Wednesday, 28. September 2016
20.04.2013
 
 

Von allen Früchten zeigen Beeren und Granatapfel die stärkste krebshemmende Wirkung

David Gutierrez

Mehrere Studien bestätigen, dass Beeren das beste Mittel sind, sich mit mehr gesunden Antioxidantien zu versorgen, die vor Krankheiten schützen. Andere Untersuchungen verweisen auf weitere Obst- und Gemüsesorten mit einem hohen Gehalt an Antioxidantien.

Immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass Antioxidantien dem Obst und Gemüse die gesunden Eigenschaften verleihen. Ihre Wirkung besteht zumindest teilweise darin, dass sie den Körper von freien Radikalen befreien, die Zellen und DNS schädigen können. Die Folgen dieser Schädigung sind Alterung und viele chronische Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Herzerkrankungen.

 

Nur ein Schälchen täglich

 

Bei einer großen Studie, die 2004 im Journal of Agricultural and Food Chemistry veröffentlicht wurde, analysierten Wissenschaftler den Antioxidantien-Gehalt von Hunderten von Lebensmitteln, unter anderem von Obst, Gemüse, verschiedenen Sorten von Brot und Müsli, Nüssen und Gewürzen.

 

Wie sich zeigte, sind Beeren das bei Weitem einfachste und billigste Mittel, sich mit Antioxidantien zu versorgen. Von allen untersuchten Früchten standen Cranberrys, Blaubeeren und Brombeeren ganz oben auf der Liste. Schon ein Schälchen Beeren täglich lieferte die empfohlene tägliche Verzehrmenge an Antioxidantien, die vor Krankheiten schützt.

 

Nach den Beeren belegten Pfirsiche, Mangos und Melonen die nächsten Plätze.

 

Eine ähnliche Studie von Wissenschaftlern der Cornell University wurde 2008 in derselben Zeitschrift veröffentlicht. Anders als bei der Studie von 2004 schnitten hierbei Melonen hinsichtlich des Gehalts an Antioxidantien neben Bananen am schlechtesten ab. Beeren (darunter Brombeeren, Himbeeren und Blaubeeren) standen immer noch an der Spitze, wobei sich wilde Blaubeeren als die wirkungsvollsten erwiesen. Granatäpfel rangierten gleichauf mit Beeren.

 

Berücksichtigt man, welche Obst- und Gemüsesorten in den USA am häufigsten verzehrt werden, erwiesen sich Äpfel und Erdbeeren als die besten Lieferanten von Antioxidantien.

 

»Es ist nur logisch, mehr Obst zu essen, um sich mit mehr Antioxidantien zu versorgen und oxidativen Stress zu mindern – und möglicherweise das Krebsrisiko zu senken«, schlussfolgerten die Wissenschaftler.

 

Ein umfassender Überblick

 

2010 veröffentlichte das Nutrition Journal den bisher umfassendsten Überblick über den Antioxidantien-Gehalt von Lebensmitteln. Die Analyse von mehr als 3.100 Lebensmitteln, Getränken, Kräutern, Gewürzen und Nahrungsergänzungsmitteln wurde von Forschern der Harvard School of Public Health, des Virginia Polytechnic Institute and State University, der University of Minnesota, dem Institut für Landwirtschafts- und Umweltforschung der Universität Oslo, der Universität Akershus in Norwegen und der Medizinischen Fakultät der Universität Akita in Japan durchgeführt.

 

Wie die Wissenschaftler feststellten, unterschied sich der Gehalt an Antioxidantien der verschiedenen untersuchten Produkte bisweilen um Größenordnungen. Die höchste Antioxidantien-Konzentration zeigten Kräuter, Gewürze und Nahrungsergänzungsmittel, obwohl diese üblicherweise in weit geringeren Mengen konsumiert werden als Grundnahrungsmittel. Unter Lebensmitteln und Getränken ergab sich die höchste Konzentration in Beeren, Früchten, Nüssen, Schokolade und Gemüse. Insgesamt enthielten pflanzliche Lebensmittel deutlich mehr Antioxidantien als tierische.

 

Der höchste Gehalt an Antioxidantien wurde in Beeren gefunden, die in den westlichen Ländern eher selten gegessen werden, wie beispielsweise Amla (indische Stachelbeere), Hagebutten (Rosa canina), Heidelbeeren (Vaccinum myrtillus) und Berberitzen (saure rote Beeren). Auf den nächsten Plätzen rangierten Krähenbeeren, schwarze Johannisbeeren, wilde Erdbeeren, Brombeeren, Gojibeeren, Sanddorn und Cranberrys. Von allen Beerenprodukten zeigten Gelees den niedrigsten Gehalt an Antioxidantien.

 

Obwohl Beeren im Vergleich zu anderen Früchten im Westen in geringeren Mengen verzehrt werden, zählen sie doch zu den Antioxidantien-reichsten Lebensmitteln.

 

Den geringsten Gehalt wiesen Sellerie und Wassermelone, den höchsten Granatapfel und die Blätter des afrikanischen Baobab-Baums auf. Weitere Obst- und Gemüsesorten mit hohem Antioxidantien-Gehalt waren getrocknete Äpfel, Pflaumen und Aprikosen, Artischocken, Grünkohl, Chilis, Backpflaumen und Okramehl.

 

 

Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

 

VitaSearch.com

NaturalNews.com

NIH.gov

 

 

 


 

 

 

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