Frauen mit Brustkrebs weisen oft extrem niedrige Vitamin-D-Werte auf
David Gutierrez
Nach einer Studie der Universität von South Carolina, die auf der dritten »Konferenz zur wissenschaftlichen Betrachtung der sozial bedingten Ungleichheit von Gesundheitschancen bei Krebs« der Amerikanischen Vereinigung für Krebsforschung in Miami vorgelegt wurde, könnte Vitamin-D-Mangel zur Entwicklung von Brustkrebs beitragen.
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Die Wissenschaftler ermittelten den Vitamin-D-Spiegel von 107 Frauen, bei denen in den vergangenen fünf Jahren Brustkrebs festgestellt worden war. Dabei zeigte sich nicht nur, dass unter den Teilnehmerinnen der Studie Vitamin-D-Mangel sehr weit verbreitet war, sondern auch ein deutlicher Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und »dreifach negativem Brustkrebs«.
»Triple Negative Breast Cancer« ist ein besonders aggressiver Untertyp des Brustkrebses, bei dem oft herkömmliche Krebsbehandlungen nicht anschlagen und der in der Regel einen schlechten
Verlauf nimmt. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass dieser Brustkrebs achtmal häufiger bei Frauen mit Vitamin-D-Mangel auftrat als bei denjenigen Patientinnen mit einem normalen Vitamin-D-Spiegel. Dieser Befund könnte auch erklären, warum dieser Brustkrebs unter afroamerikanischen und spanischstämmigen Frauen deutlich stärker verbreitet ist als unter weißen Frauen. Und tatsächlich wiesen in der Untersuchung nur 15 Prozent der weißen Frauen, aber 60 Prozent der afroamerikanischen Teilnehmerinnen zu geringe Vitamin-D-Werte auf. »[Die Studie] untermauert andere Forschungsergebnisse, die auf rassisch bedingte Unterschiede bei den Vitamin-D-Werten hinweisen, und bestätigen die schützende Wirkung von Vitamin D bei Brustkrebs«, schreiben die Forscher.
In den vergangenen Jahren häuften sich die Beweise für die Bedeutung von Vitamin D bei der Krankheitsbekämpfung. Gesundheitsexperten zeigen sich daher über den in den USA weitverbreiteten Vitamin-D-Mangel in wachsendem Maße besorgt. »Vitamin-D-Mangel hat in den USA epidemische Ausmaße angenommen. Diese Situation begünstigt nicht nur die Ausbreitung von Osteoporose, sondern erhöht auch das Risiko von Krebs und Herzerkrankungen«, schreibt Joel Fuhrman in seinem Buch Cholesterol Protection for Life.
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Quellen zu diesem Artikel unter:
NaturalNews
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