Freitag, 9. Dezember 2016
23.07.2015
 
 

Würden Sie Ihrer Familie Formaldehyd vorsetzen?

F. William Engdahl

Selbstverständlich würde nur eine schwer gestörte Mutter jemals wissentlich ihrer Familie Formaldehyd zu essen geben. Aber genau das tun Millionen Mütter unwissentlich, jeden Tag. Eine brillante von Experten begutachtete Studie, die in der Zeitschrift Agricultural Sciences erschienen ist, belegt, dass der Verzehr von Gensoja beim Menschen zur Ansammlung von Formaldehyd im Körper führt und gleichzeitig die Bildung eines wichtigen Antioxidans‘ reduziert, das zur Zellentgiftung gebraucht wird. Für Mensch und Tier kommt Gensoja einem Giftcocktail gleich.

 

Leiter der Studie war Dr. V.A. Shiva Ayyadurai, ein am amerikanischen MIT ausgebildeter Systembiologe. Mithilfe von CytoSolve, einer neuen Methode der Systembiologie, erfasste er 6497 In-vitro- und In-vivo-Laborversuche, die an 184 wissenschaftlichen Einrichtungen in 23 Ländern durchgeführt worden waren. Die Studie zeigte eine dramatische Akkumulation von Formaldehyd, einem bekannten Karzinogen, und eine ebenso dramatische Plünderung des für die Zellerneuerung nötigen Antioxidans‘ Glutathion in genmanipulierten Sojabohnen und Sojaprodukten.

 

Die Studie beweist die Dringlichkeit einer Neuordnung der heute bei staatlichen Behörden in den USA und der EU üblichen Testverfahren, mit denen die Unbedenklichkeit bestimmten Gen-Saatguts – Monsanto-Genmais, Syngenta-Gensoja oder irgendeine andere Sorte – für Mensch und Tier beurteilt wird.

 

Die Studie erschien vor kurzem in der Fachzeitschrift Agricultural Science. Mithilfe moderner Berechnungsmethoden der Systembiologie wurde nachgewiesen, dass gentechnisch verändertes Soja (das getestete GVO) die Werte von Formaldehyd, einem bekannten Karzinogen, und Glutathion, einem wichtigen Antioxidans für die Zellentgiftung, verändert. Ärzte und Wissenschaftler, die Ayyadurais Studie begutachteten, betonen:

»Die rechnerischen Ergebnisse zeigen einen erheblichen Unterschied in der Konzentration von Formaldehyd und Glutathion im gentechnisch veränderten Sojabohnen-Gewebe. Diese signifikanten Veränderungen in der Konzentration wichtiger Biomarker könnten negative Folgen haben. Die … Ergebnisse zeigen, wie ein ›kleines‹ rekombinantes DNS-Ereignis ›große‹ unvorhersehbare systemische Gleichgewichtsveränderungen im Molekularsystem nach sich ziehen kann. Angesichts solcher Veränderungen lässt sich mit Gewissheit sagen, das GVO und Nicht-GVO doch wohl nicht immer ›substanziell äquivalent‹ sind.«

 

Substanziell äquivalent?

 

Wie testet die United States Food and Drug Administration (FDA, Lebensmittelsicherheits- und Arzneimittelzulassungsbehörde) heute Genprodukte, bevor sie sie als unbedenklich für den menschlichen Verzehr zertifiziert? Überhaupt nicht. Wie bitte, nochmal langsam, überhaupt nicht? Wie kann das sein?

 

1992 trafen US-Präsident George H.W. Bush und der Vorstand von Monsanto im Weißen Haus zu einem vertraulichen Gespräch zusammen. Monsanto ist der weltweit größte GVO-Anbieter und Hersteller des meistverkauften Unkrautkillers für sein GVO-Saatgut.

 

Bei dem Treffen kam Bush Monsantos Forderung nach, keine unabhängigen staatlichen Tests über Gesundheit und Sicherheit seines Gen-Saatguts durchführen zu lassen. Der US-Präsident willigte in die so genannte Doktrin der substanziellen Äquivalenz als alleinigem Kriterium ein, auf Grundlage von Testergebnissen, die Monsanto und andere Gentechnikkonzerne lieferten.

 

Welche Kriterien wenden staatliche Stellen gemäß der Doktrin der substanziellen Äquivalenz für GVO-Produkte an? Sie vergleichen einfach, ob ein Genmaiskolben so aussieht wie ein konventioneller Maiskolben, ob er so riecht und so schmeckt. Kurz: Es gibt keine Gesundheits- und Sicherheitstests von der FDA oder dem US-Gesundheitsministerium. Der Verdacht drängt sich auf, dass Monsanto und andere GVO-Agrobusinesskonzerne aus gutem Grund keine wirklich transparenten Testverfahren für ihre Genprodukte wollen. Sie haben etwas sehr Hässliches zu verbergen.

 

Seit 1992, unter vier verschiedenen US-Präsidenten, ist die Doktrin der substanziellen Äquivalenz nie geändert worden. Um das zu gewährleisten, wurde Monsantos früherer Vize-Direktor Michael R. Taylor von Präsident Obama zum Lebensmittelverantwortlichen bei der FDA ernannt. Taylor blickt auf eine lange Karriere der Verschleierung im Dienst von Monsanto zurück.

 

Während seiner früheren Tätigkeit bei der FDA unter Präsident G.H.W. Bush unterzeichnete Taylor, damals zuständig für Politik, 1991 einen Vermerk im Federal Register, wonach die Milch von Kühen, die mit BGH-Wachstumshormonen von Monsanto behandelt wurden, nicht als solche gekennzeichnet werden musste. Außerdem war er 1992 Mitverfasser der politischen Erklärung der FDA, die die Grundlage für die von Monsanto geforderte Doktrin der substanziellen Äquivalenz lieferte.

 

Dr. Ray Seidler, früher Wissenschaftler bei der US-Umweltschutzbehörde, kommentierte die neue Studie: »Die von Dr. Ayyadurai gemeldete Entdeckung zeigt ein neues molekulares Paradigma im Zusammenhang mit Genmanipulationen, dessen Ursachen die Wissenschaft herausfinden muss. Das Gleiche gilt für die Konzentration von Formaldehyd und Glutathion, und welche sonstigen für die Gesundheit von Mensch und Tier relevanten chemischen Verbindungen verändert werden. Für solche Untersuchungen brauchen wir die von Dr. Ayyadurai geforderten Standards.«

 

Seidler weiter: »Formaldehyd ist ein bekanntes Karzinogen der Klasse 1. Dass es aufgrund einer gentechnischen Veränderung vermehrt in Sojabohnen gefunden wird, ist beunruhigend und erfordert sofortiges Handeln von FDA und Obama-Regierung. Soja wird in den USA überall angebaut und konsumiert, auch von Säuglingen auf dem Weg über die Babynahrung. 94 Prozent des hier angebauten Soja sind gentechnisch verändert.«

 

Formaldehyd wird zur Desinfektion und Konservierung biologischer Proben sowie für das Einbalsamieren verwendet. Es ist in Nagelhärtern und Nagellack enthalten. Wegen der karzinogenen Wirkung verbot die Europäische Union im September 2007 mit der Biozid-Verordnung (98/8/EC) die Verwendung von Formaldehyd, auch als Mittel zur Einbalsamierung. Jetzt wird es in aller Stille gebildet, wenn EU-Bürger Gensoja verzehren oder Tiere importiertes Gensoja-»Kraftfutter« fressen – und das ist die Mehrzahl der Rinder und Schweine in der EU.

 

Um es noch einmal zu betonen: Wegen der Doktrin der substanziellen Äquivalenz, die Präsident Bush 1992 auf Drängen Monsantos verkündete, sind fast 100 Prozent des in den USA angebauten Sojas gentechnisch verändert, und dieses bildet im Körper von Mensch und Tier Formaldehyd, ein hochgiftiges Klasse-1-Karzinogen.

 

Die USA sind heute der weltweit führende Produzent und Exporteur von Sojabohnen und Sojamehl, das überall auf der Welt in »eiweißreichen« Futtermischungen oder direkt für den menschlichen Verzehr verwendet wird. Auch im zweitgrößten Anbauland, Argentinien, ist heute das angebaute Soja fast zu 100 Prozent GVO, dank der exklusiven Anbaurechte, die der korrupte Präsident Carlos Menem Monsanto in den 1990er Jahren gewährte. In Brasilien, dem drittgrößten Anbauland, sind 85 Prozent des Sojas GVO.

 

Wenn Sie also einer von mehreren Hundert Millionen Menschen in der EU, den USA oder sogar China sind, die Sojabohnen entweder als Milchersatz trinken oder als Nahrungsmittel essen, dann essen Sie eine Substanz, die zur Ansammlung von Formaldehyd im Körper führt und gleichzeitig die Bildung des lebenswichtigen Antioxidans‘ hemmt, das wir für die Zellentgiftung brauchen. Der große Sänger und Gitarrist Bo Diddley hätte gesagt: GVO essen ist ein »Killer-Diller«.

 

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (46) zu diesem Artikel

25.07.2015 | 19:08

Basil Geoffrey

Edmundotto - Sie waren es, die die Auszeichnung mit einem Nobelpreis als Argument in die Diskussion eingebracht hat, nicht ich. Sie waren es, der auch meinen Einwand, auch Nobelpreisträger könnten sich irren, wie ein beleidigtes Kind reagiert hat. Aber wollen wir mal nicht so sein: Norman Borlaug, Nobelpreisträger, hält die Verwendung von genetisch veränderten Pflanzen für sinnvoll und notwendig. (Und leider muß ich mich dem BfR anschließen - ich finde keine zuverlässigen Daten...

Edmundotto - Sie waren es, die die Auszeichnung mit einem Nobelpreis als Argument in die Diskussion eingebracht hat, nicht ich. Sie waren es, der auch meinen Einwand, auch Nobelpreisträger könnten sich irren, wie ein beleidigtes Kind reagiert hat. Aber wollen wir mal nicht so sein: Norman Borlaug, Nobelpreisträger, hält die Verwendung von genetisch veränderten Pflanzen für sinnvoll und notwendig. (Und leider muß ich mich dem BfR anschließen - ich finde keine zuverlässigen Daten zur Auswirkung von Glyphosat auf das menschliche Mikrobiom und wäre für Informationen sehr dankbar - ebenso für die Daten zum immer-gebundenen Formaldehyd, das haben Sie doch sicher auch; und natürlich ihre Titel!)


25.07.2015 | 18:16

edmundotto

Sie amüsieren mich, Basil. "Hyperventilieren" Ich hatte schon mehrfach meine Meinung über das Wissenschaftsestablishment kundgetan und Nobelpreisträger rechne ich dazu. deren Meinung hat nur insofern einen Stellenwert, wenn Sie der Ihren widerspricht. Ein Träger des alternativen Nobelpreises hat bei mir einen höheren Stellenwert. Sie suchen tatsächlich Informationen über die Auswirkungen von Glyphosat auf unser Darmmikrobiom? Wenn Sie das wirklich wollten, wären Sie...

Sie amüsieren mich, Basil. "Hyperventilieren" Ich hatte schon mehrfach meine Meinung über das Wissenschaftsestablishment kundgetan und Nobelpreisträger rechne ich dazu. deren Meinung hat nur insofern einen Stellenwert, wenn Sie der Ihren widerspricht. Ein Träger des alternativen Nobelpreises hat bei mir einen höheren Stellenwert. Sie suchen tatsächlich Informationen über die Auswirkungen von Glyphosat auf unser Darmmikrobiom? Wenn Sie das wirklich wollten, wären Sie bereits im Besitz solcher Informationen, ich fürchte allerdings, Sie wollen lediglich nach Nennung meiner Quellen dieselben wieder als Unsinn abtun. Als "Forscher" in Sachen Gesundheitsvorsorge (um ´mal das deutsche Wort zu benutzen) sollten Ihnen die neueren Forschungen das menschliche Mikrobiom betreffend, doch bekannt sein. Ich habe hier von der Uni Hohenheim Informationen, von franz. Forschern (M. Czjzek), vom Institut für Ernährungsforschung in Potsdam, auch von Joshua Lederberg.


25.07.2015 | 12:06

Basil Geoffrey

Edmundotto - Sie und Herr Lottermann hyperventilieren doch beim Gedanken daran, daß jemand einen Nobelpreisträger kritisiert. Ich weiß ja nicht, wie oft Sie sich mit Nobelpreisträgern unterhalten - nach meiner Erfahrung (ich habe über viele Jahre mit welchen gearbeitet) gibt es aber auch unter Nobelpreisträgern solche, die sich der eigenen Fehlbahrkeit durchaus bewußt sind und solche, die sich für allwissend halten. Zum Formaldehyd: was ist der Unterschied zwischen natürlich und...

Edmundotto - Sie und Herr Lottermann hyperventilieren doch beim Gedanken daran, daß jemand einen Nobelpreisträger kritisiert. Ich weiß ja nicht, wie oft Sie sich mit Nobelpreisträgern unterhalten - nach meiner Erfahrung (ich habe über viele Jahre mit welchen gearbeitet) gibt es aber auch unter Nobelpreisträgern solche, die sich der eigenen Fehlbahrkeit durchaus bewußt sind und solche, die sich für allwissend halten. Zum Formaldehyd: was ist der Unterschied zwischen natürlich und künstlich (denn auch Formaldehyd, das man kauft, kann von Bakterien hergestellt worden sein)? Und die 104 g (ich vermute, sie meinen Gramm und nicht grains) beziehen sich auf den ganzen Tag, nicht eine akute Dosis. Und bitte: können Sie mir bitte noch die Informationen zeigen (oder einen weg dorthin), wonach Formaldehyd _immer_ an Folsäure gebunden ist und Glyphosate das Darmmikrobiom verändert?


25.07.2015 | 11:26

edmundotto

Ganz erstaunlich, was ein Angelsachse für Vorstellungen von uns Deutschen hat. Ein großer Deutscher hat einmal gesagt: Wo Verstand befiehlt, ist Gehorsam leicht. Könnte die Umsetzung dieses Ausspruchs von Friedr. dem Großen der Grund sein, warum im zurückliegenden Jahrhundert ein gewisser Respekt oder auch eine Angst vor uns bei Nachbarn und Angelsachsen zu verzeichnen war? Für Sie und Ihresgleichen gilt, wo die finanzielle Macht ist, wird Folgsamkeit und Unterwürfigkeit...

Ganz erstaunlich, was ein Angelsachse für Vorstellungen von uns Deutschen hat. Ein großer Deutscher hat einmal gesagt: Wo Verstand befiehlt, ist Gehorsam leicht. Könnte die Umsetzung dieses Ausspruchs von Friedr. dem Großen der Grund sein, warum im zurückliegenden Jahrhundert ein gewisser Respekt oder auch eine Angst vor uns bei Nachbarn und Angelsachsen zu verzeichnen war? Für Sie und Ihresgleichen gilt, wo die finanzielle Macht ist, wird Folgsamkeit und Unterwürfigkeit angesagt und wenn Sie das nicht befolgen, geht es Ihnen wie all den Medizinern und Forschern, die sich mit dieser Macht und dem von ihr korrumpierten wissenschaftlichen Establishment "überworfen" haben, Hören Sie auf, den Idealisten zu spielen, widmen sie sich Ihrer Forschungsarbeit, was immer das ist. Bei all der Zeit, die sie hier bei Kopp damit verbringen, Wahrheiten zu verbiegen und "Studien" zu zitieren, müsste diese Arbeit doch viel zu kurz kommen.- - - Das Sie "natürliches" und synthetisches Formaldehyd gleichsetzen, erleichtert zudem auch, das Vorhandensein von synthetischen Formaldehyd in Impfstoffen zu erklären. Es bedarf keines Sicherheitprofils und keiner Studien, da es ja etwas "natürliches" ist, nicht verwunderlich, das sie solche aussagen machen, sind Sie doch erklärter Impfbefürworter. Seltsam ist , das es bereits in geringen Mengen als toxisch gilt. 1,3 gr pro kg Körpergewicht macht bei einem Menschen von 80 kg eine tägliche Produktion per Stoffwechsel von 104 gr., wie würde es jemandem ergehen, der auch nur ein Schnapsglas davon konsumiert, Meister geoffrey?


25.07.2015 | 10:45

Basil Geoffrey

Herr Lottermann, als Deutscher (vermute ich) ist es für Sie natürlich undenkbar, daß man Autoritäten anzweifelt: man schlägt die Hacken zusammen und schreit „Jawohl!“. Wer zweifelt schon einen Führer an? In anderen Ländern ist das aber zum Glück anders. Nobelpreisträger erzählen Unsinn - das zentrale Dogma der Molekularbiologie zum Beispiel (Crick). Ich kenne auch Nobelpreisträger, deren Ansichten außerhalb ihres Fachgebiets sehr zweifelhaft waren. Aber wer wagt es schon,...

Herr Lottermann, als Deutscher (vermute ich) ist es für Sie natürlich undenkbar, daß man Autoritäten anzweifelt: man schlägt die Hacken zusammen und schreit „Jawohl!“. Wer zweifelt schon einen Führer an? In anderen Ländern ist das aber zum Glück anders. Nobelpreisträger erzählen Unsinn - das zentrale Dogma der Molekularbiologie zum Beispiel (Crick). Ich kenne auch Nobelpreisträger, deren Ansichten außerhalb ihres Fachgebiets sehr zweifelhaft waren. Aber wer wagt es schon, Autoritäten zu kritisieren? Formaldehyd ist krebserregend, das habe ich nie bezweifelt - dennoch stellt der Körper selbst Formaldehyd her und es ist ganz natürlich in unserer Nahrung, es ist schließlich nichts anderes als das Oxidationsprodukt von Ameisensäure (die auch normaler Bestandteil des Stoffwechsels ist). Die Berechnungsgrundlage für die 1.3 g/d/kg BW habe ich angegeben - die können Sie ganz einfach lesen und mir sagen, was daran falsch ist. Und vielleicht können Sie - im Gegensatz zu Edmundotto - mir zeigen, dass Formaldehyd in vivo ausschließlich gebunden vorliegt. Lesen Sie den EFSA Bericht, den ich hier angegeben habe, und schauen Sie mal in eine Lehrbuch der Biochemie. Und wagen Sie es, Autoritäten anzuzweifeln!


25.07.2015 | 10:43

Basil Geoffrey

Leonidas 300 - ein Großteil der Menschen in der westlichen Welt bezieht ihre Nahrung jedoch nicht direkt aus der Natur, und kann es auch nicht, weil dazu die Flächen, die Möglichkeit und die Zeit fehlt.

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