Donnerstag, 20. Juli 2017
02.05.2013
 
 

Kurkuma: Jungbrunnen und Schlüssel zu blühender Gesundheit

Ethan A. Huff

Vielen traditionellen Kulturen, in denen die Kurkuma seit Langem in der Küche und als Medizin verwendet wird, ist deren entzündungshemmende, antioxidative und krebsverhütende Wirkung wohlbekannt.

Doch in den modernen westlichen Kulturen entdeckt man erst jetzt die unglaubliche heilende Kraft, die der Kurkuma inzwischen den Ehrentitel »Königin der Gewürze« eingebracht hat. Und in dem Maße, wie sich die wissenschaftlichen Hinweise mehren, gilt sie als Jungbrunnen-»Supergewürz« mit fast wundertätigem Potenzial in der modernen Medizin.

 

Zahlreiche wissenschaftliche Studien der letzten Jahre haben ergeben, dass die regelmäßige Einnahme von Kurkuma tatsächlich das Leben verlängern und die allgemeine Lebensqualität verbessern kann. So verlängerten beispielsweise kleine Mengen von Curcumin, dem wichtigsten aktiven Bestandteil der Kurkuma, die Lebenszeit von Fadenwürmern um 39 Prozent. Eine ähnliche Studie an Fruchtfliegen ergab eine um 25 Prozent längere Lebenszeit.

 

In der ersten Studie fanden die Wissenschaftler, dass Kurkuma dazu beitrug, die Menge reaktiver Sauerstoffspezies bei Fadenwürmern zu senken und auch das Ausmaß der Zellschädigung zu reduzieren, die mit dem normalen Alterungsprozess einhergeht. Wie sich zeigte, erhöhte das Curcumin im Vergleich zu einer Kontrollgruppe auch die Widerstandsfähigkeit der Fadenwürmer gegen Hitzestress. Und bei Fruchtfliegen scheint Curcumin auch zur vermehrten Bildung von Superoxiddismutase (SOD) zu führen, einem Antioxidans, das die Zellen vor oxidativer Schädigung schützt.

 

»Angesichts der langen bekannten Geschichte der Kurkuma als Gewürz und pflanzliches Arzneimittel, des erwiesenen chemopräventiven und therapeutischen Potenzials und der pharmakologischen Sicherheit im Modellsystem, verspricht das Curcumin, das bioaktive Extrakt der Kurkuma, auch bei klinischen Studien am Menschen gute Ergebnisse hinsichtlich Prävention und/oder Verzögerung altersbezogener Krankheiten«, erklären die Autoren einer Übersicht über die genannten und weiteren Tierstudien mit Kurkuma.

 

Verbessern Sie Ihre Lebensqualität mit Curcumin in therapeutischer Dosierung

 

Selbst wenn alle Zahlen zeigen, dass sie dazu beitragen kann, das Energieniveau zu steigern, das Blut zu reinigen, Verdauungsstörungen zu lindern, Gallensteine aufzulösen und Krebs zu verhüten, zögern manche medizinischen Fachleute, die Einnahme von Kurkuma in medizinischer Dosierung zu empfehlen, solange noch keine Studien am Menschen vorliegen. Aber anders als Pharmazeutika ist die Kurkuma ungefährlich, und in vielen Zivilisationen wird sie seit Jahrhunderten im Rahmen der normalen Ernährung verwendet.

 

Laut Verzehrdaten aus den 1980er und 1990er Jahren nehmen die Menschen in Asien durchschnittlich bis zu 1.000 Milligramm Kurkuma täglich oder bis zu 440 Gramm jährlich zu sich. Das entspricht circa 90 Milligramm aktiver Curcumoide täglich und liegt damit am oberen Ende des Konzentrationsspektrums. Dabei betreffen diese Zahlen natürlich in erster Linie nur die Menge an Kurkuma, die über das Essen, beispielsweise in Currys oder anderen traditionellen Gerichten, verzehrt wird. Ergänzungsmittel mit einer ähnlichen Konzentration sind also völlig sicher und wirksam.

 

Aber tatsächlich können Sie weit höhere Dosen einnehmen, sowohl von Kurkuma als auch von Curcumin. Es wird Ihnen sogar noch größeren Nutzen bringen. Das Linus Pauling Institute an der Oregon State University hat eine umfangreiche Liste der positiven Wirkungen der Kurkuma erstellt, mit detaillierten Informationen über die wirksamste Dosierung.

 

 

Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

 

MindBodyGreen.com

OregonState.edu

DrSinatra.com

 

 

 


 

 

 

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