Monday, 22. September 2014
30.12.2012
 
 

Wie Sie den Blutdruck ohne Medikamente senken können

Ethan A. Huff

Dass chronischer Bluthochdruck unabhängig von seiner Ursache zu einer Herzkrankheit führen kann, ist kein Geheimnis. Und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gelten (nicht nur) in Amerika als Todesursache Nummer eins.

Vielen ist aber immer noch nicht bekannt, wie sie diese Krankheit mit natürlichen Mitteln bekämpfen können, also ohne Einsatz von verschreibungspflichtigen Medikamenten – die das Medizin-Establishment oft als einzige effektive Behandlung präsentiert. Hier sind vier Methoden, den Blutdruck auf natürliche Weise zu senken:

 

1. Essen Sie viel Knoblauch und Zwiebeln, nehmen Sie Knoblauch-Ergänzungsmittel ein. 1997 erklärte der Autor Christopher Nyerges in einem Beitrag zu Mother Earth News, wie der reichliche Verzehr von Knoblauch und Speisezwiebeln – zwei Zwiebelarten aus der (Heilpflanzen-) Gattung der Lauchgewächse (Allium) – dazu beitragen kann, den Blutdruck unter Kontrolle zu bringen, den Cholesterinwert im Blut zu senken sowie Grippe und andere Erkrankungen zu verhindern. Unter Bezug auf zahlreiche wissenschaftliche Studien und einen reichen Schatz an Informationen, die er aus Fachzeitschriften und Gesprächen mit Ärzten zusammengetragen hat, betont Nyerges, dass Knoblauch und Zwiebeln entzündliche Prozesse in den Arterien eindämmen können, die oft zu hohem Cholesterin im Blut führen. Außerdem verhindern Sie das Verkleben der Blutplättchen nach fettreichem Essen, das eine Gerinnselbildung zur Folge haben kann.

 

»Frische Knoblauchzellen enthalten die Aminosäure Alliin, die als der aktivste Wirkstoff im Knoblauch gilt. Werden diese Zellen aufgebrochen, etwa beim Zerdrücken oder Zerschneiden der Zehen, wird das Alliin durch das Enzym Allinase in Allicin umgewandelt«, erklärt Robert E. Kowalski in seinem Buch Die 8-Wochen-Cholesterinkur – So senken Sie Ihren Blutfettspiegel auf natürliche Weise. »Allem Anschein nach wirkt das Allicin dem Bluthochdruck dadurch entgegen, dass es eine sanfte Muskelentspannung in den Arterien und eine Gefäßerweiterung bewirkt, das heißt die Weitung der betreffenden Arterien. Dadurch wird bei Bedarf ein freierer Blutfluss gewährt.«

 

2. Nahrungsergänzung mit Weißdorn. Die Heilpflanze Weißdorn (Crataegus), die zur Familie der Rosen zählt, wird von alters her als natürliches Mittel zur Prävention und Behandlung von Herzkrankheiten eingesetzt. Spezifisch gegen Bluthochdruck helfen sowohl die Beeren als auch die Blätter des Weißdorns. Sie schützen nicht nur die Blutgefäße vor Verhärtung, sondern weiten sie auch und verbessern so den Blutfluss.

 

»Weißdorn ist ein Herztonikum – Punkt und Schluss. Zunächst einmal weitet es die Koronararterien und verbessert die Blutversorgung des Herzmuskels. Dadurch sinkt die Gefahr von Spasmen, Angina (pectoris) und Kurzatmigkeit, besonders bei Menschen mittleren Alters oder Senioren«, erklärt der Kräutermediziner Michael Moore in seinem Buch Medicinal Plants of the Pacific West.

 

»Ich habe selbst erlebt, wie es bei Menschen mittleren Alters und athletischen Typs mit mäßigem essenziellen Bluthochdruck geholfen hat, deren Puls und Blutdruck nach mäßiger Anstrengung nur langsam zum Normalwert zurückkehrt und deren Puls nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag am Abend erhöht ist. Im Laufe der Zeit hilft Weißdorn, den diastolischen Blutdruck zu senken und den Puls zu beruhigen… Es dauert Wochen, wenn nicht gar Monate, bis sich die positive Wirkung zeigt, aber sie ist nachhaltig und nicht nur vorübergehend.«

 

3. Ersetzen Sie bei Ihrer Ernährung Getreide durch Wurzelgemüse. Es ist ein verbreiteter Irrglaube zu meinen, Getreide spiele bei der Entwicklung des Bluthochdrucks keine oder nur eine unwesentliche Rolle – tatsächlich empfehlen manche Ärzte ihren Patienten sogar Getreide. Aber die wissenschaftliche Forschung hat deutlich gezeigt, dass eine getreidereiche Ernährung, insbesondere dann, wenn sie »fettarm« ist, eine direkte Ursache einer Insulinresistenz darstellt, die charakteristisch für außer Kontrolle geratene Blutzuckerwerte ist. Alles Getreide, auch Vollkorngetreide, vom Speisezettel zu streichen und durch Wurzelgemüse wie Süßkartoffeln, Karotten und Rote Bete zu ersetzen, kann Ihnen helfen, den Blutdruck schnell zu senken.

 

Wurzelgemüse enthält in der Regel viel Kalium, einen Mineralstoff, der in vielen wissenschaftlichen Studien seine blutdrucksenkende Wirkung unter Beweis gestellt hat. Tatsächlich zählt Mineralstoffmangel zu den primären Ursachen des Bluthochdrucks, und der lässt sich durch eine Umstellung auf eine Ernährung mit mineralstoffreichem Wurzelgemüse leicht beheben.

 

»Epidemiologische und klinische Studien deuten darauf hin, dass eine höhere Kalium-Aufnahme den Blutdruck senken kann«, schrieben die Autoren einer 1991 in der Zeitschrift Journal of Hypertension veröffentlichten Studie. »Eine höhere Kaliumaufnahme sollte zur nicht-pharmakologischen Behandlung des unkomplizierten essenziellen Bluthochdrucks gehören.«

 

4. Streichen Sie raffinierten Zucker und nehmen Sie mehr Magnesium zu sich. Raffinierter Zucker, insbesondere Fruchtzucker (Fruktose), ist in Bezug auf Bluthochdruck ein echter Killer. Übermäßiger Zuckerverzehr kann zur Insulinresistenz führen, die direkt mit Bluthochdruck in Verbindung steht. Außerdem hindert der Zucker das Magnesium an der richtigen Ernährung der Zellen – ein Prozess, der für die normale Entspannung der Blutgefäße ganz wesentlich ist. Den Zucker aus der Ernährung zu streichen und beispielsweise durch hochwertiges, natürliches Magnesiumzitrat zu ersetzen, kann dazu beitragen, die Magnesiumlager wieder aufzufüllen und die Blutzuckerwerte wieder zu normalisieren. Das wiederum hilft, den Blutdruck auszugleichen.

 

 

Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

 

MotherEarthNews.com

WholeHealthSource

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