Teile der Krebsindustrie räumen ein: Der Rat, die Sonne zu meiden, könnte zu Vitamin-D-Mangel führen
David Gutierrez
Eine große britische Krebsorganisation bereitet ein neues Positionspapier zur Frage vor, ob man Vitamin-D-Mangel riskiert, wenn man die Sonne meidet.
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»Die Kampagne SunSmart der Organisation Cancer Research UK ermutigt die Menschen, die Sonne in Maßen zu genießen und ein Zuviel zu vermeiden, um Sonnenbrand aus dem Weg zu gehen«, heißt es in dem Entwurf, der der Zeitung The Independent vorliegt. »Für die meisten Menschen ist das Sonnenlicht allerdings die wichtigste Quelle zum Aufbau von Vitamin D, das für eine gute Gesundheit der Knochen sorgt.«
Vitamin D wird unter Sonneneinstrahlung vom Körper aufgebaut und spielt nicht nur für die Gesundheit der Knochen, sondern auch für das Immunsystem und bei der Krebsvorsorge eine wichtige Rolle. Aber da sich die Menschen immer weniger in der freien Natur bewegen und in der Öffentlichkeit immer wieder auf die Gefahr von Hautkrebs hingewiesen wird, der man durch schützende Kleidung und Sonnenschutzmittel begegnen soll, nimmt der Vitamin-D-Mangel vor allem in den Industrienationen zu.
»Die Zeitspanne, in der ausreichend Vitamin-D aufgebaut werden kann, ist in der Regel nicht lang und weit kürzer als die Zeitspanne, in der man Gefahr läuft, Sonnenbrand zu bekommen«, heißt es in dem Entwurf weiter. »Wenn man sich regelmäßig etwa um die Mittagszeit einige Minuten ohne Sonnenschutz in der Sonne aufhält, sollte das ausreichen. Es ist besser, sich der Sonne kurz, aber häufiger auszusetzen. Die Menschen sollten aber ihren eigenen Hauttyp kennen, damit sie einschätzen können, wie lange und unter welchen Bedingungen sie sich der Sonne aussetzen können, ohne Sonnenbrand zu riskieren.«
Sara Hiom von Cancer Research UK erklärte, ihre Organisation werde keine spezifischen Empfehlungen mehr aussprechen. Man habe erkannt, dass der individuelle Farbton der Haut wesentlich darüber entscheidet, wie schnell es zu Sonnenbrand kommt und wie lange der Körper braucht, um Vitamin-D mithilfe des Sonnenlichts aufzubauen. »Selbst wenn wir in dieser Frage einen Konsens erreichten, werden wir der Öffentlichkeit nicht empfehlen, sich mittags ohne Sonnenschutz in der Sonne aufzuhalten«, fuhr sie fort, »denn für einige Menschen, gerade die mit einem Hautkrebsrisiko, reichen einige Minuten in der Mittagssonne schon aus, einen Sonnenbrand zu bekommen und der Haut anhaltende Schäden zuzufügen … Unsere Ratschläge sollen für alle gültig sein. Daher raten wir nur, die Sonne in Maßen zu genießen, in der Mittagszeit im Schatten zu bleiben und den eigenen Hauttyp zu kennen.«
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Quellen zu diesem Artikel unter:
independent.co.uk
NaturalNews
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