Freitag, 9. Dezember 2016
20.12.2014
 
 

Wissenschaftler verurteilen Bill Gates‘ Menschenversuche mit Genbananen in Afrika

Ethan A. Huff

Mindestens 124 Hilfsorganisationen und 26 Wissenschaftler protestieren in einem gemeinsamen Brief an die Bill-&-Melinda-Gates-Stiftung gegen laufende Menschenversuche mit gentechnisch veränderten (GV) Beta-Carotin-angereicherten Bananen, die in Afrika angebaut werden sollen.

 

Die Genbananen, die zuvor nicht in Tierversuchen getestet wurden, werden zurzeit im Rahmen einer Studie an zwölf Studenten der Iowa State University (ISU) ausgegeben, vermutlich ohne vorherige Aufklärung über die vielen unbekannten Risiken.

Wie es in dem Brief heißt, wird die Studie von Dr. Wendy White, Assistenzprofessorin für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaft, geleitet. Das Geld dafür stammt aus Forschungsmitteln der Bill & Melinda Gates Foundation.

 

»Als Vertreter verschiedener Gruppen aus Afrika und anderen Erdteilen, die sich um Nahrungsmittelsouveränität bemühen, erheben wir unsere Stimme gegen die Verzehrstudie mit der so genannten gentechnisch veränderten (GV) ›Superbanane‹ an der Iowa State University«, heißt es in dem Brief.

 

Die Gates-Stiftung finanziert die Schaffung von GV-»Mantooke«-Bananen in Australien

 

Bevor sie nach Iowa kamen, wurden die transgenen Bananen an der Technischen Universität im australischen Bundesstaat Queensland geschaffen, ebenfalls mit finanzieller Förderung durch die Gates-Stiftung. Ziel ist, diese »Frankensteinfrüchte« Uganda und anderen ostafrikanischen Ländern aufzuzwingen.

 

Dabei ist die Sicherheit der GV-Mantooke-Bananen noch gar nicht erwiesen. Die meisten unabhängigen Studien zeigen bisher, dass GVO (gentechnisch veränderte Organismen) Allergien und Autoimmunstörungen auslösen und nach jahrelangem Verzehr sogar Krebs verursachen können.

 

»Seit der Einführung der GVO im Jahr 1996 steigt die Zahl vieler gesundheitlicher Beschwerden und Krankheiten«, erklärt das Institute for Responsible Technology.

 

»Der Prozentsatz von Amerikanern mit drei oder mehr chronischen Erkrankungen ist innerhalb von nur drei Jahren von sieben auf 13 Prozent gestiegen; Lebensmittelallergien haben sprunghaft zugenommen, Störungen wie Autismus, Fruchtbarkeitsstörungen, Verdauungsprobleme und andere werden häufiger.«

 

Genbananen produzieren unnatürlich zusätzliche Substanzen für den menschlichen Verzehr

 

Bedenklich sind die Genbananen der Gates-Stiftung auch deshalb, weil sie als so genanntes »Functional Food« (funktionelles Lebensmittel) für den menschlichen Verzehr gedacht sind. Damit unterscheiden sie sich substanziell von Genmais und Gensoja, die veränderte Merkmale besitzen, aber nicht direkt verzehrt werden.

 

»Anders als die heutigen GVO-Feldfrüchte in der kommerziellen Produktion, bei denen agronomische Merkmale verändert wurden, haben Wissenschaftler in die Genbanane Gene eingeschleust, die dort Substanzen bilden sollen, die die Menschen verzehren (zusätzliche Beta-Carotine)«, wird in dem erwähnten Brief erklärt.

 

»Die Genbanane ist etwas ganz anderes, es gibt ernste Bedenken über die Risiken für Menschen in Afrika, die sie in Zukunft konsumieren sollen. Die Bildung von Vitamin A im Körper ist ein komplexer Vorgang, der noch nicht vollkommen verstanden wird.«

 

Genbananen sind nicht sicher und wurden nicht geschaffen, um Menschen in Afrika zu helfen

 

Wäre Bill Gates dabei tatsächlich daran gelegen, den Vitamin-A-Mangel zu bekämpfen, so hätte er die Menschen in Afrika aktiv ermuntert, sich ausgewogener mit Vitamin-A-reichen Nahrungsmitteln aus dem eigenen Land zu ernähren. Beispielsweise mit Süßkartoffeln oder anderen Sorten von Carotin-reichen Bananen.

 

Stattdessen macht er Druck, Menschen in ländlichen Gebieten Afrikas eine nicht getestete Banane mit verändertem Vitamin-A-Gehalt vorzusetzen, die sich bereits ausreichend mit Vitamin-A-reichen Nahrungsmitteln versorgen können. Das wirkliche Ziel hängt vielleicht mehr mit Gates‘ anderem eingestandenen Plan zusammen, nämlich der Reduzierung der Weltbevölkerung.

 

»Große Anstrengungen wurden auf den Philippinen unternommen, einem weiteren Zielland für Vitamin-angereicherte GV-Feldfrüchte, wo man den Vitamin-A-Mangel mit staatlichen Programmen für die Ausgabe von Nahrungsergänzungsmitteln und leichteren Zugang zu Vitamin-A-reichen Lebensmitteln bekämpft«, heißt es in dem Brief weiter.

 

»Paradoxerweise wächst durch die Förderung eines Vitamin-A-reichen GV-Grundnahrungsmittels das Risiko fortgesetzter einseitiger Ernährung, durch welche der Vitamin-A-Mangel überhaupt erst hervorgerufen wurde.«

 

 

 

Quellen:

 

afsafrica.org

gmwatch.org

iastate.edu

responsibletechnology.org

 

 

 

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Leser-Kommentare (11) zu diesem Artikel

27.02.2015 | 20:10

adam

auf der ganzen welt heisst es: GMO Gen Manipulierte Organismen. Warum heisst es bei euch auf einmal GVO? muessen die deutschen wieder etwas besonderers haben oder hat das gen euer hirn schon veraendert?


31.12.2014 | 01:31

Katinka

Die ganzen sog. "Stiftungen" sind die Pest!!!!!! und arbeiten auf die NWO hin.


24.12.2014 | 10:36

Marianne

Mich stört hier ganz gewaltig, dass auf Tierversuche abgehoben wird. Wieder müssen Tiere herhalten, um entweder die Schädlichkeit oder Unschädlichkeit einesin diesem Fall gentechnogisch hergestellten Nahrungsmittels zu beweisen - immer davon ausgehend, welches Ergebnis erreicht werden soll. Leider ist (wegen in meinen Augen der überproportional auftretenden Probleme in der Welt) die offene Diskussion in den letzten Jahren über dieses wichtige Thema ziemlich eingeschlafen. Wer...

Mich stört hier ganz gewaltig, dass auf Tierversuche abgehoben wird. Wieder müssen Tiere herhalten, um entweder die Schädlichkeit oder Unschädlichkeit einesin diesem Fall gentechnogisch hergestellten Nahrungsmittels zu beweisen - immer davon ausgehend, welches Ergebnis erreicht werden soll. Leider ist (wegen in meinen Augen der überproportional auftretenden Probleme in der Welt) die offene Diskussion in den letzten Jahren über dieses wichtige Thema ziemlich eingeschlafen. Wer sich mit diesem Thema befasst, weiss, dass es eine reine Alibifunktion hat. Solange Tierversuche angeblich die Unschädlichkeit von irgendetwas "beweisen", müssen die Menschen halt die dann auftretenden, nicht erwarteten und durch Tierversuche nicht erkannten Schäden ausbaden. Aber das ist eben der Preis für unseren unglaublich brutalen und anmassenden Umgang mit unserer Mitkreatur auf diesem Planeten. Guten Appetit!


22.12.2014 | 18:56

waltraud suchy

Warum das jetzt breit getreten wird, wo es doch z B. schon Zitronen mit 500% mehr Vit. C gibt. Und auch andere Frucht und Gemüsesorten sind schon im Handel, die in ihren Bestandteilen verändert wurden. Die liegen bereits in unseren Regalen und werden gekauft. Dabei geht es doch einzig und allein um eine ausgewogene, also in Balance befindliche Nahrung. Alle sogenannten modifizierten Nahrungsmittel dienen nur dem Ungleichgewicht.


21.12.2014 | 20:37

Der Summsemann

Das die Eugenik Gates kleines Hobby ist, sollte dochwohl bekannt sein. Schon sein Vater war Mitglied in einer Eugeniker-Gemeinschaft! So kann man eben das "Angenehme mit dem Nützlichen" verbinden, denkt er sich wohl! Durch diese Bananen wird er viel Geld verdienen und Menschen werden u.U. sehr krank! Im Gegensatz zu Herrn Geoffrey, glaube ich nicht an die ehrenwerten Absichten dieses Mannes un seiner Stiftung!


21.12.2014 | 06:54

Harry

"»Seit der Einführung der GVO im Jahr 1996 steigt die Zahl vieler gesundheitlicher Beschwerden und Krankheiten«, erklärt das Institute for Responsible Technology." Seit dem Rückgang der Storchpopulation, die sich seit Anfang der 70er Jahre beobachten lässt, sinkt die Geburtenrate in Deutschland immer weiter.

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