Monday, 26. September 2016
28.02.2016
 
 

Big Pharmas Pillen gegen Sodbrennen erhöhen das Risiko eines Nierenversagens

Harold Shaw

Sodbrennen – fast jeder hat diesen brennenden Schmerz in der Brust schon einmal erlebt. Es ist ein weitverbreitetes Leiden und in den allermeisten Fällen kein Grund zur Besorgnis. Meistens wird es von alleine besser, oder man greift zu einem natürlichen Heilmittel.

 

Aber wenn wir ohne Medikamente auskämen, würde das ja bedeuten, dass Big Pharma keine fetten Gewinne mehr einstreichen könnte. Also hat man uns darauf gedrillt, nach der »schnellen Abhilfe« zu suchen, sogar bei so simplen Angelegenheiten wie Sodbrennen. Anstatt auf natürliche Weise das Sodbrennen zu kurieren, schlucken wir Medikamente, die zwar die Symptome abstellen, aber im Gegenzug Dutzende anderer gesundheitlicher Probleme mit sich bringen. Für Big Pharma ist das eine prima Sache, denn wenn die hässlichen Nebenwirkungen ausbrechen, was tun wir da? Wir greifen zur nächsten Pille.

 

Neue Studie bringt Mittel gegen Sodbrennen in Verbindung mit Nierenerkrankung

 

Allein in Amerika griffen im Jahr 2013 insgesamt 15 Millionen Menschen zu Mitteln gegen Sodbrennen und legten dafür mehr als zehn Milliarden Dollar auf den Tisch. Ganz vorne lagen dabei sogenannte Protonenpumpenhemmer (PPI), Medikamente wie Nexium, Prevacid und Prilosec.

 

Kürzlich erschien im Fachmagazin JAMA Internal Medicine eine Studie. Hauptautor war der Epidemiologe Morgan Grams von der Johns Hopkins Bloomberg School of Health. In dieser Studie heißt es, dass PPI die Wahrscheinlichkeit einer Nierenerkrankung beträchtlich erhöhen.

 

An der Studie nahmen insgesamt 250 000 Personen in zwei Gruppen teil. Gruppe 1 umfasste 10 482 Menschen, von denen 322 ein Medikament gegen Sodbrennen nahmen. Für diejenigen, die die Mittel schluckten, lag das geschätzte absolute Risiko einer chronischen Nierenerkrankung bei 11,8 Prozent, bei allen anderen bei 8,5 Prozent. Gruppe 2 umfasste 248 751 Menschen, von denen 16 900 ein Medikament gegen Sodbrennen nahmen. Letztere wiesen eine 15,6-prozentige Wahrscheinlichkeit einer Nierenerkrankung auf. Für die restliche Gruppe lag die Wahrscheinlichkeit bei nur 13,9 Prozent.

 

Die Studie konnte PPI nicht abschließend mit chronischen Nierenerkrankungen in Verbindung bringen. Aber sie gibt in jedem Fall Anlass zu ernster Besorgnis. Weitere Forschung in dieser Richtung ist erforderlich.

 

Protonenpumpenhemmer schaden nicht nur den Nieren

 

Ein erhöhtes Risiko, seine Nieren zu schädigen, sollte eigentlich als Grund ausreichen, keine Mittel gegen Sodbrennen mehr zu nehmen. Aber der Schaden, den diese lästigen Arzneien anrichten, beschränkt sich leider nicht auf die Nieren.

 

Bei Menschen, die mit PPI ihren Reflux behandelten, stellten Forscher der Uni Stanford ein um 16 Prozent erhöhtes Herzinfarktrisiko fest. Zudem starben diese Menschen mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit an einer Herzerkrankung. Und damit ist noch immer nicht Schluss.

 

2010 bestimmte die für Medikamentenzulassungen zuständige amerikanische Behörde FDA, dass alle PPI – egal, ob rezeptpflichtig oder frei verkäuflich – auf der Verpackung einen Aufdruck tragen müssen, der vor dem Risiko warnt, dass es zu Brüchen kommt.

 

Mehrere epidemiologische Studien haben offenbar Mittel gegen Sodbrennen mit einem erhöhten Risiko für Brüche der Hüfte, Handgelenke und Wirbelsäule in Verbindung gebracht. Gleichzeitig wies die FDA darauf hin, dass PPI, weil sie die Magensäure unterbinden, die natürliche Absorption von Vitaminen verhindern und das Risiko deutlich erhöhen, sich bestimmte, potenziell lebensbedrohliche Infektionen zuzuziehen.

 

Einfache Tricks, um Sodbrennen auch ohne Medikamente loszuwerden

 

Lange Zeit hielten wir uns für besser als unsere Vorfahren, denn wir hatten Antibiotika entwickelt und moderne Medizin. Je mehr wir forschen, desto mehr beginnen wir heute allerdings zu erkennen, wie leistungsstark Naturmedizin tatsächlich ist und wie sehr wir die Wirksamkeit unterschätzt haben. Das gilt auch im Fall von Sodbrennen, das sich mit einfachen selbst gemachten Mitteln aus der Welt schaffen lässt – und zwar völlig frei von Nebenwirkungen.

 

Leiden Sie nach dem Essen an Sodbrennen? Dann versuchen Sie es doch einfach mal damit, vor der Mahlzeit simplen Aloe-Saft zu trinken. Auch etwas Ingwertee dürfte den Magen beruhigen und als Puffer gegen die Säure dienen. Und wenn Sie keinen Ingwertee im Haus haben, tut es auch eine Tasse Kamillentee vor dem Schlafengehen.

 

Werden Sie regelmäßig von Sodbrennen geplagt, ist es empfehlenswert, ein kleines Ernährungstagebuch zu führen und so herauszufinden, welche Lebensmittel es sind, die diesen Zustand herbeiführen. Eine gesündere Ernährung ist doch definitiv die viel bessere Alternative, als sich schädliche Medikamente aus der Apotheke zu holen.

 

 

 

 

 

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