Monday, 30. May 2016
20.05.2015
 
 

Warum Sie synthetische Vitamine und Mineralstoffe unter allen Umständen vermeiden sollten …

Brigitte Hamann

... und welchen Einfluss die Pharmaindustrie auf Sie als Verbraucher hat. Synthetische Vitamine und Mineralstoffe sind überall. Sie finden sich nicht nur in Müslis und Getränken, wo sie als Werbemaßnahme leicht zu erkennen sind. Sie sind in der Milch, in Fetten, in Ölen, in Futtermitteln für Tiere, sodass wir sie über Fleisch zu uns nehmen. Selbst in Bio-Hundefutter sind sie erlaubt. Von Multivitamingetränken bis zu Multivitaminpräparaten werden wir mit einer Flut von künstlichen Zusatzstoffen bombardiert.

 

Natürliche und künstliche Vitamine und Mineralstoffe im Vergleich

 

Die Unterschiede zwischen natürlichen und synthetischen Vitaminen und Mineralstoffen sind so groß, dass man nicht genug darauf hinweisen kann: Natürliche Vitamine und Mineralstoffe sind in allen Nahrungsmitteln enthalten, ebenso wie in Nahrungsergänzungsmitteln, die auf natürlicher Basis hergestellt werden. Dort kommen sie in einem Verbund vor, in dem sie synergetisch zusammenwirken. Anders als ihre künstlichen Nachahmungen bestehen sie nicht aus einem oder einer Anzahl im Labor zusammengestellter Stoffe, sondern aus einer Mischung, deren Komponenten wir meist noch gar nicht alle kennen, geschweige, dass wir sie erforscht hätten.

 

Jeder dieser Bestandteile hat seinen natürlichen Platz und seine spezifische Aufgabe und macht aus Obst und Gemüse, aus Superfoods und naturbelassenem Getreide, aus Weidevieh und Bio-Hühnchen eine Quelle der Gesundheit. Ein ausgeklügeltes System sorgt im Körper dafür, dass die tatsächlich benötigten Vitamine und Mineralstoffe aufgenommen werden. Der Überschuss sowie Unverdauliches und Schadstoffe werden dagegen ausgeschieden. Die meisten Nahrungsmittel tragen durch ihre Stoffvielfalt, z.B. durch Enzyme, dazu bei, dass dieser Prozess reibungslos vonstatten gehen kann.

 

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln sind ganzheitlich aufeinander bezogen, auch diejenigen, die je nach Art höhere Konzentrationen des einen oder anderen Stoffs aufweisen (z.B. Eisen). Von Goji über Moringa bis zu Gerstengras bietet jedes natürliche Nahrungsergänzungsmittel die Kraft der Natur, so wie es auch natürlich gezogene Nahrungsmittel tun.

 

Synthetischen Nahrungsergänzungsmitteln fehlt das Gesamtpaket an Stoffen, die sie zu einem homogenen Ganzen machen würden. Ob nur ein Stoff oder eine ganze Anzahl (»Mulitvitamine und Mineralstoffe«) ändert nichts an der Tatsache, dass es sich um isolierte Bestandteile handelt. Außerdem unterscheiden sich die Strukturen künstlicher und natürlicher Stoffe – wenn auch oft nur um ein winziges, aber entscheidendes Detail.

 

Unser Körper weiß, was künstlich und was natürlich ist

 

Unser Körper lässt sich nicht einfach überlisten. Studien belegten, dass unser Körper in der Lage ist, künstliche Vitamine von natürlichen zu unterscheiden. Bei Erwachsenen wie bei Kindern hatte z.B. künstliches Vitamine E eine deutlich andere Wirkung als natürliches. Künstliches Vitamin E kann außerdem – neben anderen Auswirkungen − dem Hormonsystem erheblich schaden! Ähnliche Ergebnisse finden sich in Studien zu künstlichem Vitamin A, welches das Krebsrisiko erhöht. Bei der allseits beliebten Ascorbinsäure (»Vitamin C«) sieht die Lage nicht besser aus, im Gegenteil. Ascorbinsäure ist ein reines Laborprodukt und kein vollständiges Vitamin.

 

Es zerstört zwar ebenfalls effektiv Mikroben, aber auch die gesunde Darmflora – um nur eine schädliche Nebenwirkung zu nennen. Ohne gesunden Darm kein gesundes Immunsystem, die Katze beißt sich in den Schwanz. Natürliches Vitamin C dagegen heilt zahlreiche Krankheiten, bekämpft erfolgreich Viren und Antibiotika resistente Bakterien, stärkt Immunsystem und Bindegewebe, verhindert die Bildung von krebserregenden Nitrosaminen, entgiftet, verbessert die Eisenaufnahme und vieles Erstaunliche mehr. Besonders viel natürliches Vitamin C ist z. B. enthalten in der Acerola Kirsche, in Gerstengras, Grapefruitkernextrakt und Moringa olifeira.

 

Die schädlichen Wirkungen künstlicher Zusatzstoffe

 

Im Labor hergestellte Vitamin- und Mineralstoffpräparate, die wir in Apotheken, Supermärkten und Drogerien kaufen können, enthalten außerdem meist schädliche Zusatzstoffe und Chemikalien. Wer die Liste der Inhaltsstoffe liest, wird mit einer Reihe von Bezeichnungen und E-Nummern konfrontiert, deren Bedeutung kaum jemand kennt. Viele Präparate wie z.B. Kalziumbrausetabletten sind mit Aspartam (E 951) oder Cyclamat (E 952) gesüßt, die nachweislich schädlich sind. Dazu kommen Farbstoffe, Verdickungsmittel, synthetische Antioxidantien wie Butylhydroxytoluol (E 321), das sich als krebserregend erwies.

 

Viele Studien unterstützen Big Pharma Profite

 

Studien vermitteln uns ein Gefühl von wissenschaftlicher Solidität. Wird eine Aussage durch Forschung belegt, erweckt sie Vertrauen. Doch leider ist dieses Vertrauen häufig fehl am Platz. Allein im Jahr 2011 wurden rund 400 Studien zurückgezogen, Tendenz steigend.

 

Immer wieder werden Studien zurückgezogen. Als Grund werden Flüchtigkeitsfehler angegeben, doch immer häufiger handelt es sich um gefälschte Studien oder solche, bei denen wichtige Angaben fehlen. Studien sind kostspielig und aufwendig. Kleine Unternehmen und Privatleute, die an Untersuchungen interessiert wären, sind meist nicht in der Lage, dies zu leisten. Die Pharmaindustrie aber hat kein Interesse daran, in Untersuchungen zu Naturheilmitteln zu investieren, die sie nicht patentieren kann. Kolloidales Gold und Silber werden z.B. nur als Träger von chemischen Substanzen erforscht (und man kann sich fragen, was hier wirkt, die Substanz oder das Kolloid).

 

Studien zu der Korrektheit von Studien zeigen, dass der größte Teil der medizinischen Forschung fehlerhaft oder schlichtweg falsch ist. Es kommt sehr darauf an, wer die Studien finanziert und welche Methoden angewandt werden. Oft wird auch nicht angegeben, ob es sich bei Untersuchungen zu Vitaminen um synthetische oder natürliche handelt. Künstliche Zusätze sind weitaus billiger herzustellen, im Vergleich zu Kombinationen aus natürlichen Vitaminen jedoch nachweislich als kritisch einzustufen. Wissenschaftliche Studien, die nicht den gewünschten Ergebnissen entsprechen, werden jedoch ignoriert. Ein Beispiel sind die Dosierungsangaben der der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für Vitamine und Mineralstoffe. Während die DGE z.B. 12 IE Vitamin E empfiehlt, rät die renommierte Berkeley Universität schon längst zu 200 − 800 IE Vitamin E täglich.

 

Woran die Pharmaindustrie wirklich interessiert ist, zeigt sich schnell, wenn man weiß, dass 90 Prozent der Pharmariesen im Jahr 2013 mehr Geld für Werbung als für Forschung ausgaben.

 

Der Verbraucher bekommt gefilterte Informationen. Die Ideen, wie die Interessen der Großindustrie gewahrt werden können, boomen. Ein Supercoup waren die sogenannten Health Claims, die festlegen, welche Wirkungen von Naturheilmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln zusammen mit dem Naturprodukt veröffentlicht werden dürfen und welche nicht. Obwohl sich die entsprechenden Heilwirkungen seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden bewährt haben, dürfen sie nur noch mit Einschränkungen genannt werden, weil es keine offiziell anerkannten Studien dafür gibt. Nur wenn die Studien die offiziellen (teuren Kriterien) erfüllen, sind sie zugelassen. Der Verbraucher wird entmündigt.

 

Noch ist die Situation in der EU uneinheitlich, weil die Bestimmungen von den einzelnen Ländern festgelegt werden. Deutschland als politisch korrektes Vorzeigeland bemüht sich um EU-freundliche Profilierung. Heilmittel, deren Wirkungen mehr als erstaunlich sind, wie MMS, werden unter das Arzneimittelgesetz gestellt und damit »unschädlich« gemacht. Einen Wasserreiniger – denn das ist MMS im Kern – kann jeder selbst billig herstellen, warum sollte ein Pharmakonzern sich dafür interessieren? Für den Verbraucher ist die Situation mehr als verwirrend. Einige Anbieter, die aus nicht konformen Ländern verschicken oder in Ländern wie der Schweiz ansässig sind, dürfen alle Wirkungen nennen und zu einem Produkt verlinken. In Deutschland fragen immer mehr Verbraucher, wo sie denn das beschriebene Produkt kaufen können …

 

Wer sich wirklich um seine Gesundheit kümmern möchte, dem bleibt nichts anderes übrig, als sich selbst zu informieren – und zusammenzustellen, was er als gut erachtet. Und es bei einem Anbieter seines Vertrauens zu kaufen.

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (114) zu diesem Artikel

27.05.2015 | 15:21

ctzn5

klar - und dass "einige" banken in schweden das bargeldgeschäft nicht mehr betreiben, hängt wohl mit den langen restgeldgebundenen wartezeiten im supermarkt zusammen.


24.05.2015 | 15:50

Basil Geoffrey

ctzn5 Vermutlich wird dadurch die Kapazität vergrößert - zumindest war das ein Grund für digitales Fernsehen.


22.05.2015 | 14:36

ctzn5

und ich hätte gerne gewusst, warum die welt anfängt sich vom herkömmlichen rundfunk loszusagen und norwegen bereits ab 2019 nur noch digitales cell-radio (im prepaid handy format) senden wird - aufgrund des besseren klangs als in der frequency modulation oder um kosten einzusparen?


22.05.2015 | 14:15

Basil Geoffrey

Frau Müller - bevor Sie hier mit komplizierten Dingen anfangen, erklären Sie mir doch bitte, weshalb hier (http://www.sattvengg.com/2013/09/uplink-antenna-for-transmitting-tv-signa.html) gelogen wird.


22.05.2015 | 13:17

Bärbel Müller

Basil, vereinfacht oder nicht, meine Beschreibung ist richtig. Und ebenfalls die Forderung nach einem Beweis, daß Impfungen Erkrankungsraten reduzieren können und vor künftigen Krankheiten schützen. Meine Kenntnisse der Biochemie Immunologie sind weit moderner als Ihre, da Sie ja noch an die veraltete Idee glauben, wonach ein magischer, unsichtbarer Erreger eine Krankheit verursacht und daß man sich dagegen schützen kann, in dem man diesen Erreger sich vorher spritzt. Sprich, daß...

Basil, vereinfacht oder nicht, meine Beschreibung ist richtig. Und ebenfalls die Forderung nach einem Beweis, daß Impfungen Erkrankungsraten reduzieren können und vor künftigen Krankheiten schützen. Meine Kenntnisse der Biochemie Immunologie sind weit moderner als Ihre, da Sie ja noch an die veraltete Idee glauben, wonach ein magischer, unsichtbarer Erreger eine Krankheit verursacht und daß man sich dagegen schützen kann, in dem man diesen Erreger sich vorher spritzt. Sprich, daß man den Teufel mit dem Belzebub vertreibt. Das ist tiefes Mittelalter. Mehr steckt hinter Ihrer heißgeliebten Erregertheorie nämlich nicht und würde sie nicht mit der geballten Macht der ganzen Pharmamafia mit allen ihren Helfershelfern von Kurpfuschern in weissen Kitteln, über Pseudowissenschaftler, Winkeladwokaten, gekaufte Richter und Politiker, bis zum Fernsehmoderatoren, so vehement verteidigt, dann säßen jetzt jede Menge Menschen im Knast, die seit dem großen Krieg willig und wissend tagtäglich ein Verberchen an der Menscheit begehen.


22.05.2015 | 12:25

Basil Geoffrey

Frau Müller - dies ist eine starke vereinfachte Beschreibung. Durch die Impfung werden spezifische Antikörper gegen das Antigen gebildet, das im Impfstoff enthalten ist (man verwendet genau das gleiche Prinzip um Antikörper zu gewinnen - man verabreicht ein entsprechendes Antigen einem Tier und isoliert die gebildeten Antikörper). Diese Antikörper, die u.A. auch auf B-Zellen präsentiert - und man kann zeigen, daß Antikörper, die spezifisch für das geimpfte Antigen sind, gebildet...

Frau Müller - dies ist eine starke vereinfachte Beschreibung. Durch die Impfung werden spezifische Antikörper gegen das Antigen gebildet, das im Impfstoff enthalten ist (man verwendet genau das gleiche Prinzip um Antikörper zu gewinnen - man verabreicht ein entsprechendes Antigen einem Tier und isoliert die gebildeten Antikörper). Diese Antikörper, die u.A. auch auf B-Zellen präsentiert - und man kann zeigen, daß Antikörper, die spezifisch für das geimpfte Antigen sind, gebildet werden. Das sind keine unspezifischen Eiweise, sondern sehr spezifische Proteine. Frau Müllers Kenntnisse der Biochemie und Immunologie scheinen noch aus der Zeit zu stammen in der man weder die primäre noch höhere Strukturen von Proteinen kannte - aber spätestens seit Sanger ist dies eben nicht mehr der Fall.

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