Thursday, 30. June 2016
19.06.2014
 
 

Natürliche Antibiotika, von denen Sie sich jetzt einen Vorrat anlegen sollten

J. D. Heyes

Informierte Leser wissen, dass Antibiotika immer öfter unwirksam sind, weil sie in der modernen Gesundheitsindustrie viel zu viel verschrieben werden und außerdem auch in der modernen Tierhaltung stärker zum Einsatz kommen.

 

»Mikroben können im Labor resistent gegen Penicillin gemacht werden, wenn sie Konzentrationen ausgesetzt werden, die nicht ausreichen, um sie zu töten«, warnte Alexander Fleming, der Entdecker des Penicillins, des ersten Antibiotikums, schon 1945, als er den Nobelpreis für Medizin erhielt. »Es besteht die Gefahr, dass ein Unwissender sich eine zu niedrige Dosis verabreicht und die Mikroben resistent macht, weil er sie nicht-tödlichen Mengen aussetzt.«

 

Bakterien sind seit Urzeiten Teil des »Lebens« auf der Erde, doch die ständige Präsenz von Antibiotika – die sogar »gute Bakterien« töten – hat dazu geführt, dass jetzt Superkeime auftauchen, die gegen immer mehr Antibiotika resistent sind. Vor diesem Hintergrund und bevor Sie sich in einer Lage wiederfinden, wo Sie dringend auf ein Mittel gegen diese Superkeime angewiesen sind, folgen hier zehn Heilpflanzen und Nahrungsmittel, die auf natürliche Weise wirken:

 

Honig: Bei einer jüngst veröffentlichten Studie bestätigten Forscher der Salve Regina University in Newport im US-Bundesstaat Rhode Island, dass unbehandelter Honig zu den besten natürlichen Antibiotika zählt. Erstautorin Dr. Susan M. Meschwitz präsentierte die Ergebnisse beim 247. Jahrestreffen der Amerikanischen Chemischen Gesellschaft. »Honig ist insofern etwas Besonderes, als er Infektionen auf mehreren Ebenen gleichzeitig bekämpfen kann, sodass Bakterien nicht so leicht eine Resistenz entwickeln«, betonte sie. Honig verwendet eine Kombination mehrerer Waffen, unter anderem Polyphenole, Sauerstoffperoxid und einen osmotischen Effekt. Honig ist gewissermaßen ein beidhändiger Kämpfer, der Bakterien auf mehreren Wegen ausschaltet.

 

Kolloidales Silber: Silber wurde schon vor 1200 Jahren von den Ägyptern, Römern, Griechen und von Seeleuten verwendet, später auch von den Pionieren, die unser Land besiedelten. Sie nutzten es gegen verschiedene Krankheiten und zur Konservierung ihrer Nahrungsmittel und Flüssigkeiten. Bis zur Entdeckung der Antibiotika 1938 war kolloidales Silber für Ärzte das wichtigste Mittel, mit dem sie Bakterien auf natürlichere Weise bekämpften als mit den Antibiotika, die heute verschrieben werden. Antibiotika können Nieren und Leber schädigen. Kolloidales Silber fördert die Heilung.

 

Pascalite: Es handelt sich um eine Bentonit-Heilerde, die nur in den Bergen des US-Bundesstaats Wyoming vorkommt. Bei örtlicher Anwendung kann sie innerhalb von Stunden oder Tagen Infektionen aus Wunden ziehen und damit zur völligen Heilung beitragen. Soweit bekannt, wurde Pascalite in den frühen 1930er Jahren erstmals angewendet, als ein Pelzjäger namens Emile Pascal seine Fallen unweit eines kalten, klaren Bergsees aufstellte, wo er viele Tierspuren entdeckt hatte.

 

Als er die Heilerde auf seine rissigen Hände auftrug, stellte er nach einer Weile fest, dass sie offenbar geholfen hatte. Also experimentierte er weiter und fand verschiedene örtliche Anwendungsmöglichkeiten, darunter gegen Verbrennungen, kleinere Wunden und Infektionen.

 

Kurkuma: Diese Heilpflanze wird in der ayurvedischen und chinesischen Heilkunst seit Jahrtausenden gegen eine Vielzahl von Infektionen eingesetzt. Die antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften sind bekanntermaßen hoch wirksam bei der Behandlung bakterieller Infektionen. Bei MRSA [Methicillin-resistentem Staphylococcus aureus] kann sie auch örtlich auf zusätzliche Hautläsionen aufgetragen werden.

Oreganoöl: Am besten bekannt ist dieses ätherische Öl für seine antibakterielle Wirkung, aber auch als Mittel gegen Staphylokokken-Infektionen wie MRSA. Es wirkt antioxidativ, antiseptisch, antiviral, antimykotisch, entzündungshemmend, schmerzstillend und zudem gegen Parasiten. 2001 berichtete die Zeitschrift Science Daily über eine Studie der Georgetown University, die ergab, dass die keimtötende Wirkung von Oreganoöl fast so stark war wie die der meisten Antibiotika.

 

Teebaumöl: Ebenfalls ein ätherisches Öl, das sich als wirksam zur Bekämpfung von antibiotikaresistentem MRSA auf der Haut erwiesen hat. Wichtiger Hinweis: Therapeutisch wirksames Teebaumöl muss in diesem Fall unverdünnt angewendet werden.

 

Olivenblattextrakt: Er wird seit Jahrhunderten zur Bekämpfung bakterieller Infektionen eingesetzt und wird heute in einigen Krankenhäusern in Europa gegen MRSA-Infektionen verwendet. Er unterstützt das Immunsystem und bekämpft gleichzeitig antibiotikaresistente Infektionen.

 

Knoblauch: Das schmackhafte Gewürz wird schon jahrtausendelang überall auf der Welt für medizinische Zwecke verwendet – im 18. Jahrhundert sogar, um die Pest fernzuhalten. Knoblauch besitzt antibiotische, antivirale und antimykotische Eigenschaften.

 

Echinacea: Ebenfalls seit Jahrhunderten im Einsatz als Mittel gegen Alterung und gegen eine Vielzahl von Infektionen. Traditionell nahm man es zur Behandlung offener Wunden, gegen Blutvergiftung, Diphtherie und andere bakterielle Erkrankungen. Heute wird es vor allem gegen Erkältung und Grippe eingenommen.

 

Gelbwurzel: In Amerika gehört sie zu den beliebtesten Heilpflanzen; in jüngster Zeit ist sie vor allem als pflanzliches Antibiotikum und immunstärkendes Mittel bekannt geworden. Wie die Website Herbwisdom.com berichtet, nahmen Indianer in Amerika Gelbwurzel als Medizin gegen Entzündungen der Atemwege, des Verdauungstrakts und der Harnwege, die durch Allergien oder Infektionen hervorgerufen wurden.

 

 

Quellen:

 

TheWeek.com

NaturalNews.com

NaturalPedia.com

ScienceDaily.com

HerbWisdom.com

ACS.org

NaturalNews.com

 

 

 

 

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