Samstag, 10. Dezember 2016
02.09.2013
 
 

Bleibende Behinderung nach einer Grippeimpfung: Familie verklagt Pharmafirma

J. D. Heyes

Eine australische Familie verlangt Entschädigung von einem großen Pharmaunternehmen, weil ihre Tochter seit einer Grippeimpfung mit dem Impfstoff Fluvax im Jahr 2010 schwer behindert ist.

Berichten zufolge traten bei der kleinen Saba Button schon kurz nach der Impfung im April 2010 Krämpfe auf. Sie wurde sofort in ein Krankenhaus in Perth gebracht. Heute, mit vier Jahren, ist Saba Tetraplegikerin und fast blind. Außerdem leidet sie nach drei Jahren noch immer an regelmäßigen epileptischen Anfällen und braucht ständige medizinische Betreuung. Ernährt wird sie durch eine Nasensonde.

Drei Tage zu spät

Aus der Zeitung Western Australian:

Gegen den Hersteller CSL wurde im Namen der vierjährigen Saba eine Zivilklage beim Bundesgericht angestrengt, die zu einem der größten Entschädigungsfälle in Australien werden könnte… Bei Saba war aufgrund eines mutmaßlichen Fehlers in dem Fluvax-Impfstoff, den sie im April 2010 erhielt, Fieber mit Fieberkrämpfen aufgetreten.

Ihre Behinderungen entstanden Berichten zufolge durch eine schwere Hypoxie (mangelnde Sauerstoffversorgung), durch die ihr Gehirn schwer geschädigt wurde. Außerdem wusste das Pharmaunternehmen – CSL – über die gefährlichen Nebenwirkungen von Fluvax Bescheid.

 

In seiner Klagebegründung schreibt Rechtsanwalt Julian Johnson: »Aus Tests, die vor dem April 2010 von (CSL) durchgeführt wurden, war offenkundig und anerkannt, dass Fieber als bekannte Nebenwirkung des CSL 2010 Fluvax relativ oft und häufiger als in den Vorjahren auftrat.«

 

Weiter sagte Johnson, der Impfstoff habe bei 0,09 Prozent der Patienten, die 2010 geimpft wurden, Fieberkrämpfe verursacht und bei mehr als der Hälfte – 57 Prozent – der Kinder im Alter von sechs bis 59 Monaten eine fiebrige Reaktion hervorgerufen.

 

»Die Häufigkeit von Fieberkrämpfen bei westaustralischen Patienten, die 2010 mit Fluvax geimpft wurden, lag für Kinder unter vier Jahren bei einer pro 100 verabreichten Dosen, dreimal höher für alle Patienten verglichen mit nicht von CSL hergestellten Impfstoffen, und 200 Mal höher als die einzige veröffentlichte bevölkerungsbasierte Schätzung«, hieß es in dem Papier. »In dem Dokument wird betont, Sabas Eltern, denen brieflich vom Gesundheitsministerium zu einer Impfung geraten wurde, seien nicht gewarnt worden. Verpackung und Etikett enthielten keinen Hinweis auf ein mögliches Risiko von Fieberkrämpfen und anderen ernsten Komplikationen.«

 

Noch tragischer ist, dass der Impfstoff am 22. April 2010 – nur drei Tage, nachdem Saba damit geimpft worden war – zurückgerufen wurde.

 

Teil des Entschädigungsverfahrens ist die Forderung nach Erstattung der Kosten für Sabas medizinische Versorgung plus für den fortdauernden Bedarf an besonderer Hilfe und Hilfsmitteln und die fortgesetzte Pflege sowie nach einer Entschädigung für erlittene Schmerzen und Leiden und den Verlust der Lebensfreude.

 

Sabas Mutter Kirsten Button sagte, sie und ihr Mann hätten niemals eingewilligt, dass ihre Tochter mit Fluvax geimpft wurde, wenn sie über die möglichen schweren Nebenwirkungen informiert gewesen wären.

 

Hunderte von Kindern betroffen

Paul Effler vom australischen Gesundheitsministerium schrieb im Juli im Medical Journal of Australia, vor der Auslieferung des Impfstoffs 2010 seien keine ausreichenden Studien über Fluvax durchgeführt worden. Berichten zufolge hatten 250 weitere Kinder in Westaustralien schwere Reaktionen auf Fluvax gezeigt.

 

Wie der Western Australian weiter berichtete, sei der Impfstoff »kürzlich zwei Kindern in Westaustralien verabreicht worden«, obwohl er für die Verwendung bei Kindern unter fünf Jahren nicht zugelassen war. Die Gefahren von Fluvax sind der Aufmerksamkeit amerikanischer Gesundheitsbehörden nicht entgangen. Im August 2010 erklärten die Centers for Disease Control and Prevention in Atlanta in einer Pressemitteilung:

Während der Grippesaison 2010 in Australien wurde die Verabreichung eines trivalenten inaktivierten Impfstoffs (TIV) (Fluvax Junior und Fluvax), der von der Firma CSL Biotherapies hergestellt wurde, mit dem vermehrten Auftreten von Fieber und Fieberkrämpfen bei Kindern zwischen sechs Monaten und vier Jahren in Verbindung gebracht.

Während wir bei NaturalNews überhaupt keine Impfstoffe empfehlen, präsentierten die CDC in ihrer Erklärung eine Alternative zu Fluvax.

 

 

Quellen:

 

VacTruth.com

Yahoo.com

NaturalNews.com

NaturalNews.com

 

 

 


 

 

 

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Keuchhustenimpfstoff kann zu Hirnschäden und Tod führen

J. D. Heyes

Seit Juli wird im US-Bundesstaat Missouri eine kostenlose Impfung angeboten, die unter anderem vor Keuchhusten schützen soll. Nach Angaben von Behördenvertretern ist der Tdap-Impfstoff, der angeblich Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten verhindert, angesichts »des vermehrten Auftretens von Keuchhusten« nötig. Die wachsende Zahl der Fälle werde »auf  mehr …

Hepatitis-B-Impfstoff gestoppt, nachdem drei Neugeborene nach Schock gestorben sind

Lance Devon

Das Gesundheitsministerium von Vietnam stoppt die Verwendung von Hepatitis-B-Impfstoffen im ganzen Land. Die Entscheidung wurde getroffen, nachdem drei Familien ihre Babys verloren hatten, die zuvor mit geprüften Standard-Impfstoffen gegen Hepatitis B immunisiert worden waren.  mehr …

Die Eierstöcke junger Frauen durch Gardasil zerstört: Merck »hat vergessen«, die Wirkung des Impfstoffs auf die weibliche Reproduktion zu untersuchen

Jonathan Benson

Eine soeben veröffentlichte Studie hat ans Licht gebracht, dass Merck & Co., das Unternehmen hinter dem berüchtigten Impfstoff Gardasil gegen das humane Papillomavirus (HPV), vielsagenderweise vergessen hat, die Wirkung dieses tödlichen Impfstoffs auf die weiblichen Reproduktionsorgane zu untersuchen. Mindestens eine junge Frau, in diesem Fall  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Medizin: Gespendete Organe behalten das Gedächtnis

Edgar Gärtner

Das biografische Gedächtnis eines Menschen ist ganz offenkundig nicht auf das Gehirn beschränkt. Das bestätigen alle Untersuchungen. Aber wir wollen das nicht wahrhaben.  mehr …

Egg Freezing – die »eisige Reserve«: Immer mehr Frauenärzte wollen unbefruchtete Eier »für später« einfrieren

Gerhard Wisnewski

Ach, wie gern würde »frau« doch ausgiebig Karriere machen – wenn da nur die lästige »biologische Uhr« nicht wäre. Mit Ende 30, Anfang 40 ist nun mal Schluss mit der Fruchtbarkeit. Zum Glück gibt es jetzt eine neue Möglichkeit, Kinder auf die ganz lange Bank zu schieben: Egg Freezing. Frieren Sie doch mal ein Ei ein und tauen Sie es erst in 20  mehr …

Keuchhustenimpfstoff kann zu Hirnschäden und Tod führen

J. D. Heyes

Seit Juli wird im US-Bundesstaat Missouri eine kostenlose Impfung angeboten, die unter anderem vor Keuchhusten schützen soll. Nach Angaben von Behördenvertretern ist der Tdap-Impfstoff, der angeblich Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten verhindert, angesichts »des vermehrten Auftretens von Keuchhusten« nötig. Die wachsende Zahl der Fälle werde »auf  mehr …

Patent bestätigt: Aspartam ist das Exkrement von GV-Bakterien

Michael Ravensthorpe

»Der meistverkaufte Süßstoff der Welt wird mit gentechnisch veränderten Bakterien hergestellt« – so lautete 1999 die Überschrift eines Artikels in der britischen Zeitung The Independent. In dem Beitrag wurde enthüllt, dass Monsanto in den USA Limonaden wissentlich Aspartam zusetzte, und dass eben dieses Aspartam aus GV-Bakterien hergestellt wird.  mehr …

Studie zeigt: 97 Prozent der Kinder, die 2009 bei einem Mumps-Ausbruch erkrankten, waren zuvor geimpft worden

Jonathan Benson

Erneut hat sich erwiesen, dass moderne Impfstoffe keinen echten Schutz vor einer Krankheit gewähren. Eine jüngst im New England Journal of Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass 97 Prozent der Kinder, die 2009 bei einem Mumps-Ausbruch in den nordöstlichen Bundesstaaten der USA erkrankten, vorher gegen die Krankheit geimpft worden waren – wie  mehr …

Werbung

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.