.jpg)
Bioaktive Flavonoide oder auch Vitamin P finden sich in frischem Obst und Gemüse. Zu den unterschiedlichen Flavonoiden, die in Zitrusfrüchten nachgewiesen wurden, gehören unter anderem Hesperidin, Quercetin (ein gelber Naturfarbstoff), Diosmin, Naringin und Rutin. Diese sekundären Pflanzenstoffe verbessern die Aufnahme von Vitamin C. Studien konnten nachweisen, dass sie sogar die Wirksamkeit von Vitamin C verstärken und verlängern.
Viele Vitamin-C-Nahrungsergänzungsmittel enthalten künstlich erzeugte Ascorbinsäure, die praktisch wirkungslos ist. Ohne begleitende natürliche Bioflavonoide, wie sie in Zitrusfrüchten vorkommen, oxidiert die Ascorbinsäure schnell und kann den Körper sogar schädigen. Aus diesem
Grunde ist die Versorgung mit natürlichen Nährstoffen um vieles wirkungsvoller und gesünder als die Einnahme synthetisch erzeugter Nahrungsergänzungsmittel.
Untersuchungen zeigen die positive Wirkung der Zitrus-Bioflavonoide auf die Durchlässigkeit der Kapillargefäße und die Durchblutung. Sie geht vor allem auf die deutliche entzündungshemmende Wirkung dieser sekundären Pflanzenstoffe zurück, die auch für Sauerstoff aufnehmendes Gewebe und einen normalen Blutdruck wichtig sind. Ebenso tragen sie dazu bei, Schwellungen und venöse Stauungen zu verringern, und helfen bei Ödemen. Zusätzlich verbessern sie auch die Atmung.
Hesperidin kommt in großen Mengen vor allem in den Häutchen und den membranartigen Teilen von Zitronen und Orangen vor. Hesperidin wird oft zur Behandlung von Krampfadern und Hämorrhoiden eingesetzt. Hesperidin-Mangel wird mit abweichenden Funktionen der Kapillargefäße, Schmerzen in den äußeren Gliedmaßen und Krämpfen in den Beinen in Zusammenhang gebracht.
Rutin und Quercetin gehören zu den wirksamsten antioxidantisch wirkenden Bioflavonoiden. Diese beiden sekundären Pflanzenstoffe weisen vor allem eine besonders entzündungshemmende Wirkung auf. Zusammen mit den anderen bioaktiven Flavonoiden wirken sie besonders positiv auf die Durchblutung und das Kapillarbett. Zugleich wurde auch ihre hohe Wirksamkeit bei der Vorbeugung vor Krampfadern aufgezeigt. Rutin und Quercetin finden sich in großen Mengen in den Schalen und dem Fruchtfleisch von Zitronen, Limonen, Grapefruits und Orangen.
In einer Studie aus dem Jahre 1955 untersuchte Dr. Biskind 69 Fälle akuter Atemwegserkrankungen, die mit einem Komplex wasserlöslicher Zitrus-Bioflavonoide behandelt wurden. Zu den Krankheitsbildern gehörten allgemeine Erkältungen, akute follikuläre Mandelentzündungen und Grippe. Innerhalb von acht bis 48 Stunden zeigten bis auf drei alle anderen Fälle eine deutliche Verminderung der Entzündung. Dr. Biskind führte diese rasche Erholung auf die verbesserte Durchlässigkeit der Kapillargefäße und die verstärkte biologische Verfügbarkeit von Vitamin C zurück.
Sieben Jahre später testete Dr. Robert Cragin im Rahmen einer Doppelblind-Studie aus Orangen und Zitronen gewonnene Bioflavonoide in verschiedenen Sportlergruppen. Es stellte sich heraus, dass die Sportler, die Bioflavonoide zu sich genommen hatten, weniger unter Muskel- und damit verbundenen anderen Schädigungen als die Kontrollgruppe litten. Darüber hinaus erholten sich diese Sportler rascher von ähnlichen Beschwerden als die Sportlergruppe, die keine Bioflavonoide eingenommen hatte. Der Zusatz von Vitamin C zu den Bioflavonoiden scheint diese Wirkung noch zu verstärken (wie auch im Falle der Zitrusfrüchte aufgezeigt).
Die beste Quelle für Zitrus-Bioflavonoide sind Zitronen, Limonen, Grapefruits, Orangen und Tangerinen (einer Mandarinenart). Sie zeigen ihre höchste Wirksamkeit, wenn sie reif vom Baum gepflückt werden. Je länger sie nach dem Pflücken aufbewahrt werden, desto mehr ihres Nährstoffgehaltes geht verloren. Wenn sie geschält wurden, beginnen Zitrusfrüchte rasch zu oxidieren, und innerhalb weniger Tage büßen sie einen erheblichen Teil ihrer antioxidantischen Wirkung ein.
Nehmen Sie deutlich mehr Zitrus-Bioflavonoide über Ihre Nahrung auf:
- Werfen Sie ausgedrückte Zitronen nicht einfach weg … Essen Sie zuerst das restliche Fruchtfleisch und die Häutchen.
- Wenn die Schale unbehandelt ist, kann man sie zu einer Zitronenwürze verarbeiten und sie zu Fleisch, Salaten und so weiter hinzugeben.
- Aufgrund des hohen Zuckeranteils sollte man Orangen- und Grapefruitsaftgetränke vermeiden und stattdessen lieber die ganze Frucht verzehren, weil sie Fasern und deutlich mehr Bioflavonoide enthält.
Weitere Informationen (in englischer Sprache):
Interesse an mehr Hintergrundinformationen?
Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!
Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information. Jede Ausgabe ist gründlich recherchiert, im Klartext geschrieben und setzt Maßstäbe für einen kritischen Informationsdienst, der nur unter ausgewählten Lesern zirkuliert und nur im Abonnement zu beziehen ist.
In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen:
- Neues Mittel gegen Schlaganfall
- Preisdrückerei beim Autobau: Dünnes Blech
- Wissenschaft: Lügendetektor überflüssig
- Vorsicht Bestatter:Todsichere Geschäfte

Das alles und viele weitere Kurzberichte im neuen KOPP Exklusiv, fordern Sie noch heute Ihr Probeabonnement an!
Copyright © 2011 by NaturalNews
Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.