.jpg)
Wir können uns glücklich schätzen, in einer Zeit zu leben, in der es so viele natürliche Alternativen zu potenziell gefährlichen künstlichen Süßstoffen gibt.
Es hat einige Zeit in Anspruch genommen, bis wir die heutige Situation erreicht haben, in der diese natürlichen Alternativen auch in ausreichend großen Mengen verfügbar sind. Saccharin war der erste kalorienarme künstliche Süßstoff, der im ausgehenden 19. Jahrhundert als Massengut auf den Markt kam. Der gleiche Süßstoff ist heute immer noch in einigen künstlichen Süßstoffen enthalten, die in ihren bunten kleinen Verpackungen zu kaufen sind.
Saccharin wurde »versehentlich« durch einen Chemiker entdeckt, der in einem Labor eigentlich an einem ganz anderen Projekt arbeitete. Es wurde dann patentiert und weltweit als zuckerfreier Süßstoff vermarktet, dessen Süßkraft die des Zuckers um ein Vielfaches überstieg. Saccharin erlebte eine enorme Hochphase, bis dann Verbindungen zu Krebs und noch zahlreiche weitere negative Nebenwirkungen entdeckt wurden.
Bis heute haben sich diese potenziell gefährlichen Süßstoffe auf dem Markt
gehalten. Aber heute erkennen immer mehr Menschen, dass es natürliche, unbedenkliche Alternativen gibt, wenn es um Süßstoffe mit einem niedrigen glykämischen Index (misst die Beeinflussung des Blutzuckerspiegels durch ein kohlenhydrathaltiges Nahrungsmittel) und wenig Kalorien geht.
Wie schon erwähnt ist Stevia heute einer der beliebtesten alternativen Süßstoffe. Bei Stevia (Stevia rebaudiana, auch als Süßkraut oder Honigkraut bekannt) handelt es sich um eine natürlich vorkommende, süßschmeckende Pflanze, die kristallisiert und dann in Pulver- oder flüssiger Form eingesetzt werden kann. Stevia wird unter verschiedenen Markennamen vermarktet, und es hängt von der Verarbeitungsmethode ab, inwieweit eine gewisse Bitterkeit zur Süße hinzukommt.
Stevia beeinflusst den Blutzuckerspiegel nicht und ist praktisch kalorienfrei. Die Blätter der Stevia rebaudiana, die die süße Unterart dieser Pflanzenfamilie darstellt, sind etwa 15 Mal süßer als Zucker. Damit wird sie zu einem gefährlichen Wettbewerber für ihren künstlichen Konkurrenten.
Eine andere, ebenfalls immer beliebtere natürliche Zucker-Alternative ist der Agavennektar, der als
süßer Sirup aus der blauen Agave (Agave tequilana) gewonnen wird. Diese Agavenart wurde ursprünglich vorwiegend zur Herstellung von Tequila benutzt, bis man entdeckte, dass nach mehrstündigem Kochen ein süßer Sirup entstand.
Ein wichtiger Unterschied zwischen Stevia und Agavennektar betrifft die Wirkung auf den Blutzucker. Anders als Stevia beeinflusst Agavennektar den Blutzuckerwert, aber verglichen mit der Wirkung von Zucker sind die Auswirkungen jedoch vernachlässigbar. Daher wird Agavennektar von gesundheitsbewussten Menschen als gesunder Ersatz für Zucker geschätzt.
Die Frage, ob Agavennektar tatsächlich ein gesunder Zuckerersatz ist, wird in Teilen kontrovers diskutiert. Bei vielen ist der Nektar aber wegen seines natürlich süßen Geschmacks und der breiten Verwendungsmöglichkeit beim Kochen beliebt. Agavennektar liegt in flüssiger Form vor und ist etwa so zähflüssig wie Honig. Er kann auch beim Backen verwendet werden, aber dazu benötigt man schon einige Erfahrung.
Bei der Entscheidung, welcher natürliche Süßstoff der richtige für einen ist, sollte man die verschiedenen Marken ausprobieren und dann entscheiden, welche Sorte und Form die eignen Bedürfnisse am besten befriedigt und dem eigenen Geschmack am meisten entspricht.
__________
Quellen zu diesem Artikel:
NaturalNews
Interesse an mehr Hintergrundinformationen?
Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!
Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information. Jede Ausgabe ist gründlich recherchiert, im Klartext geschrieben und setzt Maßstäbe für einen kritischen Informationsdienst, der nur unter ausgewählten Lesern zirkuliert und nur im Abonnement zu beziehen ist.
In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen:
- Keiner will den Euro: Wird es jetzt zum Spielgeld?
- Mit Schulden sterben: In den USA nehmen Rentner ihre Schulden mit ins Grab
- EU-Verordnung: Alle Europäer erhalten neue Kontonummern
- Wer verdient das Bundesverdienstkreuz? Dreißig Abgeordnete des Bundestages bekommen pro Wahlperiode das Bundesverdienstkreuz verliehen – einfach so

Das alles und viele weitere Kurzberichte im neuen KOPP Exklusiv, fordern Sie noch heute Ihr Probeabonnement an!
© 2011 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg
Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.