Donnerstag, 24. August 2017
13.10.2010
 
 

Zartbitterschokolade kann Schlaganfallfolgen mildern

David Gutierrez

Forscher der John-Hopkins-Universität im amerikanischen Baltimore sind überzeugt, einen biochemischen Weg gefunden zu haben, durch den eine chemische Substanz, die natürlicherweise in Zartbitterschokolade enthalten ist, dazu beitragen kann, vor den Folgen eines Schlaganfalls zu schützen.

Vorangegangene Forschungen hatten bereits gezeigt, dass ein Flavonoid, das unter der Bezeichnung Epichatechin bekannt ist, offenbar den Körper vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall schützen kann. Im Rahmen der genannten Untersuchung lösten die Forscher bei Mäusen Schlaganfälle und behandelten sie dann mit Epicatechin. »Wir verabreichten den Mäusen unterschiedliche Dosierungen von Epicatechin 90 Minuten vor einem Schlaganfall, und wir stellten fest, dass es das Ausmaß der Schädigungen durch den Schlaganfall verringerte. Es schützte wirksam für etwa 3,5 Stunden nach dem Schlaganfall, aber diese Wirkung hielt nicht länger als sechs Stunden an«, erklärte der leitende Wissenschaftler Sylvain Dore.

Darüber hinaus entdeckten die Wissenschaftler, dass Epicatechin zwei chemische Signalwege aktiviert, die, wie man schon weiß, Gehirnzellen vor Schäden schützen, den sogenannten Nrf2 und die Hämoxygenase. Als die Forscher dann Schlaganfälle bei Mäuse auslösten, die genetisch so verändert waren, das die beiden genannten Signalwege fehlten, zeigte das Epicatechin keinerlei schützende Wirkung.

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Epicatechin eines Tages die Grundlage eines Medikamentes bilden könnte, das das Gehirn eines Menschen, der von einem Schlaganfall betroffen ist, vor Schädigungen bewahren kann. Die dreistündige schützende Wirkung ist dabei besonders ermutigend, da die Schutzwirkung moderner Medikamente wesentlich kürzer anhält. Aber Dore warnte vor zu viel Optimismus, es könne nach Jahre dauern, bis eine solche Behandlung einsatzreif wäre, vielleicht gelänge es auch nie.

In der Zwischenzeit warnen die Forscher davor, sich jetzt verstärkt auf Schokolade zu stürzen, um sein Herz zu schützen, der hohe Zuckeranteil könnte dann zu anderen gesundheitlichen Problemen führen. »Schokolade ist sehr kalorienreich«, meinte der Flavanol-Experte und Doktorand Martin Lajous von der Universität Harvard, »Ich meine hier eher kleine Mengen Zartbitterschokolade als Schokolade im allgemeinen.« Dore erklärte dazu: »Man sollte sich meiner Meinung nach lieber auf Kakao konzentrieren. Kakao ist nicht mit Schokolade mit ihrem hohen Anteil an gesättigten Fetten und Kalorienreichtum gleichzusetzen. Kakao kann in Kombination mit Früchten und Gemüse durchaus Bestandteil einergesunden Ernährungsweise sein.«

 (NaturalNews)

Quellen zu diesem Artikel unter:

http://www.businessweek.com/lifestyle/content/healthday/638860.html

 

 


 

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