Sunday, 24. July 2016
19.11.2013
 
 

Belegt: Astaxanthin mindert Oxidation, DNS-Schäden und die Entwicklung von Leberkrebs

David Gutierrez

Es mehren sich die wissenschaftlichen Beweise dafür, dass Astaxanthin zu den kräftigsten Antioxidantien zählt. Laut einer Studie von Wissenschaftlern des indischen National Institute of Pharmaceutical Education and Research kann Astaxanthin nicht nur die Oxidation in der Leber mindern, sondern auch Schäden an der DNS und die Frühstadien der Entwicklung von Leberkrebs.

Bei der Studie, die 2010 in der Fachzeitschrift Mutation Research veröffentlicht wurde, verwendeten die Forscher Cyclophosphamid zur Induzierung von oxidativem Stress in der Leber von Ratten. Solcher Stress führt erwiesenermaßen zu Schäden an der DNS und letztendlich zur Entwicklung von Leberkrebs. Anschließend wurde die Leber der Tiere mit 25 mg/kg Astaxanthin behandelt. Oxidativer Stress, Schäden an der DNS und präkanzeröse Symptome gingen dadurch zurück.

 

»Die vorliegende Studie bestätigt, dass es sich bei Astaxanthin um ein kräftiges Antioxidans handelt, das oxidativen Stress, DNS-Schäden und Zelltod, aber auch die Induzierung einer frühen Hepatokarzinogenese hemmt«, schrieben die Forscher.

Ein einzigartiges Antioxidans

 

Astaxanthin ist ein gelb-orange-farbenes Pigment aus der Familie der so genannten Xanthophylle, die wiederum eine Unterklasse der Carotinoide sind. Es findet sich reichlich in Algen und Plankton; Krill, Lachs, Schalentiere und sogar Flamingos verdanken ihm ihre rot-rosa Farbe.

 

Zwar können alle Antioxidantien zell- und DNS-schädigende freie Radikale aus dem Körper entfernen, doch das Astaxanthin besitzt noch weitere Eigenschaften, die ihm größere Wirksamkeit verleihen.

 

Überwiegend ist sie auf seine ungewöhnliche Beweglichkeit zurückzuführen: Anders als die meisten Antioxidantien kann das Astaxanthin Zellschranken genauso überwinden (und so freie Radikale in den Zellen fangen) wie die Blut-Retina[Netzhaut]-Schranke (und so zum Schutz der Augen beitragen) und die Blut-Hirn-Schranke (und so zum Schutz des Gehirns beitragen).

 

Außerdem oxidiert das Astaxanthin nicht, nachdem es die freien Radikale gefangen hat, es wirkt also weiter. Bekanntermaßen ist es in der Lage, unterschiedliche freie Radikale gleichzeitig abzufangen und nicht nur eines. Es ist auch nicht auf eine bestimmte Klasse von freien Radikalen hin orientiert wie die meisten anderen Antioxidantien.

 

Ähnlich wie viele Antioxidantien wirkt Astaxanthin auch entzündungshemmend. Das ist offenbar auch die Grundlage seiner gesundheitlichen Vorzüge, denn chronische Entzündung wird mit verschiedenen chronischen Krankheiten in Verbindung gebracht, darunter viele Krebsformen, Herzkrankheiten, Alzheimer und Diabetes.

 

Da Astaxanthin die chronische Entzündung besonders wirksam zu mindern scheint, wird es auch häufig gegen Gelenkschmerzen bei Arthritis, Karpaltunnelsyndrom und sportbedingten Beschwerden eingesetzt. Bei einer Umfrage der Firma Nutrex Hawaii berichteten 80 Prozent der Befragten, die Astaxanthin gegen Rückenschmerzen oder Arthritis (Osteoarthritis oder rheumatoide Arthritis) eingenommen hatten, über eine deutliche Besserung ihrer Symptome.

 

Gut für jedes einzelne Organ im Körper

 

Darüber hinaus ist erwiesen, dass Astaxanthin das Immunsystem stärkt, den Blutdruck reguliert, die Fortpflanzungsgesundheit fördert und zur Prävention chronischer Krankheiten, darunter Alzheimer, Parkinson, Herzkrankheiten und Diabetes, beiträgt. Außerdem mindert es Prostata-Probleme, verbessert das Hautbild und macht in manchen Fällen sogar die Schäden rückgängig, die zur Hautalterung führen. Viele Sportler nehmen es ein, um Ausdauer und Energie zu steigern. Wie sie berichten, verleiht es ihnen mehr Kraft, schont die Gelenke, schützt vor Muskelkater und verkürzt zudem die Erholung nach dem Training.

 

Schließlich gilt Astaxanthin als eines der besten Antioxidantien für gesunde Augen. Es schützt vor allen möglichen Leiden von grauem Star bis Makuladegeneration, zystoidem Makulaödem, diabetischer Retinopathie und sogar grünem Star.

 

 

Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

 

NaturalNews.com

Antioxidants-for-Health-and-Longevity.com

NaturalNews.com

 

 

 

 


 

 

 

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