Saturday, 1. November 2014
31.03.2012
 
 

Einfache Hausmittel gegen Arthritis und Gelenkschmerzen

JB Bardot

Nach Hausmitteln gegen Arthritis, Gicht und andere Gelenkschmerzen braucht man nicht lange zu suchen, sie sind im Küchenregal oder im Kühlschrank zu finden. Die Ursachen einer Gelenkerkrankung reichen von Alter über Überanstrengung bis zu Autoimmunkrankheiten, die Gelenke und das umgebende Gewebe befallen. Zur Linderung der Schmerzen bieten Pharmaunternehmen entzündungshemmende Designer-Medikamente an, doch die haben oft ganz erhebliche Nebenwirkungen. Wenn die Zutaten für Hausmittel nicht bereits in Ihrer Vorratskammer lagern, so erhalten Sie sie problemlos im Lebensmittel- oder Bioladen. Mit solchen Mitteln lässt sich zudem gegenüber den teuren Medikamenten viel Geld sparen.

Dreifachkraft gegen Entzündungen

Kurkuma, Ingwer und Bromelin wirken jedes für sich schon entzündungshemmend. Sie lindern Schmerzen und befreien von Steifigkeit und Schwellungen. In Kombination sind sie ein wahres Kraftpaket der Naturmedizin. Sie wirken synergistisch zusammen, das heißt, jedes stärkt die Wirksamkeit der anderen und ergänzt deren medizinische Wirkung. Untersuchungen haben ergeben, dass Kurkuma bei Gelenkschmerzen genauso gut hilft wie entzündungshemmende Medikamente. Ingwer wird schon seit Jahrhunderten zur Behandlung verschiedener Beschwerden von Übelkeit bis zu Gelenkschmerzen eingesetzt. Bromelin ist ein Enzym aus der Ananas, das über heilende Kräfte verfügt. Es befreit von entzündungsbedingten Muskel-, Sehnen- und Gewebeschmerzen. Nehmen Sie bei Schmerzen alle drei zusammen zweimal täglich auf leeren Magen. Alle drei Substanzen können das Blut verdünnen, wer bereits blutverdünnende Medikamente einnimmt, sollte deshalb vor der Einnahme seinen Arzt fragen.

 

Brennnesseln

Es gibt viele Hausmittel aus Brennnesseln. Als traditionelles pflanzliches Heilmittel werden sie zur Linderung von Gelenkschmerzen, Arthritis und Gicht eingesetzt. Aus frischen oder getrockneten Blättern können Sie einen Tee zubereiten. Seien Sie vorsichtig und tragen Sie beim Ernten der frischen Blätter Handschuhe. Denn wie der Name schon sagt, können die kleinen Härchen an der Pflanze zu schweren Hautreaktionen wie juckendem Ausschlag führen. Die Härchen werden durch Erhitzen, wie beim Tee, oder Trocknen neutralisiert. Der Tee kann heiß oder kalt getrunken, aber auch als Umschlag auf die schmerzenden Gelenke gelegt werden.

 

Cayennepfeffer

Das Gewürz, das in den meisten Gewürzregalen zu finden ist und für sein scharfes Aroma bekannt ist, ist ein hervorragendes lokal wirksames Mittel zur Linderung von Gelenkschmerzen. Capsaicin, der aktive Inhaltsstoff des Cayennepfeffers, überlistet das Gehirn durch lokale Hautirritationen. Werden deren Signale dann entlang der Nervenstränge an das Gehirn gemeldet, wird es vom wahren Ursprung der Schmerzen abgelenkt. Über einen längeren Zeitraum kann die lokale Anwendung von Cayennepfeffer Gelenkschmerzen deutlich lindern. Für eine selbstgemachte Einreibung mischen Sie zwei Esslöffel Cayennepfeffer mit einer halben Tasse Kakaobutter, Lanolin oder Kokosnussöl. Tragen Sie die Mischung direkt auf das schmerzende Gelenk auf. Alternativ können Sie einen halben Teelöffel Cayennepfeffer mit einer Tasse Apfelessig mischen und in ein Fußbad mit warmem Wasser geben. Baden Sie Hände oder Füße 20 Minuten darin und spülen sie anschließend gut ab. Cayennepfeffer kann die Haut reizen.

 

Pektin und Traubensaft

Hausgemachte Mittel aus Fruchtpektin und Traubensaft können bei Gelenkschmerzen helfen und Schwellung und Steifigkeit reduzieren. Pektin befindet sich in den Zellen vieler Pflanzen, es wird als Verdickungsmittel, beispielsweise in Gelees verwendet. Traubensaft enthält reichlich Antioxidantien, darunter Anthocyane, die für ihre entzündungshemmende Wirkung bekannt sind. Pektin reguliert den Flüssigkeitsaustausch in Pflanzenzellen, man nimmt deshalb an, dass es den Abbau von Flüssigkeitsansammlungen bei Arthritis unterstützt. Das beste Pektin finden Sie in Bioläden, es enthält weder MSG noch andere Zusatzstoffe. Mischen Sie eine halbe Tasse Saft mit zwei Esslöffeln Pektin. Falls erforderlich, fügen Sie noch ein wenig Wasser hinzu und trinken Sie diese Mischung sechs Wochen lang zweimal täglich. Reduzieren Sie die Häufigkeit in dem Maße, wie die Symptome verschwinden.

 

 

Quellen für diesen Beitrag waren unter anderem:

 

 

 


 

 

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