Sonntag, 28. Mai 2017
22.03.2016
 
 

Gojibeerensaft ist großartig für die Gesundheit

Harold Shaw

In den vergangenen Jahrzehnten haben Chemie und Wissenschaft gewaltige Fortschritte erzielt. Heutzutage wissen wir, warum unser Körper krank wird, wie Alterungsprozesse ablaufen und wie wir sterben. Auf Molekularebene können die Forscher bestimmen, welche Prozesse Zellen absterben lassen und welche Prozesse Zellen schützen. Sie können die Abwehrmechanismen stärken und die Zellfunktionen erweitern. Wenn es um das Leben und das Sterben unserer Zellen geht, kommt zwei Substanzen eine ausgesprochen wichtige Rolle zu. Das sind zum einen die Antioxidantien, zum anderen die freien Radikalen.

 

Das Interesse an Antioxidantien ist zuletzt so stark angestiegen, dass das amerikanische Landwirtschaftsministerium sogar einen Test entwickelt hat, mit dessen Hilfe bestimmt werden kann, wie viele Antioxidantien eine bestimmte Nahrung enthält und wie wirksam diese sind. Da es sich hier um ein völlig neues Forschungsfeld handelt, entwickelte die Behörde auch gleich noch eine Methode zur Bestimmung, wie gut diese Antioxidantien gegen freie Radikale wirken. Die Maßeinheit dazu nennt sich ORAC (»oxygen radical absorbance capacity«).

 

Und was hat das jetzt alles mit Beerensaft zu tun, fragen Sie? Nun, wenn es um den ORAC-Wert geht, sprengen Gojibeeren sämtliche Rekorde. Das ist auch der Grund, warum sie jetzt vielen als Superfood gelten.

 

Mehr über Antioxidantien und freie Radikale


Freie Radikale töten Zellen. Sie werden teilweise von unserem Immunsystem produziert, um Viren und Bakterien abzuwehren, können aber auch als Resultat von Umweltfaktoren entstehen, etwa durch Rauchen, Strahlen, Giftstoffe durch Umweltverschmutzung oder auch durch Pflanzenschutzmittel.

 

Unsere Körper verfügen von Natur aus über ein gewisses Maß an Antioxidantien, um freie Radikale zu neutralisieren, aber wenn diese nicht ausreichen, kann viel Schaden entstehen. Sobald eine Zelle nämlich von freien Radikalen befallen wird, verwandelt sie sich selbst in einen freien Radikalen. Dieser Prozess läuft mit zunehmendem Alter deutlich schneller ab.

 

Antioxidantien wiederum stoppen die Kettenreaktion, die die freien Radikale in Gang gesetzt haben. Sie binden die Radikalen, neutralisieren sie und verhindern weiteren oxidativen Schaden. Natürlich verlieren unsere Freunde, die in Obst und Gemüse enthalten sind, bei diesem Prozess auch etwas, aber sie werden für unseren Körper nicht gefährlich, denn es handelt sich bei ihnen um stabile Elemente. Einfach gesagt: Antioxidantien verhindern den Tod und die Schäden, den freie Radikale an gesundem Gewebe anrichten. Dadurch verhindern sie auch zahlreiche Krankheiten.

 

Aus diesem Grund heißt es immer wieder, dass eine Ernährung, die viel biologisch einwandfreies Obst und Gemüse enthält, den Ausbruch von Krebs verhindern und unsere Körper jung, stark und gesund erhalten kann.

 

Und was ist nun mit den Beeren?


Bei frischem Obst und Gemüse lassen Gojibeeren die Konkurrenz locker stehen. Gojibeeren enthalten mehr als doppelt so viele Antioxidantien wie Cranberrys und fünfmal so viele wie Blaubeeren oder Brombeeren. Mit diesem aus China stammenden Superfood mithalten können nur Gewürze wie schwarzer Pfeffer, Kurkuma, Zimt, Ingwer, Paprika, Kumin oder Curry.

 

In der Welt der Gewürze schneiden die getrockneten Gojibeeren sogar noch besser ab, da sie, zumindest theoretisch, noch stärker konzentriert sind. Aber wer Gojibeerensaft trinkt, hilft seinem Körper auch sehr gut, Zellschäden zu reparieren und die Alterungsprozesse zu verlangsamen.

 

Und was ist mit den restlichen Nährstoffen, den Dingen, mit denen wir eher vertraut sind? 30 Milliliter Gojibeerensaft enthalten 15 Prozent der empfohlenen Tagesdosis an Eisen, die Hälfte des Vitamin-A-Bedarfs und hohe Konzentrationen an Ballaststoffen und Vitamin C. Aufgrund der hohen Nährstoffdichte ist Gojibeerensaft angeblich gut für die Augen, ein echter Booster für das Immunsystem und sogar eine Hilfe beim Abnehmen.

 

Allerdings fehlen weitere Studien, die all diesen Nutzen noch eindeutiger belegen.

 

Als Tee, als Saft oder als getrocknete Frucht – es findet sich schon ein Weg, wie auch Ihnen Gojibeeren schmackhaft gemacht werden können. Geschmacklich sind sie eine Mischung aus süß und sauer, und sie sind angenehm im Biss. Wenn wir wirklich unsere Ernährung umstellen wollen, sollten wir auch unbedingt unsere Kinder mit diesem Superfood vertraut machen.

 

 

 

 

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