
Parkinson betrifft einen besonderen Bereich der Basalganglien, die sogenannte Substantia nigra. Die Basalganglien sind eine Gruppe von Gehirnstrukturen, die Dopamin als wichtigsten Neurotransmitter nutzen. Der Neuronenverlust in dieser Region geht einher mit entzündlichen Veränderungen in Gehirnzellen und der Bildung von Proteinstrukturen, den sogenannten Lewy-Körperchen, in den verbleibenden Nervenzellen. Bei den Lewy-Körperchen handelt es sich um Proteinaggregate, die sich bilden und die normale Zellfunktion blockieren.
Zu den häufigsten Symptomen der Parkinson-Krankheit gehören Bewegungsstörungen wie Zittern, Steifheit, Gangstörungen und Bewegungseinschränkungen. Mit fortschreitender Erkrankung führt sie zu kognitiven Problemen und Verhaltensveränderungen wie Demenz, Schlaflosigkeit und Reizbarkeit.
Typ-2-Diabetes erhöht das Parkinson-Risiko dramatisch
Forscher in Finnland haben entdeckt, dass bei Menschen mit Typ-2-Diabetes ein um 83 Prozent erhöhtes Parkinson-Risiko besteht. Es ist bekannt, dass überschüssiger Blutzucker im Prozess der sogenannten Glykation mit Körpereiweß reagiert. Durch diese Reaktion der Reduzierung von Zuckern, die sich an Aminosäuren binden, entstehen sogenannte Advanced Glycolytic Enzymes (AGE). AGE sind besonders gefährlich, sie führen zur Bildung erheblicher Mengen an freien Radikalen.
Die Schädigung der Basalganglien-Region durch ACE wird mit der Bildung von Lewy-Körperchen in Verbindung gebracht. Diese Strukturen bilden und sammeln sich in den Basalganglien, ausgelöst durch übermäßigen oxidativen Stress innerhalb des empfindlichen Neuronalgewebes. Oxidativer Stress im Gehirn wiederum wird zumeist auf Blutzuckerschwankungen und Umweltgifte (wie Schwermetalle und organische Toxine wie Pestizide und Herbizide) zurückgeführt.
Britische Studien haben ergeben, dass bei Personen, die mit konventionellen Unkraut- und Insektenvernichtungsmitteln arbeiten, ein beinahe um das Doppelte erhöhtes Risiko einer Parkinson-Erkrankung besteht. Die meisten dieser Produkte töten Unkraut und Insekten, indem sie die Eiweißchemie im Organismus von Pflanze oder Tier verändern. Offensichtlich wirken sie auch beim Menschen gesundheitsschädigend. Die größte Gefahr droht beim Besprühen von Feldern, bei der Verwendung von Unkrautvernichtungsmitteln, Herbiziden und Pestiziden im Garten oder von Fliegenspray oder Ameisenpulver im Haus.
Der Schlüssel zu Prävention und Heilung der Parkinson-Krankheit liegt in einer Ernährung mit entzündungshemmenden Wirkstoffen und einer Änderung des Lebensstils. Dazu gehören viel sauberes Wasser und rohes oder leicht gekochtes phytonährstoffreiches Gemüse. Zu empfehlen
sind gute Fette wie Avocados, Olivenöl, Nüsse/Samen und Kokosnussprodukte. Auch gesunde tierische Produkte wie Fleisch von grasgefütterten Rindern, von Bison, Lamm, Antilope, Wild, freilaufenden Hühnern und Hähnchen, Truthahn und Eier sind geeignete Quellen.
Zucker und Lebensmittel, die zu Zucker verstoffwechselt werden, wie Getreide und Obst, sollten hingegen nur in geringen Mengen verzehrt werden. Entzündungshemmende Heilpflanzen und Kräuter wie Kurkuma, Ingwer, Zimt, Knoblauch und Rosmarin sollten, wo immer es geht, zum Einsatz kommen.
Hochwertige Omega-3-Fettsäuren mit Astaxanthin sind für die Stabilisierung der Zellmembranen der Neuronen ganz besonders wichtig. Astaxanthin wirkt kräftig antioxidativ und schützt deshalb wirksam vor einer Lipid-Peroxidation, die die Zellmembranen schädigt.
Für Menschen, die an Parkinson leiden oder bei denen ein besonderes Krankheitsrisiko besteht, ist es sehr wichtig, den Glutathion-Spiegel in den Zellen zu erhöhen. Glutathion (GTH) ist ein sehr spezelles Peptidmolekül, das hohen antioxidativen Schutz bietet und andere Antioxdantien im Körper wieder auflädt. Nicht denaturiertes Molkeprotein von grasgefütterten Kühen ist die beste Nahrungsmittelquelle für Glutathionvorstufen wie Cystein und Glutaminsäure.
Glutation unterstützt die Zellen, Abfallstoffe aus den Zellzwischenräumen zur Ausscheidung in den Blutstrom abzugeben. Zur Verhinderung einer erneuten Vergiftung sollten Bindemittel wie Aktivkohle verwendet werden. Aktivkohle hat sich als äußerst wirksam erwiesen, organische Schadstoffe zu binden und aus dem Organismus auszuscheiden.
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Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:
Wikipedia
NCBI
DailyMail
NaturalNews
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