Wednesday, 26. November 2014
29.01.2012
 
 

Geheimtipp und Dauerbrenner: Soli-Öl

Brigitte Hamann

Manche Dinge sind wundersam. Dazu zählen die immer wieder erstaunlichen Heilerfolge natürlicher Mittel. Heutzutage darf man sie nicht mehr mit dem bewerben, was sie können, obwohl die Wirkung vieler unter ihnen seit Jahrzehnten oder Jahrhunderten bekannt ist. Viele wurden schon in der Antike erfolgreich angewendet. Wer wohl warum verfügt, dass man nicht sagen darf, was sich für unzählige Menschen seit langem bewährt…? Aber das steht auf einem anderen Blatt. Heute möchte ich von einem dieser wundersamen Mittel berichten: dem Soli-Öl, einer kostbaren Mischung aus 21 Kräutern -– und was ich selbst damit erfahren habe.

Vor etwa acht Jahren zog ich mir auf dem Crosstrainer im Fitnessstudio eine Art »Tennisarm« am linken Fuß zu. Das Zehengelenk der zweiten Zehe neben der großen begann höllisch zu schmerzen, so sehr, wie es von Rheumakranken berichtet wird. Ich konnte noch nicht einmal eine Decke über den Fuß legen. Gottseidank verging der heftige Anfall über Nacht. Zurück blieben Schmerzen, die über den ganzen Fuß auszustrahlen begannen. Es gab nur eines: Schonung. Diverse Salben, wie sie allgemein verschrieben werden, waren ganz angenehm, beeindruckten aber weder mich noch meinen Fuß. Kurzum, es brauchte einige Monate, bis ich wieder gut und in normalen Schuhen laufen konnte. Seitdem stellen sich die Beschwerden bei bestimmten

Belastungen immer wieder einmal ein. Das letzte Mal war jedoch etwas anders: Ich bekam die Empfehlung, es mit Soli-Öl zu versuchen. Statt die Nacht mit einem schmerzenden Fuß zu verbringen, der unwillig auf jedes Laufen reagierte, machte sich schon nach der ersten Einreibung ein wohltuendes und entspanntes Gefühl breit, so als ob mein Fuß aufatmen würde. Ich setzte die Einreibungen fort und mit ein wenig Schonung beruhigten sich die Schmerzen nach kurzer Zeit, schneller als mit den üblichen Mitteln. Ich war fasziniert und begann, das Öl auch für andere Anwendungen auszuprobieren, und jede überzeugte mich, vom besonderen Duft angefangen, der an einen Kräuteraufguss in der Sauna erinnert, bis hin zu wohltuenden Einreibungen der vom langen Sitzen am PC verspannten Muskulatur. Der vollständige Name ist übrigens Soli-Chlorophyll-Öl S 21, ein wenig umständlich, aber auskunftsreich: 21 naturreine Öle werden aus Blüten, Blättern, Früchten, Samen und Wurzeln der frischen Kräuter durch Destillation gewonnen, dessen besondere Wirkungen auf der optimalen Zusammensetzung der Kräuter und ihrer jeweiligen Mengen beruht. 18 davon sind ätherische Öle aus Orangen, Eukalyptus, Rosmarin, Pfefferminze, Anis, Lavendel, Salbei, Nelke, Wacholderbeere, Melisse, Thymian, Fenchel, Wermut, Kümmel, Kamille, Petersiliensamen, Kalmus und Selleriesamen. Hinzu kommen eine Mistel-Öl-Lösung, eine Chlorophyll-Öl-Lösung und Weizenkeimöl. Duftet beim Lesen schon etwas vor Ihrer Nase? Der Duft des Soli-Öl unterscheidet sich von dem vieler handelsüblicher Öle, und zwar nicht nur wegen seiner Zusammensetzung, sondern auch durch seine besondere, feine Note, die an die aufwändig hergestellten ayurvedischen Öle erinnert.

 

Geheimtipp und Dauerbrenner

Es war der Heilkundige Erich Reinecke, der das Soli-Öl vor mehr als 70 Jahren auf den Markt brachte, das nach seinem Erfinder oft auch als Reinecke-Öl bezeichnet wird. Sein Anliegen war, ein Rundumheilmittel für die Menschen des damals von Bergbau und Schwerindustrie geprägten Ruhrgebiets zu finden. Atemwegserkrankungen, Gelenkschmerzen, Erschöpfung und Schlafstörungen, Muskelkater und Verspannungen, bei all den kleinen und größeren Beschwerden des Alltags sollte es helfen. Unkompliziert im alltäglichen Gebrauch sollte es sein, deshalb suchte er nach einer Rezeptur, in der sich die heilkräftigen Kräuter zu einem effektiven Mittel verbanden. Noch immer werden die Zutaten wie damals von Hand vermischt, ganz ohne Konservierungsstoffe oder Zusatz von Wasser oder Alkohol, so wie es Erich Reinecke festgelegt hatte.

Heute darf Soli-Öl wie viele andere Naturheilmittel nicht mehr als solches beworben werden. Aus dem vulkanischen Gesteinsmehl Schindeles Mineralien, das viele Menschen viele Jahre mit bestem Erfolg einnahmen, um sich mit Spurenelementen zu versorgen, ist nun ein Badezusatz geworden. Und Soli-Öl ist nun ein »Wellness-Produkt«, was immer das heißen soll. Diese neuen Bestimmungen sind umso erstaunlicher, da die Begründung dafür lautet, die entsprechende Wirkung sei nicht wissenschaftlich nachgewiesen. Das Messen mit zweierlei Maß, bei dem sich geschäftliche Interessen kreuzen, zeigt sich, wenn man bedenkt, dass zum Beispiel weder für die teure Chemotherapie bei Krebs noch für Infusionen bei Hörsturz der geforderte wissenschaftliche Nachweis vorliegt.

An dieser Stelle können die wichtigsten Wirkungen jedoch anders als in der Werbung beschrieben werden. Neben den bereits weiter oben genannten Wirkungen hilft das Öl bei Konzentrationsstörungen, Nervosität und als Erkältungsprophylaxe wie auch zur Behandlung. Drei bis zwölf Tropfen nach Bedarf auf ein Bad, das nach Wunsch mit einem Becher Sahne oder Milch, zwei Esslöffeln hochwertigem Speiseöl und einem Teelöffel Honig ergänzt werden kann. Bei Magenbeschwerden kann es innerlich in warmer Milch oder Wasser eingenommen oder als Wickel auf den Magen gelegt werden. Müde Füße und schwere Beine werden durch Fußbäder mit einigen Tropfen Soli-Öl wieder munter. Und sogar die Haut liebt es: Mischen Sie einen Teil Soli-Öl mit vier bis fünf Teilen hochwertigem Pflanzenöl und massieren Sie die Mischung sanft in die Haut ein. Diese Ölmischung eignet sich auch für eine wohltuende, entspannende Massage ohne besonderen Anlass. Unreinheiten verschwinden, wenn man sie mehrmals täglich mit einem Tropfen purem Öl betupft. Die Herstellerfirma Soliform hat noch einen extra Tipp: Nehmen Sie zehn bewusste Atemzüge. Verreiben Sie dazu einen Tropfen Soli-Öl in Ihren Handflächen, lassen Sie es etwas erwärmen und halten Sie anschließend die Hände vor Mund und Nase. Atmen Sie tief ein – so fängt Ihr Tag gut an!


Soli-Öl hat seinen Preis. Wer den ersten Blick auf die Menge und den Preis wirft, wird vielleicht zunächst irritiert sein. Doch Qualität hat ihren Preis. Und man braucht wenig von dem intensiven Öl. Für flächige Anwendungen gibt es außerdem die Möglichkeit, es, wie beschrieben, mit einem hochwertigen Pflanzenöl zu mischen. Die verschiedenen Anwendungen habe ich selbst oder Freunde von mir inzwischen getestet und Soli-Öl hat neue Fans gewonnen. Ich bin auch dabei, mit dem Öl zu experimentieren, denn sicher ist es auch bei anderen Beschwerden hilfreich. Nach dem Test mit der kleinen Flasche ist es übrigens nun die große, die in meiner Hausapotheke steht.

 

 


 

 

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