Donnerstag, 8. Dezember 2016
21.03.2015
 
 

Magnesium – Schlüsselmineral für starke Knochen und einen gesunden Körper

Brigitte Hamann

Wussten Sie, dass Sie für gesunde Zähne und starke Knochen nicht nur Kalzium, sondern vor allem Magnesium brauchen? Der Mineralstoff ist an über 300 Vorgängen im Körper beteiligt – von der Verdauung und den Stoffwechsel bis hin zur Immunabwehr, Regeneration und Verjüngung. Und es entspannt, gibt Energie und erhöht die Widerstandskraft. Oft besteht jedoch ein Mangel.

 

Sind Sie schnell müde und erschöpft? Fühlen Sie sich oft angespannt, gereizt oder ängstlich? Kennen Sie Muskelkrämpfe, schlafen Sie schlecht oder machen Ihnen Herz und Kreislauf zu schaffen? Leiden Sie unter Osteoporose, schlechten Zähnen oder machen Ihnen die Folgen eines Knochenbruchs noch zu schaffen? Hätten Sie einfach generell gern mehr Energie und Lebensfreude? Dann denken Sie über zusätzliches Magnesium nach. Und das möglichst in der optimalen Form der Aufnahme im Körper: aufgetragen auf die Haut als Magnesiumöl.

 

 

Magnesium ist ein Allroundtalent, das sich nicht nur bei den genannten Symptomen als segensreich erweist. Seine umfassende Bedeutung für unsere Gesundheit rückt erst seit recht kurzer Zeit ins Blickfeld. Denn: ohne Magnesium geht nichts in unserem Körper. Der erstaunliche Mineralstoff spielt eine zentrale Rolle im Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel, reguliert Blutzucker und Cholesterin und beeinflusst die Funktion der Schilddrüse und den Fettabbau.

Studien belegen, dass Magnesium die Bildung von Plaque an den Wänden der Arterien verhindern oder reduzieren kann. Damit sinkt das Risiko von Arterienverkalkung und Bluthochdruck. Es hält die Gefäße flexibel, sodass sie sich nach Bedarf erweitern oder zusammenziehen und die Zellen optimal mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen können. Vor allem das Herz profitiert und kann mit Hilfe von Magnesium seine Pumpleistung gleichmäßig und effizient vollführen. Der Vielkönner unterstützt Regeneration und Verjüngung, indem er einen wichtigen Einfluss auf die Reproduktion der Zellen nimmt. Fitte Zellen produzieren Energie. Wer unter Magnesiummangel leidet, leidet meist auch unter Erschöpfung, Müdigkeit und Antriebslosigkeit, nicht selten sogar unter Ängsten. Schilddrüse und Eierstöcke, Prostata und die Fruchtbarkeit werden beeinflusst. Die Atmung, das Immunsystem, die Leber und das Lymphsystem – Magnesium hat auch hier eine Schlüsselrolle.

 

Bei Zähnen, Knochen und Knorpeln denken wir meist zuerst an Kalzium, doch sie brauchen Magnesium, um Substanz aufzubauen und gesund zu bleiben. Ohne Magnesium ist Kalzium wirkungslos und kann sogar schädlich sein. Denn Kalzium, Natrium und Kalium werden mit Hilfe von Magnesium dorthin gelenkt, wo sie gerade benötigt werden, seien es die Zähne, die Knochen, die Muskeln oder das Herz. Wenn Sie unter Muskelkrämpfen oder seelischer Anspannung leiden, ist Magnesium das Mittel der Wahl. Auch Hören und Sehen werden von Magnesium beeinflusst. Sie wollen Ihr Gewicht halten? Magnesium hilft dabei. Kinder und Jugendliche brauchen in der Wachstumsphase besonders viel Magnesium.

 

Magnesiummangel ist an den meisten Erkrankungen beteiligt. Vor allem Entzündungen und chronisch-entzündliche Erkrankungen reagieren positiv auf Magnesiumgaben. Angesichts der Tatsache, dass Entzündungsreaktionen nicht nur eine gesunde Abwehrreaktion des Körpers sind, sondern auch die Grundlage vieler Erkrankungen von Herzinfarkt über Diabetes bis zu Krebs, wird schnell deutlich, wie wichtig ein ausgeglichener Magnesiumspiegel ist.

 

Die Liste von Symptomen eines Magnesiummangels ist lang. Sie reicht von offensichtlichen Beschwerden wie Muskelkrämpfen bis zu solchen, die sich weniger eindeutig zuordnen lassen wie Abgeschlagenheit. Schwangere und Frauen, die die Pille einnehmen oder in den Wechseljahren sind, Diabetiker und Menschen, die Medikamente einnehmen oder z.B. unter Tinnitus, Herzrhythmusstörungen oder Darmerkrankungen leiden, wer einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt durchlebt hat und jeder, der seinen Körper energetisieren und verjüngen will, kann von zusätzlichem Magnesium profitieren.

 

Doch nicht jede Einnahmeform ist gleichwertig. Magnesium, das wir einnehmen, wird nur teilweise und manchmal sogar kaum aufgenommen. Weitaus besser bewährt hat sich Magnesiumöl, das äußerlich auf die Haut aufgetragen wird. Diese transdermale Form sorgt nicht nur für eine nahezu vollständige Resorption, sie erhöht auch die Aufnahmefähigkeit von innerlich angewandtem Magnesium. Außerdem kann Magnesiumöl genau auf die Körperstellen aufgetragen werden, die es benötigen: ein Knochenbruch, Fußknochen mit Belastungsbruch oder -risiko, auf einen sogenannten Tennisarm. Erstaunliche Wirkungen wurden bei Osteoporose, Rheuma, Menstruationsbeschwerden, Blutwerten und Herzinfarkt beobachtet. So fanden sich freie Arterien bei einem Mann, der einen Herzinfarkt und acht Stent-Eingriffe hinter sich hatte, nachdem er vier Monaten lang Magnesiumchlorid eingenommen hatte.

 

Über die Nahrung kann der Magnesiumbedarf immer weniger gedeckt werden, nicht nur weil unsere Nahrungsmittel nährstoffarmer werden, sondern auch, weil die Aufnahme im Darm mit den Jahren nachlässt. Eine neue Form, die effektive Bioverfügbarkeit und Wirksamkeit bietet, ist Magnesiumöl. Das Öl, welches seinen Namen von seiner öligen Konsistenz hat, ohne ein Öl im eigentlichen Sinn zu sein, ist eine Flüssigkeit, die aus Magnesiumchlorid zur äußerlichen Anwendung selbst hergestellt werden und auf die Haut aufgetragen werden kann. Bei Bedarf kann zusätzlich Magnesiumchlorid eingenommen werden.

 

In Das Magnesiumbuch. Schlüsselmineral für unsere Gesundheit beschreibt Dr. Barbara Hendel ausführlich und leicht nachvollziehbar alles Wichtige rund um das wichtige Mineral und seine neue Anwendungsform Magnesiumöl. Das Buch garantiert dem Leser eine Reihe »Aha«-Erlebnisse!

 

 

 

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Leser-Kommentare (6) zu diesem Artikel

24.03.2015 | 20:30

FränkyBoy

Karsten, tolle Worte! Herzlichen Dank!!


23.03.2015 | 11:56

Karsten

Es ist Tatsache, wer will kann es im Vergleich schmecken, daß der allgemeine Supermarkfraß inklusive Gemüse mangels Mineraliengehalt viel mehr ´zuckerhaltigen Attrappen mit etwas Vitaminen´, als echter Nahrung ähnelt. Es stimmt auch, daß es darin deutlich an Magnesium mangelt, und Sinn macht, dies privat gezielt auszubügeln. Jedoch ist die Art, wie ständig Dinge, hier Nahrungsbestandteile, zu Wundermitteln erhoben werden, ein Zeichen von Zinsschuldenmerkantilismus,...

Es ist Tatsache, wer will kann es im Vergleich schmecken, daß der allgemeine Supermarkfraß inklusive Gemüse mangels Mineraliengehalt viel mehr ´zuckerhaltigen Attrappen mit etwas Vitaminen´, als echter Nahrung ähnelt. Es stimmt auch, daß es darin deutlich an Magnesium mangelt, und Sinn macht, dies privat gezielt auszubügeln. Jedoch ist die Art, wie ständig Dinge, hier Nahrungsbestandteile, zu Wundermitteln erhoben werden, ein Zeichen von Zinsschuldenmerkantilismus, mangelnder Nüchternheit, Sachlichkeit und Information. Woran es fast allen Menschen vor allem anderen mangelt, und was viele Dinge tatsächlich heilt und ändert, ist Energie. Und zwar jener, die Bewußtheit ist und woraus der Mensch komplett besteht. Die allgemeine Dumpfheit und Apathie sind Ausdruck des chronischen Mangels daran, und deswegen ändern Politik- und andere Informationen, die grundsätzlich dieses Thema nicht enthalten, an dieser Not absolut nichts. Selbst Hinweise wie dieser führen eben wegen dieses unerkannten Problemes seltenst zu Änderungen im eigenen Verhalten und Leben. An jener energetischen Not kann jeder nur für sich selbst etwas zu ändern versuchen. Der Kampf mit und um sich selbst war schon immer der größte und schwerste, und lohnendste. Das Netz bietet hier Hinweise. Es kommt dabei darauf an, die makellosesten zu finden, aufzugreifen, und anderes zu meiden. Wer suchet, der findet.


21.03.2015 | 17:28

Orange

Hm. Klar braucht man das. Essentiel. Jedoch: So gern ich Magnesium als "Wundermittel" gegen Krämpfe und Co. ansehen würde. Es gibt dazu keine eff. med. Studien, welche eine explizite Devianz bezueglich der höheren Einnahme rechtfertigen wuerde. Im Normalfall. Alles andere ist reines Wunschdenken. Oder bedarf einer med. Abklärung. Egal was hier "vermutet" wird. Eine grundlegende Wirkung kann nur im Zusammenspiel mit anderen "Wirkstoffen" klar und...

Hm. Klar braucht man das. Essentiel. Jedoch: So gern ich Magnesium als "Wundermittel" gegen Krämpfe und Co. ansehen würde. Es gibt dazu keine eff. med. Studien, welche eine explizite Devianz bezueglich der höheren Einnahme rechtfertigen wuerde. Im Normalfall. Alles andere ist reines Wunschdenken. Oder bedarf einer med. Abklärung. Egal was hier "vermutet" wird. Eine grundlegende Wirkung kann nur im Zusammenspiel mit anderen "Wirkstoffen" klar und deutlich gewertet werden. Wobei hier das Wort "Zusammenspiel" besonders gewertet ist. Anders formuliert: Es ist mittlerweile erwiesen, dass oft (vermutete) genannte Wirkungen von Magnesium auf anderen Elementen beruhen, oder nur in Kombination mit diesen ihren Zweck erfüllen. Als Beispiel: Zink. Liebe Gruesse, ich hoffe sehr, dass auch "andere" Meinungen im Kopp-Portal veröffentlicht werden. Danke.


21.03.2015 | 12:12

Carlos

Hola Ben, welche Schlagzeile meintest du denn? Ick hab maa jantz schnell jekuckt un die Schlagzeile bei der angesprochenen linken Zeitung nich jefunden! Wolltest du etwa nur Werbung machen für dieses selbstdefinierte "Linke" Lügenmedium? Sollte es der TAZ etwa schon sooo schlecht gehen? ...oder sind nur die Ansprüche der sogenannten Journalisten gestiegen, wodurch man dem Zwang unterliegt neue Geldquellen zu erschließen? @ KOPPBERATUNG Ich habe ebenfalls eine geniale...

Hola Ben, welche Schlagzeile meintest du denn? Ick hab maa jantz schnell jekuckt un die Schlagzeile bei der angesprochenen linken Zeitung nich jefunden! Wolltest du etwa nur Werbung machen für dieses selbstdefinierte "Linke" Lügenmedium? Sollte es der TAZ etwa schon sooo schlecht gehen? ...oder sind nur die Ansprüche der sogenannten Journalisten gestiegen, wodurch man dem Zwang unterliegt neue Geldquellen zu erschließen? @ KOPPBERATUNG Ich habe ebenfalls eine geniale Idee! Versterben Sie doch einfach, dann müssen Sie hier nicht mehr lesen, und das kommentieren ist auch nicht mehr notwendig!


21.03.2015 | 09:54

ben

Weil sich eine Schlagzeile gut macht, stellt Kopp sie ins Netz? Man kann seinen Feind nicht schwächen, indem man ihn stark macht. Stellt die Taz eure Schlagzeilen ins Netz?


21.03.2015 | 07:06

KOPP BERATUNG

Ich hab DIE IDEE! Kommentarfunktion abschaffen, dann spart man sich das lästige Zensieren!

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