Sunday, 25. September 2016
11.12.2010
 
 

Wandern, Vitamin E und Änderung der Ernährungsweise wirken Alzheimer-Krankheit entgegen

John Phillip

Die medizinische Forschung legt immer neue Hinweise dazu vor, dass die Entwicklung und das Fortschreiten einer der gefürchtetsten Krankheiten unserer Generation kein unvermeidliches Schicksal sein muss. Bereits ein Zehntel der Menschen im Alter von 65 Jahren und fast die Hälfte aller Menschen im Alter von 85 Jahren und älter sind von der Alzheimer-Krankheit betroffen. Diese Erkrankung entwickelt sich aufgrund einer Mangelernährung, was bestimmte Nährstoffe und Antioxidantien angeht, sowie von Bewegungsmangel über Jahrzehnte zunächst unentdeckt. Mit bestimmten Änderungen der Ernährungsweise und mehr Bewegung kann man das Risiko, an dieser Form der Demenz zu erkranken, deutlich senken.

Wandern schützt das Gehirn vor Nachlassen kognitiver Funktionen

Das Gehirnvolumen steht in einem unmittelbaren Zusammenhang zur Fähigkeit zu lernen und neue Erinnerungen zu speichern. Eines der wichtigsten Kennzeichen der Alzheimer-Erkrankung ist der Verlust von Hirnzellen durch Absterben der entscheidenden neuronalen Strukturen. Diese Auswirkungen können mithilfe einer Kernspintomographie dargestellt werden und dienen als Maßstab für den Abbau kognitiver Fähigkeiten und das Fortschreiten der Erkrankung. Die Ergebnisse einer Studie der Radiologischen Gesellschaft von Nordamerika (RSNA) zeigen, dass durch Wandern mit einem Umfang von bereits etwa fünf Kilometern pro Woche die Abnahme des Gehirnvolumens, die allgemein im Alterungsprozess auftritt, deutlich verringert werden kann.

Aus der Studie geht weiter hervor, dass größere physische Anstrengungen mit einem größeren Gehirnvolumen einhergehen. Patienten mit einer nachgewiesenen Abnahme ihrer kognitiven Fähigkeiten konnten so ihr Gehirnvolumen halten und den Abbau kognitiver Fähigkeiten verlangsamen. Körperlich gesunde Patienten müssen ca. zehn Kilometer pro Woche wandern, um ihr Gehirnvolumen zu erhalten und das Demenz-Risiko deutlich zu mindern. Der Verfasser der Untersuchung schlussfolgert, »Wandern kann die Widerstandskräfte des Gehirns gegenüber dieser Erkrankung verstärken und den Gedächtnisverlust mit der Zeit verringern«.

 

Probleme mit dem Blutzucker und Insulinresistenz verschlechtern Hirngesundheit

Auch Probleme mit dem Blutzucker und eine Insulinresistenz beeinflussen die Entwicklung der Alzheimer-Krankheit. Eine japanische Untersuchung, die in der Fachzeitschrift Neurology erschien, belegte, dass Insulinresistenz vor allem die Gehirnstruktur schädigt und die Bildung sogenannter Beta-Amyloide-Plaques (das sind extrazelluläre Ablagerungen fehlerhaft gefalteten Proteine) im Gehirngewebe begünstigt. Ein hoher Blutzuckerwert erzeugt Partikel mit fehlender oder mangelhafter Funktion, die sogenannten »Advanced Glycation End Products (AGEs entstehen durch die Reaktion von Aminosäuren mit Zucker), die die normale flexible Struktur der Gehirnzellen schädigen. Der Verzicht auf Zucker und industriell verarbeitete Kohlenhydrate, die ebenfalls AGE bilden, können die Denkleistung verbessern.

 

Vitamin-E-Mangel löst Ausbruch von Alzheimer aus

Vitamin E ist ein wirksames Antioxidans, von dem man im Rahmen seiner Ernährung nie zu viel zu sich nehmen kann. Aus einem Forschungsbericht, der in der Fachzeitschrift Journal of Alzheimer’s Desease erschien, geht hervor, dass freie Radikale der vorrangige Grund für die Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit sind. Vitamin E ist nachgewiesenermaßen in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden und vor schädigende Oxidantien zu schützen und Schäden durch entzündliche Prozesse zu verhindern. Darüber hinaus belegt die Studie, dass bei Vitamin-D-Mangel die schädigenden Folgen der freien Radikale beschleunigt eintreten und sogar eine Alzheimer-Erkrankung ausgelöst werden kann. Nüsse, Samen und grünes Blattgemüse bilden eine hervorragende Nahrungsquelle für Vitamin E.

Die Alzheimer-Erkrankung zeigt die negativen Folgen einer Lebensweise, die durch Mangel an Bewegung und wichtige Nährstoffe sowie Antioxidantien gekennzeichnet ist, auf die optimale Leistungsfähigkeit unseres Gehirns auf. Alle, die einen solchen Zustand vermeiden wollen, sollten sich einerseits mehr bewegen und ihre Ernährungsweise so umstellen, dass sie ausreichend mit Antioxidantien versorgt sind und andererseits industriell verarbeitete Lebensmittel meiden, die zu Stoffwechselstörungen führen. Schon eine einfache Veränderung der Lebensweise trägt dazu bei, die Gedächtnisleistung zu erhalten und gesund zu bleiben.

 

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Quellen zu diesem Artikel:

 

NaturalNews

 


 

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