehmen. In unregelmäßigen Abständen werde ich deshalb zu diesem Thema Contents veröffentlichen. Nachdem ich bereits Hitlers Gewalterfahrungen als Kind analysiert habe, folgt nun der Blick auf den Soldaten Hitler und seine Kriegserlebnisse, über die ebenfalls viele Halb- oder Unwahrheiten verbreitet werden.

 

Ich agiere dabei als Journalist und fühle mich nichts anderem als der objektiven Recherche verpflichtet. Der Leser kann sich so ein eigenes Bild machen. Kritikern sei angeraten, nicht polemisch zu reagieren, sondern die Quellen zu widerlegen.

 

Der Mainstream-Historiker Prof. Dr. Guido Knopp muss angesichts der Fakten zugeben, dass Hitler »[…] ein durchaus tapferer Soldat [war], der nach einhelliger Meinung seiner Kameraden verdient das Eiserne Kreuz II. Klasse und neben einer Reihe anderer Auszeichnungen seines Regiments, auch das EK I erhielt […] weil er im Granathagel wichtige Meldungen in vorderster Linie an den Mann brachte.«(1)

Mit diesen knappen Worten beschreibt Knopp Hitlers Wirken in der Armee, auf ganzen fünf Seiten die Jahre 1914 bis 1918, obwohl auch diese Zeit (wie die Kindheit) einen überaus prägenden Einfluss auf dessen zukünftiges Leben genommen haben dürfte und deshalb einer genaueren Analyse unterzogen werden muss.

 

Feuertaufe in Flandern

Am 22. Oktober 1914 erreichten Hitler und sein Regiment bei Herbestal die belgische Grenze und betraten somit erstmals »feindlichen Boden«. Über Lüttich und Brüssel kam das R.I.R. 16 dann nach Lille. (2)

Am Donnerstag, dem 29. Oktober 1914 gegen 6.45 Uhr erlebte Hitler schließlich seine Feuertaufe rechts der Straße von Ypern nach Geluveld, die er so beschreibt:

»Und dann kommt eine feuchte, kalte Nacht in Flandern, durch die wir schweigend marschieren, und als der Tag sich dann aus den Nebeln zu lösen beginnt, da zischt plötzlich ein eiserner Gruß über unsere Köpfe uns entgegen und schlägt in scharfem Knall die kleinen Kugeln zwischen unsere Reihen, den nassen Boden aufpeitschend […] Dann aber begann es zu knattern und zu dröhnen, zu singen und zu heulen, und mit fiebrigen Augen zog es nun jeden nach vorne, immer schneller, bis plötzlich über Rübenfelder und Hecken hinweg der Kampf einsetzte, der Kampf Mann gegen Mann.« (3)

 

Das Bataillon verlor bei den darauffolgenden Kämpfen rund 70 Prozent seiner Mannschaften und Offiziere. (4) Auch Kommandeur Major Johann Nepomuk Felix Julius Graf von Zech fiel im Schlosspark von Geluveld bei einem Sturmangriff auf eine englische Schützengrabenstellung durch einen Kopfschuss. (5) Dennoch wurden die Soldaten gleich wieder in den Kampf geworfen, was sogar der neue Bataillonskommandeur Hauptmann Franz Rubenbauer kritisierte. (6)

 

Hitler als Meldegänger

Am 9. November 1914 marschierte das R.I.R. 16 (7) von Comines über Warneton-Ferme de la Croix nach Bethlehem-Ferme, um dort das R.I.R. 20 in den Schützengräben abzulösen. An diesem Tag kam Hitler auch als Ordonnanz (Meldegänger) zum Regimentsstab. (8) Er schrieb: »Ich bin jetzt beim Stab als Gefechtsmeldegänger. In Bezug auf Schmutz ist es da etwas besser, dafür aber auch gefährlicher. In Wytschate allein wurden am Tag des ersten Sturmes drei von uns acht Mann abgeschossen, einer schwer verwundet. Wir vier Überlebenden und der Verwundete wurden nun ausgezeichnet.« (9)

Meldegänger hatten die Aufgabe, vom Regimentsstab Befehle an die Bataillonsstäbe und zu den Kompanien zu bringen, wenn die Fernsprechleitungen zerschossen waren. Ob schweres oder leichtes Feuer, die Meldegänger mussten aus dem Bunker und durch das Feuer hindurch nach vorn bis an die vorderste Linie. (10) Die Verluste waren entsprechend hoch, deshalb wurden möglichst immer zwei Läufer mit einer wichtigen Meldung losgeschickt, falls einer von beiden getötet werden würde. (11)

Der Meldegänger Adolf Meyer erläuterte seine Aufgabe so: »Für den Nichtsoldaten muss hier eingeschaltet werden, dass es bei Meldegängern häufig der Fall war, sich unter stärkstem feindlichem Feuer im freien Gelände bewegen zu müssen […].« (12)

Balthasar Brandmayer schildert die Arbeit der Meldegänger ebenfalls: »Der Befehl wurde jeweils im wohlverschlossenen Kuvert in die Meldetasche verstaut. Die Wichtigkeit der Meldung war durch die Kennzeichnung des Umschlags in der Form des Kreuzes sichtbar. Wurde der Brief mit einem Kreuz bezeichnet, so wusste man, dass keine Eile geboten war. Zwei Kreuze waren das Merkmal für Dringlichkeit, drei hingegen sehr eilig. Die Meldegängergruppe bestand meist aus zehn Mann. Sechs Mann hatten stets nach dem Graben Dienst, die anderen standen in Bereitschaft. In der Regel mussten zwei Meldegänger den Befehl nach vorne übermitteln. Das geschah ausschließlich aus Sicherheitsgründen, damit bei einem unvorhergesehenen Hemmnis, hervorgerufen durch Verwundung oder Tod eines Meldegängers, unverzüglich der zweite das wichtige Dokument an Ort und Stelle bringt.« (13)

Über Hitlers Einsätze berichtet Brandmayer: »Hitler kann ich nicht begreifen, wie er ruhig und gelassen, umzuckt von rasenden Blitzen, seine Deckung verließ, während er mir immer wieder zurief: ›Brandmoari, auf geht’s!‹ Er schien keine Nerven zu besitzen. Furcht oder Angst, das war ihm wahrhaftig etwas Unbekanntes […]. Hitler [war] unbestritten der beste Meldegänger unserer Gruppe. Er hatte eine Eisennatur; denn ich kann mich nie erinnern, dass er jemals ernstlich krank war, außer seiner zweimaligen Verwundung.« (14)

Seine erste Begegnung mit Hitler beschreibt Brandmayer folgendermaßen: »Im Augenblick herrschte eine ›Mords-Gaudi‹, da trat Hitler in den Unterstand. Er kam von einem Meldegang ermüdet zurück. Ich sah ihn zum ersten Mal in meinem Leben. Wir standen uns jetzt Aug‘ in Aug‘ gegenüber. Ein freudiges Begrüßen, dann fixierte mich sein scharfer Blick von unten bis oben. Er fragte mich, woher ich komme und ob ich beständig in ihrer Gruppe bleibe […]. Adolf Hitler ist neben Mund Max mein unzertrennlicher Kamerad geworden.« (15)

Dieses Aufeinandertreffen hat also nichts mit einem »Sonderling« zu tun, dessen »einzig wirklicher Freund« (16) ein weißer Terrier gewesen sein soll, wie Guido Knopp Hitler im Ersten Weltkrieg beschreibt. Brandmayer bezeugt sogar das Gegenteil: Hitler begrüßt den Neuling freudig, redet von »ihrer« Gruppe und wird sogar dessen unzertrennlicher Freund.

Zum Ende des Sommers 1915 waren Adolf Hitler und seine Kameraden für die Offiziere ihres Regimentsstabs unentbehrlich geworden. Da die Telefonverbindungen zu den Kompanie- und Bataillonsgefechtsständen immer wieder durch schweres Artilleriefeuer unterbrochen wurden, konnten nur noch die Melder Befehle übermitteln.

Hitlers Gewandtheit und sein Mut in gefährlichen Situationen nötigten seinen Kameraden Bewunderung ab und auch im Kampf Mann gegen Mann konnte er sich bewähren, wie der amerikanische Historiker und Pulitzer-Preisträger John Toland beschreibt. (17) Als sich einer der Männer einmal über die immer kleiner werdende Fleischrationen beschwerte, gab Hitler ihm zur Antwort, dass die Franzosen 1870 bei der Belagerung von Paris sogar Ratten gegessen hätten. (18)

Hitler beschreibt einen Kampfeinsatz so: »Immer wieder schlug eine Granate von uns in den vor uns liegenden engl. Schützengraben ein. Wie aus einem Ameisenhaufen quollen die Kerle daraus hervor und nun geht es bei uns zum Sturm. Wir kommen blitzschnell über die Felder vor, und nach stellenweise blutigem Zweikampf werfen wir die Burschen aus einem Graben nach dem andern heraus.« (19)

Immer, wenn die Telefonleitungen aufgrund von massivem Sperrfeuer ausfielen, erhielt Hitler den Befehl, die Gefechtsstände zu informieren und immer wieder gelang es ihm, unverletzt durch das mörderische Sperrfeuer zu kommen. So auch in der Nacht zum 14. Juli 1916 an der Somme, im Abschnitt Fromelles. Zusammen mit einem Kameraden sollte er Befehle an einen Gefechtsstand überbringen. In Granattrichtern und Gräben suchten sie Deckung vor dem feindlichen Feuer, bis der Kamerad vor Erschöpfung zusammenbrach. Hitler schleppte ihn in den Unterstand zurück. (20)

Dessen ungeachtet schreibt Prof. Dr. Guido Knopp: »Als Meldegänger war er [gemeint ist Hitler, MG] ungebunden und auf sich gestellt, das entsprach seinem Naturell. Andererseits muss er so pflichtversessen und ›devot‹ gewesen sein, dass einige Kameraden sich darüber mokierten.« (21) Natürlich gibt Knopp auch für diese Behauptung keinerlei Quelle an.

 

Verwundungen

Am 2. Oktober 1916 wurde der Regimentsstab des R.I.R. 16 in Le Barque-Nord in einem minierten Unterstand eingerichtet. Ein paar Tage später kam es zum Beschuss durch Granaten. Hitlers Kamerad Balthasar Brandmayer berichtet: »Man konnte kaum sitzen. Einer stolperte über die Beine des anderen. Dumpf und dicht war die Luft, fast zum Ersticken. Eine kleine Treppe führte ins Freie. Ich hatte gerade neben Hitler Platz genommen, da schlug ein Volltreffer mitten in den Gang. Die Decke zermalmt und tausendfach zerrissen, allenthalben spritzten die Splitter.« (22)

Ein Granatsplitter traf Hitler in den linken Oberschenkel. (23) Die Verwundung erwies sich als nicht so schwer, war aber trotzdem ernst. Seine Genesung würde einen siebeneinhalb Wochen langen Lazarettaufenthalt nötig machen. (24) Hitler kam zunächst in das Sammellazarett nach Hermies und vom 9. Oktober bis zum 1. Dezember ins preußische Vereinslazarett vom Roten Kreuz in Beelitz bei Berlin. Doch sein altes Regiment sah er erst einmal nicht wieder, da er zunächst im 2. Infanterie Regiment (4. Kompanie des I. Ersatzbataillons) eingesetzt wurde. Nachdem der Stab »seines« R.I.R. 16 ihn jedoch als Meldegänger angefordert hatte, kam Hitler am 5. März 1917 wieder zu seinen alten Kameraden zurück. (25)

Am 1. März 1917 war Hitler erneut an der Front. In den nächsten Monaten bis zu seiner Gasvergiftung nahm er an den meisten Kampfhandlungen seines Regiments teil, etwa an der Somme, an der Aisne und an der Marne.

Am 14. Oktober 1918 wurden Hitler und mehrere seiner Kameraden auf der Montagne-Höhe bei Werwick-Süd durch einen englischen Gasangriff abermals verwundet. Senfgas (»Gelbkreuz«) war ein flüssiges Sprühmittel, das sich in die Haut einbrannte. (26)

 

Hitler schildert die Szene in Mein Kampf:

»In der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober ging das englische Gasschießen auf der Südfront vor Ypern los; man verwendete dabei Gelbkreuz, das uns in der Wirkung noch unbekannt war, soweit es sich um die Erprobung am eigenen Leibe handelte. Ich sollte es noch in dieser Nacht selbst kennenlernen. Auf einem Hügel südlich von Werwick waren wir noch am Abend des 13. Oktober in ein mehrstündiges Trommelfeuer von Gasgranaten gekommen, das sich dann die ganze Nacht hindurch in mehr oder minder heftiger Weise fortsetzte. Schon gegen Mitternacht schied ein Teil von uns aus, darunter einige Kameraden gleich für immer. Gegen Morgen erfasste auch mich der Schmerz von Viertelstunde zu Viertelstunde ärger, und um sieben Uhr früh stolperte und schwankte ich mit brennenden Augen zurück, meine letzte Meldung im Kriege noch mitnehmend. Schon einige Stunden später waren die Augen in glühende Kohlen verwandelt, es war finster um mich geworden.« (27)

Ernst Günther Schenck beschreibt dies in seinem Buch Patient Hitler. Eine medizinische Biografie: »Gelbkreuz führt zu einer schweren [...] Bindehautentzündung des Auges, die ein Anschwellen der Augenlider und der Augenbindehaut derart zur Folge hat, dass das Auge selbst als zugeschlossen und nicht mehr sehfähig erscheint. Man wird sozusagen sekundär blind, obgleich der Augapfel selbst lediglich mittelbar betroffen ist, und gerät in die Angst, erblindet zu sein, obgleich lediglich maximal geschwollene Augenlider und schwammig erweichte Augenbindehaut das Öffnen zum Sehen verhindern. Dieser Zustand kann wechseln; er klingt normalerweise allmählich ab. Aber er kann sich auch neuerlich wesentlich verschlimmern, wenn sich ein Mensch immer und immer wieder die Augen reibt und derart neue Schwellungen verursacht.« (28)

Hitler erblindete vorübergehend, wurde am 15. Oktober 1918 in das Bayrische Feldlazarett 53 (Oudenaarde) eingeliefert und kam anschließend mit einem Verwundetentransport am 21. Oktober 1918 in das preußische Reserve Lazarett Pasewalk bei Stettin. Dort wurde er am 19. November als geheilt entlassen. (29) Zu dem Zeitpunkt war der Erste Weltkrieg für das Deutsche Reich schon acht Tage lang zu Ende. (30) Hitler wurde der 7. Kompanie des I. Ersatzbataillons des 2. Infanterieregiments zugeteilt, das in München stationiert war. Am 31. März 1920 nach fünf Jahren und acht Monaten Militärdienst wurde er dann aus der Reichswehr entlassen.

 

Fazit:

Aufgrund der Tatsachen und Zeugenaussagen muss davon ausgegangen werden, dass Hitler sich im Kampf bewiesen und als Meldegänger sogar außerordentliche Verdienste geleistet hatte.

 

In der 3. Folge: »Nur« Gefreiter? – Beförderungen und Auszeichnungen.

 

Michael Grandt beschäftigt sich seit 30 Jahren mit der Geschichte des Dritten Reiches und hat mehrere Bücher zu diesem Thema veröffentlicht, u.a. Unternehmen Wüste – Hitlers letzte Hoffnung (Silberburg-Verlag, Tübingen 2002), das vom Staatsminister in der baden-württembergischen Staatskanzlei präsentiert wurde und für das er im Jahre 2005 vom Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg die Staufer-Medaille für besondere Verdienste für das Land erhielt.

 

 

 

Quellen:

(1) Guido Knopp: Hitler – Eine Bilanz, (Sonderausgabe) München 2005, S. 124f.

(2) Anton Joachimsthaler: Adolf Hitler – Korrektur einer Biographie, München 1989, S. 117

(3) Adolf Hitler: Mein Kampf. Doppelband, München 1925/1927 (Auflage 835.-840./8358.-8407.000), S. 180

(4) Fridolin Solleder (Hrsg): Vier Jahre Westfront. Die Geschichte des Regiments List. Reserve-Infanterie-Regiment 16, München 1932, S. 60

(5) Joachimsthaler, S. 121

(6) Vgl.: Solleder, S. 33

(7) Am 3.11.1914 wurde das I. und III. Bataillon zu einem »Kombinierten Bataillon« zusammengefasst, da beide sehr hohe Verluste erlitten hatten (vgl. auch Joachimsthaler, S. 124)

(8) Joachimsthaler, S. 113, 126

(9) Brief Adolf Hitlers an Assessor Ernst Hepp in München vom 5. Februar 1915; der Brief ist als Faksimile abgedruckt in: Werner Maser: Hitlers Briefe und Notizen, Graz 2002, S. 99; Orthografie und Grammatikfehler wurden beibehalten

(10) Joachimsthaler, S. 127

(11) Am 15. November 1914 starben drei der acht dem Regimentsstab zugeteilten Meldegänger nach einem französischen Angriff (Ian Kershaw: Hitler. 1889-1936, Stuttgart 1998, S. 131; Balthasar Brandmayer: Meldegänger Hitler, München/Kolbermoor 1933, S. 51-52)

(12) Adolf Meyer: Mit Adolf Hitler im Bayrischen Reserve-Infanterie-Regiment 16 List, Neustadt a.d. Aisch 1934, S. 65f.

(13) Brandmayer, S. 36ff.

(14) Ebd., S. 42f.

(15) Ebd., S. 36ff.

(16) Knopp, S. 120

(17) John Toland: Adolf Hitler, Biographie 1889–1945, Bergisch Gladbach 1977, S. 92

(18) Ebd., S. 92ff.

(19) Adolf Hitler in seinem Brief vom 5. Februar 1915 an Ernst Hepp; Faksimilie abgedruckt in: Werner Maser: Hitlers Brief und Notizen, S. 78ff

(20) Toland, S. 94

(21) Knopp, S. 125

(22) Brandmayer, S. 76

(23) Hitler datierte seine Verwundung auf den 7. Oktober; wahrscheinlich geschah es zwei Tage zuvor; vgl. Kershaw: Hitler. 1889-1936, S. 791; Joachimsthaler, S. 164-166; Brandmayer, S. 81; zu einer Verletzung des Oberschenkelknochens war es offensichtlich nicht gekommen, aber die der Muskulatur und der Weichteile muss doch erheblich gewesen sein; eine Narbe blieb zurück (Ernst Günther Schenck: Patient Hitler. Eine medizinische Biografie, Augsburg 2000, S. 297)

(24) Auch hier geben sowohl Historiker als auch Hitler selbst verschiedene Daten an. Da aus dem Verwundetenzettel des Sammellazaretts in Hermies jedoch hervorgeht, dass Hitler am 6. Oktober 1916 um 5 Uhr vormittags ärztlich versorgt worden ist, spricht dies dafür, dass die Verwundung am 5. Oktober oder nach Mitternacht, am 6.Oktober erfolgt ist. Wiedemann berichtet zwar von diesem Vorfall, dahingehend, dass es »Nacht« war, teilt aber keine genaue Uhrzeit mit. Sehr viel genauer in: Joachimsthaler, S. 164ff.

(25) Joachimsthaler, S. 168f.

(26) Ebd., S. 178

(27) Hitler, S. 220f.

(28) Schenk, S. 306

(29) Joachimsthaler, S. 178

(30) Mit der Unterzeichnung der Waffenstillstandsvereinbarung am 11. November 1918

 

 


 

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