
Wie sich herausstellt, wird bei dem Modell der Intensivhaltung [das Stichwort in den USA lautet: concentrated animal feeding operations (CAFO)] von Kühen auf Großfarmen Milch produziert, die gefährlich hohe Werte von Östronsulfat aufweist. Dabei handelt es sich um eine Östrogen-Verbindung, die mit Hoden-, Prostata- und Brustkrebs in Verbindung gebracht wird.
Dr. Granmaa Davaasambuu und ihre Kollegen machten insbesondere »Milch von modernen milcherzeugenden Betrieben« als Schuldigen aus. Dabei bezogen sie sich vor allem auf Betriebe mit Massentierhaltung, bei denen die Kühe an 300 Tagen im Jahr gemolken werden, auch während der Trächtigkeit. Im Vergleich zu der Rohmilch in Dr. Davaasambuus Heimatland Mongolei, die nur in den ersten sechs Monaten nach der Geburt der Kälber gewonnen wird, enthielt pasteurisierte Milch bis zu 33 Mal mehr Östronsulfat.
Nach der Auswertung von Daten aus der ganzen Welt erkannten Dr. Davaasambuu und ihre Kollegen eine eindeutige Verbindung zwischen dem Verzehr solcher hormonbelasteter Milch und einer hohen Rate von hormonabhängigen Krebserkrankungen. Mit anderen Worten: anders als die [US-Gesundheitsbehörde] U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC), das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) und die konventionelle Milchlobby Ihnen einreden wollen, ist verarbeitete Mich von Großfarmen kein gesundes Produkt, sondern wird direkt mit der Entstehung von Krebs in Verbindung gebracht.
»Die Milch, die wir heute trinken, ist ganz anders als die, die unsere Vorfahren getrunken haben« – und das seit 2000 Jahren, ohne erkennbare Schädigung, wird Dr. Davaasambuu in der Harvard University Gazette zitiert. »Die Milch, die wir heute trinken, ist wohl kaum das perfekte Lebensmittel der Natur.«
Auf der anderen Seite wird organische Rohmilch von grasgefütterten Tieren, die zur rechten Zeit gemolken werden, mit verbesserter Verdauung, der Heilung von Autoimmun-Erkrankungen und gesteigerten Abwehrkräften – die zur Krebsprävention unabdingbar sind – in Verbindung gebracht. Und auch wenn Sie aus den Mainstream-Medien nie etwas darüber erfahren werden: Nicht jede Milch ist wie die andere. Wie eine Kuh gehalten wird, wann sie gemolken wird, und wie die Milch behandelt und verarbeitet wird – all das entscheidet darüber, ob das Endprodukt der Gesundheit förderlich oder abträglich ist.

Mit den neuen Bestimmungen des Gesetzentwurfs »2012 Farm Bill« versucht die US-Regierung, die Lüge aufrecht zu erhalten, eine Milch sei wie die andere
Besonders beunruhigend sind die neuen Bestimmungen im Gesetzentwurf 2012 Farm Bill, durch die weitere Anreize für US-Landwirte geschaffen werden, Milch von schlechtester Qualität, ja geradezu gesundheitsschädliche Milch, zu produzieren. Anstatt Anreize für die Weidehaltung zu bieten, bei der die Kühe Gras, ihr ursprüngliches Futter, fressen, das ihr Organismus verarbeiten kann, fördert die Regierung fabrikmäßige landwirtschaftliche Methoden, durch die Kühe gezwungenermaßen gentechnisch veränderten (GV) Mais und andere Futtermittel fressen, die sie krank machen.
Schon jetzt bietet die Regierung Landwirten Anreize dafür, ihre Tiere nicht mehr auf der Weide zu halten, sondern sie gemäß des sogenannten Total Confinement Dairy Model – im Klartext: industriemäßige Betriebe – zu halten. Der Gesetzentwurf 2012 Farm Bill geht noch einen Schritt weiter, denn darin wird die bisher übliche Preisfestsetzung gemäß der Inhaltsstoffe verboten. Landwirte dürften demnach Milch mit höherem Eiweiß- und Butterfettgehalt nicht mehr zu einem höheren Preis verkaufen.
Wenn es den Landwirten erlaubt wird, höherwertige Milch zu einem höheren Preis zu verkaufen, so bildet dies einen Anreiz, die Lebensbedingungen für die Kühe auf ihren Farmen zu verbessern und auch bessere Rassen für die Milchproduktion einzusetzen. Doch die US-Regierung legt lieber allgemeine Standards für Milch fest und schafft ein System, indem die Farmer auch in Zukunft krebsverursachende Milch von kranken Kühen produzieren, die dann von Millionen Kindern getrunken wird.
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ANH-USA.org
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